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1. WO2019057372 - SEALING DEVICE FOR SEALING AT LEAST ONE STORAGE AND/OR PACKAGING DEVICE FOR DURABLE GOODS, PARTICULARLY MACHINE TOOLS, AND/OR FOR SEALING AT LEAST ONE PIECE OF INFORMATION

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[ DE ]

Beschreibung

Versiegelungsvorrichtung zu einer Versiegelung von zumindest einer Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung für Gebrauchsgüter, insbesondere Werkzeugmaschinen, und/oder zu einer Versiegelung von zumindest einer Information

Stand der Technik

Es ist bereits eine Versiegelungsvorrichtung zu einer Versiegelung von zumindest einer Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung für Gebrauchsgüter, insbesondere Werkzeugmaschinen, mit zumindest einer Informationsträgereinheit zu einer Aufnahme zumindest einer Information und/oder eines Sicherheitsschlüssels und mit zumindest einer Fixierungseinheit zu einer Fixierung zumindest der Informationsträgereinheit an der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung, vorgeschlagen worden.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einer Versiegelungsvorrichtung zu einer Versiegelung von zumindest einer Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung für Gebrauchsgüter, insbesondere Werkzeugmaschinen, und/oder zu einer Versiegelung von zumindest einer Information, insbesondere einer gebrauchsgüterspezifi-schen Information und/oder eines gebrauchsgüterspezifischen Sicherheitsschlüssels, mit zumindest einer Informationsträgereinheit zu einer Aufnahme zumindest einer Information und/oder eines Sicherheitsschlüssels, insbesondere einer gebrauchsgüterspezifischen Information und/oder eines gebrauchsgüterspezifischen Sicherheitsschlüssels, und mit zumindest einer Fixierungseinheit, insbesondere Klebeeinheit, zu einer Fixierung zumindest der Informationsträ- gereinheit an der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung oder an dem Gebrauchsgut, insbesondere Werkzeugmaschine.

Es wird vorgeschlagen, dass die Versiegelungsvorrichtung zumindest eine Ver-siegelungseinheit zu einem zumindest im Wesentlichen unwiderruflichen Sichtbarmachen eines erstmaligen Einsehens der Informationsträgereinheit und/oder eines erstmaligen Öffnens der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung umfasst, wobei die Versiegelungseinheit in zumindest einem Versiegelungszustand zumindest die Informationsträgereinheit sichtgeschützt überdeckt. Vor-zugsweise liegt die Versiegelungseinheit in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit, insbesondere flächig, an der Informationsträgereinheit an. Bevorzugt überdeckt die Versiegelungseinheit in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit zumindest einen die Information und/oder den Sicherheitsschlüssel, insbesondere die gebrauchsgüterspezifische Information und/oder den gebrauchsgüterspezifischen Sicherheitsschlüssel, aufnehmenden Teilbereich der Informationsträgereinheit sichtgeschützt. Besonders bevorzugt überdeckt die Versiegelungseinheit in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit die Informationsträgereinheit vollständig. Unter„sichtgeschützt überdeckt" soll insbesondere eine in zumindest einem Zu-stand zumindest von einem menschlichen Auge uneinsehbare Anordnung eines

Elements und/oder einer Einheit verstanden werden, so dass insbesondere in diesem Zustand zumindest eine Information des Elements und/oder der Einheit oder das Element und/oder die Einheit selbst zumindest von einem menschlichen Auge unerfassbar sind/ist, insbesondere infolge einer physischen Abdeckung des Elements und/oder der Einheit durch ein weiteres Element und/oder eine weitere

Einheit. Vorzugsweise überdeckt die Versiegelungseinheit in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit die Informationsträgereinheit und zumindest teilweise, insbesondere vollständig, die Fixierungseinheit sichtgeschützt. Die Versiegelungseinheit umfasst vorzugsweise zumindest, insbesonde-re genau, einen intransparenten Teilbereich, insbesondere ein Abdeckelement, und zumindest einen transparenten Teilbereich, insbesondere ein als Klebeschicht ausgebildetes Indikationselement. Der intransparente Teilbereich und der transparente Teilbereich können einteilig, insbesondere als eine Schicht, oder als separate Teilbereiche, die mittels einer kraft-, form- und/oder stoffschlüssigen Verbindung aneinander fixiert sind, ausgebildet sein. Vorzugsweise überlappt der transparente Teilbereich den intransparenten Teilbereich an zumindest zwei Seiten, insbesondere betrachtet in einer Ebene. Vorzugsweise weist der transparente Teilbereich einen maximalen Überstand relativ zum intransparenten Teilbereich auf, der insbesondere kleiner ist als 100 mm, bevorzugt kleiner ist als 25 mm und besonders bevorzugt größer ist als 2 mm. Vorzugsweise weist der transparente Teilbereich einen maximalen Überstand relativ zum intransparenten Teilbereich auf, der einem Wert aus einem Wertebereich von 8 mm bis 20 mm entspricht. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Versiegelungseinheit vollständig aus einer intransparenten Schicht, insbesondere Folienschicht, und einer daran unlösbar angeordneten Klebeschicht gebildet ist, die zumindest auf einer Seite der intransparenten Schicht, insbesondere in zumindest einem Randbereich der intransparenten Schicht, angeordnet ist. Weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen der Versiegelungseinheit zu einer sichtgeschützten Überdeckung zumindest der Informationsträgereinheit sind ebenfalls denkbar. Die Versiegelungsvorrichtung ist vorzugsweise als Sicherheits- und/oder Siegeletikett ausgebildet. Vorzugsweise soll ein Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit einen ungeöffneten Zustand einer Siegelstelle der Versiegelungseinheit, einen unabgelösten Zustand einer Klebeschicht und/oder einen haptisch und/oder optisch unveränderten Zustand der Versiegelungseinheit definieren.

Insbesondere ist die Versiegelungseinheit zu einem zumindest im Wesentlichen unwiderruflichen Sichtbarmachen eines erstmaligen Einsehens der Informationsträgereinheit und/oder eines erstmaligen Öffnens der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung als mechanische Versiegelungseinheit ausgebildet. Be-vorzugt ist die Versiegelungseinheit zu einem zumindest im Wesentlichen unwiderruflichen Sichtbarmachen eines erstmaligen Einsehens der Informationsträgereinheit und/oder eines erstmaligen Öffnens der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung derart ausgebildet, dass die Versiegelungseinheit zumindest eine unwiderruflich durchtrennbare Versiegelungstrennstelle aufweist oder dass die Versiegelungseinheit zumindest einen Teilbereich, insbesondere zumindest einen Klebebereich, aufweist, der optisch und/oder haptisch veränderbar ist, insbesondere infolge eines Versuchs eines Abziehens oder eines Abziehens des Klebebereichs, insbesondere von der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Versiegelungseinheit zu einem zumindest im Wesentlichen unwiderruflichen Sichtbarmachen eines erst- maligen Einsehens der Informationsträgereinheit und/oder eines erstmaligen Öffnens der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung als elektrische und/oder elektronische Versiegelungseinheit ausgebildet ist, die in Abhängigkeit von einem erstmaligen Einsehen und/oder erstmaligen Öffnen ein elektrisches und/oder elektronische Signal ausgibt und/oder abspeichert. Die Versiegelungseinheit kann zumindest ein elektronisches Datenelement, wie beispielsweise ein N FC-Datenelement, ein Bluetooth-Datenelement, ein RFID-Datenelement o. dgl. aufweisen, das insbesondere zu einer Kommunikation mit einer externen Einheit vorgesehen sein kann, insbesondere zu einer Übertragung von Hinweisen und/oder Anleitungen, die ganz besonders bevorzugt verschieden sind von der von der Informationsträgereinheit aufgenommenen Information und/oder von dem von der Informationsträgereinheit aufgenommenen Sicherheitsschlüssel.

Die Informationsträgereinheit ist vorzugsweise als Booklet ausgebildet. Bevorzugt ist das Booklet in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit zusammengefaltet an der Fixierungseinheit, insbesondere zwischen der Fixierungseinheit und der Versiegelungseinheit, angeordnet. Die Informationsträgereinheit weist, insbesondere in einem zusammengefalteten Zustand, bevorzugt eine maximale Abmessung von 110 mm x 80 mm, vorzugsweise von 90 mm x 54 mm und ganz besonders bevorzugt eine maximale Abmessung gemäß ID-1,

ISO/IEC 7810 von 85,60 mm x 53,98 mm auf, wobei insbesondere Abweichungen von maximal +/- 20 % und vorzugsweise von maximal +/- 5 % der oben genannten Werte fertigungsbedingt möglich sein können. Vorzugsweise weist die als Booklet ausgebildete Informationsträgereinheit zumindest eine Ablageschnitt-stelle, wie beispielsweise eine Lochung zur Ablage in einem Aktenordner, auf.

Die Information und/oder der Sicherheitsschlüssel, insbesondere die gebrauchs-güterspezifische Information und/oder der gebrauchsgüterspezifische Sicherheitsschlüssel, können/kann auf/in zumindest ein Informationsträgerelement der Informationsträgereinheit aufgedruckt, aufgeklebt, aufgeprägt, eingeätzt, eingeprägt, oder auf eine sonstige, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Art und Weise an dem Informationsträgerelement angeordnet sein. Vorzugsweise sind/ist die Information und/oder der Sicherheitsschlüssel, insbesondere die gebrauchsgüterspezifische Information und/oder der gebrauchsgüterspezifische Sicher-heitsschlüssel, in Form eines maschinenlesbaren Codes, wie beispielsweise ei- nes QR-Codes, eines Data-Matrix-Codes, eines Strichcodes o. dgl., an dem Informationsträgerelement angeordnet. Bevorzugt sind/ist die Information und/oder der Sicherheitsschlüssel, insbesondere die gebrauchsgüterspezifische Information und/oder der gebrauchsgüterspezifische Sicherheitsschlüssel, dazu vorgesehen, zu einer Zuordnung eines Gebrauchsguts, insbesondere einer Werkzeugmaschine, zu einem Nutzer und/oder zu einer Generierung eines Zertifikats eines Gebrauchsguts, insbesondere einer Werkzeugmaschine, verwendet zu werden, insbesondere infolge einer Eingabe und/oder einer Übermittlung an eine Rechenzentrale. Unter„vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder speziell ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt. Unter einem„Gebrauchsgut" soll insbesondere ein Gut verstanden werden, das von einer Person zu einer Durchführung einer Tätigkeit nutzbar ist. Das Gebrauchsgut kann beispielsweise als Werkzeug, als Einsatzwerkzeug, als Werkzeugmaschine, insbesondere als tragbare Werkzeugmaschine, als Desktop-PC, als Laptop, als Drucker, als Scanner, als Kamera, als Camcorder, als Mobiltelefon, als Unterhaltungselektronikartikel o. dgl. ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das Gebrauchsgut als elektrisch versorgbares Gebrauchsgut, wie beispielsweise als Smartphone, als Tablet, als Werkzeugmaschine, insbesondere als tragbare Werkzeugmaschine, o. dgl. ausgebildet. Unter einer„tragbaren Werkzeugmaschine" soll hier insbesondere eine Werkzeugmaschine zu einer Bearbeitung von Werkstücken verstanden werden, die von einem Bediener transportmaschinenlos transportiert werden kann. Die tragbare Werkzeugmaschine weist insbesondere eine Masse auf, die kleiner ist als 40 kg, bevorzugt kleiner ist als 10 kg und besonders bevorzugt kleiner ist als 5 kg.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Versiegelungsvorrichtung kann vorteilhaft ein zuverlässiger Schutz der Informationsträgereinheit gegen ein Einsehen der von der Informationsträgereinheit aufgenommenen Information und/oder des von der Informationsträgereinheit aufgenommenen Sicherheitsschlüssels erreicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Versiegelungseinheit zumindest ein Abdeckelement, das in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit zumindest die Informationsträgereinheit sichtgeschützt überdeckt, und zumindest ein am Abdeckelement angeordnetes Indikationselement umfasst, das zumindest teilweise transparent ausgebildet ist. Das Abdeckelement ist vorzugsweise intransparent ausgebildet. Das Indikationselement überdeckt bevorzugt das Abdeckelement vollständig. Das Indikationselement bildet vorzugsweise in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit eine Deckschicht der Versiegelungseinheit. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Indikationselement an Seitenkanten des Abdeckelements an das Abdeckelement angeformt ist und das Abdeckelement zusammen mit dem Indikationselement in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit eine Deckschicht der Versiegelungseinheit bildet. Das Abdeckelement ist vorzugsweise stoffschlüssig mit dem Indikationselement verbunden, insbesondere an das Indikationselement angeklebt. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Abdeckelement und das Indikationselement einteilig miteinander ausgebildet sind, insbesondere als eine Folienschicht ausgebildet sind. Das Indikationselement umfasst vorzugsweise eine Klebeschicht, die zu einer Fixierung der Versiegelungseinheit an der Auf-bewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung vorgesehen ist. Insbesondere umfasst zumindest das Abdeckelement eine Solltrennstelle, insbesondere eine Versiegelungstrennstelle, wie beispielsweise eine Perforation, ein Aufreißband o. dgl. Vorzugsweise umfasst zumindest das Indikationselement eine Solltrennstelle, insbesondere eine Versiegelungstrennstelle, wie beispielsweise eine Perforation, ein Aufreißband o. dgl. Vorzugsweise sind die Solltrennstelle des Abdeckelements und die Solltrennstelle des Indikationselements in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit deckungsgleich angeordnet. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft eine am Abdeckelement angeordnete Information, insbesondere ein Handlungshinweis, in einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit sichtbar angeordnet werden, wobei insbesondere eine von der Informationsträgereinheit aufgenommene Information und/oder einen von der Informationsträgereinheit aufgenommenen Sicherheitsschlüssel vorteilhaft sichtgeschützt angeordnet sein kann.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Versiegelungseinheit zumindest ein Indikationselement aufweist, das zu einem zumindest im Wesentlichen unwiderrufli- chen Sichtbarmachen eines erstmaligen Einsehens der Informationsträgereinheit und/oder eines erstmaligen Öffnens der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung haptisch und/oder optisch veränderbar ist, wobei das Indikationselement die Informationsträgereinheit in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit zumindest teilweise umgibt, insbesondere betrachtet in einer Ebene. Bevorzugt umgibt das Indikationselement das Abdeckelement zumindest teilweise, insbesondere vollständig. Vorzugsweise ist das Indikationselement zumindest an zumindest zwei sich abgewandten Seiten des Abdeckelements am Abdeckelement angeordnet. Besonders bevorzugt ist das Indikations-element zumindest zum Großteil, insbesondere vollständig, umlaufend um das

Abdeckelement am Abdeckelement angeordnet. Das Indikationselement ist vorzugsweise als Indikator ausgebildet, der auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise ein, insbesondere versuchtes, Ablösen der Versiegelungseinheit von der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung unwiderruflich erkennbar macht, insbesondere zusätzlich oder alternativ zu einer Durchtrennung der Solltrennstelle des Abdeckelements und/oder der Solltrennstelle des Indikationselements. Das Indikationselement kann beispielsweise als Musterfolie, bei der nach einem, insbesondere versuchten, Ablösen, ein Muster auf einem aufgebrachten Element zurückbleibt und die Folie unwiderruflich zerstört ist, als VOID-Folie, bei der nach einem, insbesondere versuchten, Ablösen, ein Schriftzug und/oder eine Struktur auf einem aufgebrachten Element zurückbleibt, als Dokumentenfolie, die bei einem, insbesondere versuchten, Ablösen unwiderruflich in kleine Stücke zerreißt, als Folie mit Sicherheitsstanzung o. dgl. ausgebildet sein. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein zuverlässiger Schutz der Informationsträgereinheit gegen ein Einsehen der von der Informationsträgereinheit aufgenommenen Information und/oder des von der Informationsträgereinheit aufgenommenen Sicherheitsschlüssels und ein einfaches Erkennen eines geöffneten Zustands, insbesondere eines gebrochenen Siegelzustands, der Versiegelungseinheit erreicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Versiegelungseinheit und/oder die Informationsträgereinheit zumindest eine Trennstelle zu einer zerstörungsfreien Trennung der Versiegelungseinheit und/oder der Informationsträgereinheit von der Fixierungseinheit aufweisen/aufweist, die in zumindest einem Versiegelungszu-stand der Versiegelungseinheit von der Versiegelungseinheit zugriffsgeschützt überdeckt ist. Vorzugsweise sind die Versiegelungseinheit und die Informationsträgereinheit in einem geöffneten Zustand, insbesondere einem gebrochenen Siegelzustand, der Versiegelungseinheit von der Fixierungseinheit lösbar. Die Fixierungseinheit umfasst zumindest ein Fixierelement, insbesondere eine Kle-beschicht, und zumindest ein Grundelement, das zu einer Aufnahme von Informationen vorgesehen ist. Das Fixierelement kann einteilig, insbesondere als eine Schicht, mit dem Grundelement ausgebildet sein oder das Fixierelement und das Grundelement können als separate Elemente ausgebildet sein, die mittels einer kraft-, form- und/oder stoffschlüssigen Verbindung aneinander fixiert sind. Vor-zugsweise überlappt das Fixierelement den intransparenten Teilbereich an zumindest zwei Seiten, insbesondere betrachtet in einer Ebene. Eine maximale Erstreckung der Fixierungseinheit ist vorzugsweise geringer als eine maximale Erstreckung der Versiegelungseinheit, insbesondere zu einer sicheren Überdeckung der Fixierungseinheit durch die Versiegelungseinheit, insbesondere in zu-mindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit. Die Trennstelle der Versiegelungseinheit und/oder der Informationsträgereinheit kann beispielsweise als eine Perforation, als ein Aufreißband o. dgl. ausgebildet sein. Vorzugsweise sind die Informationsträgereinheit und die Versiegelungseinheit an der Fixierungseinheit fixiert, insbesondere lösbar fixiert, und infolge eines Durchtren-nens der Trennstelle der Versiegelungseinheit und/oder der Informationsträgereinheit, in einem geöffneten Zustand, insbesondere einem gebrochenen Siegelzustand, der Versiegelungseinheit von der Fixierungseinheit abnehmbar. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft eine Trennung der Versiegelungseinheit und/oder der Informationsträgereinheit von der Fixierungs-einheit in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit vorteilhaft vermieden werden. Es kann vorteilhaft ein zuverlässiger Schutz der Informationsträgereinheit gegen ein Einsehen der von der Informationsträgereinheit aufgenommenen Information und/oder des von der Informationsträgereinheit aufgenommenen Sicherheitsschlüssels und ein einfaches Erkennen eines geöffne-ten Zustands, insbesondere eines gebrochenen Siegelzustands, der Versiegelungseinheit erreicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die/der mittels der Versiegelungseinheit in zumindest einem Versiegelungszustand sichtgeschützt überdeckte Information und/oder Sicherheitsschlüssel der Informationsträgereinheit als gebrauchsgüter- spezifischer Code zu einer Registrierung des in der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung angeordneten Gebrauchsguts, insbesondere der in der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung angeordneten Werkzeugmaschine, nutzbar ist. Vorzugsweise sind/ist die/der als gebrauchsgüterspezifische/r Code ausgebildete/r Information und/oder Sicherheitsschlüssel der Informationsträgereinheit zu einer Registrierung des Gebrauchsguts und/oder zu einer Zuordnung des Gebrauchsguts zu einem Nutzer verwendbar. Es kann vorteilhaft eine sichere Registrierung eines Gebrauchsguts, insbesondere einer Werkzeugmaschine, erreicht werden. Es können vorteilhaft einfach nutzerspezifische Dienste dem Gebrauchsgut zugewiesen werden.

Zudem wird ein Gebrauchsgut, insbesondere eine Werkzeugmaschine, mit zumindest einer erfindungsgemäßen Versiegelungsvorrichtung vorgeschlagen. Das Gebrauchsgut kann beispielsweise als Werkzeug, als Einsatzwerkzeug, als Werkzeugmaschine, insbesondere als tragbare Werkzeugmaschine, als Desktop- PC, als Laptop, als Drucker, als Scanner, als Kamera, als Camcorder, als Mobiltelefon, als Unterhaltungselektronikartikel o. dgl. ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das Gebrauchsgut als elektrisch versorgbares Gebrauchsgut, wie beispielsweise als Smartphone, als Tablet, als Werkzeugmaschine, insbesondere als tragbare Werkzeugmaschine, o. dgl. ausgebildet. Besonders bevorzugt ist das

Gebrauchsgut als tragbare Werkzeugmaschine ausgebildet, wie beispielsweise als Bohr- und/oder Meißelhammer, als Abbruchhammer, als Bohrmaschine, als Schleifmaschine, als Sägemaschine, als Hobelmaschine, als Gartengerät o. dgl. Das Gebrauchsgut kann als akkubetriebenes Gebrauchsgut oder als kabelge-bunden angetriebenes Gebrauchsgut ausgebildet sein. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann vorteilhaft ein zuverlässiger Schutz der Informationsträgereinheit gegen ein Einsehen der von der Informationsträgereinheit aufgenommenen Information und/oder des von der Informationsträgereinheit aufgenommenen Sicherheitsschlüssels erreicht werden. Es können vorteilhaft Informa-tionen, die das Gebrauchsgut betreffen, wie beispielsweise Aktivierungsschlüssel, sicher geschützt werden. Es kann vorteilhaft einem Nutzer eine Möglichkeit zur Verfügung gestellt werden, die ein einfaches Erkennen einer bereits eingesehenen Information, die das Gebrauchsgut betrifft, ermöglicht.

Ferner wird eine Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung für Gebrauchsgüter, insbesondere Werkzeugmaschinen, mit zumindest einer erfindungsgemäßen Versiegelungsvorrichtung vorgeschlagen. Die Aufbewahrungsund/oder Verpackungsvorrichtung ist vorzugsweise als Koffer, insbesondere als Werkzeugkoffer, als Karton, als Verkaufsverpackung oder als andere, einem

Fachmann als sinnvoll erscheinende Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung ausgebildet. Bevorzugt umfasst die Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung zumindest ein, insbesondere weiteres, Sicherheits- und/oder Siegeletikett, das an einem Verschlusselement der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Versiegelungsvorrichtung in einem an der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung angeordneten Zustand zumindest teilweise an einem Deckelelement einer Grundkörpereinheit der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung und zumindest teilweise an einem Aufnahmeelement, insbesondere einem Bodenelement, der Grundkörpereinheit der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung angeordnet. Vorzugsweise erstreckt sich die Versiegelungsvorrichtung in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit über eine/n Verschlusskante/Verschlussspalt zwischen dem Deckelelement und dem Aufnahmeelement hinweg. Vorzugsweise sind das Deckelelement und das Aufnahme-element relativ zueinander beweglich, insbesondere zumindest in einem geöffneten Zustand der Versiegelungseinheit. Bevorzugt ist das Deckelelement schwenkbar und/oder translatorisch beweglich am Aufnahmeelement gelagert. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann vorteilhaft ein zuverlässiger Schutz der Informationsträgereinheit gegen ein Einsehen der von der Informati-onsträgereinheit aufgenommenen Information und/oder des von der Informationsträgereinheit aufgenommenen Sicherheitsschlüssels erreicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung zumindest eine Grundkörpereinheit umfasst, wobei die Fixierungseinheit zumindest eine zur Informationsträgereinheit korrespondierende Information und/oder einen zur Informationsträgereinheit korrespondierenden Sicherheitsschlüssel aufweist, die/der in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit und/oder in einem Siegelbruchzustand der Versiegelungseinheit sichtgeschützt an der Grundkörpereinheit angeordnet ist. Der Siegelbruchzu-stand soll hier insbesondere einen geöffneten Zustand der Versiegelungseinheit, insbesondere der Versiegelungstrennstelle der Versiegelungseinheit, definieren. Vorzugsweise sind/ist die zur Informationsträgereinheit korrespondierende Information und/oder der zur Informationsträgereinheit korrespondierende Sicherheitsschlüssel der Fixierungseinheit an einer der Versiegelungseinheit abge-wandten Seite der Fixierungseinheit angeordnet. Bevorzugt weist die zur Informationsträgereinheit korrespondierende Information und/oder der zur Informationsträgereinheit korrespondierende Sicherheitsschlüssel der Fixierungseinheit den gleichen Inhalt auf wie die Information und/oder der Sicherheitsschlüssel der Informationsträgereinheit. Es ist jedoch auch denkbar, dass die zur Informations-trägereinheit korrespondierende Information und/oder der zur Informationsträgereinheit korrespondierende Sicherheitsschlüssel der Fixierungseinheit einen verschieden von der Information und/oder dem Sicherheitsschlüssel der Informationsträgereinheit lautenden Inhalt aufweist. Vorzugsweise sind/ist die zur Informationsträgereinheit korrespondierende Information und/oder der zur Informati-onsträgereinheit korrespondierende Sicherheitsschlüssel der Fixierungseinheit in

Form eines maschinenlesbaren Codes, wie beispielsweise eines QR-Codes, eines Data-Matrix-Codes, eines Strichcodes o. dgl., an der Fixierungseinheit angeordnet. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung können vorteilhaft ein zuverlässiger Registrierungsvorgang und/oder eine zuverlässige Zuordnung des Ge-brauchsguts bei einer entfernten oder verlorenen Informationsträgereinheit erreicht werden. Es kann vorteilhaft bereits während der Bestückung der Aufbe-wahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung mit zumindest einem Gebrauchsgüter und einer Anbringung der Versiegelungsvorrichtung an der Aufbewahrungsund/oder Verpackungsvorrichtung eine zuverlässige und sichere Zuordnung der Information und/oder des Sicherheitsschlüssels erfolgen.

Des Weiteren wird ein Verfahren zu einer Zuordnung eines Gebrauchsguts, insbesondere einer Werkzeugmaschine, zu einem Nutzer und/oder zu einer Generierung eines Zertifikats, insbesondere eines Gewährleistungszertifikats, Garan-tiezertifi kats o. dgl., eines Gebrauchsguts, insbesondere einer Werkzeugmaschine, insbesondere unter Verwendung einer erfindungsgemäßen Versiegelungsvorrichtung vorgeschlagen. Das Zertifikat kann beispielsweise einen Startzeitpunkt eines Garantie-, Service- und/oder Gewährleistungszeitraums definieren, als Promotionzertifikat ausgebildet sein, mittels dessen ein Nutzer beispielsweise ein Rabatt bei einem nächsten Einkauf eingeräumt wird, mittels dessen ein Nut- zer ein Produkt bei einer Registrierung in einem Online-Shop zugesandt bekommt o. dgl. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann vorteilhaft eine zuverlässige und sichere Zuordnung und/oder eine sichere Generierung eines Zertifikats erreicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt in Abhängigkeit von einer Eingabe und/oder einer Übertragung von zumindest einer/eines von einer Informationsträgereinheit einer Versiegelungsvorrichtung aufgenommenen Information und/oder Sicherheitsschlüssels des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, sowie einer Kennung des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, ein Zertifikat, insbesondere Service und/oder Wartungszertifikat, generiert wird. Vorzugsweise wird in zumindest einem Verfahrensschritt die Information und/oder der Sicherheitsschlüssel des Gebrauchsguts mittels einer mobilen Erfassungseinheit, insbesondere eines Mobiltelefons, wie beispielsweise mittels eines Smartphones, o. dgl. erfassbar und, insbesondere drahtlos, an eine Rechenzentrale übertragen. Bevorzugt wird in zumindest einem Verfahrensschritt eine Gebrauchsgut-ID des Gebrauchsguts mittels einer mobilen Erfassungseinheit, insbesondere eines Mobiltelefons, wie beispielsweise mittels eines Smartphones, o. dgl. erfassbar und, insbesondere drahtlos, an eine Rechenzentrale übertragen. Vorzugsweise erfolgt in zumindest einem Verfahrensschritt mittels der Rechenzentrale ein, insbesondere automatischer, Abgleich und/oder eine, insbesondere automatische, Verifizierung der Information und/oder des Sicherheitsschlüssels und der Gebrauchsgut-ID mittels der Rechenzentrale. Bevorzugt erfolgt in zumindest einem Verfahrensschritt mittels der Rechenzentrale eine, insbesondere automatische, Generierung eines Zertifikats und/oder eines Startzeitpunkts eines das Zertifikat betreffenden Zeitraums, wie beispielsweise einen Startzeitpunkt eines Garantie- und/oder Gewährleistungszeitraums. Vorzugsweise erfolgt in zumindest einem Verfahrensschritt mittels der Rechenzentrale eine, insbesondere automatische, Übersendung einer Bestätigungsnachricht an die mobile Erfassungseinheit, insbesondere zu einer Verdeutlichung einer erfolgreichen Zuordnung und/oder Zertifikatsgenerierung. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft eine zuverlässige und sichere Zuordnung und/oder eine sichere Generierung eines Zertifikats erreicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt in Abhängigkeit von einer Eingabe und/oder einer Übertragung von zumindest einer/einem von einer Informationsträgereinheit einer Versiegelungsvorrichtung aufgenommenen Information und/oder Sicherheitsschlüssel des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, sowie einer Kennung des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, eine Kommunikations- und/oder Positionsdateneinheit des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, automatisch aktiviert wird. Bevorzugt erfolgt in zumindest einem Verfahrensschritt mittels der Rechenzentrale eine, insbesondere automatische, Aktivierung der Kommunikations- und/oder Positionsdateneinheit des Gebrauchsguts, insbesondere nach einer erfolgreichen Zuordnung des Gebrauchsguts zu einem Nutzer und/oder nach einer erfolgreichen Generierung eines Zertifikats des Gebrauchsguts. Bevorzugt wird in zumindest einem Verfahrensschritt mittels der Rechenzentrale, insbesondere automatisch, ein Aktivierungssignal an das Gebrauchsgut übertragen, insbesondere drahtlos. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Aktivierungssignal mittels der Rechenzentrale, insbesondere automatisch, an die mobile Erfassungseinheit übertragen wird, insbesondere drahtlos, die mittels einer, insbesondere drahtlosen, Kommunikationsverbindung, wie beispielsweise einer Bluetoothverbindung, das Aktivierungssignal an das Gebrauchsgut überträgt. Es ist denkbar, dass das Aktivierungssignal mittels der Rechenzentrale direkt oder indirekt an das Gebrauchsgut, insbesondere automatisch, übertragen wird. Es ist auch denkbar, dass alternativ in zumindest einem Verfahrensschritt mittels der Rechenzentrale eine, insbesondere automatische, Deaktivierung der Kommunikations- und/oder Positionsdateneinheit des Gebrauchsguts, insbesondere nach einer erfolgreichen Zuordnung des Gebrauchsguts zu einem Nutzer und/oder nach einer erfolgreichen Generierung eines Zertifikats des Gebrauchsguts, erfolgt, insbesondere um beispielsweise eine Privatsphäre eines Nutzers nach einem Erwerb des Gebrauchsguts zu schützen. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft eine hohe Sicherheit realisiert werden. Es kann vorteilhaft eine zuverlässige Überwachungsfunktion realisiert werden.

Die erfindungsgemäße Versiegelungsvorrichtung, die erfindungsgemäße Aufbe-wahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung und/oder das erfindungsgemäße Verfahren sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können/kann die erfindungsge- mäße Versiegelungsvorrichtung, die erfindungsgemäße Aufbewahrungsund/oder Verpackungsvorrichtung und/oder das erfindungsgemäße Verfahren zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten sowie Verfahrensschritten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.

Zeichnung

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine erfindungsgemäße Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung für Gebrauchsgüter, insbesondere Werkzeugmaschinen, mit zumindest einer erfindungsgemäßen Versiegelungsvorrichtung in einer schematischen Darstellung,

Fig. 2 die erfindungsgemäße Versiegelungsvorrichtung in einem Versiegelungszustand vor einer Anordnung an der erfindungsgemäßen Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung in einer schematischen Darstellung,

Fig. 3 eine Oberseite der erfindungsgemäßen Versiegelungsvorrichtung in einem vollständig aufgefalteten Zustand in einer schematischen Darstellung,

Fig. 4 eine Unterseite der erfindungsgemäßen Versiegelungsvorrichtung in einem vollständig aufgefalteten Zustand in einer schematischen Darstellung,

Fig. 5 ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens in Bezug auf einen Fertigungsprozess in einer schematischen Darstellung,

Fig. 6 ein Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens in Be- zug auf einen Zuordnungs- und/oder Zertifikatsgenerierungs- prozess durch einen gewerblichen Händler in einer schematischen Darstellung,

Fig. 7 ein Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens in Bezug auf einen Zuordnungs- und/oder Zertifikatsgenerierungs- prozess durch einen Endnutzer in einer schematischen Darstellung,

Fig. 8 eine alternative erfindungsgemäße Aufbewahrungs- und/oder

Verpackungsvorrichtung für Gebrauchsgüter, insbesondere Werkzeugmaschinen, mit zumindest einer erfindungsgemäßen Versiegelungsvorrichtung in einer schematischen Darstellung und

Fig. 9 ein Gebrauchsgut, insbesondere eine Werkzeugmaschine, mit einer erfindungsgemäßen Versiegelungsvorrichtung in einer schematischen Darstellung.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Figur 1 zeigt eine Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a für Gebrauchsgüter (hier nicht näher dargestellt), insbesondere Werkzeugmaschinen, mit zumindest einer Versiegelungsvorrichtung 10a. Die in Figur 1 dargestellte Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a ist zu einer Erläuterung einer Funktionsweise der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a und der Versiegelungsvorrichtung 10a beispielhaft als Koffer, insbeson-dere als Handwerkzeugkoffer, ausgebildet. Die Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a soll jedoch nicht auf diese Ausgestaltungsvariante beschränkt sein. Es ist denkbar, dass die Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a auch eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, die dazu vorgesehen ist, ein Gebrauchsgut, insbesonde-re eine Werkzeugmaschine, aufzunehmen.

Die Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a umfasst vorzugsweise eine Grundkörpereinheit 30a. Die Grundkörpereinheit 30a weist, insbesondere in dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel, ein als Deckelelement 34a ausgebildetes Grundkörperelement und ein als Aufnahmeelement 36a ausgebildetes weiteres Grundkörperelement auf. Das Deckelelement 34a ist vorzugsweise mittels einer Lagereinheit (hier nicht näher dargestellt) schwenkbar am Aufnahmeelement 36a gelagert. Das Aufnahmeelement 36a ist dazu vorgesehen, ein Gebrauchsgut (hier nicht näher dargestellt), insbesondere eine Werkzeugmaschine, und/oder Zubehör (hier nicht näher dargestellt) des Gebrauchsguts auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise aufzunehmen. Das Deckelelement 34a ist bevorzugt dazu vorgesehen, einen Aufnahmebereich, in dem das Gebrauchsgut anordenbar ist, auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise abzudecken bzw. zu verschließen. Ferner weist die Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a vorzugsweise eine Verschlusseinheit 38a auf, die dazu vorgesehen ist, die Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise sicher zu verschließen, insbesondere das Deckelelement 34a gegen eine Öffnungsbewegung relativ zum Aufnahmeelement 36a zu sichern. Die Verschlusseinheit 38a umfasst vorzugsweise zumindest eine Verschlusslasche 40a, insbesondere zumindest zwei Verschlusslaschen 40a, 42a, das/die bewegbar am Deckelelement 34a oder am Aufnahmeelement 36a gelagert sind. Die Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a umfasst vorzugsweise zumindest ein, insbesondere weiteres, Sicherheits- und/oder Siegeletikett 44a (in Figur 1 lediglich gestrichelt angedeutet), das an zumindest einer Verschlusslasche 40a, 42a der Verschlusseinheit 38a angeordnet ist, insbesondere derart, dass auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise ein erstmaliges Öffnen der Verschlusseinheit 38a zu einer Beschädigung des Sicherheits- und/oder Siegeletiketts 44a führt. Das Sicherheits- und/oder Siegeletikett 44a kann eine als Ge-brauchsgut-ID enthaltene Information, eine als Gebrauchsgutbezeichnung ausgebildete Information oder weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Informationen aufweisen, wie beispielsweise einen Strichcode zur Erfassung mittels einer Registrierkasse o. dgl.

Die Versiegelungsvorrichtung 10a zu einer Versiegelung von der zumindest einen Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a für Gebrauchsgüter, insbesondere Werkzeugmaschinen, und/oder zu einer Versiegelung von zumindest einer Information umfasst vorzugsweise zumindest eine Informationsträ-gereinheit 14a zu einer Aufnahme zumindest einer Information und/oder eines

Sicherheitsschlüssels 16a, insbesondere einer gebrauchsgüterspezifischen Information und/oder eines gebrauchsgüterspezifischen Sicherheitsschlüssels, und zumindest eine Fixierungseinheit 18a, insbesondere zumindest eine Klebeeinheit, zu einer Fixierung zumindest der Informationsträgereinheit 14a an der Auf-bewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a. Die Versiegelungsvorrichtung 10a umfasst vorzugsweise zumindest eine Versiegelungseinheit 20a zu einem zumindest im Wesentlichen unwiderruflichen Sichtbarmachen eines erstmaligen Einsehens der Informationsträgereinheit 14a und/oder eines erstmaligen Öffnens der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a, wobei die Versiegelungseinheit 20a in zumindest einem Versiegelungszustand zumindest die Informationsträgereinheit 14a sichtgeschützt überdeckt. Die Versiegelungsvorrichtung 10a ist in zumindest einem Versiegelungszustand, insbesondere mittels der Versiegelungseinheit 20a, auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise am Deckelelement 34a und am Aufnahmeelement 36a angeord-net, insbesondere angeklebt.

Die Informationsträgereinheit 14a ist vorzugsweise als Booklet ausgebildet. Bevorzugt ist das Booklet in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit 20a zusammengefaltet an der Fixierungseinheit 18a, insbesondere zwischen der Fixierungseinheit 18a und der Versiegelungseinheit 20a, angeordnet. Vorzugsweise weist die als Booklet ausgebildete Informationsträgereinheit 14a zumindest eine Ablageschnittstelle 46a (vgl. Figuren 3 und 4), wie beispielsweise eine Lochung zur Ablage in einem Aktenordner, auf. Die Information und/oder der Sicherheitsschlüssel 16a, insbesondere die gebrauchsgüterspezifi-sehe Information und/oder der gebrauchsgüterspezifische Sicherheitsschlüssel, können/kann auf/in zumindest ein Informationsträgerelement der Informationsträgereinheit 14a aufgedruckt, aufgeklebt, aufgeprägt, eingeätzt, eingeprägt, oder auf eine sonstige, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Art und Weise an dem Informationsträgerelement angeordnet sein. Vorzugsweise sind/ist die In-formation und/oder der Sicherheitsschlüssel 16a, insbesondere die gebrauchsgü- terspezifische Information und/oder der gebrauchsgüterspezifische Sicherheitsschlüssel, in Form eines maschinenlesbaren Codes, wie beispielsweise eines QR-Codes, eines Data- Matrix- Codes, eines Strichcodes o. dgl., an dem Informationsträgerelement angeordnet. Bevorzugt sind/ist die Information und/oder der Sicherheitsschlüssel 16a, insbesondere die gebrauchsgüterspezifische Information und/oder der gebrauchsgüterspezifische Sicherheitsschlüssel, dazu vorgesehen, zu einer Zuordnung eines Gebrauchsguts, insbesondere einer Werkzeugmaschine, zu einem Nutzer und/oder zu einer Generierung eines Zertifikats eines Gebrauchsguts, insbesondere einer Werkzeugmaschine, verwendet zu werden, insbesondere infolge einer Eingabe und/oder einer Übermittlung an eine Rechenzentrale, insbesondere über eine mobile Erfassungseinheit (hier nicht näher dargestellt), wie beispielsweise ein Mobiltelefon, insbesondere ein Smartphone. Die Informationsträgereinheit 14a kann weitere Informationen in Form einer Anweisung und/oder Hinweisen für einen Gebrauch der Information und/oder des Sicherheitsschlüssels 16a, insbesondere zu einer Eingabe und/oder Übertragung in/an eine Rechenzentrale mittels einer mobilen Erfassungseinheit, aufweisen (vgl. Figuren 3 und 4). Die/der mittels der Versiegelungseinheit 20a in zumindest einem Versiegelungszustand sichtgeschützt überdeckte Information und/oder Sicherheitsschlüssel 16a der Informationsträgereinheit 14a ist als gebrauchsgü-terspezifischer Code zu einer Registrierung des in der Aufbewahrungs- und/oder

Verpackungsvorrichtung 12a angeordneten Gebrauchsguts, insbesondere Werkzeugmaschine, nutzbar.

Die Versiegelungseinheit 20a umfasst zumindest ein Abdeckelement 22a, das in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit 20a zumindest die Informationsträgereinheit 14a sichtgeschützt überdeckt, und zumindest ein am Abdeckelement 22a angeordnetes Indikationselement 24a, das zumindest teilweise transparent ausgebildet ist (vgl. Figur 2). Das Indikationselement 24a umfasst zumindest eine Klebeschicht, die zu einer Fixierung der Versiegelungs-einheit 20a, insbesondere zusammen mit der Informationsträgereinheit 14a und/oder der Fixierungseinheit 18a, an der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a vorgesehen ist. Vorzugsweise ist das Indikationselement 24a als Klebefolie ausgebildet, die das Abdeckelement 22a überdeckt und/oder an dem Abdeckelement 22a angeordnet ist, insbesondere angeklebt ist. Das In-dikationselement 24a ist vorzugsweise zu einem zumindest im Wesentlichen un- widerruflichen Sichtbarmachen eines erstmaligen Einsehens der Informationsträgereinheit 14a und/oder eines erstmaligen Öffnens der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a haptisch und/oder optisch veränderbar, wobei das Indikationselement 24a die Informationsträgereinheit 14a in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit 20a zumindest teilweise umgibt

(vgl. Figuren 1 und 2). Das Abdeckelement 22a ist vorzugsweise intransparent ausgebildet. Das Indikationselement 24a überdeckt bevorzugt das Abdeckelement 22a vollständig. Das Indikationselement 24a bildet vorzugsweise in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit 20a eine Deckschicht der Versiegelungseinheit 20a. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Indikationselement 24a an Seitenkanten des Abdeckelements 22a an das Abdeckelement 22a angeformt ist und das Abdeckelement 22a zusammen mit dem Indikationselement 24a in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit 20a eine Deckschicht der Versiegelungseinheit 20a bildet. Das Abdeckelement 22a ist vorzugsweise stoffschlüssig mit dem Indikationselement 24a verbunden, insbesondere an das Indikationselement 24a angeklebt. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Abdeckelement 22a und das Indikationselement 24a einteilig miteinander ausgebildet sind, insbesondere als eine Folienschicht ausgebildet sind. Insbesondere umfasst zumindest das Abdeckelement 22a eine Solltrenn-stelle 48a, insbesondere eine Versiegelungstrennstelle, wie beispielsweise eine

Perforation, ein Aufreißband o. dgl. Vorzugsweise umfasst zumindest das Indikationselement 24a eine Solltrennstelle 50a, insbesondere eine Versiegelungstrennstelle, wie beispielsweise eine Perforation, ein Aufreißband o. dgl. Vorzugsweise sind die Solltrennstelle 48a des Abdeckelements 22a und die Solltrennstel-le 50a des Indikationselements 24a in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit 20a deckungsgleich angeordnet.

Die Versiegelungseinheit 20a und/oder die Informationsträgereinheit 14a umfas-sen/umfasst zumindest eine Trennstelle 26a, 28a zu einer zerstörungsfreien Trennung der Versiegelungseinheit 20a und/oder der Informationsträgereinheit

14a von der Fixierungseinheit 18a, die in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit 20a von der Versiegelungseinheit 20a zugriffsgeschützt überdeckt ist. Die Fixierungseinheit 18a umfasst zumindest ein Fixierelement 52a, insbesondere eine Klebeschicht, und zumindest ein Grundelement 54a, das zu einer Aufnahme von Informationen vorgesehen ist (vgl. Figuren 3 und 4). Das Fixierelement 52a kann einteilig, insbesondere als eine Schicht, mit dem Grundelement 54a ausgebildet sein oder das Fixierelement 52a und das Grundelement 54a können als separate Elemente ausgebildet sein, die mittels einer kraft-, form-und/oder stoffschlüssigen Verbindung aneinander fixiert sind. Vorzugsweise überlappt das Fixierelement 52a das Grundelement 54a an zumindest zwei Seiten, insbesondere betrachtet in einer Ebene. Eine maximale Erstreckung der Fixierungseinheit 18a ist vorzugsweise geringer als eine maximale Erstreckung der Versiegelungseinheit 20a, insbesondere zu einer sicheren Überdeckung der Fixierungseinheit 18a durch die Versiegelungseinheit 20a, insbesondere in zumin-dest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit 20a. Die Trennstelle

26a, 28a der Versiegelungseinheit 20a und/oder der Informationsträgereinheit 14a kann beispielsweise als eine Perforation, als ein Aufreißband o. dgl. ausgebildet sein. Vorzugsweise sind die Informationsträgereinheit 14a und die Versiegelungseinheit 20a an der Fixierungseinheit 18a fixiert, insbesondere über die Trennstelle 26a, 28a der Versiegelungseinheit 20a und/oder der Informationsträgereinheit 14a lösbar an der Fixierungseinheit 18a fixiert, und infolge eines Durchtrennens der Trennstelle 26a, 28a der Versiegelungseinheit 20a und/oder der Informationsträgereinheit 14a in einem geöffneten Zustand, insbesondere einem gebrochenen Siegelzustand, der Versiegelungseinheit 20a von der Fixie-rungseinheit 18a abnehmbar.

Die Fixierungseinheit 18a umfasst zumindest eine zur Informationsträgereinheit 14a korrespondierende Information und/oder einen zur Informationsträgereinheit 14a korrespondierenden Sicherheitsschlüssel 32a, die/der in zumindest einem Versiegelungszustand der Versiegelungseinheit 20a und/oder in einem Siegel-bruchzustand der Versiegelungseinheit 20a sichtgeschützt an der Grundkörpereinheit 30a angeordnet ist. Die zur Informationsträgereinheit 14a korrespondierende Information und/oder der zur Informationsträgereinheit 14a korrespondierende Sicherheitsschlüssel 32a der Fixierungseinheit 18a sind/ist vorzugswei-se am Grundelement 54a der Fixierungseinheit 18a, insbesondere an einer dem

Fixierelement 52a zugewandten Seite des Grundelements 54a, angeordnet. Bevorzugt sind/ist die zur Informationsträgereinheit 14a korrespondierende Information und/oder der zur Informationsträgereinheit 14a korrespondierende Sicherheitsschlüssel 32a der Fixierungseinheit 18a in zumindest einem Versiegelungs-zustand der Versiegelungseinheit 20a auf einer der Versiegelungseinheit 20a

abgewandten Seite des Grundelements 54a der Fixierungseinheit 18a am Grundelement 54a angeordnet.

Figur 5 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens in Bezug auf eine Anordnung der Versiegelungsvorrichtung 10a an der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a und/oder eine Generierung der Information und/oder des Sicherheitsschlüssels 16a und der korrespondierenden Information und/oder des korrespondierenden Sicherheitsschlüssels 32a. Vorzugsweise werden in zumindest einem Verfahrensschritt während eines Fertigungs- und/oder Verpackungs-prozess digitale Datensätze generiert, welche gebrauchsgüterspezifisch zusammengeführt werden. Die Datensätze sind bevorzugt als eine digitale Identität von Gebrauchsgütern vorgesehen. Vorzugsweise werden mittels einer Recheneinheit (hier nicht näher dargestellt) an einem Fertigungsplatz die Datensätze gebrauchsgüterspezifisch zusammengeführt und in einer Datenbank abgelegt. Be-vorzugt umfassen die Datensätze zumindest eine Gebrauchsgüter-ID, die sich vorzugsweise aus einer Seriennummer des Gebrauchsguts ergibt, eine Telematik Nummer, die sich von einer im Gebrauchsguts integrierten Telematik ergibt und/oder einen Erstaktivierungscode, welcher zu einer, insbesondere ersten, Aktivierung des Gebrauchsguts nutzbar ist und vorzugsweise von der Informati-onsträgereinheit 14a aufgenommen wird. In einer praktischen Umsetzung des

Verfahrens ist es denkbar, dass an einem Verpackungsarbeitsplatz in einem Fer-tigungsprozess, an dem das Gebrauchsgut konfektioniert wird, mittels einer Eingabeeinheit eingebbar ist, um welche Variante einer Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a es sich handelt. Bevorzugt wird die Gebrauchsgut-ID vor oder während eines Einlegens des Gebrauchsguts erfasst und an die Recheneinheit und/oder die Datenbank übertragen, wie beispielsweise durch ein Auslesen eines an dem Gebrauchsgut angeordneten Codes oder über eine drahtlose Übertragung von elektronischen Daten, insbesondere mittels N FC, RFID, Bluetooth o. dgl. Vorzugsweise wird in Abhängigkeit von der Gebrauchs-gut-ID ein Erstaktivierungscode generiert, der bevorzugt von der Informationsträgereinheit 14a aufgenommen wird, insbesondere auf diese aufgedruckt wird.

Vorzugsweise werden/ wird in zumindest einem Verfahrensschritt 60a eine Ge-brauchsgut-ID 56a eines in der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a anzuordnenden Gebrauchsguts, eine Zubehör-ID, eine Position-

und/oder Kommunikationseinheitfreischalte-ID 58a, die/der Information und/oder Sicherheitsschlüssel 16a zur Aktivierung des Gebrauchsguts erfasst, insbesondere mittels einer Erfassungseinheit. Es kann vorzugsweise vorgesehen sein, ein Erfassungsprozess zu überwachen, so dass insbesondere erkennbar ist, ob eine Erfassung erfolgt ist. Bevorzugt wird, insbesondere nach einer Erfassung der

Gebrauchsgut-ID 56a und/oder der Position- und/oder Kommunikationseinheit-freischalte-ID 58a, das Gebrauchsgut in der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a angeordnet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Gebrauchsgut-ID 56a und/oder der Position- und/oder Kommunikationseinheitfrei-schalte-ID 58a in einem in der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a angeordneten Zustand des Gebrauchsguts erfasst wird, insbesondere automatisch erfasst wird. Insbesondere werden die erfassten Gebrauchsgut-ID 56a, Position- und/oder Kommunikationseinheitfreischalte-ID 58a und die/der Information und/oder Sicherheitsschlüssel 16a an eine Rechenzentrale übertra-gen und dort abgespeichert. Es kann zumindest ein Prüfungsschritt erfolgen, in dem eine Vollständigkeit des Datensatzes überprüfbar ist. Bevorzugt ist der Datensatz als eine digitale Identität des Gebrauchsguts ausgebildet. Vorzugsweise, insbesondere anschließend an die Generierung des Datensatzes, wird die Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a geschlossen und mittels der Versiegelungsvorrichtung 10a versiegelt, insbesondere durch ein Ankleben der

Fixierungseinheit 18a und/oder der Versiegelungseinheit 20a an der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a. Es ist denkbar, das an der Verschlusseinheit 38a das weitere Sicherheits- und/oder Siegeletikett 44a angebracht wird, insbesondere um die Verschlusseinheit 38a separat zu versiegeln.

Figur 6 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens in Bezug auf einen Zuord-nungs- und/oder Zertifikatsgenerierungsprozess durch einen gewerblichen Händler. Das Verfahren ist vorzugsweise zu einer automatischen Zuordnung eines Gebrauchsguts, insbesondere einer Werkzeugmaschine, zu einem Nutzer und/oder zu einer automatischen Generierung eines Zertifikats eines Gebrauchsguts, insbesondere einer Werkzeugmaschine, insbesondere unter Verwendung einer Versiegelungsvorrichtung 10a vorgesehen. Nach Erhalt der mittels der Versiegelungsvorrichtung 10a versiegelten Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a öffnet der Händler die Versiegelungseinheit 20a, beispielsweise mittels eines Messers, einer Schere oder einem sonstigen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Gegenstand, insbesondere zu einer Ermöglichung eines Einsehens der Information und/oder des Sicherheitsschlüssels 16a. In zumindest einem Verfahrensschritt werden/wird die Information und/oder der Sicherheitsschlüssel 16a mittels einer mobilen Erfassungseinheit, insbesondere unter Verwendung von einer auf der als Smartphone ausgebildeten mobilen Erfassungseinheit funktionsfähig laufenden Applikation, erfasst. In zumindest einem Verfahrensschritt wird eine von dem Sicherheits- und/oder Siegeletikett 44a aufgenommene Information, insbesondere eine Gebrauchsgut-ID, mittels der Erfassungseinheit, insbesondere unter Verwendung von einer auf der als Smartphone ausgebildeten mobilen Erfassungseinheit funktionsfähig laufenden Applikation, erfasst. Zumindest die erfasste Gebrauchsgut-ID und die erfasste Information und/oder der erfasste Sicherheitsschlüssel 16a werden an die Rechenzentrale zu einer Prüfung übertragen. Es wird vorzugsweise, insbesondere anschließend, von der Rechenzentrale eine Prüfung durchgeführt, ob die Gebrauchsgut-ID und die erfasste Information und/oder der erfasste Sicherheitsschlüssel 16a bereits zu einem früheren Zeitpunkt zusammen oder einzeln eingegeben wurden. Es wird vorzugsweise, insbesondere anschließend an eine Freigabe der Gebrauchsgut-ID und der erfassten Information und/oder des erfassten Sicherheitsschlüssels 16a, eine Nutzer-ID- Abfrage gestartet, wobei eine Autorisierung des Händlers durchgeführt wird, ob dieser berechtigt ist, die Gebrauchsgut-ID sowie die erfasste Information und/oder den erfassten Sicherheitsschlüssel 16a für den Nutzer einzugeben. Es wird vorzugsweise, insbesondere anschließend, mittels der Rechenzentrale eine Prüfung der eingegebenen und/oder übertragenen Daten durchgeführt. In zumindest einem Verfahrensschritt wird in Abhängigkeit von einer Eingabe und/oder einer Übertragung von zumindest der/des von der Informationsträgereinheit 14a der Versiegelungsvorrichtung 10a aufgenommenen Information und/oder Sicherheitsschlüssels 16a des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, sowie einer Kennung des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, ein Zertifikat generiert, insbesondere mittels der Rechenzentrale, das beispielsweise einen Startzeitpunkt eines Garantie-, Service- und/oder Gewährleistungszeitraums definiert. Die Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a kann in einem mittels des Sicherheits- und/oder Siegeletiketts 44a versiegelten Zustand aktiviert an einen Nutzer übergeben werden.

Figur 7 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens in Bezug auf einen Zuord-nungs- und/oder Zertifikatsgenerierungsprozess durch einen Nutzer. Das Verfahren ist vorzugsweise zu einer automatischen Zuordnung eines Gebrauchsguts, insbesondere einer Werkzeugmaschine, zu dem Nutzer und/oder zu einer auto-matischen Generierung eines Zertifikats eines Gebrauchsguts, insbesondere einer Werkzeugmaschine, insbesondere unter Verwendung einer Versiegelungsvorrichtung 10a vorgesehen. Nach Erwerb der mittels der Versiegelungsvorrichtung 10a verseigelten Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12a öffnet der Nutzer die Versiegelungseinheit 20a, beispielsweise mittels eines Mes-sers, einer Schere oder einem sonstigen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Gegenstand, insbesondere zu einer Ermöglichung eines Einsehens der Information und/oder des Sicherheitsschlüssels 16a. In zumindest einem Verfahrensschritt werden/wird die Information und/oder der Sicherheitsschlüssel 16a mittels einer mobilen Erfassungseinheit, insbesondere unter Verwendung von einer auf der als Smartphone ausgebildeten mobilen Erfassungseinheit funktionsfähig laufenden Applikation, erfasst. In zumindest einem Verfahrensschritt wird eine von dem Sicherheits- und/oder Siegeletikett 44a aufgenommene Information, insbesondere eine Gebrauchsgut-ID, mittels der Erfassungseinheit, insbesondere unter Verwendung von einer auf der als Smartphone ausgebildeten mo-bilen Erfassungseinheit funktionsfähig laufenden Applikation, erfasst. Zumindest die erfasste Gebrauchsgut-ID und die erfasste Information und/oder der erfasste Sicherheitsschlüssel 16a werden an die Rechenzentrale zu einer Prüfung übertragen. Es wird vorzugsweise, insbesondere anschließend, von der Rechenzentrale eine Prüfung durchgeführt, ob die Gebrauchsgut-ID und die erfasste Informa-tion und/oder der erfasste Sicherheitsschlüssel 16a bereits zu einem früheren

Zeitpunkt zusammen oder einzeln eingegeben wurden. In zumindest einem Verfahrensschritt wird in Abhängigkeit von einer Eingabe und/oder einer Übertragung von zumindest der/des von der Informationsträgereinheit 14a der Versiegelungsvorrichtung 10a aufgenommenen Information und/oder Sicherheitsschlüs-sels 16a des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, sowie einer

Kennung des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, ein Zertifikat generiert, insbesondere mittels der Rechenzentrale, das beispielsweise einen Startzeitpunkt eines Garantie-, Service- und/oder Gewährleistungszeitraums definiert, als Promotionzertifikat ausgebildet ist o. dgl. Es wird vorzugsweise, insbe-sondere anschließend an eine Freigabe der Gebrauchsgut-ID und der erfassten

Information und/oder des erfassten Sicherheitsschlüssels 16a, automatisch ein Hinweis an den Nutzer ausgebeben, insbesondere über die mobile Erfassungseinheit, dass die Zuordnung erfolgreich war und/oder dass die Generierung des Zertifikats erfolgreich war. In zumindest einem Verfahrensschritt wird in Abhän-gigkeit von einer Eingabe und/oder einer Übertragung von zumindest der/des von einer Informationsträgereinheit 14a der Versiegelungsvorrichtung 10a aufgenommenen Information und/oder Sicherheitsschlüssels 16a des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, sowie einer Kennung des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, eine Kommunikations- und/oder Positi-onsdateneinheit (hier nicht näher dargestellt) des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, automatisch aktiviert.

In Figuren 8 und 9 sind weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im We-sentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren 1 bis 7, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis

7 nachgestellt. In dem Ausführungsbeispielen der Figuren 8 und 9 ist der Buchstabe a durch die Buchstaben b und c ersetzt.

Figur 8 zeigt eine Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12b für Gebrauchsgüter (hier nicht näher dargestellt), insbesondere Werkzeugmaschinen, mit zumindest einer Versiegelungsvorrichtung 10b. Die Versiegelungsvorrichtung 10b zu einer Versiegelung von zumindest der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12b für Gebrauchsgüter, insbesondere Werkzeugmaschinen, und/oder zu einer Versiegelung von zumindest einer Information um-fasst zumindest eine Informationsträgereinheit 14b zu einer Aufnahme zumindest einer Information und/oder eines Sicherheitsschlüssels 16b, insbesondere einer gebrauchsgüterspezifischen Information und/oder eines gebrauchsgüterspezifi-schen Sicherheitsschlüssels, und zumindest eine Fixierungseinheit 18b, insbesondere Klebeeinheit, zu einer Fixierung zumindest der Informationsträgereinheit 14b an der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12b. Die Versie- gelungsvorrichtung 10b umfasst zumindest eine Versiegelungseinheit 20b zu einem zumindest im Wesentlichen unwiderruflichen Sichtbarmachen eines erstmaligen Einsehens der Informationsträgereinheit 14b und/oder eines erstmaligen Öffnens der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12b, wobei die Versiegelungseinheit 20b in zumindest einem Versiegelungszustand zumindest die Informationsträgereinheit 14b sichtgeschützt überdeckt. Im Unterschied zu der in den Figuren 1 bis 7 dargestellten und beschriebenen Aufbewahrungs-und/oder Verpackungsvorrichtung 12a ist die in der Figur 8 dargestellte Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12b als Karton Verpackung für Ge-brauchsgüter ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Aufbewahrungsund/oder Verpackungsvorrichtung 12b eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist. Hinsichtlich weiterer Merkmale der in Figur 8 dargestellten Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12b sowie der Versiegelungsvorrichtung 10b und einer möglichen Verwendung der Versiege-lungsvorrichtung 10b darf auf die Beschreibung der Figuren 1 bis 7 verwiesen werden, die analog auf die Figur 8 zu lesen ist.

Figur 9 zeigt ein Gebrauchsgut, insbesondere eine Werkzeugmaschine, mit zumindest einer Versiegelungsvorrichtung 10c. Die Versiegelungsvorrichtung 10c zu einer Versiegelung von zumindest einer Information umfasst zumindest eine

Informationsträgereinheit 14c zu einer Aufnahme zumindest einer Information und/oder eines Sicherheitsschlüssels 16c, insbesondere einer gebrauchsgüter-spezifischen Information und/oder eines gebrauchsgüterspezifischen Sicherheitsschlüssels, und zumindest eine Fixierungseinheit 18c, insbesondere Klebe-einheit, zu einer Fixierung zumindest der Informationsträgereinheit 14c an dem

Gebrauchsgut, insbesondere an einer Außenseite eines Gehäuses der Werkzeugmaschine. Die Versiegelungsvorrichtung 10c umfasst zumindest eine Versiegelungseinheit 20c zu einem zumindest im Wesentlichen unwiderruflichen Sichtbarmachen eines erstmaligen Einsehens der Informationsträgereinheit 14c und/oder eines erstmaligen Öffnens der Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung 12c, wobei die Versiegelungseinheit 20c in zumindest einem Versiegelungszustand zumindest die Informationsträgereinheit 14c sichtgeschützt überdeckt. Das Gebrauchsgut, insbesondere die Werkzeugmaschine, kann beispielsweise in einer Aufbewahrungs- und/oder Verpackungsvorrichtung (hier nicht näher dargestellt), wie diese beispielsweise in der Beschreibung der Figu- ren 1 bis 8 beschrieben worden ist, angeordnet sein. Ein Verfahren zu einer Zuordnung des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, zu einem Nutzer und/oder zu einer Generierung eines Zertifikats des Gebrauchsguts, insbesondere der Werkzeugmaschine, verläuft vorzugsweise im Wesentlichen ana-log zu dem in der Beschreibung der Figuren 5 bis 7 beschriebenen Verfahren.

Hinsichtlich weiterer Merkmale der in Figur 9 dargestellten Versiegelungsvorrichtung 10c und einer möglichen Verwendung der Versiegelungsvorrichtung 10c darf auf die Beschreibung der Figuren 1 bis 7 verwiesen werden, die analog auf die Figur 9 zu lesen ist.