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1. WO2020109395 - METHOD FOR PRODUCING A TEST SPECIMEN

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zur Herstellung eines Prüfkörpers (30) für eine mechanisch-zerstö- rende Prüfung einer stoffschlüssigen Fügeverbindung, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

Bereitstellen eines flächigen Substrates (11 ),

Applizieren mindestens eines Prüfgewebes (13) und eines Klebstoffes (14) auf eine Substratoberfläche (12) des flächigen Substrates (11 ), und Aushärten des Klebstoffes (14), so dass eine stoffschlüssige Fügeverbin dung zwischen dem Prüfgewebe (13) und der Substratoberfläche (12) durch den ausgehärteten Klebstoff (14) entsteht,

dadurch gekennzeichnet, dass als Prüfgewebe (13) ein Tressengewebe (20) und/oder ein Quadratmaschengewebe bereitgestellt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass als flächiges Sub strat (11 ) ein Faserverbundsubstrat bereitgestellt wird, das aus einem Faserver bundwerkstoff aufweisend ein Fasermaterial und ein das Fasermaterial einbet tendes Matrixmaterial gebildet ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tres sengewebe (20) und/oder das Quadratmaschengewebe eine Mehrzahl von Kettfäden (21 ) und eine Mehrzahl von die Kettfäden (21 ) kreuzende Schussfä den (22) aufweist.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettfäden (21 ) und/oder die Schussfäden (22) aus einem metallischen Material, insbesondere aus einem Eisenmaterial, gebildet sind.

5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schuss fäden (22) einen kleineren Querschnitt aufweisen als die Kettfäden (21 ).

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Tressengewebe (20) derart gewebt ist, dass die Kettfäden (21 ) voneinander beabstandet angeordnet sind, während die Schussfäden (22) aneinander an grenzend angeordnet sind.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass das Tressengewebe (20) derart bereitgestellt wird, dass in der Projek tion auf das Tressengewebe (20) keine Maschen sichtbar sind.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass in einem ersten Schritt das Prüfgewebe (13) auf das flächige Substrat (11 ) appliziert wird und in einem zweiten Schritt dann auf das applizierte Prüfge webe (13) der Klebstoff (14) aufgetragen wird.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass der Klebstoff (14) als Filmklebstoff bereitgestellt und aufgetragen wird.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass der Klebstoff (14) auf das Prüfgewebe (13) aufgetragen wird, bevor das Prüfgewebe (13) auf dem flächigen Substrat (11 ) appliziert wird.

11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass in einem Bereich des flächigen Substrates (11 ) zunächst eine Trenn folie (15) appliziert wird, um in diesem Bereich eine stoffschlüssige Fügeverbin dung mit dem Substrat zu verhindern.

12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass nach dem Aushärten des Klebstoffes (14) der Prüfkörper (30) in eine Mehrzahl von einzelnen Prüfcoupons (33) zerteilt wird, indem das Prüfgewebe (13) durchtrennt wird.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfkörper derart zerteilt wird, dass das Prüfgewebe (13) gemeinsam mit dem Substrat (11 ) durchtrennt wird.

14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass an dem Prüfgewebe (13) keine Randversiegelung aufgebracht wird.

15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass nach dem Applizieren des Prüfgewebes (13) und des Klebstoffes (14) auf das flächige Substrat (11 ) dieser Probenaufbau (10) durch eine Vakuumab deckung abgedeckt, evakuiert und anschließend der Klebstoff (14) ausgehärtet wird.

16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Va kuumabdeckung und dem Probenaufbau (10) eine Trennfolie (42), eine Alumini umfolie und/oder eine, zwei oder mehrere Lagen Abreißgewebe (43) angeord net werden.

17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass der Klebstoff (14) durch Temperieren ausgehärtet wird.

18. Verfahren zur mechanisch-zerstörenden Prüfung einer stoffschlüssigen Füge verbindung eines Prüfkörpers, wobei das Verfahren die folgenden Schritte um fasst:

Herstellen eines Prüfkörpers nach einem der vorhergehenden Ansprüche; Prüfen der stoffschlüssigen Fügeverbindung des Prüfkörpers durch Abzie hen des Prüfgewebes.