Processing

Please wait...

Settings

Settings

Goto Application

1. WO2020109463 - AIRBAG MODULE AND METHOD FOR THE PRODUCTION THEREOF

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Ansprüche

1. Airbagmodul mit einem aufblasbaren Gassack (10), einem Gasgenerator (20) zum Aufblasen des Gassackes (10) und mit einer Mehrzahl von

Befestigungseinrichtungen (30) zur Anbringung des Airbagmoduls an einem

Fahrzeug, wobei der Gassack (10) in einer gedachten Querschnittsebene (EQ) quer zu seiner Längserstreckung (L) eine C-förmige Gestaltung (1 1 ) mit zwei

nebeneinander liegenden Schenkeln (12, 14) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Einbausituation des Gassackes (10) eine zwischen den beiden

Schenkeln (12, 14) definierte Mittelebene (EM) eine sich durch die Längserstreckung (L) des Gassackes (10) ersteckende, Vertikalebene (EV) schneidet.

2. Airbagmodul nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der aufblasbare Gassack (10) entlang seiner Längserstreckung (L) eine Mehrzahl von zu einander parallelen Querschnittsebenen (EQ1 , EQ2) aufweist, wobei eine, durch die in einer ersten Querschnittsebene (EQ1 ) nebeneinander liegenden Schenkel (12- 1 , 14-1 ) definierte, erste Mittelebene (EM1 ) eine, durch die in einer zweiten

Querschnittsebene (EQ2) nebeneinander liegenden Schenkel (12-2, 14-2) definierte, zweite Mittelebene (EM2) schneidet.

3. Airbagmodul nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass benachbart zu zumindest einem der nebeneinander liegenden Schenkel (12, 14) und/oder zu einem diese verbindenden Abschnitt (16) der C-förmigen Gestaltung (1 1 ) ein weiterer Abschnitt (18) des Gassackes (10) angeordnet ist.

4. Airbagmodul nach zumindest einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass der Gassack (10) in Richtung seiner

Längserstreckung (L) innerhalb seiner C-förmigen Gestaltung (1 1 ) gerollt und/ oder zig-zag gefaltet ist, und/ oder, dass der Gassack (10) in Richtung seiner

Längserstreckung (L) im Bereich seines weiteren Abschnittes (18) gerollt und/ oder zig-zag gefaltet ist.

5. Airbagmodul nach zumindest einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gassack (10) entlang seiner Längserstreckung (L) eine Mehrzahl von Befestigungslaschen (22) zur Aufnahme von

Befestigungseinrichtungen (30) zur Anbringung des Airbagmoduls (1 ) an einem Fahrzeug aufweist, wobei die Befestigungslaschen (22) in einer Einbausituation des Gassackes (10) vorzugsweise im Wesentlichen parallel zur Vertikalebene (EV) angeordnet sind, und/ oder wobei sich die Befestigungslaschen (22) von dem ersten Schenkel (12) oder von dem verbindenden Abschnitt (16) oder von dem weiteren Abschnitt (18) erstrecken.

6. Airbagmodul nach zumindest einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gassack (10) derart in dem Airbagmodul (1) angeordnet ist, dass in einer gedachten Querschnittsebene (EQ) eine offene Seite (13) der C- förmigen Gestaltung (1 1 ), insbesondere in einer Einbausituation des Gassackes (10), so positionierbar bzw. positioniert ist, dass die offene Seite (13) der C-förmigen Gestaltung (1 1 ) zu einer Karosserieseite (15) des Airbagmoduls (1 ) oder zu einer der Karosserieseite (15) abgewandten Seite (23) des Airbagmoduls (1 ) und/ oder nach oben oder nach unten, insbesondere diagonal nach oben oder diagonal nach unten, weist.

7. Airbagmodul nach zumindest einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gassack (10) entlang seiner Längserstreckung (L) eine Mehrzahl von Längsabschnitten (LA1 , LA2, LA3) aufweist und derart in dem

Airbagmodul (1 ) angeordnet ist, dass eine erste offene Seite (13-1 ) einer ersten C- förmigen Gestaltung (1 1 -1 ), insbesondere in einer Einbausituation des Gassackes (10), so positionierbar bzw. positioniert ist, dass sie in eine andere Richtung weist, als eine andere offene Seite (13-2) einer anderen C-förmigen Gestaltung (1 1 -2) des Gassackes.

8. Airbagmodul nach zumindest einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gassack (10) entlang seiner Längserstreckung (L) eine Mehrzahl von voneinander beabstandeten, ringförmig den Gassack (10)

umgebenden, insbesondere bandartigen, Halteelementen (19) aufweist, die ausgebildet sind, den Gassack (10) in seinem zur Montage am Kraftfahrzeug vorgesehenen Gestaltung zu bewahren.

9. Verfahren zur Herstellung eines Airbagmoduls (1 ), insbesondere eines Airbagmoduls (1 ) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem ein Gassack,

insbesondere quer zu seiner Längserstreckung (LR) zu einem langgestreckten Paket gerollt und/ oder gefaltet wird, und bei dem sodann seitliche Ränder des Paketes zumindest abschnittsweise zu einander gebracht und vorzugsweise fixiert werden, so dass der Gassack (10) in einer gedachten Querschnittsebene (EQ) quer zu seiner

Längserstreckung (L) eine C-förmige Gestaltung (1 1 ) mit zwei nebeneinander liegenden Schenkeln (12, 14) aufweist, und Ausrichten des Gassackes (10) relativ zu einem Gasgenerator (20) des Airbagmoduls (1 ) derart, dass in einer Einbausituation des Gassackes (10) eine zwischen den beiden Schenkeln (12, 14) definierte

Mittelebene (EM) eine sich durch die Längserstreckung (L) des Gassackes (10) ersteckende, Vertikalebene (EV) schneidet.

10. Verfahren, insbesondere nach Anspruch 9, zur Herstellung eines Airbagmoduls (1 ), insbesondere eines Airbagmoduls (1 ) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem ein Gassack, insbesondere quer zu seiner Längserstreckung (LR) zu einem langgestreckten Paket gerollt und/ oder gefaltet wird, und bei dem sodann seitliche Ränder des Paketes zumindest abschnittsweise zu einander gebracht und vorzugsweise fixiert werden, so dass der Gassack (10) in einer gedachten

Querschnittsebene (EQ) quer zu seiner Längserstreckung (L) eine C-förmige Gestaltung (1 1 ) mit zwei nebeneinander liegenden Schenkeln (12, 14) aufweist, wobei der aufblasbare Gassack (10) entlang seiner Längserstreckung (L) eine Mehrzahl von zu einander parallelen Querschnittsebenen (EQ1 , EQ2) aufweist, und wobei eine, durch die in einer ersten Querschnittsebene (EQ1 ) nebeneinander liegenden Schenkel (12-1 , 14-1 ) definierte, erste Mittelebene (EM1 ) eine, durch die in einer zweiten Querschnittsebene (EQ2) nebeneinander liegenden Schenkel (12-2, 14-2) definierte, zweite Mittelebene (EM2) schneidet.

1 1 . Verfahren, insbesondere nach Anspruch 9 oder 10, zur Herstellung eines

Airbagmoduls (1 ), insbesondere eines Airbagmoduls (1 ) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem ein Gassack, insbesondere quer zu seiner

Längserstreckung (LR) zu einem langgestreckten Paket gerollt und/ oder gefaltet wird, und bei dem sodann seitliche Ränder des Paketes zumindest abschnittsweise zu einander gebracht und vorzugsweise fixiert werden, so dass der Gassack (10) in einer gedachte Querschnittsebene (EQ) quer zu seiner Längserstreckung (L) eine C- förmige Gestaltung (1 1 ) mit zwei nebeneinander liegenden Schenkeln (12, 14) aufweist, wobei benachbart zu zumindest einem der nebeneinander liegenden Schenkel (12, 14) und/oder zu einem diese verbindenden Abschnitt (16) der C- förmigen Gestaltung (1 1 ) ein weiterer Abschnitt (18) des Gassackes (10) angeordnet ist, der vorzugsweise separat von der C-förmigen Gestaltung (1 1 ) gerollt und/ oder zig-zag gefaltet ist.

12. Verwendung eines Gassackes mit einer C-förmigen Gestaltung zur Schaffung eines Gassackmoduls mit erhöhtem Verdrehwiderstand.