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1. WO2020109397 - HEAT METER AND METHOD FOR OPERATING A HEAT METER

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Ansprüche :

1. Wärmemengenzähler (1) für ein Medium (M) umfassend einen Leitungsabschnitt (2) , eine Prozessoreinheit (3) und einen in einen Innenraum (2a) des Leitungsabschnitts (2) reichenden

Sensor (4) , wobei mittels des Sensors (4) eine Temperatur des Mediums (M) und eine Strömungsgeschwindigkeit, mit welcher das Medium (M) den Leitungsabschnitt (2) durchströmt, messbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (4) als CTA-Sensor (5) ausgebildet ist, welcher einen in dem Leitungsabschnitt (2) von dem Medium (M) umströmten Messwiderstand (6) umfasst, und dass der Wärmemengenzähler (1) eine Energieversorgungseinrichtung (7) umfasst, an welche der Messwiderstand (6) derart angeschlossen ist, dass der Messwiderstand (6) in einem Aufheizbetrieb von der Energieversorgungseinrichtung (7) versorgt ist.

2. Wärmemengenzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmemengenzähler einen weiteren Sensor umfasst, wobei der weitere Sensor (8) als Temperatursensor (9) ausgebildet ist und wobei der Temperatursensor (9) entfernt von dem CTA-Sensor (5) in einem an den Leitungsabschnitt (2) angeschlossenen

Rohrsystem (10) angeordnet ist.

3. Verfahren zum Betrieb eines Wärmemengenzählers (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmemengenzähler (1) in einem Messbetrieb zur Messung einer Wärmemenge betrieben wird oder dass der Wärmemengenzähler (1) in einem Analysebetrieb zur Bestimmung einer Zusammensetzung des Mediums (M) betrieben wird und dass der Wärmemengenzähler (1) insbesondere abwechselnd im Messbetrieb und im Analysebetrieb betrieben wird.

4. Verfahren zum Betrieb eines Wärmemengenzählers (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Messbetrieb (M) zur Ermittlung einer von dem Medium (M) transportierten

Wärmemenge von dem CTA-Sensor (5) wiederholt sequentiell die Temperatur des Mediums (M) gemessen wird und die

Strömungsgeschwindigkeit des Mediums (M) gemessen wird, mit welcher das Medium (M) den Leitungsabschnitt (2) durchströmt, und aus den Messwerten die transportierte Wärmemenge errechnet wird.

5. Verfahren zum Betrieb eines Wärmemengenzählers nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Analysebetrieb zur Bestimmung der Zusammensetzung des Mediums (M) die nachfolgend genannten Schritte durchgeführt werden,

- wobei ein erster Widerstandswert (RI) des in dem Medium (M) befindlichen Messwiderstands (6) bei einer definierten

Temperatur des Mediums (M) gemessen wird und dieser

Widerstandswert als Minimalwert (Rl) definiert wird,

- wobei anschließend an den Messwiderstand (6) eine definierte Heizleistung angelegt wird,

- wobei begleitend bis zu einem Erreichen eines Maximalwerts (R2) der Widerstandwert des Messwiderstands gemessen wird und danach die Heizleistung abgeschaltet wird,

- wobei als Einschwingzeit eine Zeitdifferenz (At) zwischen

einem ersten Anstieg des Widerstandswerts des Messwiderstands (6) und einem letzten Anstieg des Widerstandswerts des

Messwiderstands (6) ermittelt wird,

- wobei aus dieser Einschwingzeit die Zusammensetzung des

Mediums (M) ermittelt wird und

- wobei das Verfahren bei ruhendem Medium durchgeführt wird.

6. Verfahren zum Betrieb eines Wärmemengenzählers nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren nach Anspruch 5 wiederholt durchgeführt wird und das Medium (M) auf der Basis eines Mittelwerts der gemessenen Einschwingzeiten ermittelt wird.

7. Verfahren zum Betrieb eines Wärmemengenzählers (1) nach

Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Messbetrieb (M) von dem CTA-Sensor (5) wiederholt sequentiell die Temperatur des Mediums (M) gemessen wird und die Strömungsgeschwindigkeit des Mediums (M) gemessen wird, mit welcher das Medium (M) den

Leitungsabschnitt (2) durchströmt, und dass von dem

weiterenSensor (8) wiederholt die Temperatur des Mediums (M) gemessen wird und aus den Messwerten die Wärmemenge errechnet wird, welche von dem zwischen dem ersten Sensor (4) und dem weiteren Sensor (8) angeordneten Rohrsystem (10) abgegebenen oder aufgenommenen wird.