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1. WO2020064335 - STEERING DEVICE HAVING A PLUG CONNECTOR UNIT FOR ELECTRICALLY CONTACTING A STEERING SENSOR UNIT

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[ DE ]

Beschreibung

Titel

Lenkvorrichtung mit einer Steckverbindereinheit zur elektrischen Kontaktierung einer Lenksensoreinheit

Stand der Technik

Die Erfindung geht aus von einer Lenkvorrichtung nach dem Oberbegriff des An spruchs 1 und von einem Verfahren zur Montage einer Lenkvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 15. Zudem betrifft die Erfindung ein Lenksystem mit einer solchen Lenkvorrichtung und eine Steckverbindereinheit einer solchen Lenkvorrichtung.

Aus dem Stand der Technik sind Lenksysteme für Kraftfahrzeuge mit an einer Lenkwelle angeordneten Lenksensoren zur Bestimmung eines Lenkwinkels und/oder eines an der Lenkwelle ausgeübten Lenkmoments bekannt. Derartige Lenksensoren umfassen in der Regel ein mit der Lenkwelle verbundenes Sen sorgehäuse sowie ein in dem Sensorgehäuse angeordnetes Sensorelement.

Bei einem bekannten Montageprozess wird das Sensorgehäuse auf die Lenkwel le geschoben und an der Lenkwelle befestigt. Anschließend wird die Lenkwelle zusammen mit dem Sensorgehäuse in eine Montageöffnung eines Lenkgetrie begehäuses eingesetzt, wobei gleichzeitig ein Sensorkabel manuell von einem Monteur mit dem Sensorgehäuse bzw. dem Sensorelement verbunden werden kann. Anschließend wird die Montageöffnung mittels eines Gehäusedeckels ver schlossen. Dieser Aufbau führt jedoch zu einem komplizierten und zeitaufwändi gen Montageprozess, welcher insbesondere mehrere Montageschritte sowie ein manuelles Stecken des Sensorkabels während des Montageprozesses der Lenkwelle bzw. des Lenksensors erfordert.

Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine Lenkvorrichtung und ein Verfahren zur Montage einer Lenkvorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Kontaktierung bereitzustellen. Die Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1, 13, 14 und 15 gelöst, während vorteilhafte Ausge staltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einer Lenkvorrichtung mit einem Lenkgetriebegehäu se, welches einen Sensoraufnahmebereich bereitstellt, mit einer in einem mon tierten Zustand in dem Sensoraufnahmebereich angeordneten Lenksensorein heit, insbesondere zur Erfassung wenigstens einer Lenkinformation, insbesonde re von einer um eine Lenkachse drehbar gelagerten Lenkwelle, und mit einer in einem montierten Zustand in einer, vorteilhaft in Umfangsrichtung geschlosse nen, Kontaktierungsausnehmung, insbesondere einer Bohrung und/oder einer Durchbrechung, des Lenkgetriebegehäuses angeordneten Steckverbindereinheit zur, insbesondere direkten, elektrischen Kontaktierung der Lenksensoreinheit, insbesondere bei einem Montagevorgang der Steckverbindereinheit, wobei die Steckverbindereinheit eine Steckeinheit zur Verbindung mit der Lenksensorein heit und eine zumindest in einem vormontierten Zustand der Steckverbinderein heit mit der Steckeinheit gekoppelte Trägereinheit umfasst.

Es wird vorgeschlagen, dass die Lenkvorrichtung eine Entkoppeleinheit aufweist, welche dazu vorgesehen ist, eine bei einem Montagevorgang der Steckverbin dereinheit ausgeübte Kraft derart auf die Steckeinheit und/oder die Trägereinheit zu übertragen, dass sich die Verbindung zwischen der Steckeinheit und der Trä gereinheit beim Montagevorgang der Steckverbindereinheit löst. Durch diese Ausgestaltung kann insbesondere eine vorteilhaft sichere und/oder flexible Kon taktierung der Lenksensoreinheit mit einer definierten Steckkraft er-reicht werden. Darüber hinaus kann dabei insbesondere ein Montagevorgang stark vereinfacht werden, wobei eine vorteilhafte Automatisierung des Montagevorgangs erreicht und eine Anzahl manueller Arbeitsschritte reduziert werden kann. Ferner kann vorteilhaft eine Flexibilität der Lenkvorrichtung erhöht und/oder eine Betriebssi- cherheit verbessert werden. Zudem kann vorteilhaft eine Standzeit und/oder eine Dauerfestigkeit der Lenkvorrichtung verbessert werden.

Unter einer„Lenkvorrichtung“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere zu mindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Lenksystems, insbe sondere eines Fahrzeugs und vorzugsweise eines Kraftfahrzeugs, verstanden werden. Die Lenkvorrichtung kann ferner insbesondere einen Gehäusedeckel umfassen, welcher dazu vorgesehen ist, in einem montierten Zustand den Sen soraufnahmebereich in axialer Richtung abzudecken und insbesondere zu ver schließen. Vorteilhaft weist das Lenkgetriebegehäuse dabei eine, insbesondere mittels des Gehäusedeckels verschließbare, Montageöffnung zur Aufnahme der Lenksensoreinheit und vorteilhaft zur zumindest teilweisen Aufnahme der Lenk welle auf. Die Lenkwelle ist bevorzugt mehrteilig ausgebildet und umfasst zumin dest eine Eingangswelle, vorzugsweise eine Lenkspindel, und zumindest eine von der Eingangswelle getrennt ausgebildete Ausgangswelle, vorzugsweise ein Lenkritzel. Eine Längserstreckung der Lenkwelle definiert dabei insbesondere die axiale Richtung. Insbesondere kann die Lenkvorrichtung auch die Lenkwelle um fassen. Ferner soll unter einer„Lenksensoreinheif insbesondere eine, insbeson dere die Lenkwelle in Umfangsrichtung umgreifende, Sensoreinheit verstanden werden, welche dazu vorgesehen ist, anhand einer Verdrehung der Lenkwelle und vorteilhaft einer Verdrehung der Eingangswelle relativ zu der Ausgangswelle, wenigstens eine, insbesondere mit einer Betätigung einer Lenkhandhabe des Lenksystems korrelierte, Lenkinformation zu erfassen. Die Lenkinformation ist dabei vorzugsweise ein Lenkwinkel und/oder ein, insbesondere mittels der Lenk handhabe auf die Lenkwelle aufgebrachtes, Lenkmoment. Zur Erfassung der Lenkinformation kann die Lenksensoreinheit insbesondere wenigstens ein Sen sorelement umfassen. Unter„vorgesehen“ soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.

Des Weiteren soll unter einer„Steckverbindereinheit“ insbesondere eine, insbe sondere im montierten Zustand mit dem Lenkgetriebegehäuse in Wirkverbindung stehende und vorteilhaft separat und/oder getrennt von dem Lenkgetriebegehäu- se ausgebildete, Einheit verstanden werden, welche dazu vorgesehen ist, eine Kontaktierungsmöglichkeit zur elektrischen Kontaktierung der Lenksensoreinheit bereitzustellen. Dazu umfasst die Steckverbindereinheit insbesondere die Steck einheit, welche wenigstens ein Steckelement, insbesondere in Form eines Ste ckers, einer Kupplung und/oder einer Buchse, umfasst. Insbesondere ist die Ste ckeinheit im montierten Zustand, vorteilhaft vollständig, im Sensoraufnahmebe reich angeordnet und zur Kopplung mit einer zu der Steckeinheit korrespondie renden weiteren Steckeinheit der Lenksensoreinheit, insbesondere wenigstens einem weiteren Steckelement, insbesondere in Form eines Steckers, einer Kupp lung und/oder einer Buchse, der weiteren Steckeinheit, vorgesehen. Vorteilhaft ist die weitere Steckeinheit dabei fest und/oder unbeweglich relativ zu dem Lenk getriebegehäuse gelagert. Zudem ist eine Steckrichtung zur Kopplung des Ste ckelements und des weiteren Steckelements vorzugsweise zumindest im We sentlichen senkrecht zu einer Montagerichtung des Gehäusedeckels und/oder der axialen Richtung ausgerichtet. Insbesondere sind das Steckelement und das weitere Steckelement dabei derart relativ zueinander ausgerichtet, dass während des Montagevorgangs der Steckverbindereinheit eine automatische elektrische Kontaktierung der Lenksensoreinheit erfolgt. Der Ausdruck„zumindest im We sentlichen senkrecht“ soll dabei insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und die Bezugs richtung, insbesondere in einer Ebene betrachtet, einen Winkel insbesondere zwischen 82° und 98°, vorteilhaft zwischen 85° und 95° und besonders bevorzugt zwischen 88° und 92° einschließen. Des Weiteren soll unter einer„Trägereinheit“ insbesondere eine, vorteilhaft zumindest in dem vormontierten Zustand der Steckverbindereinheit mechanisch mit der Steckeinheit gekoppelte Einheit ver standen werden, welche insbesondere dazu vorgesehen ist, wenigstens einen Teil einer Gewichtskraft der Steckeinheit aufzunehmen und die Steckeinheit zu mindest beim Montagevorgang der Steckverbindereinheit mechanisch zu stabili sieren, insbesondere um eine Kopplung zwischen dem Steckelement und dem weiteren Steckelement zu ermöglichen. Zur Kopplung der Trägereinheit und der Steckeinheit umfasst die Trägereinheit dabei insbesondere wenigstens ein Kopp lungselement und die Steckeinheit wenigstens ein zu dem Kopplungselement korrespondierendes weiteres Kopplungselement. Unter einer„Entkoppeleinheit“ soll ferner insbesondere eine, insbesondere mit der Steckverbindereinheit, der Lenksensoreinheit und/oder dem Lenkgetriebegehäuse in Wirkverbindung ste-

hende, Einheit verstanden werden, welche dazu vorgesehen ist, bei dem Monta gevorgang der Steckverbindereinheit die, insbesondere externe, Kraft, insbeson dere Steckkraft und/oder Drehkraft, auf die Steckeinheit und/oder die Trägerein heit zu übertragen, insbesondere derart dass sich die Verbindung zwischen der Steckeinheit und der Trägereinheit beim Montagevorgang der Steckverbinderein heit automatisch und/oder selbsttätig löst und insbesondere eine definierte Be weglichkeit der Steckeinheit, insbesondere relativ zu dem Lenkgetriebegehäuse, erreicht wird. Insbesondere kann die Entkoppeleinheit dazu auch Teile der Steckverbindereinheit, der Lenksensoreinheit und/oder des Lenkgetriebegehäu ses umfassen oder ausschließlich aus Teilen der Steckverbindereinheit, der Lenksensoreinheit und/oder des Lenkgetriebegehäuses gebildet sein.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Steckeinheit und die Trägereinheit kraft-und/oder formschlüssig miteinander verbunden sind, wodurch insbesondere eine wiederverwertbare Steckverbindereinheit erreicht werden kann.

In diesem Zusammenhang wird zudem vorgeschlagen, dass die Steckeinheit und die Trägereinheit mittels einer Rastverbindung und/oder einer Steck-Drehverbindung, vorteilhaft in Form einer Bajonettverbindung, miteinander ver bunden sind. Insbesondere sind die Kopplungselemente in diesem Fall als Ras telemente und/oder als Bolzen- Nut- Elemente ausgebildet. Hierdurch kann insbe sondere eine vorteilhaft einfache Entkopplung, insbesondere mittels einer linea ren Bewegung und/oder einer Drehbewegung, erreicht werden.

Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die bei dem Montagevorgang der Steckverbindereinheit ausgeübte Kraft zum Lösen der Ver bindung zwischen der Steckeinheit und der Trägereinheit zumindest eine durch eine lineare Steckbewegung der Steckverbindereinheit bewirkte und insbesonde re in die Steckrichtung wirkende Steckkraftkomponente umfasst. Insbesondere kann die bei dem Montagevorgang der Steckverbindereinheit ausgeübte Kraft zum Lösen der Verbindung zwischen der Steckeinheit und der Trägereinheit da bei auch ausschließlich die Steckkraftkomponente umfassen. Hierdurch kann insbesondere eine vorteilhaft schnelle und/oder intuitive Montage erreicht wer den.

Alternativ oder zusätzlich wird vorgeschlagen, dass die bei dem Montagevorgang der Steckverbindereinheit ausgeübte Kraft zum Lösen der Verbindung zwischen der Steckeinheit und der Trägereinheit zumindest eine durch eine Drehbewegung der Steckverbindereinheit und insbesondere der Trägereinheit bewirkte und ins besondere zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Steckrichtung wirkende Drehkraftkomponente umfasst. Insbesondere kann die bei dem Montagevorgang der Steckverbindereinheit ausgeübte Kraft zum Lösen der Verbindung zwischen der Steckeinheit und der Trägereinheit dabei auch ausschließlich die Drehkraft komponente umfassen. Hierdurch kann insbesondere eine vorteilhaft sichere Entkopplung erreicht werden, welche vorteilhaft auch von außen wahrnehmbar ist.

Ferner könnte die Entkoppeleinheit beispielsweise wenigstens ein, insbesondere zusätzliches, Entkoppelelement, beispielsweise eine Erhöhung, eine Vertiefung und/oder ein Stabelement, umfassen, welches dazu vorgesehen ist, die Steck einheit und/oder die Trägereinheit bei dem Steckvorgang zu kontaktieren, um die bei dem Montagevorgang der Steckverbindereinheit ausgeübte Kraft auf die Ste ckeinheit und/oder die Trägereinheit zu übertragen. Alternativ oder zusätzlich wird gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung jedoch vorgeschla gen, dass die Entkoppeleinheit zumindest teilweise einstückig mit der Lenksen soreinheit und/oder dem Lenkgetriebegehäuse ausgebildet ist. Darunter, dass ein Objekt mit einem weiteren Objekt„zumindest teilweise einstückig ausgebildef ist soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass die Ob jekte zumindest ein gemeinsames Bauteil aufweisen und/oder zumindest ein Bauteil des Objekts und/oder das Objekt einstückig mit zumindest einem Bauteil des weiteren Objekts und/oder dem weiteren Objekt verbunden und/oder ausge bildet ist. Unter„einstückig“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere zumin dest stoffschlüssig verbunden und/oder miteinander ausgebildet verstanden wer den. Der Stoffschluss kann beispielsweise durch einen Klebeprozess, einen An spritzprozess, einen Schweißprozess, einen Lötprozess und/oder einen anderen Prozess hergestellt werden. Vorteilhaft soll unter einstückig jedoch aus einem Stück und/oder in einem Stück geformt verstanden werden. Vorzugsweise wird dieses eine Stück aus einem einzelnen Rohling, einer Masse und/oder einem Guss, wie beispielsweise in einem Extrusionsverfahren und/oder einem Spritz- gussverfahren hergestellt. Hierdurch kann insbesondere eine vorteilhaft kompak te Ausgestaltung erreicht werden

Bevorzugt wird ferner vorgeschlagen, dass die Entkoppeleinheit wenigstens ein an dem Lenkgetriebegehäuse angeordnetes Entkoppelelement umfasst, wodurch insbesondere eine besonders einfache und/oder effiziente Kraftübertragung er reicht werden kann. Vorteilhaft ist das Entkoppelelement dabei als Anlaufschräge ausgebildet und im Bereich der Kontaktierungsausnehmung des Lenkgetrie begehäuses angeordnet.

Alternativ oder zusätzlich wird vorgeschlagen, dass die Entkoppeleinheit wenigs tens ein weiteres Entkoppelelement umfasst, welches Teil einer zu der Steckein heit korrespondierenden weiteren Steckeinheit der Lenksensoreinheit, insbeson dere der bereits zuvor genannten weiteren Steckeinheit, ist. Vorteilhaft ist das weitere Entkoppelelement dabei dazu vorgesehen, zum Lösen der Verbindung zwischen der Steckeinheit und der Trägereinheit die Steckeinheit beim Montage vorgang der Steckverbindereinheit zu kontaktieren, insbesondere derart, dass die beim Montagevorgang der Steckverbindereinheit ausgeübte Kraft, vorteilhaft Drehkraft, über die Steckeinheit auf die Kopplungselemente übertragen wird. Hierdurch kann insbesondere eine nahezu bauraumneutrale Ausgestaltung er reicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Steckeinheit wenigstens ein Steckelement, insbesondere das bereits zuvor genannte Steckelement, und wenigstens ein elektrisches Leitungselement, insbesondere ein Kabel, zur flexiblen Verbindung des Steckelements mit der Trägereinheit umfasst. Hierdurch ist das Steckele ment insbesondere während der Montage und/oder im Betrieb der Lenkvorrich tung vorteilhaft beweglich, wodurch vorteilhaft Toleranzen und/oder Bewegungen ausgeglichen werden können.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Ste ckeinheit zur Verbindung mit der Trägereinheit und/oder die Trägereinheit zur Verbindung mit der Steckeinheit wenigstens ein elastisches Ausgleichselement umfasst, welches dazu vorgesehen ist, wenigstens ein Steckelement der Steck einheit, insbesondere das bereits zuvor genannte Steckelement, zumindest wäh- rend des Montagevorgangs der Steckverbindereinheit, insbesondere in Steck richtung, federnd zu lagern. Unter einem„Ausgleichselemenf soll dabei insbe sondere ein, insbesondere mit der Trägereinheit und/oder der Steckeinheit in Wirkverbindung stehendes, Element verstanden werden, welches dazu vorgese hen ist, eine Kraft, vorteilhaft eine Druckkraft, auf das wenigstens eine Steckele ment auszuüben und/oder zu übertragen. Bevorzugt ist das Ausgleichselement dabei zumindest dazu vorgesehen, bei dem Montagevorgang der Steckverbin dereinheit auftretende Kräfte auszugleichen und/oder derart auf das Steckele ment zu übertragen, dass eine Kopplung zwischen dem Steckelement und dem weiteren Steckelement und hierdurch eine direkte und/oder automatische elektri sche Kontaktierung der Lenksensoreinheit beim Montagevorgang der Steckver bindereinheit erfolgt. Zudem ist das Ausgleichselement vorteilhaft dazu vorgese hen, das Steckelement bei einer Kopplung der Steckelemente zu stabilisieren und/oder in einer definierten und/oder festgelegten Ausrichtung zu halten. Bevor zugt ist dabei wenigstens eines der Kopplungselemente an dem Ausgleichsele ment angeordnet. Das Ausgleichselement könnte beispielsweise als Gummiele ment, als Elastomerelement, als Silikonelement und/oder als Gelelement ausge bildet sein. Bevorzugt ist das Ausgleichselement jedoch als Federelement, insbe sondere als Zug- und/oder Druckfeder und besonders bevorzugt als Metallfeder, ausgebildet. Unter einem„elastischen Objekt“ soll ferner insbesondere ein Objekt verstanden werden, das zumindest einen Teilbereich und/oder zumindest einen Teil aufweist, der in einem normalen Betriebszustand zumindest in seiner Positi on um zumindest 1 mm, vorzugsweise um zumindest 2,5 mm und besonders bevorzugt um zumindest 5 mm veränderbar ist, und das insbesondere eine von einer Veränderung der Position abhängige und vorzugsweise zu der Verände rung proportionale Gegenkraft erzeugt, die insbesondere der Veränderung ent gegen wirkt. Insbesondere ist das elastische Element wiederholt, insbesondere beschädigungsfrei, verformbar und strebt insbesondere nach einer Verformung selbstständig wieder einer Grundform zu. Hierdurch kann insbesondere ein vor teilhafter Montagevorgang erreicht werden, wobei insbesondere Toleranzen wäh rend des Montagevorgangs ausgeglichen werden können und/oder eine maximal zulässige Steckkraft in Abhängigkeit von einer maximalen Montagekraft variiert werden kann. Zudem kann insbesondere eine Beschädigung des Steckelements vermieden werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Steckverbindereinheit zur Bereitstel lung einer elektrischen Verbindung zwischen dem Sensoraufnahmebereich und einer Außenseite des Lenkgetriebegehäuses vorgesehen ist, wodurch insbeson dere eine besonders einfache elektrische Kontaktierung der Lenksensoreinheit erreicht werden kann. Vorzugsweise ist die Trägereinheit dabei als Kabeldurch führung, insbesondere für ein Kabel der Steckeinheit und/oder ein Sensorkabel, ausgebildet und/oder weist eine Kabeldurchführung, insbesondere für das Kabel der Steckeinheit und/oder das Sensorkabel, auf, wobei das Kabel und/oder Sen sorkabel beispielsweise dazu vorgesehen sein kann, eine elektrische Verbindung mit einem Steuergerät der Lenkvorrichtung herzustellen und/oder bereitzustellen. Besonders bevorzugt ist die Trägereinheit separat von dem Lenkgetriebegehäu se ausgebildet und im montierten Zustand fest mit dem Lenkgetriebegehäuse verbunden.

Eine besonders einfache und/oder sichere Entkopplung der Steckelemente kann insbesondere erreicht werden, wenn die Lenkvorrichtung eine, insbesondere an dem Lenkgetriebegehäuse und vorteilhaft an der Außenseite des Lenkgetrie begehäuses angeordnete, Führungseinheit aufweist, welche dazu vorgesehen ist, eine definierte Ausrichtung der Steckverbindereinheit relativ zu dem Lenkge triebegehäuse bei dem Montagevorgang festzulegen und die Steckverbinderein heit relativ zu dem Lenkgetriebegehäuse bei dem Montagevorgang zu führen. Vorzugsweise umfasst die Führungseinheit dabei wenigstens ein als Führungs vertiefung und/oder Führungsnut ausgebildetes Führungselement.

Zudem betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage einer Lenkvorrichtung, wobei die Lenkvorrichtung ein Lenkgetriebegehäuse, welches einen Sensorauf nahmebereich bereitstellt, eine in einem montierten Zustand in dem Sensorauf nahmebereich angeordnete Lenksensoreinheit, insbesondere zur Erfassung we nigstens einer Lenkinformation, insbesondere von einer um eine Lenkachse drehbar gelagerten Lenkwelle, und eine in einem montierten Zustand in einer, vorteilhaft in Umfangsrichtung geschlossenen, Kontaktierungsausnehmung, ins besondere einer Bohrung und/oder einer Durchbrechung, des Lenkgetriebege häuses angeordnete Steckverbindereinheit zur, insbesondere direkten, elektri schen Kontaktierung der Lenksensoreinheit, insbesondere bei einem Montage vorgang der Steckverbindereinheit, umfasst, und wobei die Steckverbindereinheit eine Steckeinheit zur Verbindung mit der Lenksensoreinheit und eine zumindest in einem vormontierten Zustand der Steckverbindereinheit mit der Steckeinheit gekoppelte Trägereinheit umfasst.

Es wird vorgeschlagen, dass eine bei einem Montagevorgang der Steckverbin dereinheit ausgeübte Kraft, insbesondere mittels einer Entkoppeleinheit, derart auf die Steckeinheit und/oder die Trägereinheit übertragen wird, dass die Verbin dung zwischen der Steckeinheit und der Trägereinheit beim Montagevorgang der Steckverbindereinheit gelöst wird. Hierdurch können insbesondere die bereits zuvor genannten Vorteile erreicht werden. Insbesondere kann dabei eine vorteil haft sichere und/oder flexible Kontaktierung der Lenksensoreinheit mit einer defi nierten Steckkraft erreicht werden.

Vorzugsweise wird dabei in einem ersten Montageschritt zumindest aus der Ste ckeinheit und der Trägereinheit eine mechanisch miteinander gekoppelte, vor montierte Unterbaugruppe hergestellt, in einem zweiten Montageschritt zumin dest aus der Lenksensoreinheit und der Lenkwelle eine vormontierte Lenksen sorbaugruppe hergestellt, in einem dritten Montageschritt die vormontierte Lenk sensorbaugruppe in die Montageöffnung des Lenkgetriebegehäuses eingesetzt, in einem vierten Montageschritt die Steckverbindereinheit in Form der vormon tierten Unterbaugruppe in die Kontaktierungsausnehmung des Lenkgetriebege häuses eingebracht, sodass eine direkte elektrische Kontaktierung der Lenksen soreinheit erreicht wird und gleichzeitig die beim Montagevorgang der Steckver bindereinheit ausgeübte Kraft, insbesondere mittels der Entkoppeleinheit, auf die Steckeinheit und/oder die Trägereinheit übertragen wird, insbesondere derart, dass sich die, insbesondere mechanische, Verbindung zwischen der Steckeinheit und der Trägereinheit, insbesondere automatisch und/oder selbsttätig, löst, und in einem fünften Montageschritt die Montageöffnung mittels des Gehäusedeckels verschlossen. Alternativ können dabei einzelne Montageschritte und/oder eine Abfolge der Montageschritte jedoch auch variieren.

Die Lenkvorrichtung, das Lenksystem, die Steckverbindereinheit und das Verfah ren zur Montage der Lenkvorrichtung sollen hierbei nicht auf die oben beschrie bene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können die Lenkvorrichtung, das Lenksystem, die Steckverbindereinheit und das Verfah- ren zur Montage der Lenkvorrichtung zu einer Erfüllung einer hierin beschriebe nen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Ele menten, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.

Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Aspekte der Erfindung. Der Fachmann wird diese Aspekte zweckmäßigerweise auch ein zeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 ein beispielhaftes Lenksystem mit einer Lenkvorrichtung in ei ner schematischen Darstellung,

Fig. 2 die Lenkvorrichtung in einem montierten Zustand in einer per spektivischen Schnittdarstellung,

Fig. 3a-b Detaildarstellungen der Lenkvorrichtung gemäß Figur 2 in zwei verschiedenen Montagezuständen,

Fig. 4a-b eine Steckverbindereinheit und ein Lenkgetriebegehäuse der

Lenkvorrichtung in perspektivischen Darstellungen,

Fig. 5 ein beispielhaftes Ablaufdiagramm eines Verfahrens zur Mon tage der Lenkvorrichtung,

Fig. 6a-b ein weiteres Ausführungsbeispiel einer weiteren Lenkvorrich tung in einer perspektivischen Darstellung in zwei verschiede nen Montagezuständen,

Fig. 7 ein Lenkgetriebegehäuse der Lenkvorrichtung aus den Figuren

6a-b in einer perspektivischen Darstellung und

Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer weiteren Lenkvorrich tung in einer perspektivischen Schnittdarstellung.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Figur 1 zeigt ein rein beispielhaftes Lenksystem 42a in einer schematischen Dar stellung. Das Lenksystem 42a ist als elektrisch unterstütztes Lenksystem ausge bildet und weist demnach eine elektrische Hilfskraftunterstützung auf. Ferner ist das Lenksystem 42a zu einem Einsatz in einem Fahrzeug (nicht dargestellt), ins besondere einem Kraftfahrzeug, vorgesehen. Das Lenksystem 42a weist in ei nem eingebauten Zustand eine Wirkverbindung mit Fahrzeugrädern des Fahr zeugs auf und ist zur Beeinflussung einer Fahrtrichtung des Fahrzeugs vorgese hen. Prinzipiell ist natürlich auch denkbar, ein Lenksystem als hydraulisch unter stütztes Lenksystem, insbesondere mit einer hydraulischen Hilfskraftunterstüt zung, auszubilden.

Das Lenksystem 42a weist eine Lenkvorrichtung auf. Die Lenkvorrichtung um fasst eine, im vorliegenden Fall beispielhaft als Lenkrad ausgebildete, Lenkhand habe 44a zum Aufbringen eines manuellen Lenkmoments sowie ein an sich be kanntes Lenkgetriebe 46a, welches dazu vorgesehen ist, eine Lenkvorgabe an der Lenkhandhabe 44a in eine Lenkbewegung der Fahrzeugräder umzusetzen. Dazu umfasst das Lenkgetriebe 46a ein Lenkungsstellelement 48a sowie ein Lenkgetriebegehäuse 10a mit einem ersten Gehäuseabschnitt 50a für das Len kungsstellelement 48a und mit einem zweiten Gehäuseabschnitt 52a, welcher einen Sensoraufnahmebereich 12a bereitstellt (vgl. insbesondere auch Figuren 2 und 4b).

Darüber hinaus umfasst die Lenkvorrichtung eine an sich bekannte Lenkwelle 54a. Die Lenkwelle 54a verbindet die Lenkhandhabe 44a mit dem Lenkgetriebe 46a, insbesondere dem Lenkungsstellelement 48a, und ist dazu in einem mon tierten Zustand zumindest teilweise in eine, insbesondere den Sensoraufnahme bereich 12a begrenzende, Montageöffnung 56a des Lenkgetriebegehäuses 10a und insbesondere des zweiten Gehäuseabschnitts 52a eingesetzt. Eine Längser streckung der Lenkwelle 54a definiert dabei eine axiale Richtung 58a. Die Lenk welle 54a ist drehbar um eine parallel zu der axialen Richtung 58a ausgerichtete Lenkachse gelagert. Ferner ist die Lenkwelle 54a mehrteilig ausgebildet. Die Lenkwelle 54a umfasst eine der Lenkhandhabe 44a zugeordnete Eingangswelle in Form einer Lenkspindel, eine dem Lenkgetriebe 46a zugeordnete und von der Eingangswelle getrennt ausgebildete Ausgangswelle in Form eines Lenkritzels und ein, vorteilhaft als Drehstab ausgebildetes, Torsionselement, welches die Eingangswelle mit der Ausgangswelle verbindet. Prinzipiell ist jedoch auch denk bar, eine Lenkwelle einstückig auszubilden.

Des Weiteren umfasst die Lenkvorrichtung einen Gehäusedeckel 60a. Der Ge häusedeckel 60a weist eine, beispielsweise mittels eines eingespritzten Dich telements, abgedichtete Durchtrittsöffnung für die Lenkwelle 54a auf. Der Ge häusedeckel 60a ist dazu vorgesehen, in einem montierten Zustand die Monta geöffnung 56a des Lenkgetriebegehäuses 10a und somit den Sensoraufnahme bereich 12a in axialer Richtung 58a abzudecken und insbesondere fluiddicht zu verschließen.

Ferner weist die Lenkvorrichtung eine Lenksensoreinheit 14a auf. Die Lenksen soreinheit 14a ist im montierten Zustand in dem Sensoraufnahmebereich 12a angeordnet und umgreift dabei die Lenkwelle 54a in Umfangsrichtung. Im vorlie genden Fall ist die Lenksensoreinheit 14a dazu vorgesehen, anhand einer Ver drehung der Lenkwelle 54a wenigstens eine, insbesondere mit einer Betätigung der Lenkhandhabe 44a korrelierte, Lenkinformation, insbesondere einen Lenk winkel und/oder ein Lenkmoment, zu erfassen. Dazu umfasst die Lenksensorein heit 14a ein, insbesondere als Aufnahmegehäuse ausgebildetes, Sensorgehäuse 62a sowie wenigstens ein in dem Sensorgehäuse 62a angeordnetes Sensorele ment (nicht dargestellt) zur Erfassung der Lenkinformation.

Zudem umfasst die Lenksensoreinheit 14a eine erste Steckeinheit 30a. Die erste Steckeinheit 30a ist in dem Sensorgehäuse 62a gelagert. Die erste Steckeinheit 30a ist dabei in einem montierten Zustand der Lenksensoreinheit 14a fest und/oder unbeweglich relativ zu dem Lenkgetriebegehäuse 10a angeordnet. Die erste Steckeinheit 30a umfasst ein erstes Steckelement 64a. Das erste Ste ckelement 64a ist elektrisch mit dem Sensorelement oder einem mit dem Senso relement verbundenen Stanzgitter der Lenksensoreinheit 14a verbunden. Das erste Steckelement 64a ist im vorliegenden Fall beispielhaft als Kupplung und/oder Buchse ausgebildet. Alternativ könnte eine erste Steckeinheit jedoch auch ein als Stecker ausgebildetes erstes Steckelement und/oder mehrere erste Steckelemente umfassen.

Zur elektrischen Kontaktierung der Lenksensoreinheit 14a und insbesondere der ersten Steckeinheit 30a umfasst die Lenkvorrichtung zudem eine Steckverbin dereinheit 18a (vgl. insbesondere auch Figur 4a). Die Steckverbindereinheit 18a ist separat von dem Lenkgetriebegehäuse 10a ausgebildet und im montierten Zustand fest mit dem Lenkgetriebegehäuse 10a und insbesondere dem zweiten Gehäuseabschnitt 52a verbunden. Die Steckverbindereinheit 18a ist dabei im montierten Zustand in einer Kontaktierungsausnehmung 16a des Lenkgetrie begehäuses 10a, insbesondere in Form einer Bohrung und/oder einer Durchbre chung, angeordnet. Die Steckverbindereinheit 18a ist folglich zumindest teilweise außerhalb des Lenkgetriebegehäuses 10a angeordnet und kann bei einem Mon tagevorgang, beispielsweise von einem Monteur und/oder maschinell, mit dem Lenkgetriebegehäuse 10a verbunden werden, insbesondere indem die Steckver bindereinheit 18a, vorteilhaft in einer linearen Bewegung, in die Kontaktierungs ausnehmung 16a eingebracht wird. Die Steckverbindereinheit 18a ist ferner als Kabeldurchführung ausgebildet und zur Bereitstellung einer elektrischen Verbin dung zwischen dem Sensoraufnahmebereich 12a und einer Außenseite 38a des Lenkgetriebegehäuses 10a vorgesehen.

Zur elektrischen Verbindung mit der Lenksensoreinheit 14a umfasst die Steck verbindereinheit 18a eine zweite Steckeinheit 20a, welche mit der ersten Steck einheit 30a koppelbar ist. Dazu umfasst die zweite Steckeinheit 20a ein zweites Steckelement 32a. Das zweite Steckelement 32a ist korrespondierend zu dem ersten Steckelement 64a ausgebildet. Das zweite Steckelement 32a ist im vorlie genden Fall beispielhaft als Stecker, insbesondere als Standard-Stecker, ausge bildet. Ferner ist das zweite Steckelement 32a in einer zu der axialen Richtung 58a senkrecht ausgerichteten Steckrichtung 66a mit dem ersten Steckelement 64a koppelbar. Das zweite Steckelement 32a ist dazu vorgesehen, in Steckrich tung 66a mit dem ersten Steckelement 64a verbunden zu werden und hierdurch eine elektrische Kontaktierung der Lenksensoreinheit 14a zu ermöglichen. Alter nativ könnte eine zweite Steckeinheit jedoch auch ein als Kupplung und/oder Buchse ausgebildetes zweites Steckelement und/oder mehrere zweite Steckele mente umfassen. Zudem umfasst die zweite Steckeinheit 20a wenigstens ein elektrisches Leitungselement 34a. Das elektrische Leitungselement 34a ist flexi bel und im vorliegenden Fall insbesondere als Kabel ausgebildet. Das elektrische Leitungselement 34a ist als Sensorkabel ausgebildet und zur flexiblen Verbin dung des zweiten Steckelements 32a beispielsweise mit einem Steuergerät 68a der Lenkvorrichtung vorgesehen. Alternativ könnte eine Steckverbindereinheit jedoch auch wenigstens ein, insbesondere im Bereich einer Außenseite eines Lenkgetriebegehäuses angeordnetes, Sensorkabelsteckelement aufweisen, wel ches zur Kopplung eines, insbesondere zusätzlichen, Sensorkabels vorgesehen ist.

Des Weiteren umfasst die zweite Steckeinheit 20a im vorliegenden Fall ein elas tisches Ausgleichselement 36a. Das Ausgleichselement 36a ist dem zweiten Steckelement 32a zugeordnet und steht mit diesem in Wirkverbindung. Im vorlie genden Fall kontaktiert das Ausgleichselement 36a das zweite Steckelement 32a. Das Ausgleichselement 36a ist an dem zweiten Steckelement 32a befestigt. Das Ausgleichselement 36a umgreift dabei das elektrische Leitungselement 34a zu wenigstens einem Großteil und vorteilhaft vollständig. Das Ausgleichselement 36a ist ferner als Federelement, insbesondere als Zug- und/oder Druckfeder, ausgebildet. Das Ausgleichselement 36a ist dazu vorgesehen, das zweite Ste ckelement 32a zumindest während des Montagevorgangs der Steckverbin dereinheit 18a in Steckrichtung 66a federnd zu lagern. Dabei ist das Ausgleich selement 36a dazu vorgesehen, das zweite Steckelement 32a mit einer in Steck richtung 66a wirkenden Kraft zu beaufschlagen und eine bei einer Kopplung der Steckelemente 32a, 64a auf das zweite Steckelement 32a einwirkende Steckkraft zu dämpfen und/oder auszugleichen. Zudem ist das Ausgleichselement 36a dazu vorgesehen, das zweite Steckelement 32a bei einer Kopplung der Steckelemente 32a, 64a zu stabilisieren und in einer definierten und/oder festgelegten Ausrich tung zu halten, um eine Kopplung zwischen dem ersten Steckelement 64a und dem zweiten Steckelement 32a zu ermöglichen und vorteilhaft Toleranzen wäh rend des Montagevorgangs der Steckverbindereinheit 18a auszugleichen. Alter nativ könnte ein Ausgleichselement jedoch auch einem von einer zweiten Steck einheit abweichenden Bauteil einer Steckverbindereinheit zugeordnet sein, wie beispielsweise einer Trägereinheit. Zudem ist denkbar, mehrere Ausgleichsele mente vorzusehen. Ferner könnte ein Ausgleichselement auch derart angeordnet sein, dass es ein zweites Steckelement nicht direkt kontaktiert. Auch könnte ein Ausgleichselement als ein von einem Federelement abweichendes elastisches

Element ausgebildet sein. Prinzipiell ist ferner auch denkbar, auf ein Ausgleich selement vollständig zu verzichten.

Darüber hinaus umfasst die zweite Steckeinheit 20a wenigstens ein Kopplungs element 70a (vgl. insbesondere auch Figuren 3a und 3b). Im vorliegenden Fall weist die zweite Steckeinheit 20a mehrere Kopplungselemente 70a auf, wobei in den Figuren der Übersichtlichkeit halber lediglich eines der Kopplungselemente 70a dargestellt ist. Die Kopplungselemente 70a sind an dem Ausgleichselement 36a, insbesondere einer dem zweiten Steckelement 32a abgewandten Rückseite des Ausgleichselements 36a, angeordnet. Die Kopplungselemente 70a sind zu dem als Rastelemente, im vorliegenden Fall insbesondere als Rastausnehmung und/oder Rastnut, ausgebildet. Prinzipiell ist jedoch auch denkbar, ein Kopp lungselement an einem zweiten Steckelement anzuordnen. Ferner könnte we nigstens ein Kopplungselement prinzipiell auch als Rastarm, als Rasthebel und/oder als Rasthaken ausgebildet sein.

Des Weiteren umfasst die Steckverbindereinheit 18a eine Trägereinheit 22a (vgl. insbesondere auch Figur 4a). Die Trägereinheit 22a umfasst einen Trägergrund körper 71a. Der Trägergrundkörper 71a kontaktiert im montierten Zustand das Lenkgetriebegehäuse 10a und verschließt die Kontaktierungsausnehmung 16a fluiddicht. Der Trägergrundkörper 71a begrenzt zudem einen Kabeldurchfüh rungskanal 72a für das elektrische Leitungselement 34a. Durch das elektrische Leitungselement 34a ist das zweite Steckelement 32a dabei flexibel mit der Trä gereinheit 22a verbunden. Ferner ist die Trägereinheit 22a zumindest in einem vormontierten Zustand der Steckverbindereinheit 18a mechanisch mit der zwei ten Steckeinheit 20a gekoppelt. Die Trägereinheit 22a ist dabei kraft- und/oder formschlüssig mit der zweiten Steckeinheit 20a verbunden. Im vorliegenden Fall ist die Trägereinheit 22a mittels einer Rastverbindung mit der zweiten Steckein heit 20a verbunden. Die Trägereinheit 22a ist dazu vorgesehen, wenigstens ei nen Teil einer Gewichtskraft der zweiten Steckeinheit 20a aufzunehmen und die zweite Steckeinheit 20a zumindest beim Montagevorgang der Steckverbin dereinheit 18a mechanisch zu stabilisieren, insbesondere um eine Kopplung zwi schen den Steckelementen 32a, 64a zu ermöglichen.

Zur Kopplung mit der zweiten Steckeinheit 20a umfasst die Trägereinheit 22a wenigstens ein weiteres Kopplungselement 74a (vgl. insbesondere auch Figuren 3a und 3b). Im vorliegenden Fall weist die Trägereinheit 22a mehrere weitere Kopplungselemente 74a auf, wobei in den Figuren der Übersichtlichkeit halber lediglich eines der weiteren Kopplungselemente 74a dargestellt ist. Die weiteren Kopplungselemente 74a sind an dem Trägergrundkörper 71a angeordnet. Die weiteren Kopplungselemente 74a sind korrespondierend zu den Kopplungsele menten 70a ausgebildet. Die weiteren Kopplungselemente 74a sind als Rasthe bel ausgebildet und in einer zu der Steckrichtung 66a senkrecht ausgerichteten Richtung auslenkbar. Die weiteren Kopplungselemente 74a sind dazu vorgese hen, mit den Kopplungselementen 70a zusammenzuwirken, um eine Kopplung zwischen der Trägereinheit 22a und der zweiten Steckeinheit 20a und im vorlie genden Fall insbesondere dem Ausgleichselement 36a zu ermöglichen. Im ge koppelten Zustand weisen die weiteren Kopplungselemente 74a dabei in die senkrecht zu der Steckrichtung 66a ausgerichtete Richtung eine Vorspannung auf, wodurch eine sichere Kopplung zwischen der Trägereinheit 22a und der zweiten Steckeinheit 20a erreicht werden kann. Prinzipiell ist jedoch auch denk bar, wenigstens ein weiteres Kopplungselement als Rastvertiefung und/oder Rastnut auszubilden.

Darüber hinaus umfasst die Lenkvorrichtung eine Entkoppeleinheit 24a. Die Ent koppeleinheit 24a steht mit dem Lenkgetriebegehäuse 10a und der Steckverbin dereinheit 18b in Wirkverbindung. Im vorliegenden Fall ist die Entkoppeleinheit 24a einstückig mit dem Lenkgetriebegehäuse 10a ausgebildet. Die Entkoppe leinheit 24a ist dazu vorgesehen, eine bei einem Montagevorgang der Steckver bindereinheit 18a ausgeübte Kraft, im vorliegenden Fall insbesondere eine linea re Steckkraft, derart auf die Trägereinheit 22a und insbesondere die weiteren Kopplungselemente 74a zu übertragen, dass sich die Verbindung zwischen der zweiten Steckeinheit 20a und der Trägereinheit 22a beim Montagevorgang der Steckverbindereinheit 18a löst. Die bei dem Montagevorgang der Steckverbin dereinheit 18a ausgeübte Kraft ist dabei im vorliegenden Fall ausschließlich durch eine lineare Steckbewegung der Steckverbindereinheit 18a bewirkt. Folg lich umfasst die bei dem Montagevorgang der Steckverbindereinheit 18a ausge übte Kraft zum Lösen der Verbindung zwischen der zweiten Steckeinheit 20a und der Trägereinheit 22a eine durch eine lineare Steckbewegung der Steckverbin dereinheit 18a bewirkte Steckkraftkomponente.

Dabei umfasst die Entkoppeleinheit 24a wenigstens ein an dem Lenkgetriebege häuse 10a angeordnetes Entkoppelelement 26a (vgl. insbesondere auch Figur 3a). Das Entkoppelelement 26a ist im Bereich der Kontaktierungsausnehmung 16a des Lenkgetriebegehäuses 10a angeordnet. Im vorliegenden Fall ist das Entkoppelelement 26a als Anlaufschräge ausgebildet. Das Entkoppelelement 26a ist dazu vorgesehen, beim Montagevorgang der Steckverbindereinheit 18a mit den weiteren Kopplungselementen 74a zusammenzuwirken und die weiteren Kopplungselemente 74a in der zu der Steckrichtung 66a senkrecht ausgerichte ten Richtung auszulenken, wodurch sich die Verbindung zwischen der zweiten Steckeinheit 20a und der Trägereinheit 22a beim Montagevorgang der Steckver bindereinheit 18a automatisch und/oder selbsttätig löst. Alternativ oder zusätzlich könnte eine Entkoppeleinheit jedoch auch dazu vorgesehen sein, eine bei einem Montagevorgang einer Steckverbindereinheit ausgeübte Kraft auf eine zweite Steckeinheit zu übertragen. Zudem könnte eine Entkoppeleinheit prinzipiell auch mehrere Entkoppelelemente umfassen.

Zudem kann die Lenkvorrichtung eine Führungseinheit 40a umfassen (vgl. insbe sondere Figur 4b). Die Führungseinheit 40a ist an dem Lenkgetriebegehäuse 10a angeordnet. Im vorliegenden Fall ist die Führungseinheit 40a an der Außenseite 38a des Lenkgetriebegehäuses 10a und insbesondere im Bereich der Kontaktie rungsausnehmung 16a des Lenkgetriebegehäuses 10a angeordnet. Die Füh rungseinheit 40a ist dazu vorgesehen, eine definierte Ausrichtung der Steckver bindereinheit 18a relativ zu dem Lenkgetriebegehäuse 10a bei dem Montagevor gang festzulegen und die Steckverbindereinheit 18a relativ zu dem Lenkgetrie begehäuse 10a bei dem Montagevorgang, insbesondere in einer linearen Bewe gung, zu führen.

Dazu umfasst die Führungseinheit 40a wenigstens ein Führungselement 76a,

78a. Im vorliegenden Fall umfasst die Führungseinheit 40a zwei, sich gegenüber liegende Führungselemente 76a, 78a. Die Führungselemente 76a, 78a sind da bei jeweils als Führungsvertiefung und/oder Führungsnut ausgebildet und weisen einen linearen Verlauf in Steckrichtung 66a auf. Die Führungselemente 76a, 78a sind dazu vorgesehen, zur Führung der Steckverbindereinheit 18a bei dem Mon tagevorgang mit weiteren Führungselementen 80a, 82a der Steckverbinderein heit 18a, insbesondere der Trägereinheit 22a, zusammenzuwirken. Alternativ könnte eine Führungseinheit jedoch auch genau ein an einem Lenkgetriebege häuse angeordnetes Führungselement umfassen. Zudem ist denkbar, auf eine Führungseinheit vollständig zu verzichten.

Zudem weist die Lenkvorrichtung eine Befestigungseinheit 84a auf, welche zur Befestigung der Steckverbindereinheit 18a, insbesondere der Trägereinheit 22a, an dem Lenkgetriebegehäuse 10a vorgesehen ist. Die Befestigungseinheit 84a umfasst dazu wenigstens ein, der Steckverbindereinheit 18a zugeordnetes, ers tes Befestigungselement 86a und wenigstens ein, dem Lenkgetriebegehäuse 10a zugeordnetes, zweites Befestigungselement 88a, welches korrespondierend zu dem ersten Befestigungselement 86a ausgebildet ist. Grundsätzlich kann die Befestigungseinheit 84a dabei eine beliebige Anzahl an Befestigungselementen 86a, 88a umfassen. Bevorzugt umfasst die Befestigungseinheit 84a jedoch zu mindest zwei, der Steckverbindereinheit 18a zugeordnete, erste Befestigungs elemente 86a sowie zumindest zwei, dem Lenkgetriebegehäuse 10a zugeordne te, zweite Befestigungselemente 88a. Die Befestigungselemente 86a, 88a sind im vorliegenden Fall beispielhaft als Rastelemente ausgebildet. Die Befesti gungselemente 86a, 88a sind dazu vorgesehen, die Steckverbindereinheit 18a in einer Endmontageposition zu fixieren.

Im Folgenden wird unter Verweis auf Figur 5 ein beispielhaftes Verfahren zur Montage der Lenkvorrichtung beschrieben.

In einem ersten Montageschritt 90a wird zumindest aus der zweiten Steckeinheit 20a und der Trägereinheit 22a eine mechanisch miteinander gekoppelte, vor montierte Unterbaugruppe hergestellt.

Zudem wird in einem zweiten Montageschritt 92a zumindest aus der Lenksen soreinheit 14a und der Lenkwelle 54a eine vormontierte Lenksensorbaugruppe hergestellt.

In einem driten Montageschrit 94a wird die vormontierte Lenksensorbaugruppe in die Montageöffnung 56a des Lenkgetriebegehäuses 10a eingesetzt, wobei die Lenkwelle 56a direkt bis zu einer Endposition eingeschoben wird.

In einem vierten Montageschrit 96a wird die Steckverbindereinheit 18a in Form der vormontierten Unterbaugruppe in die Kontaktierungsausnehmung 16a des Lenkgetriebegehäuses 10a eingebracht, wobei durch die Führungseinheit 40a eine definierte Ausrichtung der Steckverbindereinheit 18a relativ zu dem Lenkge triebegehäuse 10a festlegt wird und eine lineare Führung der Steckverbinderein heit 18a relativ zu dem Lenkgetriebegehäuse 10a erfolgt, wodurch eine direkte elektrische Kontaktierung der Lenksensoreinheit 14a erreicht werden kann. Vor teilhaft wird dabei beim Montagevorgang der Steckverbindereinheit 18a das zwei te Steckelement 32a derart bis zu einem Endanschlag gefügt, dass das Aus gleichselement 36a in Steckrichtung 66a gestaucht wird. Gleichzeitig wird die beim Montagevorgang der Steckverbindereinheit 18a ausgeübte Kraft, insbeson dere mitels der Entkoppeleinheit 24a, derart auf die Trägereinheit 22a und ins besondere die weiteren Kopplungselemente 74a übertragen, dass sich die Ver bindung zwischen der zweiten Steckeinheit 20a und der Trägereinheit 22a auto matisch und/oder selbstätig löst. In der Endmontageposition wird die Steckver bindereinheit 18a dann mitels der Befestigungselemente 86a, 88a an dem Lenk getriebegehäuse 10a fixiert.

In einem fünften Montageschrit 98a wird die Montageöffnung 56a mitels des Gehäusedeckels 60a verschlossen.

Das beispielhafte Ablaufdiagramm in Figur 5 soll dabei insbesondere lediglich beispielhaft ein Verfahren zur Montage der Lenkvorrichtung beschreiben. Insbe sondere können einzelne Montageschrite und/oder eine Abfolge der Montage schrite variieren. Zudem könnte prinzipiell auf den ersten Montageschrit 90a und/oder den zweiten Montageschrit 92a auch verzichtet werden, beispielsweise falls die vormontierte Unterbaugruppe und/oder die vormontierte Lenksensorbau gruppe bereits käuflich erwerblich ist/sind. Ferner könnte im vierten Montage schrit 96a auch eine von einer linearen Führung abweichende Führung der Steckverbindereinheit 18a erfolgen und/oder eine beim Montagevorgang der

Steckverbindereinheit 18a ausgeübte Kraft, insbesondere mittels der Entkoppe leinheit 24a, auf die zweite Steckeinheit 20a übertragen werden.

In den Figuren 6a bis 8 sind weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgende Beschreibung und die Zeichnungen beschränken sich im We sentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei be züglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren 1 bis 5, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 5 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Figuren 6a bis 8 ist der Buch stabe a durch die Buchstaben b und c ersetzt.

In den Figuren 6a bis 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ge zeigt. Dem Ausführungsbeispiel der Figuren 6a bis 7 ist der Buchstabe b nach gestellt. Das weitere Ausführungsbeispiel der Figuren 6a bis 7 unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel zumindest im Wesentlichen durch eine Ausgestaltung einer Verbindung zwischen einer zweiten Steckeinheit 20b und einer Trägereinheit 22b einer Steckverbindereinheit 18b einer Lenkvorrichtung.

Im vorliegenden Fall sind die zweite Steckeinheit 20b und die Trägereinheit 22b mittels einer Steck-Drehverbindung miteinander verbunden.

Die zweite Steckeinheit 20b ist dabei frei von einem Ausgleichselement. Demzu folge sind Kopplungselemente 70b der zweiten Steckeinheit 20b direkt an einem zweiten Steckelement 32b der zweiten Steckeinheit 20b angeordnet. Die Kopp lungselemente 70b sind zudem als Bolzen- Nut- Elemente ausgebildet.

Ferner umfasst die Trägereinheit 22b ein elastisches Ausgleichselement 36b. Im vorliegenden Fall kontaktiert das Ausgleichselement 36b einen Trägergrundkör per 71b und das zweite Steckelement 32b. Das Ausgleichselement 36b ist an dem Trägergrundkörper 71b befestigt. Weitere Kopplungselemente 74b der Trä gereinheit 22b sind dabei an dem Ausgleichselement 36b, insbesondere einer dem zweiten Steckelement 32b zugwandten Vorderseite des Ausgleichselements 36b, angeordnet. Die weiteren Kopplungselemente 74b sind zudem als Bolzen-Nut- Elemente ausgebildet.

Darüber hinaus steht eine Entkoppeleinheit 24b mit einer Lenksensoreinheit 14b in Wirkverbindung. Die Entkoppeleinheit 24b ist einstückig mit der Lenksen soreinheit 14b, insbesondere einer ersten Steckeinheit 30b der Lenksensorein heit 14b, ausgebildet. Die Entkoppeleinheit 24b ist dazu vorgesehen, eine bei einem Montagevorgang der Steckverbindereinheit 18b ausgeübte Kraft, im vor liegenden Fall insbesondere eine Drehkraft, über die erste Steckeinheit 30b und die zweite Steckeinheit 20b derart auf die Trägereinheit 22b und insbesondere die weiteren Kopplungselemente 74b zu übertragen, dass sich die Verbindung zwischen der zweiten Steckeinheit 20b und der Trägereinheit 22b beim Montage vorgang der Steckverbindereinheit 18b löst. Die bei dem Montagevorgang der Steckverbindereinheit 18b ausgeübte Kraft ist dabei im vorliegenden Fall durch eine Drehbewegung der Steckverbindereinheit 18b, insbesondere um einen Win kel von 90°, bewirkt. Folglich umfasst die bei dem Montagevorgang der Steck verbindereinheit 18b ausgeübte Kraft zum Lösen der Verbindung zwischen der zweiten Steckeinheit 20b und der Trägereinheit 22b eine durch eine Drehbewe gung der Steckverbindereinheit 18b bewirkte Drehkraftkomponente.

Dabei umfasst die Entkoppeleinheit 24b wenigstens ein an der Lenksensoreinheit 14b angeordnetes Entkoppelelement 28b, welches Teil der ersten Steckeinheit 30b ist. Im vorliegenden Fall entspricht das Entkoppelelement 28b dabei einer eine Haltekraft festlegenden Wandung eines ersten Steckelements 64b der ers ten Steckeinheit 30b. Im vorliegenden Fall ist das Entkoppelelement 28b dazu vorgesehen, beim Montagevorgang der Steckverbindereinheit 18b mit dem zwei ten Steckelement 32b zusammenzuwirken und das zweite Steckelement 32b bei der Drehbewegung der Steckverbindereinheit 18b festzuhalten, wodurch sich die Verbindung zwischen der zweiten Steckeinheit 20b und der Trägereinheit 22b beim Montagevorgang der Steckverbindereinheit 18b automatisch und/oder selbsttätig löst.

In Figur 7 ist zudem eine an einem Lenkgetriebegehäuse 10b angeordnete Füh rungseinheit 40b der Lenkvorrichtung dargestellt. Im vorliegenden Fall ist die Führungseinheit 40b dazu vorgesehen, die Steckverbindereinheit 18b relativ zu dem Lenkgetriebegehäuse 10b bei dem Montagevorgang in einer Dreh-Bewegung zu führen.

Dazu umfasst die Führungseinheit 40b ein als Führungsvertiefung und/oder Füh rungsnut ausgebildetes Führungselement 76b, welches einen zumindest ab schnittsweise gekrümmten und/oder gebogenen Verlauf aufweist. Das Führungs element 76b umfasst dabei einen ersten Führungsabschnitt mit einem linearen Verlauf zum Einführen der Steckverbindereinheit 18b in das Lenkgetriebegehäu se 10b und einen zweiten Führungsabschnitt mit einem gekrümmten und/oder gebogenen Verlauf zum Lösen der Verbindung zwischen der zweiten Steckein heit 20b und der Trägereinheit 22b. Die Führungseinheit 40b ist somit im vorlie genden Fall ebenfalls Teil der Entkoppeleinheit 24b. Prinzipiell könnte auf eine derartige Führungseinheit jedoch auch verzichtet werden.

Figur 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dem Ausführungs beispiel der Figur 8 ist der Buchstabe c nachgestellt. Das weitere Ausführungs beispiel der Figur 8 unterscheidet sich von den vorherigen Ausführungsbeispielen zumindest im Wesentlichen durch eine Anordnung einer Befestigungseinheit 84c einer Lenkvorrichtung.

Eine Steckverbindereinheit 18c umfasst in diesem Fall eine zweite Steckeinheit 20c sowie eine Trägereinheit 22c und entspricht zumindest im Wesentlichen ei ner Steckverbindereinheit 18a des ersten Ausführungsbeispiels.

Zur Kopplung mit der zweiten Steckeinheit 20c umfasst die Trägereinheit 22c analog zu dem ersten Ausführungsbeispiel wenigstens ein weiteres Kopplungs element 74c, welches an einem Trägergrundkörper 71c der Trägereinheit 22c angeordnet ist und dazu vorgesehen ist, mit einem Kopplungselement 70c der zweiten Steckeinheit 20c zusammenzuwirken, um eine Kopplung zwischen der Trägereinheit 22c und der zweiten Steckeinheit 20c und im vorliegenden Fall insbesondere einem Ausgleichselement 36c der zweiten Steckeinheit 20c zu ermöglichen.

Darüber hinaus ist ein, der Steckverbindereinheit 18c zugeordnetes, erstes Be festigungselement 86c der Befestigungseinheit 84a an dem weiteren Kopplungs- element 74c angeordnet. Im vorliegenden Fall ist das erste Befestigungselement 86c einstückig mit dem weiteren Kopplungselement 74c ausgebildet. Das erste Befestigungselement 86c ist dabei beispielhaft als Rastkante ausgebildet und dazu vorgesehen, mit einem, einem Lenkgetriebegehäuse 10c zugeordneten und beispielhaft als Rastvertiefung ausgebildeten, zweiten Befestigungselement 88c zusammenzuwirken.