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1. WO2020193007 - BLOCKING APPARATUS FOR A TRUCK

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]
"Blockiervorrichtung für einen LKW"

Die Erfindung betrifft eine Blockiervorrichtung für einen LKW.

Be- und Entladestationen dienen zum Be- oder Entladen von LKWs. Dazu besitzt eine Be- und Entladestation mehrere Rampen, an die ein LKW heranfahren kann.

Dabei kann das Problem bestehen, dass ein LKW, wenn er an eine Rampe der Be- oder Entladestation herangefahren ist, zurückrollt, weil zum Beispiel die Handbremse nicht richtig angezogen wurde. Dadurch besteht nicht nur die Gefahr, dass Ladung beschädigt wird, sondern auch, dass Personal verletzt wird.

Aus der US 7,249,926 B1 ist eine Blockiervorrichtung für einen LKW bekannt, bei der ein Blockierarm fest in einem Schacht im Boden vor einer Be- und Entladestation angeordnet ist. Der Blockierarm ist in dem Schacht nur teilweise versenkt und vertikal angeordnet und kann nicht bewegt werden. In dem Blockierarm ist ein Stempel teleskopierbar angeordnet, der in vertikaler Richtung aus dem Schacht ausfahrbar ist, bis sein oberes Ende neben einer Unterfahrschutzeinrichtung eines an die Be- und Entladevorrichtung herangefahrenen LKWs liegt. Diese bekannte Blockiervorrichtung hat den Nachteil, dass konstruktionsbedingt zwischen der Unterfahrschutzeinrichtung und dem Stempel stets ein Abstand verbleibt. Der Abstand muss zum einen sicherstellen, dass der Stempel beim Ausfahren nicht von unten gegen die Unterfahrschutzvorrichtung stößt, und zum anderen dass die

Blockiervorrichtung auch funktioniert, wenn die Unterfahrschutzvorrichtung am LKW weiter vorne oder weiter hinten angebracht ist. In jedem Fall bewirkt der genannte Abstand, dass der Stempel erst dann an dem Unterfahrschutz anliegt und ein weiteres Wegrollen des LKWs verhindert, wenn sich der LKW bereits ein Stückchen nach vorn (in Fahrtrichtung) bewegt hat. Dann entsteht aber zwischen dem Heck des LKWs und der Rampe ein Spalt, der zu Unfällen führen kann.

Ein weiterer Nachteil der bekannten Blockiervorrichtung besteht darin, dass der Blockierarm nicht vollständig im Schacht des Bodens versenkbar ist. Da deshalb immer ein großer Teil der Blockiervorrichtung oberhalb des Bodens angeordnet ist, auch wenn kein LKW an der Rampe angedockt hat, kann der über den Boden hinausragende Teil der bekannten Blockiervorrichtung nicht nur leicht beschädigt werden, sondern er behindert auch die Reinigung des Bodens vor der Rampe und stellt ein Unfallrisiko für vorbeilaufende Personen dar.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung bereitzustellen, mit der es möglich ist, einen LKW an einer Rampe einer Be- und

Entladestation so zu positionieren, dass sich der LKW nicht mehr von der Stelle bewegen kann.

Diese Aufgabe wird nach den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

Die Erfindung betrifft somit, eine Blockiervorrichtung für einen LKW, der an eine Rampe einer Be- und Entladestation herangefahren ist. Die

Blockiervorrichtung ist derart angeordnet, dass die am Heck des LKWs angebrachten Unterfahrschutzeinrichtung über die Blockierschutzvorrichtung hinwegbewegt wird, wenn der LKW rückwärts an die Rampe heranfährt. Diese Blockiervorrichtung umfasst mindestens einen höhenverstellbaren

Blockierarm, wobei der mindestens eine Blockierarm einen teleskopierbaren Stempel aufweist, wobei der Stempel von unterhalb des LKWs gegen eine LKW-Unterfahrschutzeinrichtung verfahrbar ist, womit ein Wegrollen oder Wegfahren des LKWs verhindert wird. Der teleskopierbare Stempel kann dabei im Inneren des Blockierarms angeordnet sein, so dass dieser Stempel aus dem Blockierarm herausfahren kann. Möglich ist aber auch, dass der Stempel beispielsweise seitlich an dem Blockierarm angebracht ist.

Insbesondere betrifft die Erfindung eine Blockiervorrichtung für einen LKW umfassend mindestens einen in einem Schacht im Boden vor einer Rampe einer Be- und Entladestation untergebrachten, höhenverstellbaren

Blockierarm, wobei der mindestens eine Blockierarm aus dem Schacht herausfahrbar ist und einen teleskopierbaren Stempel aufweist, wobei der Stempel von unterhalb des LKWs gegen eine Lkw-Unterfahrschutzeinrichtung verfahrbar ist, so dass die LKW-Unterfahrschutzeinrichtung zwischen dem Stempel des mindestens einen Blockierarms und der Rampe fixiert ist, womit ein Wegrollen oder Wegfahren des LKWs verhindert wird.

Von Vorteil ist, dass diese Blockiervorrichtung in einem Boden direkt vor einer Rampe einer Be- und Entladestation eingebracht ist. Die Blockiervorrichtung ist somit vor der Rampe in einem Schacht im Boden versenkt und mit einer Abdeckung versehen, die eben mit dem Boden ist.

Vorteilhaft bei dieser Blockiervorrichtung ist, dass mit ihr ein LKW, der an eine Rampe einer Be- und Entladestation herangefahren ist, positioniert werden kann. Dazu wird zuerst die Abdeckung entfernt und anschließend der mindestens eine Blockierarm herausgefahren, wobei ein mit dem Stempel versehener Abschnitt des Blockierarms aus dem Schacht nach oben schwenkbar ist, bis er schräg nach oben und entgegen der Fahrtrichtung des LKWs in Richtung auf die Unterfahrschutzeinrichtung hin ausgerichtet ist.

Dabei ist mit Vorteil ein mit dem Stempel versehener Abschnitt des

Blockierarms aus dem Schacht nach oben schwenkbar, bis er schräg nach oben und entgegen der Fahrtrichtung des LKWs in Richtung auf die

Unterfahrschutzeinrichtung hin ausgerichtet ist.

Der Stempel weist mit Vorteil an seinem vorderen Abschnitt eine

Anschlagfläche auf und ist bei ausgefahrenem Blockierarm so weit

teleskopisch schräg nach oben und entgegen der Fahrtrichtung des LKWs ausfahrbar, bis er mit seiner Anschlagfläche an der

Unterfahrschutzeinrichtung anliegt und diese mit einer entgegen der

Fahrtrichtung des LKWs wirkenden Kraftkomponente auf die Rampe zu drückt, bis der LKW zwischen dem Stempel und der Rampe fixiert ist. Auf diese Weise wird der Stempel des mindestens einen Blockierarms an eine

LKW-Unterfahrschutzeinrichtung des LKWs bewegt, so dass die LKW-Unterfahrschutzeinrichtung zwischen dem Stempel des mindestens einen Blockierarms sowie der Rampe fixiert ist. Durch die Fixierung wird verhindert, dass der LKW wegrollen oder ohne Probleme weggefahren werden kann.

Dabei kann der schräg nach oben, aber auch gleichzeitig nach hinten entgegen die Fahrtrichtung des LKWs ausfahrende Stempel einen zunächst etwa bestehenden Abstand zwischen seiner Anschlagfläche und der

Unterfahrschutzeinrichtung des LKWs durchfahren, bis die Anschlagfläche an die Unterfahrschutzeinrichtung anschlägt. Hierdurch gewährleistet die

Erfindung, dass ein etwa bestehender Spalt oder Abstand verschwindet, so dass der LKW nicht einmal ein kleines Stück, welches der Spaltbreite oder dem genannten Abstand entspricht, in Fahrtrichtung davonrollen kann.

Darüber hinaus ist die erfindungsgemäße Blockiervorrichtung in der Lage, einen etwa zwischen dem LKW oder seiner Unterfahrschutzeinrichtung auf der einen Seite und der Rampe oder einer an der Rampe angebrachten Puffervorrichtung auf der anderen Seite bestehenden Abstand oder Spalt zu beseitigen, indem der an der Unterfahrschutzeinrichtung anliegende Stempel, den gesamten LKW in Richtung der Rampe drückt, bis dieser oder seine Unterfahrschutzeinrichtung mit seiner oder ihrer entgegen der Fahrtrichtung liegenden Rückseite an der Rampe anliegt. Auf diese Weise kann mit Vorteil eine Verletzungsgefahr beseitigt werden, die durch einen Spalt zwischen der Rampe und dem LKW besteht, in welche eine Person mit ihrem Fuß geraten oder stolpern könnte.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Blockiervorrichtung in einem Gehäuse untergebracht, das Teil der Blockiervorrichtung ist. Vorteilhaft bei dieser Anordnung ist, dass die gesamte Blockiervorrichtung sehr einfach aus dem Schacht im Boden herausgenommen werden kann, zum Beispiel wenn die Blockiervorrichtung gewartet werden muss.

Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die in dem Schacht vor der Rampe im Boden versenkte Blockiervorrichtung eine

Abdeckung aufweist, die eben mit dem Boden ist und mit der der Schacht verschließbar ist. An der Oberseite des Gehäuses ist die Abdeckung angeordnet.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besitzt die Blockiervorrichtung einen Druckschalter, über den der Stempel des mindestens einen

Blockierarms nachjustierbar ist. Da der Stempel hydraulisch oder pneumatisch betätigt wird, kann es passieren, dass der Druck mit der Zeit nachlässt und damit der Stempel des mindestens einen Blockierarms nicht mehr fest an der LKW-Unterfahrschutzeinrichtung anliegt. Dies kann dazu führen, dass der LKW etwas von der Rampe wegrollt, womit zwischen der Rampe und einer Ladefläche des LKWs eine Lücke entsteht. Durch diese Lücke kann nicht nur Ware beschädigt werden, sondern es besteht auch Verletzungsgefahr für Personen, weil diese beispielsweise stolpern können.

Bevorzugt weist die Blockiervorrichtung zwei Blockierarme auf, wobei jeder der Blockierarme einen teleskopierbaren Stempel aufweist. Eine solche Blockiervorrichtung ist besonders stabil, weil zwei Stempel garantieren, dass der LKW nicht wegrollen oder weggefahren werden kann. Es versteht sich, dass auch eine Blockiervorrichtung mit mehr als zwei Blockierarmen, zum Beispiel mit drei oder vier Blockierarmen bereitgestellt werden kann, wobei jeder Blockierarm wiederum je einen Stempel trägt, der am oder im

entsprechenden Blockierarm angeordnet ist. Bevorzugt sind die

teleskopierbaren Stempel jedoch im Blockierarm angeordnet, da die Stempel in den Blockierarmen stabil und geschützt liegen.

Die Erfindung betrifft auch eine Anordnung umfassend die Blockiervorrichtung sowie die Be- und Entladestation, wobei die Blockiervorrichtung vor der Rampe der Be- und Entladestation angeordnet ist. Dabei befindet sich die Blockiervorrichtung in einem Schacht vor der Rampe. Es versteht sich, dass die Be- und Entladestation mehrere Rampen umfassen kann und dass vor jeder Rampe eine solche Blockiervorrichtung angeordnet ist. Vorteilhaft ist, dass die Blockiervorrichtung eine Abdeckung aufweist, die wahlweise geöffnet und verschlossen werden kann. Verschließt die Abdeckung den Schacht, so ist die Abdeckung in der gleichen Ebene wie der Boden angeordnet, so dass der Boden und die Abdeckung eine Ebene bilden. Dies verhindert, dass eine Person über die Abdeckung stolpern kann.

Die Blockiervorrichtung der Anordnung besitzt vorzugsweise einen Sensor, mit dem feststellbar ist, ob ein LKW an die Rampe der Be- und Entladestation herangefahren ist. Erst wenn der LKW an die Rampe herangefahren ist und daher oberhalb der Blockiervorrichtung steht wird die Abdeckung entfernt und so der Schacht geöffnet. Ein frühzeitiges Öffnen des Schachts ist damit verhindert und somit auch die Gefahr, dass sich eine Person durch Stolpern über den Schacht verletzt.

Beschrieben wird auch ein Verfahren zum Blockieren eines LKWs mit der Anordnung oder der Blockiervorrichtung, wobei das Verfahren folgende aufeinanderfolgende Schritte aufweist:

In einem ersten Schritt fährt der LKW an die Rampe der Be- und

Entladestation heran. In einem zweiten Schritt registriert der Sensor, sobald der LKW an die Rampe der Be- und Entladestation herangefahren ist, und gibt ein Signal an eine Steuerungseinheit der Blockiervorrichtung. Anschließend wird in einem dritten Schritt der mindestens eine Blockierarm herausgefahren. In einem vierten Schritt wird der Stempel des mindestens einen Blockierarms an die LKW-Unterfahrschutzeinrichtung des LKWs bewegt, so dass die LKW-Unterfahrschutzeinrichtung zwischen dem Stempel des mindestens einen Blockierarms sowie der Rampe fixiert ist, womit auch der LKW in dieser Position gehalten wird.

Bevorzugt wird die Abdeckung der Blockiervorrichtung zwischen dem zweiten und dem dritten Schritt entfernt und der Schacht somit geöffnet. Da der LKW zu diesem Zeitpunkt bereits oberhalb des Schachts steht, wird verhindert, dass eine Person in den Schacht treten und sich so verletzten kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform registriert ein Druckschalter des

Stempels, wenn der Stempel nicht mehr an der LKW-Unterfahrschutzeinrichtung des LKWs anliegt. In diesem Fall fährt der

Stempel wieder an die LKW-Unterfahrschutzeinrichtung des LKWs heran, so dass verhindert wird, dass zwischen der Rampe und der Ladefläche des LKWs eine Lücke entsteht, da eine solche Lücke ein Verletzungsrisiko mit sich bringt.

Es wird explizit auch vorgeschlagen, mehrere Merkmale der einzelnen beschriebenen Ausführungsformen untereinander zu kombinieren.

Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand von beigefügten Figuren näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine Seitenansicht einer Be- und Entladestation, an die ein LKW heranfährt;

Figur 2 eine zweite Seitenansicht der Be- und Entladestation nach Figur

1 , wobei vor der Be- und Entladestation eine Blockiervorrichtung vorgesehen ist;

Figur 3 eine perspektivische Draufsicht auf die Blockiervorrichtung nach

Figur 2 mit einem Blockierarm;

Figur 4 eine dritte Seitenansicht der Be- und Entladestation mit der

Blockiervorrichtung nach Figur 2;

Figur 5 eine vierte Seitenansicht Be- und Entladestation mit der

Blockiervorrichtung nach Figur 4;

Figur 6 eine fünfte Seitenansicht Be- und Entladestation mit der

Blockiervorrichtung nach Figur 5 und

Figur 7 eine perspektivische Draufsicht auf eine Variante der in Figur 2 gezeigten Blockiervorrichtung.

In Figur 1 ist eine Seitenansicht einer Be- und Entladestation 1 dargestellt, an die ein LKW 2 gerade rückwärts heranfährt, was durch den Pfeil 3 angedeutet ist. An einer Rückseite 4 besitzt der LKW eine LKW- Unterfahrschutzeinrichtung 5. Die Be- und Entladestation 1 weist eine Rampe 6 auf, an der der LKW 2 be- oder entladen werden kann. Die Be- und

Entladestation 1 weist zudem einen Puffervorrichtung 7 auf, die dazu dient, Beschädigungen des LKWs 2 zu vermeiden, wenn dieser rückwärts an die Rampe 6 heranfährt. Be- und Entladestationen für LKWs sind einem

Fachmann bekannt, weshalb darauf verzichtet wird, diese näher zu

beschreiben.

In Figur 2 ist der LKW 2 bereits an die Rampe 6 herangefahren, so dass der LKW 2 mit der LKW-Unterfahrschutzeinrichtung 5 mit der Puffervorrichtung 7 in Kontakt steht. Dass der LKW 2 mit der Puffervorrichtung 7 in Kontakt steht, wird durch einen Sensor 8 erkannt. Bei diesem Sensor 8 kann es sich beispielsweise um eine Kamera handeln, die an der Be- und Entladestation 1 angebracht ist. Insbesondere kann dieser als Kamera ausgebildeter Sensor 8 unterhalb der Puffervorrichtung 7 angebracht sein (nicht gezeigt). Der Sensor 8 kann aber auch - wie dies in Figur 2 der Fall ist - als Drucksensor 8 ausgebildet sein, der in der Puffervorrichtung 7 vorgesehen ist. Sobald der LKW 2 mit seiner LKW-Unterfahrschutzeinrichtung 5 die Puffervorrichtung 7 berührt, wird dies durch den Sensor 8 registriert.

Der Sensor 8 ist über eine Leitung 9 mit einer Steuerungseinheit 10 verbunden, was in Figur 2 schematisch dargestellt ist. Die Steuerungseinheit

10, der Sensor 8 sowie die Leitung 9 sind dabei Teil der Blockiervorrichtung

11. Diese Blockiervorrichtung 11 ist in einem Schacht 12 untergebracht, der in einem Boden 13 eingelassen ist, wobei der Schacht 12 und damit die darin angeordnete Blockiervorrichtung 11 vor der Rampe 6 angeordnet sind. Der Schacht 12 wird von einer Abdeckung 14 verschlossen.

Ist der Schacht 12 durch die Abdeckung 14 verschlossen, so ist die

Abdeckung 14 in der gleichen Ebene wie der Boden 13 angeordnet. Dies verhindert, dass eine Person (nicht gezeigt) über die Abdeckung 14 stolpern kann.

Die Abdeckung 14 ist Teil eines Gehäuses 15, wobei auch drei Seitenwände 16, 17, 19 sowie der Boden 18 des Gehäuses 15 zu sehen sind. In dem Gehäuse 15 sitzt nicht nur die Steuerungseinheit 10, sondern auch ein Blockierarm 24, der an einer Halterung 25 beweglich angeordnet ist. Durch eine Kolbenstange 26 kann der Blockierarm 24 zumindest teilweise aus dem Gehäuse 15 bewegt werden, sobald das Gehäuse 15 geöffnet ist. Dabei kann der Blockierarm 24 über die Kolbenstange 26 hydraulisch, elektrisch oder mechanisch bewegt werden.

In dem Blockierarm 24 ist ein teleskopierbarer Stempel 28 vorgesehen, von dem nur ein erster vorderer Abschnitt 29 zu erkennen ist. Der erste vordere Abschnitt 29 ist an einem zweiten hinteren Abschnitt angeordnet. Der zweite Abschnitt ist in Figur 1 nicht zu sehen, weil dieser zweite Abschnitt noch nicht aus dem Blockierarm 24 herausgefahren wurde.

Es versteht sich, dass die Blockiervorrichtung 11 auch ohne dass diese Blockiervorrichtung 11 in einem Gehäuse sitzt, in dem Schacht 12 eingebaut sein kann. In diesem Fall ist trotzdem eine Abdeckung vorgesehen, die den Schacht verschließen kann. Besitzt die Blockiervorrichtung 11 allerdings ein Gehäuse 15, so hat dies den Vorteil, dass die Blockiervorrichtung 11 einfach aus dem Schacht 12 entfernt werden kann, zum Beispiel wenn die

Blockiervorrichtung 11 gewartet oder ausgetauscht werden muss.

In Figur 3 ist die Blockiervorrichtung 11 sowie die Be- und Entladestation 1 zu sehen, die zusammen eine Anordnung 20 bilden. Der LKW ist der Übersicht halber nicht dargestellt. In Figur 3 ist jedoch zu sehen, dass die Abdeckung 14 des Gehäuses 15 bereits entfernt wurde, wobei drei Seitenwände 16, 19 und 27 des Gehäuses 15 zu sehen sind. Damit das Gehäuse 15 geöffnet werden kann, besitzt das Gehäuse 15 im Bereich des Bodens 13 zwei parallele Schienen 21 , 22, entlang derer, nachdem diese Schienen 21 , 22 durch einen Antrieb, zum Beispiel einen elektrischen oder einen pneumatischen Antrieb (nicht zu sehen), etwas angehoben wurden, die Abdeckung 14 in Richtung des Pfeils 23 bewegt wird, so dass die Abdeckung 14 schließlich neben dem Schacht 12 auf dem Boden 13 liegt, wie dies in Figur 3 zu sehen ist. Das

Gehäuse 15 ist damit geöffnet, womit der Blockierarm 24 aus dem Gehäuse 15 bewegt werden kann. Wie in der Figur 3 zu erkennen, verfügt die

Blockiervorrichtung 11 nur über einen Blockierarm 24. Es ist aber auch möglich, dass die Abdeckung 14 fest installiert ist und dass das Gehäuse nicht komplett geöffnet werden kann. In diesem Fall sind die Schienen 21 , 22 nicht erforderlich. Stattdessen kann eine Öffnung vorgesehen sein (nicht dargestellt) aus der der Blockierarm 24 herausgefahren werden kann. Der Blockierarm 24 liegt dabei in der Ruhestellung der Öffnung, so dass er mit der Abdeckung 14 und dem Boden 13 eine Ebene bildet. Dadurch wird verhindert, dass eine Person über die Blockiervorrichtung 11 stolpert.

Nachdem das Gehäuse 15 geöffnet wurde, wird der Blockierarm 24 der Blockiervorrichtung 11 durch Betätigung der Kolbenstange 26 aus dem

Gehäuse 15 bewegt (Figur 4).

Anschließend wird der Stempel 28 solange in Richtung der LKW-Unterfahrschutzeinrichtung 5 herausgefahren, bis der erste Abschnitt 29 mit der LKW-Unterfahrschutzeinrichtung 5 in Kontakt steht (Figur 5). Dabei wird auch der zweite Abschnitt 30 des Stempels 28 zumindest teilweise aus dem Blockierarm 24 herausgefahren. Vorzugsweise ist der erste Abschnitt 29 als Druckschalter 29 ausgebildet, mit dem registriert wird, ob der Stempel 28 noch mit der LKW-Unterfahrschutzeinrichtung 5 des LKWs 2 in Kontakt steht. Steht der Stempel 28 nicht mehr mit der LKW-Unterfahrschutzeinrichtung 5 in Berührung, so wird ein Signal an die Steuerungseinheit 10 gegeben, die veranlasst, dass der Stempel 28 solange in Richtung der LKW-Unterfahrschutzeinrichtung 5 bewegt wird, bis der Stempel 28 wieder mit der LKW-Unterfahrschutzeinrichtung 5 in Kontakt steht. Durch den Druckschalter 29 wird somit gewährleistet, dass der LKW 2 stets an der Rampe 6 positioniert bleibt. Ein Wegbewegen des LKWs 2 ist damit nicht möglich.

Figur 6 entspricht im Wesentlichen der Figur 5, wobei in Figur 6 das

Innenleben der Blockiervorrichtung 11 etwas detaillierter gezeigt ist. Der Übersicht halber sind daher ein Teil der Bezugsziffern nicht gezeigt.

Die Blockiervorrichtung 11 besitzt ein Gehäuse 15 und weist eine Halterung 25 auf, an der der Blockierarm 24 höhenverstellbar angeordnet ist, was durch den Doppelpfeil 31 angedeutet ist. In dem Blockierarm 24 ist ein

teleskopierbarer Stempel 28 angeordnet, der aus einem ersten vorderen Abschnitt 29 und einem zweiten hinteren Abschnitt 30 besteht. Der erste Abschnitt 29 steht mit der LKW-Unterfahrschutzeinrichtung 5 des LKWs 2 in Kontakt, wohingegen der zweite Abschnitt 30 noch teilweise in dem

Blockierarm 24 angeordnet ist. Der Blockierarm 24 ist mittels der

Kolbenstange 26 hydraulisch, elektrisch oder mechanisch bewegbar. Diese Kolbenstange 26 ist mit einer inneren Kolbenstange 32 verbunden, über die der Stempel 28 in Richtung der LKW-Unterfahrschutzeinrichtung 5 oder der Stempel 28 mit seinem zweiten Abschnitt 30 zurück in den Blockierarm 24 bewegt werden kann. Die Bewegung der inneren Kolbenstange 32 erfolgt in gleicher Weise wie die der Kolbenstange 26, d.h. ebenfalls hydraulisch, elektrisch bzw. mechanisch.

In Figur 7 ist eine perspektivische Draufsicht auf eine Variante der in Figur 2 gezeigten Blockiervorrichtung 40 dargestellt. Ein LKW, der an die Rampe 6 herangefahren ist, ist in der Figur 7 nicht dargestellt, damit die

Blockiervorrichtung 40 gut zu sehen ist.

Im Gegensatz zu der Blockiervorrichtung 11 in Figur 2 weist die

Blockiervorrichtung 40 nach Figur 7 zwei höhenverstellbare Blockierarme 41 , 42 auf, zwischen denen eine Steuerungseinheit 43 angeordnet ist. Die Steuerungseinheit 43 ist - wie auch die Steuerungseinheit 10 - über eine Leitung mit einem Sensor verbunden, der in dem Puffer 7 der Be- und

Entladestation 1 vorgesehen ist. Leitung und Sensor sind in Figur 7 nicht dargestellt. Die Blockierarme 41 , 42 können über Kolbenstangen hydraulisch, elektrisch oder mechanisch bewegt werden, wobei in Figur 7 nur die

Kolbenstange 43 des Blockierarms 41 zu sehen ist.

Die Blockiervorrichtung 40 weist ein Gehäuse 44 auf, das in einem Schacht 45 untergebracht ist. Von dem Gehäuse 44 sind dabei nur drei Seitenwände

51 , 52, 53 zu sehen. Die Abdeckung 46 wurde entfernt, so dass das Gehäuse 44 geöffnet ist. Damit die Abdeckung 46 entfernt werden kann, besitzt die Blockiervorrichtung 40 zwei parallel zueinander angeordnete Schienen 49, 50, auf denen die Abdeckung 46 in Richtung der Pfeile 47, 48 bewegt werden kann. Zum Öffnen des Gehäuses 44 wird die Abdeckung 46 entlang der Schienen 49, 50 in Richtung des Pfeils 48 und zum Verschließen des

Gehäuses 44 in Richtung der Pfeils 47 bewegt.

In jedem Blockierarm 41 , 42 ist ein teleskopierbarer Stempel vorgesehen, der aus dem entsprechenden Blockierarm 41 , 42 herausgefahren werden kann. In Figur 7 ist nur der Stempel 54 zu erkennen. Wie auch der Stempel 28 bestehen die Stempel 54 aus zwei Abschnitten, nämlich einem ersten vorderen und einem zweiten hinteren Abschnitt, wobei der vordere Abschnitt 55 vorzugsweise als Druckschalter 55 ausgebildet ist oder aber einen solchen besitzt. Ist ein LKW 2 an die Be- und Entladestation 1 herangefahren, so wird das Gehäuse 44 geöffnet und sodann beide Blockierarme 41 , 42 gleichzeitig herausgefahren. Anschließend werden die Stempel 54 aus den

entsprechenden Blockierarmen 41 , 42 herausgefahren, bis deren erste vorderen Abschnitte 55 mit der LKW-Unterfahrschutzeinrichtung 5 in Kontakt stehen (nicht dargestellt). Die Funktionsweise der Blockiervorrichtung 40 unterscheidet sich damit nicht von der der Blockiervorrichtung 11. Auch die Blockiervorrichtung 40 bildet daher zusammen mit der Be- und Entladestation 1 eine Anordnung 56.

Die Abdeckung 46 kann aber auch fest installiert sein, womit das Gehäuse 44 nicht vollständig geöffnet und auf die Schienen 49, 50 verzichtet werden kann. Stattdessen sind zwei Öffnungen vorgesehen (nicht dargestellt), wobei aus je einer dieser Öffnungen der entsprechende Blockierarm 41 , 42 herausgefahren werden kann. Die Blockierarme 41 , 42 liegend während der Ruhestellung in der korrespondierenden Öffnung, so dass die Blockierarme 41 , 42 mit der Abdeckung 46 und dem Boden 13 eine Ebene bilden. Dadurch wird

verhindert, dass eine Person über die Blockiervorrichtung 40 stolpern kann.

Die Blockiervorrichtungen 11 , 40 können so ausgeführt werden, dass eine Entfederung möglich ist oder der Aufbau festgesetzt wird.

Bezugszeichenliste

1 Entladestation

2 LKW

3 Pfeil

4 Rückseite

5 LKW-Unterfahrschutzeinrichtung

6 Rampe

7 Puffervorrichtung

8 Sensor

9 Leitung

10 Steuerungseinheit

11 Blockiervorrichtung

12 Schacht

13 Boden

14 Abdeckung

15 Gehäuse

16 Seitenwand

17 Seitenwand

18 Boden

19 Seitenwand

20 Anordnung

21 Schiene

22 Schiene

23 Pfeil

24 Blockierarm

25 Halterung

26 Kolbenstange

27 Seitenwand

28 Stempel

29 erster Abschnitt

30 zweiter Abschnitt

31 Doppelpfeil

32 innere Kolbenstange

33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38 - 39 - 40 Blockiervorrichtung

41 Blockierarm

42 Blockierarm

43 Steuerungseinheit

44 Gehäuse

45 Schacht

46 Abdeckung

47 Pfeil

48 Pfeil

49 Schiene

50 Schiene

51 Seitenwand

52 Seitenwand

53 Seitenwand

54 Stempel

55 erster Abschnitt

56 Anordnung