Processing

Please wait...

Settings

Settings

Goto Application

1. WO2020108678 - ELECTROMECHANICAL DRIVE ASSEMBLY FOR A MOTOR VEHICLE

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Patentansprüche

1. Elektromechanische Antriebsanordnung für ein Kraftfahrzeug mit:

- einem ersten Elektromotor (E1 ) mit einem ersten Stator (S1 ) und einem ersten Rotor

(R1 ).

- einem Reduktionsgetriebe (G), das als Stirnradgetriebe ausgeführt ist und eine Ein gangswelle (EW) sowie eine Ausgangswelle (AW) aufweist, wobei

- das Reduktionsgetriebe (G) eine erste Stirnradstufe (GS1 ) mit einem ersten Über setzungsverhältnis (i1 ) und eine zweite Stirnradstufe (GS2) mit einem zweiten, zum ersten Übersetzungsverhältnis (i1 ) gegensinnigen Übersetzungsverhältnis (i2) auf weist,

- die erste Stirnradstufe (GS1 ) ein erstes Antriebsstirnrad (S1A) und ein erstes Ab triebsstirnrad (S1 B) aufweist,

- die zweite Stirnradstufe (GS2) ein zweites Antriebsstirnrad (S2A), eine Zwischenrad anordnung (S2Z) und ein zweites Abtriebsstirnrad (S2B) aufweist,

- in der ersten Getriebestufe (GS1 ) ein erster Freilauf (FR1 ) vorgesehen ist,

- in der zweiten Getriebestufe (GS2) ein zweiter Freilauf (FR2) vorgesehen ist,

- der erste Freilauf (FR1 ) bei Drehung der Eingangswelle (EW) in einer ersten Dreh richtung in einen Koppelungszustand gelangt,

- der zweite Freilauf (FR2) bei Drehung der Eingangswelle (EW) in einer der ersten Drehrichtung entgegengesetzten, zweiten Drehrichtung in einen Koppelungszustand gelangt,

- die Eingangswelle (EW) durch den ersten Elektromotor (E1 ) angetrieben wird,

- ein zweiter Elektromotor (E2) vorgesehen ist, der einen zweiten Rotor (R2) und ei nen zweiten Stator (S2) aufweist, und

- der zweite Elektromotor (E2) über die Zwischenradanordnung (S2Z) kinematisch an die zweite Getriebestufe (GS2) angekoppelt ist.

2. Elektromechanische Antriebsanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeich net, dass der zweite Freilauf (FR2) in einem zwischen der Eingangswelle (EW) und dem zweiten Elektromotor (E2) liegenden Abschnitt der zweiten Getriebestufe (GS2) angeordnet ist.

3. Elektromechanische Antriebsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der zweite Elektromotor (E2) permanent oder zumindest vom zweiten Freilauf (FR2) unabhängig mit der Ausgangswelle (AW) kinematisch gekoppelt ist.

4. Elektromechanische Antriebsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese ein Achsdifferentialgetriebe (AD) umfasst, zur Verzweigung der über das Reduktionsgetriebe (G) geführten Antriebsleistung auf eine erste und eine zweite Radantriebswelle (WSL, WSR) und dass das Achsdifferen tialgetriebe (AD) zur Ausgangswelle (AW) gleichachsig angeordnet ist.

5. Elektromechanische Antriebsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass das Achsdifferentialgetriebe (AD) ein Umlaufgehäuse (ADFI) umfasst und dass dieses Umlaufgehäuse (ADFI) Teil der Ausgangswelle (AW) bildet und hierbei das erste Abtriebszahnrad (S1 B) trägt und/oder das zweite Abtriebszahnrad (S2B) trägt

6. Elektromechanische Antriebsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Freilauf (FR1 ) im ersten Antriebszahn rad (S1 A) angeordnet ist und/oder dass der zweite Freilauf (FR2) im zweiten Antriebs zahnrad (S2A) angeordnet ist.

7. Elektromechanische Antriebsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass über die erste Stirnradstufe (GS1 ) ein erstes Übersetzungsverhältnis (i1 ) realisiert wird, dessen Betrag größer ist als der Betrag ei nes zweiten Übersetzungsverhältnisses (i2), das über die zweite Stirnradstufe (GS2) realisiert wird.

8. Elektromechanische Antriebsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangswelle (EW) zur ersten Rotorachse (X) gleichachsig ausgerichtet ist.

9. Elektromechanische Antriebsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangswelle (EW) direkt durch die erste Rotorwelle (RW) angetrieben wird oder durch die erste Rotorwelle (RW) gebildet ist.

10. Elektromechanische Antriebsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Eingangswelle (EW) ein Vorstufenrad (S3B) sitzt, und dass dieses Vorstufenrad (S3B) durch ein Antriebsritzel (S3A) ange trieben wird, das auf der Rotorwelle (RW) sitzt.