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1. WO2020114726 - PRODUCTION METHOD FOR A VEHICLE NETWORK OF A VEHICLE, AND VEHICLE NETWORK

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

ANSPRÜCHE

1. Herstellungsverfahren für ein Fahrzeugbordnetz (BN) eines Fahrzeugs (500), mit den folgenden Schritten:

a. Bereitstellen (S1 )

i. einer Mehrzahl von Bordnetzteilnehmern (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 114, 115, 116,

117, 118; 125, 126, 127, 128, 129) in mindestens zwei räumlich oder funktionsseitig zu unterscheidenden Topologieebenen (TE1 , TE2), ii. einer Energieversorgungseinrichtung (1 ), und

iii. zumindest ein Steuergerät (15);

b. Bereitstellen (S2) eines Schnittstellenmoduls (22) für das Fahrzeugbordnetz

(BN), umfassend:

i. eine Versorgungsschnittstelle (20) zum Koppeln mit einem Pluspol der

Energieversorgungseinrichtung (1 ) des Fahrzeugs,

ii. eine Kommunikationsschnittstelle (113) zum Empfangen und/oder Senden von Informationen von einem gekoppelten oder koppelbaren Steuergerät (15; 110, 1 11 , 1 12) des Fahrzeugs (500),

iii. eine Anzahl von Last-Schnittstellen (25), wobei jeweils einem

Bordnetzteilnehmer (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 1 14, 115, 116, 117, 118; 125, 126, 127, 128, 129) der Mehrzahl von Bordnetzteilnehmern (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 1 14, 1 15, 116, 1 17, 1 18;125, 126, 127, 128, 129) zumindest eine Last-Schnittstelle (25) der Anzahl von Last-Schnittstellen (25) zugeordnet ist,

iv. zumindest einen Matrix-Koppler (24, 80, 120), der ausgebildet ist, die Versorgungsschnittstelle (20) sowie die Kommunikationsschnittstelle (113) jeweils mit jeder Last-Schnittstelle (25) der Anzahl von Last-Schnittstellen (25) zu koppeln und so eine Schnittstelle zwischen den zumindest zwei zu unterscheidenden Topologieebenen (TE1 , TE2) darzustellen, und der Matrix- Koppler (24, 80, 120) weiterhin ausgebildet ist, die Anzahl von Last- Schnittstellen (25) untereinander zu koppeln,

- wobei der Matrix-Koppler (24, 80, 120) eingerichtet ist, eine

Entflechtungsaufgabe für eine Verknüpfung der Bordnetzteilnehmer (3, 4,

5, 6, 7, 8, 9; 1 14, 1 15, 1 16, 1 17, 1 18;125, 126, 127, 128, 129) darzustellen, - wobei Knoten eines Leitung-Stecker-Beziehungen des Matrix-Kopplers (24, 80, 120) repräsentierenden Graphen jeweils eine Last-Schnittstelle (25) der Anzahl von Last-Schnittstellen (25) am Ende einer Leitung bezeichnen, und

- wobei eine Kante des Graphen eine Verbindungsbeziehung zumindest einer Leitung zwischen einer ersten Last-Schnittstelle (25) und einer zweiten Last-Schnittstelle (25) bezeichnet,

- wobei der Graph zumindest zwei partite Graphen mit zumindest zwei

Partitionen (TE1-MK, TE2-MK) umfasst, und

- wobei ein Knoten eines jeden Graphen auf dem Matrix-Koppler (24, 80,

120) liegt,

v. wobei das Schnittstellenmodul (22) eingerichtet ist, eine elektrische

Absicherung der Anzahl von Last-Schnittstellen (25) zu den

Bordnetzteilnehmern (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 1 14, 1 15, 1 16, 1 17, 118; 125, 126,

127, 128, 129) vorzunehmen,

c. Zuführen (S3) eines ersten Leitungssatzsegments (100), aufweisend zumindest ein erstes Kommunikationsleitungssegment (102), und ein erstes

Energieversorgungsleitungssegment (103), wobei jeweils ein erstes Ende des ersten Kommunikationsleitungssegments (102) und des ersten

Energieversorgungsleitungssegments (103) an einem ersten Ende des zumindest einen Leitungssatzsegments (100) in einem ersten Interface gebündelt sind;

d. Koppeln (S4) eines dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende des ersten Leitungssatzsegments (100) mit einer ersten Last-Schnittstelle (25) der Anzahl von Last-Schnittstellen (25); und

e. Wiederholen der Schritte des Zuführen (S3) und des Koppeln (S4) für jeden

Bordnetzteilnehmer (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 114, 115, 116, 117, 118; 125, 126, 127,

128, 129) der Mehrzahl von Bordnetzteilnehmern (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 114, 115,

116, 117, 118; 125, 126, 127, 128, 129) , um ein automatisiert fertigbares

Fahrzeugbordnetz (BN) mit einer Entflechtung innerhalb des Matrix-Kopplers (24, 80, 120) herzustellen.

2. Herstellungsverfahren gemäß Anspruch 1 , mit einem Schritt des Konfektionieren des

Leitungssatzsegments (100) vor dem Schritt des Zuführen (S3) des

Leitungssatzsegments (100), wobei je Bordnetzteilnehmer (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 114, 115, 116, 117, 118; 125, 126, 127, 128, 129) der Mehrzahl von Bordnetzteilnehmern (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 1 14, 1 15, 1 16, 1 17, 1 18;125, 126, 127, 128, 129) ein

Leitungssatzsegment (100) konfektioniert wird, welches ein

Kommunikationsleitungssegment (102) und Energieversorgungsleitungssegment (103) gleicher Länge umfasst, und wobei jeweils ein erstes Ende des

Kommunikationsleitungssegments (102) und des

Energieversorgungsleitungssegments (103) an einem ersten Ende des

Leitungssatzsegments (100) in einem zugeordneten Interface gebündelt sind.

3. Herstellungsverfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem der Graph zwei bipartite Graphen mit zwei Bipartitionen (TE1-MK, TE2-MK) umfasst.

4. Herstellungsverfahren gemäß dem vorangegangenen Anspruch, bei dem jeweils der Eigenvektor einer jeweiligen Adjazenzmatrix der beiden Bipartitionen (TE1-MK, TE2- MK) symmetrisch zu null ist, und wobei ein Knoten eines jeden Graphen auf dem Matrix-Koppler (24, 80, 120) liegt.

5. Herstellungsverfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem das Schnittstellenmodul (22) elektronische Sicherungen aufweist, bevorzugt dass der Matrix-Koppler (24, 80, 120) elektronische Sicherungen aufweist, die eingerichtet sind, die elektrische Absicherung der Anzahl von Last-Schnittstellen (25) zu den Bordnetzteilnehmern (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 1 14, 1 15, 1 16, 1 17, 118; 125, 126, 127, 128, 129) vorzunehmen.

6. Herstellungsverfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die elektrische Absicherung der Last-Schnittstellen (25) und somit der

Leitungssatzsegmente (100) zu den Bordnetzteilnehmern (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 114, 115,

116, 117, 118; 125, 126, 127, 128, 129) elektronisch mit Mosfet-Schaltern und intelligenten Absicherungskennlinien und/oder mit Schmelzsicherungen erfolgt.

7. Herstellungsverfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Schnittstellenmodul (22) eingerichtet ist, eine Ansteuerfunktion und/oder eine

Sensorauswertung für einen Bordnetzteilnehmer (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 1 14, 1 15, 116,

117, 118; 125, 126, 127, 128, 129), mehrere Bordnetzteilnehmer (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 114, 115, 116, 117, 118;125, 126, 127, 128, 129) oder alle Bordnetzteilnehmer (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 1 14, 1 15, 1 16, 1 17, 1 18;125, 126, 127, 128, 129) der angeschlossenen Mehrzahl von Bordnetzteilnehmern (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 1 14, 1 15, 116, 117, 118; 125, 126, 127, 128, 129) bereitzustellen.

8. Herstellungsverfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Anzahl an Last-Schnittstellen (25) jeweils als Stecker oder Buchse oder

Übergabestützpunkt oder Splice ausgebildet sind.

9. Herstellungsverfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Kommunikationsleitungssegment (102) als ein Folienleiter ausgeformt ist.

10. Herstellungsverfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einem Schritt des Koppeln der Versorgungsschnittstelle (20) des Schnittstellenmoduls (22) mittels einer Energieversorgungsleitung mit dem Pluspol der

Energieversorgungseinrichtung (1 ) sowie der Kommunikationsschnittstelle (113) mittels einer Kommunikationsleitung mit dem Steuergerät (15).

11. Herstellungsverfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei im Schritt des Bereitstellens (S2) des Schnittstellenmoduls (22) dieses eine

Masseschnittstelle zum Koppeln mit einem Minuspol der

Energieversorgungseinrichtung (1 ) aufweist und wobei im Schritt des Zuführen (S3) eine Masseleitung zugeführt wird, wobei der Matrix-Koppler (24, 80, 120) eingerichtet ist, die Masseschnittstelle mit zumindest einer, einem Teil oder jeweils mit jeder Last- Schnittstelle (25) der Anzahl von Last-Schnittstellen (25) zu koppeln.

12. Herstellungsverfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Schnittstellenmodul (22) einen Gleichspannungswandler (16) aufweist, der eingangsseitig mit der Versorgungsschnittstelle (20) verbunden ist und eingerichtet ist, das an der Versorgungsschnittstelle (20) anliegende erste Spannungsniveau auf ein von dem ersten Spannungsniveau verschiedenes zweites Spannungsniveau zu wandeln und ausgangsseitig das zweite Spannungsniveau dem Matrix-Koppler (24, 80, 120) bereitzustellen, wobei der Matrix-Koppler (24, 80, 120) eingerichtet ist, das erste Spannungsniveau und/oder das zweite Spannungsniveau Schnittstellen individuell der Anzahl von Last-Schnittstellen (25) bereitzustellen.

13. Herstellungsverfahren gemäß dem vorangegangenen Anspruch, wobei das erste Spannungsniveau höher als das zweite Spannungsniveau ist, bevorzugt das erste Spannungsniveau 48 V und das zweite Spannungsniveau 12 V beträgt.

14. Herstellungsverfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem das Schnittstellenmodul (22) elektronische Sicherungen aufweist, bevorzugt dass der Matrix-Koppler (24, 80, 120) elektronische Sicherungen aufweist.

15. Fahrzeugbordnetz (BN) für ein Fahrzeug (500), umfassend:

a. eine Mehrzahl von Bordnetzteilnehmern (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 114, 115, 116, 117, 118; 125, 126, 127, 128, 129) in mindestens zwei räumlich oder funktionsseitig zu unterscheidenden Topologieebenen (TE1 , TE2), b. eine Energieversorgungseinrichtung (1 ),

c. zumindest ein Steuergerät (15; 1 10, 1 11 , 112),

d. zumindest ein Schnittstellenmodul (22) für das Fahrzeugbordnetz (BN), umfassend:

i. eine Versorgungsschnittstelle (20) zum Koppeln mit einem Pluspol der Energieversorgungseinrichtung (1 ) des Fahrzeugs (500),

ii. eine Kommunikationsschnittstelle (1 13) zum Empfangen und/oder

Senden von Informationen von einem gekoppelten oder koppelbaren Steuergerät (15; 110, 11 1 , 112) des Fahrzeugs (500), iii. eine Anzahl von Last-Schnittstellen (25), wobei jeweils einem Bordnetzteilnehmer (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 114, 115, 1 16, 1 17, 1 18;125, 126, 127, 128, 129) der Mehrzahl von Bordnetzteilnehmern (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 114, 1 15, 1 16, 1 17, 1 18;125, 126, 127, 128, 129) zumindest eine Last- Schnittstelle (25) der Anzahl von Last-Schnittstellen (25) zugeordnet ist, iv. zumindest einen Matrix-Koppler (24, 80, 120), der ausgebildet ist, die Versorgungsschnittstelle (20) sowie die Kommunikationsschnittstelle (113) jeweils mit jeder Last-Schnittstelle (25) der Anzahl von Last- Schnittstellen (25) zu koppeln und so eine Schnittstelle zwischen den

zumindest zwei zu unterscheidenden Topologieebenen (TE1 , TE2) darzustellen,

- wobei der Matrix-Koppler (24, 80, 120) eingerichtet ist, eine

Entflechtungsaufgabe für eine Verknüpfung der Bordnetzteilnehmer (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 114, 115, 116, 117, 118;125, 126, 127, 128, 129) darzustellen,

- wobei Knoten eines Leitung-Stecker-Beziehungen des Matrix-Kopplers (24, 80, 120) repräsentierenden Graphen jeweils eine Last- Schnittstelle (25) der Anzahl von Last-Schnittstellen (25) am Ende einer Leitung bezeichnen, und

- wobei eine Kante des Graphen eine Verbindungsbeziehung zumindest einer Leitung zwischen einer ersten Last-Schnittstelle (25) und einer zweiten Last-Schnittstelle (25) bezeichnet,

- wobei der Graph zumindest zwei partite Graphen mit zumindest zwei Partitionen (TE1-MK, TE2-MK) umfasst, und

- wobei ein Knoten eines jeden Graphen auf dem Matrix-Koppler (24,

80, 120) liegt,

v. wobei das Schnittstellenmodul (22) eingerichtet ist, eine elektrische

Absicherung der Anzahl von Last-Schnittstellen (25) zu den

Bordnetzteilnehmern (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 114, 115, 116, 1 17, 1 18; 125, 126, 127, 128, 129) vorzunehmen,

e. ein Leitungssatzsegment (100) je Bordnetzteilnehmer (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 114, 115, 116, 117, 118; 125, 126, 127, 128, 129) der Mehrzahl von

Bordnetzteilnehmern (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; 1 14, 1 15, 1 16, 1 17, 118;125, 126,

127, 128, 129), aufweisend zumindest ein erstes

Kommunikationsleitungssegment (102), und ein erstes

Energieversorgungsleitungssegment (103) je Leitungssatzsegment (100), wobei jeweils ein erstes Ende des ersten Kommunikationsleitungssegments (102) und des ersten Energieversorgungsleitungssegments (103) an einem ersten Ende des zumindest einen Leitungssatzsegments (100) in einem ersten Interface gebündelt sind.