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1. (WO2019063435) METHOD FOR PRODUCING PLASTICS HOLLOW BODIES
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Patentansprüche

1. Verfahren zur Herstellung von Kunststoffhohlkörpern durch Blasformen oder Tiefziehen, unter Verwendung eines Tiefziehwerkzeuges oder eines Blasformwerkzeuges, umfassend die Extru-sion von Vorformlingen aus thermoplastischem Kunststoff, wobei das Verfahren eine Wanddickensteuerung der Vorformlinge um-fasst, wobei eine Messung der Wandstärke der Vorformlinge in-nerhalb des Werkzeugs formnestseitig an wenigstens einem

Referenzpunkt eines Vorformlings erfolgt, der erhaltene Messwert als Istwert mit einem vorgegebenen Sollwert verglichen wird und die Wanddickensteuerung in Abhängigkeit der Abweichung zwischen Istwert und Sollwert eine Veränderung der Wand-stärke des Vorformlings im Sinne einer Regelung während der Extrusion oder zwischen Extrusionszyklen veranlasst wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, unter Verwendung eines Blasformwerkzeugs, bei dem die Vorformlinge als schlauchförmige Vor-formlinge extrudiert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung mittels wenigstens einer in den schlauchförmigen Vor-formling verbrachten Messlanze oder mittels wenigstens einer an einem Blasdorn vorgesehenen Messeinrichtung durchgeführt wird .

3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorformlinge als bahnförmige plastifi-zierte Vorformlinge in ein geöffnetes Blasformwerkzeug

verbracht werden und innerhalb des Blasformwerkzeugs unter Ausnutzung der Plastifizierungswärme aus der Extrusion zunächst zu schalenförmigen Zwischenerzeugnissen geformt werden, wobei die Zwischenerzeugnisse in einem weiteren Verfahrensschritt zu einem geschlossenen Hohlkörper zusammengefügt werden, wobei die Messung nach dem Formen der Zwischenerzeugnisse erfolgt.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Zusammenfügen der schalenförmigen Zwischenerzeugnisse zu dem Hohlkörper an wenigstens einem schalenförmigen Zwischener-zeugnis mindestens ein Einbauten gefügt wird, wobei die Messung der Wanddicke vor der Befestigung des Einbauteils und vorzugsweise im Bereich einer hierfür vorgesehenen Fügefläche für das Einbauten erfolgt und wobei der Verfahrensschritt des Fügens des Einbauteils nur durchgeführt wird, wenn die Abwei-chung zwischen Istwert und Sollwert eine vorgegebene Größe nicht überschreitet.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das schalenförmige Zwischenerzeugnis wäh-rend der Messung innerhalb des Blasformwerkzeugs fixiert wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung mittels wenigstens einer Messeinrichtung erfolgt, die ausgewählt ist aus einer Gruppe von Messeinrichtungen umfassend taktile Sensoren, Ultraschallsensoren, kapazitive Sensoren oder optische Sensoren, insbesondere Lasersensoren.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6 dadurch gekenn-zeichnet, dass die Messung mittels wenigstens einer Messeinrichtung durchgeführt wird, die an einem Werkzeugteiler, einem Fügerahmen oder einem Zwischenrahmen des Blasformwerkzeugs an wenigstens einem hierfür vorgesehenen Messpunkt installiert ist .

8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung als optische Messung, insbesondere als Lasermessung durchgeführt wird.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanddickensteuerung eine Düsenspaltverstel-lung an einem Extrusionskopf bewirkt.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine anfängliche und gegebenenfalls wiederholte Nulllagen-Einstellung oder Kalibrierung der

Messeinrichtung vorgesehen ist.

11. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die schalenförmigen Zwischenerzeugnisse bei einer Abweichung zwischen Istwert und Sollwert um einen gegebenen Betrag aus dem Prozess ausgeschleust werden.