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1. WO2020114637 - SILENCER AND METHOD FOR PRODUCING A SILENCER

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

ANSPRÜCHE

1. Schalldämpfer (1) mit einem einstöckig ausgebildeten, eine Längsachse (L) definierendem Basiskörper (2), in welchem ein sich entlang der Längsachse (L) zwischen einer Eintrittsöffnung (31) und einer Austrittsöffnung (32) erstreckender Kanal (3) und eine Vielzahl von entlang der Längsachse (L) nacheinander angeordneter Expansionskammern (4) ausgebildet sind;

wobei die Expansionskammern (4) jeweils einen sich angewinkelt zu der Längsachse (L) erstreckenden Eintrittsabschnitt (41) und einen eine kreisförmige Kavität (43) definierenden Dämpfungsabschnitt (42) aufweisen; wobei die Kavität (43) eine der Längsachse (L) zugewandte Öffnung (44) aufweist, welche in Bezug auf die Längsachse (L) durch einen abgewandt von der Längsachse (L) gelegenen äußeren Endbereich (41B) des

Eintrittsabschnitts (41) begrenzt ist

2 Schalldämpfer (1) nach Anspruch 1, wobei die Öffnung (44) der Kavität (43) in Bezug auf die Längsachse (L) zusätzlich von einem sich entlang der Längsachse (L) erstreckenden Wandungsfortsatz (42A) des

Dämpfungsabschnitts (42) begrenzt ist, wobei der Wandungsfortsatz (42A) in Bezug auf eine sich senkrecht zur Längsachse (L) erstreckende radiale Richtung (R) innerhalb des äußeren Endbereichs (41B) des Eintrittsabschnitts (41) gelegen ist, und wobei sich der äußere Endbereich (41B) des

Eintrittsabschnitts (41) planar erstreckt.

3. Schalldämpfer (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Eintrittsabschnitt (41) sich derart gewinkelt erstreckt, dass ein der Längsachse (L) zugewandt gelegener innerer Endbereich (41A) des El ntrittsa bsch nitts (41) einen kleineren Abstand zu der Eintrittsöffnung (31) des Kanals (3) aufweist als der äußere Endbereich (41B) des Eintrittsabschnitts (41).

4. Schalldämpfer (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei ein Volumen, das durch die Kavität (43) des jeweiligen Dämpfungsabschnitts (42) definiert ist, entlang der Längsachse (L) abnimmt.

5. Schalldämpfer (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der Basiskörper (2) im Bereich der Dämpfungsabschnitte (42) an Oberflächen (43a), welche die jeweilige Kavität (43) definieren einen Mittenrauwert Ra in einem Bereich zwischen 1 und 50, bevorzugt zwischen 5 und 20 aufweist.

6. Schalldämpfer (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei die Kavität (43) des Dämpfungsabschnitts (42) eine einstückig mit dem

Basiskörper (2) ausgebifdete poröse Füllung (5) enthält.

7. Schalldämpfer (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der Basiskörper (2) zumindest bereichsweise durch Wandungen (20) gebildet ist, welche einen porösen Innenbereich (23) aufweisen.

8. Schalldämpfer (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der Basiskörper (2) zusätzlich ein Plenum (6) ausbildet, aus welchem die

Eintrittsöffnung (31) des Kanals (3) ausmündet, wobei das Plenum (6) eine der Eintrittsöffnung (31) des Kanals (3) gegenüberliegende Zufuhröffnung (61) aufweist

9. Schalldämpfer (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der Basiskörper (2) im Bereich der Einträttsöffnung (31) des Kanals (3) einen

Anschlussabschnitt (62) zum Anschluss des Basiskörpers (2) an ein Rohr, insbesondere an einen Lauf (110) einer Schusswaffe (100), aufweist.

10. Schalldämpfer (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der Basiskörper (2) aus einer Metalllegierung, insbesondere

Aluminiumlegierung, einer Titanlegierung, einer Stahllegierung oder einer Nickel-Basis-Legierung, oder aus einem Kunststoffmaterial, insbesondere einem faserverstärkten Kunststoffmaterial hergesteiit ist.

11. Verwendung eines Schalldämpfers (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche als Schalldämpfer für eine Schusswaffe (100).

12. Verfahren zur Herstellung eines Schalldämpfers (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der Basiskörper (2) durch ein additives Herstellungsverfahren schichtweise aufgebaut wird.

13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei der Basiskörper (2) entlang der

Längsachse (L) schichtweise aufgebaut wird.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 und 13, wobei das additive

Herstellungsverfahren ein selektives Laserschmelzverfahren, ein

Elektronenstrahlschmelzverfahren oder ein Auftragsschweißverfahren umfasst.