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1. (WO2019063032) SUPINE POSITION TRAINING EQUIPMENT
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ALBAYRAK. Qguzhan; 74257 Untereisesheim

Rückenlagetrainer

Beschreibung

Die Erfindung betrifft einen Rückenlagetrainer, insbesondere zum Training der Bauchmuskulatur.

Stand der Technik

Bekannt sind im Wesentlichen horizontal aufgebaute Trainingsbänke zum Training von Bauchmuskeln. Zum anspruchsvolleren Training der unterschiedlichen Bauchmuskelregionen musste bislang auf zusammengestückelte Trainingsvorrichtungen zurückgegriffen werden.

Ein Beispiel dieser Selbstbau-Konstruktionen zeigt dabei Fig. 3 der DE 34 30 475 A1. Dort wird eine Bank mit einem biegesteifen Polster 16 mit einer Aufhängung in die Sprossenwand 1 verbunden, um ein Training durchzuführen.

Nachteilig an dieser Lösung ist, dass ein nicht speziell für verschiedene Arten von Bauchmuskeltraining ausgebildetes Gerät in einer Notlösung in eine Sprossenwand einer Turnhalle eingehängt werden muss. Für das Training zu Hause oder in Fitnessstudios ist diese Ausgestaltung nicht geeignet.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Trainingsgerät zur Verfügung zu stellen, das überall ein effektives Bauchmuskeltraining an einem dafür ausgestalteten Gerät ermöglicht.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung wird durch die Merkmale des Hauptanspruchs offenbart. Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der sich an den Hauptanspruch anschließenden weiteren Ansprüche.

Es wird ein Rückenlagetrainer, insbesondere zum Training der Bauchmuskulatur, offenbart. Der Rückenlagetrainer weist dabei mindestens eine Standsäule auf. Zur Stabilität während des Standes ist die Standsäule an in etwa mittig an einer in etwa H-förmig ausgebildeten horizontal auf dem Boden liegenden Standhalte-rung angeordnet. Die Standsäule weist eine daran anordenbare Auflagefläche auf, die vertikal bzw. in verschiedenen frei wählbaren Winkelstellungen abweichend von der Vertikalen gegenüber der Standsäule eingestellt und angeordnet werden kann. Die Auflagefläche dient dem Auflegen des Sportlers bzw. Trainierenden mit der Rückenfläche bzw. der Anordnung des Gesäßes während der Ausführung von Übungen. Die Standsäule kann in etwa senkrecht oder leicht ab-gewinkelt in vertikaler Richtung in Bezug auf die horizontal stehende Standhalte-rung angeordnet sein.

Der Rückenlagetrainer weist des Weiteren eine Einhängevorrichtung zum Einhängen der Knie des Sportlers bzw. Trainierenden auf. So kann der Sportler sei-ne Trainingsübungen aus einer primär in kopfüber hängenden Position beginnen.

Die Kniekehlen des Sportlers werden zum Einnehmen der Rückenlage des Sportlers an einem Gelenk, um das die Auflagefläche winkelverstellbar an der Standsäule gelagert ist, eingehängt. Dazu ist am Gelenk ein Polster angeordnet.

Die Standsäule weist an ihrem oberen Bereich, in etwa in Höhe des Gelenks mit dem Polster, um das die Knie bzw. Kniegelenke des Sportlers platziert werden, ein entsprechendes Fußteil auf. Das Fußteil ist längenverstellbar ausgebildet und weist ein Fußpolster auf. Dieses dient zum Aufsetzen oder Einhängen der Füße des Sportlers. Die Polster können insbesondere stabförmig bzw. zylindrisch an beiden Seiten des Gelenkes, also rechts und links vom Gelenk, zum Einhängen der Kniekehlen ausgebildet sein. Die Polsterungen können aus Schaumstoffe ausgebildet sein und Kunststoffbezüge aufweisen.

Zum Aufsteigen und zur Benutzung des Rückenlagetrainers benötigt der Trainie-rende wenigstens eine Fußstütze im unteren, zum Fußboden zeigenden Bereich.

Diese Fußstütze kann verschiedenartig ausgebildet sein und an unterschiedlichen Modulen des Rückenlagetrainers, insbesondere direkt an der Standsäule oder aber an der Standhalterung, ausgebildet sein.

Des Weiteren benötigt der Trainierende am oberen, vom Boden weg zeigenden

Bereich des Rückenlagetrainers, eine Haltemöglichkeit wie einen Haltegriff. Der Rückenlagetrainer weist daher am oberen, von der Standhalterung abgewandten Ende, Griffe für die Hände des Sportlers auf. Diese Griffe können unterschiedlich ausgebildet sein und direkt an einem oberen Modul der Standsäule angeordnet sein. Es ist auch vorgesehen, aufsetzbare Module, die zudem Halterungsvorrichtungen für das Auflegen beispielsweise von Langhanteln aufweisen, so auszubilden, dass der Trainierende deren U-förmig ausgebildeten Arme greifen kann. Das ermöglicht dem Trainierenden, sich zum Bauchmuskeltraining in die Körperposition zu bringen, die dazu am effektivsten ist, nämlich kopfüber hängend. Der Trainierende kann sich am Haltegriff festhalten, nachdem er über die Fußstütze aufgestiegen ist und sich, wie oben beschrieben, mit den Kniekehlen und ggf. den Füßen an den dafür vorgesehenen gepolsterten Einrichtungen einhängen, um ein Training durchzuführen. Die Beine des Trainierenden bleiben dabei in einer Winkelstellung angewinkelt. Die Winkelstellung der Knie ist insbesondere ab-hängig von der Winkelstellung des Fußteils und jedenfalls von der Winkelstellung der Auflagefläche. Die Auflagefläche lässt sich in einer nahezu senkrechten oder in einer davon abweichenden Winkelstellung einstellen und jeweils verrasten, so dass Übungen in verschiedenen Positionen des Trainierenden, jedoch immer in einer Lage mit den Beinen bzw. Füßen im oberen Bereich und mit zumindest ei-nem unteren Rückenbereich und/oder dem Gesäß auf der Auflagefläche aufliegend. Die abweichende Winkelstellung der Auflagefläche ist immer kleiner als 70° in Bezug zur Standsäule. Beim Bauchmuskeltraining wird der Oberkörper von der Auflagefläche abgehoben. Dabei kann der Kopf- und Rumpfbereich des Sportlers so weit angehoben werden, dass er in den Bereich der eingehängten Knie oder darüber hinaus in die Höhe angehoben wird.

Zur Verstellung des Winkelbereichs, in dem die Auflagefläche von der Standsäule angeordnet werden soll, ist im unteren Bereich in Richtung der Standhalterung eine winkelverstellbare Schub- und Rastvorrichtung vorgesehen, wobei ein Gleitelement in einer Schiene an der Auflagefläche bis zum Erreichen der gewünschten abgewinkelten Lage der Auflagefläche geführt ist. Dann kann das Gleitelement festgestellt werden.

Es kann in einem anderen Ausführungsbeispiel auch eine Rastvorrichtung am Standelement angeordnet werden, in die ein kippbarer Abstandsstab einrastet und somit die Winkelstellung der Auflagefläche einstellbar ist.

Die winkelverstellbare Schub- und Rastvorrichtung ist an einer einstellbaren Haltevorrichtung befestigt, die an der Standsäule höhenverstellbar angeordnet ist. Die Haltevorrichtung kann an der Standsäule hoch und herunter geschoben werden. Zur Halterung können beispielhaft genannt Splinte vorgesehen sein, die in jeweilige Splintlöcher geschoben werden können und somit die Haltevorrichtung in der Höhe feststellen. Dadurch kann der Winkelbereich beeinflusst werden, in dem die Auflagefläche im Verhältnis zur Standsäule wählbar ist. An der

Standsäule kann zum Aufsteigen des Sportlers auf den Rückenlagetrainer ein Fußtritt angeordnet werden.

Die Standhalterung des Rückenlagetrainers weist mindestens zwei Standfüße auf, wobei jeder Standfuß in seiner Längserstreckung horizontal reversibel ausziehbar ausgebildet ist, so dass der Rückenlagetrainer auch während der Ausübung der Übungen zum Bauchmuskeltraining einen zuverlässigen Stand gewährleistet. Zwischen den Standfüßen ist ein verbindender Querholm ausgebildet. Die Standsäule kann auf diesem in etwa mittig angeordnet werden. Die Standsäule sowie die Standfüße sind entweder aus Rundprofilstangen oder eckigen Profilstangen ausgebildet, beispielsweise aus Rundrohren aus Metall oder Leichtmetall oder aus plattigen Längsprofilen.

Die Standfüße können entweder Randfassungen bzw. Kappen aus Gummi oder rutschfesten Kunststoffen aufweisen, es können an der Unterseite der Standfüße rutschfeste Teile angeordnet sein oder es kann die gesamte Unterseite der Standfüße mit einem solchen rutschfesten Material versehen sein.

Die Auflagefläche des Rückenlagetrainers weist eine Polsterfläche für die Auflage des Rückens des Sportlers auf. Diese Polsterfläche ist bevorzugt mit einem abwaschbaren Kunststoffbezug ausgeführt und weist im Inneren ein Polstermaterial wie z.B. einen geschäumten Kunststoff auf. Diese Polsterfläche kann in ihrem Inneren eine Verstärkungsplatte, beispielsweise aus Kunststoff oder Holz aufweisen.

Die Standsäule selbst kann modular aufgebaut und höhenverstellbar ausgebildet sein. Es können beispielhaft aufgeführt eine oder zwei Verstellmöglichkeiten ausgebildet sein, z.B. eine in einem unteren Bereich in einem kurzen Abstand zu der Standhalterung und eine weitere Verstellmöglichkeit im oberen Bereich, der von der Standhalterung am weitesten beabstandet ist. Die Verstellmöglichkeit kann eine herausziehbare Teleskopstange aufweisen, die insbesondere durch Betätigen von Einstellelementen herausgezogen und verlängert bzw. verkürzt werden und durch Feststellelemente in der gewünschten Stellung festgestellt werden, oder es sind voreingestellte Feststellstufen vorgesehen, in die die Teleskopstangen jeweils durch geeignete Rastmittel, z.B. Splinte, in Öffnungen einrasten.

Der erfindungsgemäße Rückenlagetrainer hat dabei den Vorteil, dass er ein effektives Bauchmuskeltraining ermöglicht, leicht aufzustellen und fest zu installieren ist, stabil ausgeführt ist sowie Polsterungen zum Schutz des Trainierenden aufweist und dadurch ein rückenschonendes, aber anspruchsvolles Training ermöglicht. Bei Nicht-Gebrauch wird die Auflagefläche herab und eng an die Standsäule heruntergeklappt und ebenso das Fußteil um die Winkelverstellung ebenfalls an die Standsäule heruntergeklappt. Die zusammenschiebbaren, in der Länge verkürzbaren Standfüße ermöglichen, dass der Rückenlagetrainer beim Nicht-Gebrauch wenig Platz in Anspruch nimmt.

Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Figurenbeschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen entnehmbar.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lösung anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 zeigt einen Rückenlagetrainer von der Seite,

Fig. 2 nach Fig. 1 zeigt den Rückenlagetrainer von vorne,

Fig. 3 nach Fig. 1 stellt den Rückenlagetrainer von hinten dar,

Fig. 4 zeigt eine Standhalterung von oben,

Fig. 5 stellt die Standhalterung mit Standfüßen von oben dar,

Fig. 6 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel des Rückenlagetrainers in einer Seitenansicht,

Fig. 7 zeigt den Rückenlagetrainer mit einem gesonderten Fußtritt,

Fig. 8 stellt den Rückenlagetrainer in einer Explosionsdarstellung schräg von der Seite dar,

Fig. 9 zeigt den Rückenlagetrainer in aufrechter Position mit eingeklappter Auflagefläche,

Fig. 10 stellt den Rückenlagetrainer mit einer Sitzfläche und einer als Einhängevorrichtung ausgebildeten Aufsatzeinrichtung für Hanteln in einer Schrägansicht dar,

Fig. 11 zeigt die Anordnung eines weiteren Sicherheitselements an der Standhalterung von der Seite,

Fig. 12 zeigt eine Verstrebung des zusätzlichen Standfußes schräg von der Seite, und

Fig. 13 stellt die Verwendung der Aufsatzeinrichtung als Trizeps-Trainer dar.

In Fig. 1 ist ein Rückenlagetrainer 100 dargestellt. Der Rückenlagetrainer 100 weist mindestens eine Standsäule 10 auf. Zur Stabilität während des Standes ist die Standsäule 10 an einer in etwa H-förmigen auf dem Boden liegenden horizontalen Standhalterung 12 angeordnet. Die Standsäule 10 weist eine daran anordenbare Auflagefläche 14 auf, die in verschiedenen frei wählbaren Winkelstellungen abweichend von der Vertikalen gegenüber der Standsäule 10 ange-ordnet werden kann. Die Auflagefläche 14 dient dem Auflegen des Sportlers mit zumindest einem Abschnitt der Rückenfläche oder mittels des Gesäßes. Die Kniekehlen des Sportlers werden zum Einnehmen der Rückenlage des Sportlers an einem Gelenk 16, um das die Auflagefläche 14 winkelverstellbar an der Standsäule 10 gelagert ist, eingehängt. Dazu ist am Gelenk 16 ein Polster 18 angeordnet. Die Beine sind dabei stets angemeldet. Die Standsäule 10 kann in etwa senkrecht oder abgewinkelt in horizontaler Richtung in Bezug auf die vertikal liegende Standhalterung 12 angeordnet sein. Die Auflagefläche 14 kann im Verhältnis zur Standsäule 10 in einem Winkelbereich in etwa zwischen 0 bis zu einem Wert kleiner als 70° abweichend von der Vertikalen bzw. Senkrechten der Standsäule 10 entweder nahezu senkrecht oder geneigt eingestellt werden.

Zur Verstellung des Winkels, in dem die Auflagefläche 14 ausgehend von der Standsäule 10 angeordnet werden soll, ist im unteren Bereich der Standsäule 10 in Richtung der Standhalterung 12 eine winkelverstellbare Schub- und Rastvor-richtung 20 vorgesehen, wobei ein Gleitelement 22 in einer Schiene an der Auflagefläche 14 bis zum Erreichen der gewünschten abgewinkelten Lage der Auflagefläche 14 geführt ist. Dann kann das Gleitelement 22 festgestellt werden.

Die winkelverstellbare Schub- und Rastvorrichtung 20 ist an einer Haltevorrich-tung 24 befestigt, die an der Standsäule 10 in der Höhe verstellbar angeordnet ist. Die Haltevorrichtung 24 kann an der Standsäule 10 hoch und herunter geschoben werden. Zur Halterung können beispielhaft genannt Splinte vorgesehen sein, die in jeweilige Splintlöcher 26 geschoben werden können und somit die Haltevorrichtung 24 in der Höhe feststellen. Dadurch kann der Winkelbereich be-einflusst werden, in dem die Auflagefläche 14 im Verhältnis zur Standsäule 10 wählbar ist. An der Standsäule 10 wird zum Aufsteigen des Sportlers auf den Rückenlagetrainer 100 ein Fußtritt 28 angeordnet.

Die Standsäule 10 weist an einem oberen Bereich, in etwa in Höhe des Gelenks 16 mit dem Polster 18, um das die Knie bzw. Kniegelenke des Sportlers platziert werden, ein um ein Winkelgelenk 29 drehbares Fußteil 30 auf. Das Fußteil 30 ist längenverstellbar ausgebildet und weist ein Fußpolster 32 auf. Dieses dient zum Aufsetzen oder Einhängen der Füße des Sportlers. Die Verlängerbarkeit wird durch eine teleskopierbare herausziehbare Stange 34 ermöglicht. Die Länge wird durch die Anordnung von Feststellelementen in verschiedene gelochte Verbindungsmöglichkeiten eingestellt. So kann das Fußteil 30 auf die Beinlänge des Sportlers angepasst werden.

Der Rückenlagetrainer 100 weist am oberen, von der Standhalterung 12 abge-wandten Ende, Griffe 36 für die Hände des Sportlers auf. Die Griffe 36 können einzeln angebracht oder als Griffstange ausgebildet sein. Die Standsäule 10 selbst ist höhenverstellbar ausgebildet. Es können beispielhaft aufgeführt zwei Verstellmöglichkeiten ausgebildet sein, eine erste Verstellmöglichkeit 38 in einem unteren Bereich in einem kurzen Abstand zu der Standhalterung 12 und eine weitere Verstellmöglichkeit 40 im oberen Bereich, der von der Standhalterung 12 am weitesten beabstandet ist. Die Verstellmöglichkeiten 38, 40 können jeweils eine herausziebare Teleskopstange aufweisen, die insbesondere durch Betätigen von Einstellelementen herausgezogen und verlängert bzw. verkürzt werden und durch Feststellelemente in der gewünschten Stellung festgestellt werden, oder es sind voreingestellte Raststufen vorgesehen, in die die Teleskopstangen jeweils durch geeignete Rastmittel in Öffnungen einrasten.

Fig. 2 zeigt den Rückenlagetrainer 100 nach Fig. 1 von vorne.

Fig. 3 nach Fig. 1 stellt den Rückenlagetrainer 100 von hinten mit Blick auf die

Auflagefläche 14 dar.

Fig. 4 stellt die Standhalterung 12 des Rückenlagetrainers 100 dar, die mindestens zwei Standfüße 42, 44 aufweist, wobei jeder Standfuß 42, 44 in seiner Längserstreckung reversibel ausziehbar ausgebildet ist und dazu Stangen 42' sowie 44'aufweisen, so dass der Rückenlagetrainer 100 auch während der Aus-

Übung der Übungen zum Bauchmuskeltraining einen zuverlässigen Stand gewährleistet. Zwischen den Standfüßen 42, 44 ist ein verbindender Querholm 46 ausgebildet. Die Standsäule 10, hier nicht dargestellt, kann auf diesem in etwa mittig in einem Bereich 48 angeordnet werden. Die Standsäule 10 sowie die Standfüße 42, 44 sind entweder aus Rundprofilstangen oder eckigen Profilstangen ausgebildet, beispielsweise aus Rundrohren aus Metall oder Leichtmetall oder aus plattigen Längsprofilen.

Die Standfüße 42, 44 können entweder Randfassungen bzw. Kappen 50 aus Gummi oder rutschfesten Kunststoffen aufweisen, es können an der Unterseite der Standfüße 42, 44 rutschfeste Teile angeordnet sein oder es kann die gesamte Unterseite der Standfüße 42, 44 mit einem solchen rutschfesten Material versehen sein.

Fig. 5 zeigt die Standfüße 42, 44 mit den jeweiligen teleskopartigen Stangen 42', 44' der Standhalterung 12.

Fig. 6 zeigt den Rückenlagetrainer 100 in einem anderen Ausführungsbeispiel. Es wird eine Rastvorrichtung 52 an der Standsäule 10 angeordnet, in die ein kippbarer Abstandsstab 54 in entsprechende Rastnasen 56 einrastet und somit die Winkelstellung der Auflagefläche 14 einstellbar ist. Der Abstandsstab 54 ist an der Auflagefläche 14 befestigt. Die Standsäule 10' ist in einer geneigten Winkelstellung im Verhältnis zur Standhalterung 12 angeordnet. Die Abweichung der Standsäule von der Senkrechten beträgt höchstens 30°. Zur Unterstützung der Haltewirkung ist ein Winkelhalter 58 zwischen der Standsäule 10' und der Standhalterung 12 angebracht. Eine Kappe 50' ist an der Verbindungsstelle zwischen der Standsäule 10' und der Standhalterung 12 angeordnet.

Die Auflagefläche 14 des Rückenlagetrainers 100 weist eine Polsterfläche 62 für die Auflage des Rückens des Sportlers auf. Diese Polsterfläche 62 ist bevorzugt mit einem abwaschbaren Kunststoffbezug ausgeführt und weist im Inneren ein Polstermaterial wie z.B. einen geschäumten Kunststoff auf. Die Polsterfläche 62 kann in ihrem Inneren eine Verstärkungsplatte, beispielsweise aus Kunststoff o-der Holz aufweisen.

In Fig. 7 ist der Rückenlagetrainer 100 mit einem gesondert angeordneten Fußtritt 28' dargestellt. Der Fußtritt 28' ist an der Standhalterung 12, nämlich an der ausziehbaren Standfußstange 44', angeordnet. Der Trainierende kann auf den Standtrainer 100 aufsteigen und sich dabei am Griff 36 mit den Händen hochzie-hen. Danach kann er seine Position zum Training einnehmen, indem er seine

Knie über das Polster 18 um das Gelenk 16 legt und die Füße am modular ausgebildeten Fußteil 30 mit dem ausziehbaren Teil 34 am Polster 32 einhängt. Durch die Position rücklings kann die Trainingseinheit beginnen. An seinem oberen, von der Standhalterung 10 entfernten Ende, ist ein austauschbares Modul 60 dargestellt. Dieses Modul 60 kann durch ein Stecksystem mit weiteren Modulen ergänzt oder ausgetauscht werden, die für andere sportliche Übungen ausgebildet sind.

In Fig. 8 ist der Rückenlagetrainer 100 in einer Explosionsdarstellung seiner Standhalterung 12 dargestellt. Ein Mittelholm 64 ist mehrteilig ausgebildet und kann zur besseren Lagerung und Verstaubarkeit auseinandergenommen werden, beispielsweise auch zur Beförderung. Des Weiteren ist dargestellt, dass der Rückenlagetrainer 100 auch in der Höhe verstellbar ist, je nachdem, wie weit die Standsäule 10 auf die erste Versteileinrichtung 38 aufgeschoben wird.

Die Standfußstangen 42', 44' weisen jeweils eine Ausziehhilfe 66 auf. Die Ausziehhilfe 66 kann gegriffen werden, um die Standfußstangen 42', 42" in die Richtung vom Rückenlagetrainer 100 weg auszuziehen. Dies erhöht die Standfestigkeit.

Fig. 9 zeigt den Rückenlagetrainer 100 in eingeklapptem Zustand, wobei die Auflagefläche eingeklappt ist und an der Standsäule 10 anliegt.

In Fig. 10 ist der Rückenlagetrainer 100 dargestellt, bei dem eine Sitzfläche 68 ausgebildet ist. Des Weiteren ist ein Aufsatzteil 70 angeordnet, das als Greifelement bzw. Greifvorrichtung ausgebildet ist und zum Hochziehen des Trainierenden dienen kann. Das Aufsatzteil 70 kann dabei als Hantelhalterung dienen. Dazu weist das Aufsatzteil Mulden 71 auf.

Die Fig. 11 zeigt den Rückenlagetrainer 100 mit einer modulartig einbringbaren

Aufsatzeinrichtung 72. Diese Aufsatzeinrichtung 72 ist gabelförmig bzw. als U- förmiges Modul ausgebildet und dient in dieser Anordnung ebenfalls als alternative Greifvorrichtung für den Trainierenden.

In Fig. 12 weist die Standhalterung 12 ein zusätzliches Sicherungselement für die Standsicherheit, ein T-förmiges Modul 74, auf.

Es ist eine Verstrebung 76 zwischen der ersten VerStelleinrichtung 38 der Standsäule 10 und dem T-förmigen Modul 74 ausgebildet.

Fig. 13 stellt den Rückenlagetrainer 100 in einer eingeklappten Position mit einer senkrechten Stellung der Auflagefläche 14 dar. Die Aufsatzeinrichtung, das U-förmige Modul 72, wird in dieser Positionierung und Ausrichtung als Trizeps-Trainingsvorrichtung genutzt. Es können vom Trainierenden die beiden Arme des U-förmigen Moduls 72 gegriffen und für die Trainingseinheiten wie eine Greifeinheit verwendet werden. Durch Hochziehen des Körpers wird insbesondere der Trizepsmuskel trainiert.

Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und den Zeichnungen dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.

Bezugszeichenliste

10 Standsäule

10' Standsäule

12 Standhalterung

14 Auflagefläche

16 Gelenk

18 Polster

20 Schub- und Rastvorrichtung

22 Gleitelement

24 Haltevorrichtung

26 Splintloch

28 Fußtritt

28' Fußtritt

29 Winkelgelenk

30 Fußteil

32 Polster

34 Stange

36 Griff

38 erste VerStelleinrichtung

40 zweite Versteileinrichtung

42 Standfuß

42' Standfußstange

42" Standfußstange

44 Standfuß

44' Standfußstange

44" Standfußstange

46 Querholm

48 Bereich

50 Kappe

50' Kappe

52 Rastvorrichtung

54 Abstandsstab

56 Rastnase

58 Winkelhalter

60 Modul

62 Polsterfläche

64 Mittelholm

66 Ausziehhilfe

68 Sitzfläche

70 Aufsatzteil

71 Mulde

72 Aufsatzeinrichtung U-förmiges Modul

74 T-förmiges Modul

76 Verstrebung

100 Rückenlagetrainer