Some content of this application is unavailable at the moment.
If this situation persist, please contact us atFeedback&Contact
1. (WO2019053296) METHOD FOR LINEAR ENCODING OF SIGNALS FOR THE REDUNDANT TRANSMISSION OF DATA VIA MULTIPLE OPTICAL CHANNELS
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Patentansprüche

Verfahren für die redundante Übertragung von Daten mittels lichtbasierter Kommunikation, gekennzeichnet durch folgende Schritte:

- Umsetzen der Daten zu einem Sendedatenstrom (x) beziehungsweise Strom von bipolaren Datensymbolen in einem Sendeumsetzer (38),

- Aufteilen des Sendedatenstroms (x) in mindestens einen sendeseitigen Teildatenstrom (x1 , x2, xn) mittels eines Demultiplexers (33).

- Umwandeln des mindestens einen sendeseitigen Teildatenstroms (x1 , x2, xn) in einem Redundanzfunktionsmodul (35) in mindestens ein Signal (s1 , s2, sN) mit mindestens einer Komponente,

- Senden dieses mindestens einen Signals (s1 , s2, sN) in einer Sendung pro Komponente mittels mindestens einen Sendeübertrager (371 , 372, 373) über mindestens einen lichtbasierten Übertragungskanal (Chi , Ch2, ChN),

- Empfangen des mindestens einen Signals in mindestens einem Empfangsübertrager (374, 375, 376),

- Umwandeln des mindestens eines empfangenen Signals (y1 , y2, yN) in einem Kalkulationsmodul (36) in mindestens einen empfangsseitigen Teildatenstrom (χ1 ', χ2', ..., χη'),

- Multiplexen der empfangsseitigen Teildatenströme (χ1 ', χ2', ..., χη') in einen Empfangsdatenstrom (χ') mittels eines Multiplexers (34),

- Umsetzen des Empfangsdatenstroms (χ') in die ursprünglichen Daten in einem Empfangsumsetzer (39),

wobei zur Erzeugung der Redundanz entweder die Anzahl der lichtbasierten Übertragungskanäle (Chi , Ch2, ChN) größer ist als die Anzahl der Teildatenströme n, oder zur Erzeugung der Redundanz die Anzahl der Sendungen pro Kanal größer ist als die Anzahl der Teildatenströme n, oder zur Erzeugung der Redundanz das Produkt der lichtbasierten Übertragungskanäle (Chi , Ch2, ChN) und der Sendungen pro Kanal größer ist als die Anzahl der Teildatenströme n.

2. Verfahren gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Demulti- plexer (33) als Polaritätstrennungsmodul (41 ) und der Multiplexer (34) als Polaritätskombinierungsmodul (42) arbeiten, wobei das Polaritätstrennungsmodul (41 ) aus dem bipolaren Sendedatenstrom (x, u(k)) zwei unipolar positive sendeseitige Teildatenströme (p(k), n(k)) generiert, und das Polaritätskombinierungsmodul (42) aus zwei unipolar positiven empfangsseiti- gen Teildatenströmen (p'(k), n'(k)) einen bipolaren Empfangsdatenstrom (χ', u'(k)) generiert.

3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung von Redundanz lineare Kombinationen der Teildatenströme (x1 , x2, xn) gebildet werden, die im Redundanzfunktionsmodul (35) redundante Sendesignale (s1 , s2, sN) umgewandelt werden, die über einen zusätzlichen Kanal und/oder in einer zusätzlichen Sendung übertragen werden können, wobei N>n gilt; die Linearkombinationen können dabei in der Form Ä · x = s beschrieben werden, wobei Ä eine Nxn Matrix ist.

4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass n beliebig gewählte Zeilen in der Matrix Ä linear unabhängig zueinander sind,

5. Verfahren gemäß Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass n=2 und N=3 ist.

6. Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass n=2 oder n=3 und N=4 ist.

7. Verfahren gemäß einer der vorherigen Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Zeile in Ä die Summe der Koeffizienten gleich 1 ist.

8. Verfahren gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein Band- pass-Modulationsverfahren (QAM, OFDM) als Ausgangssignal im Sendeumsetzer (38) und als Eingangssignal im Empfangsumsetzer (39) verwendet wird.

9. Verfahren gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein Modulationsverfahren mit einem reellem Basisbandsignal (ASK, OFDM mit hermite- scher Symmetrie) als Ausgangssignal (u(k)) im Sendeumsetzer (38) und als Eingangssignal (u'(k)) im Empfangsumsetzer (39) verwendet wird.

10.Verfahren gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein Modulationsverfahren mit einem unipolaren Signal (DCO-OFDM, PAM) als Ausgangssignal (u(k)) im Sendeumsetzer (38) und als Eingangssignal (u'(k)) im Empfangsumsetzer (39) verwendet wird.

1 1 .Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Modulati- onsverfahren (Flip-OFDM) mit einem bipolaren Signal als Ausgangssignal

(u(k)) im Sendeumsetzer (38) und als Eingangssignal (u'(k)) im Empfangsumsetzer (39) verwendet wird, wobei dieses Ausgangssignal (u(k)) im Pola- ritätstrennungsmodul (41 ) in zwei unipolar positive Signale (p(k), n(k)) umgewandelt wird, beziehungsweise im Polaritätskombinierungsmodul (42) die unipolar positiven Signale (p'(k), n'(k)) in das Eingangssignal (u'(k)) umgewandelt werden.

12. Verfahren gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zum Umwandeln des mindestens eines empfangenen Signals (y1 , y2, yN) in einem Kalkulationsmodul (36) in mindestens einen empfangsseitigen Teildaten- ström (χ1 ', χ2', ..., χη') ein bedingter Erwartungswert (CME) verwendet wird.

13. Verfahren gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zum Umwandeln des mindestens eines empfangenen Signals (y1 , y2, yN) in einem Kalkulationsmodul (36) in mindestens einen empfangsseitigen Teildaten- ström (χ1 ', χ2', ..., χη') eine Selektion von Empfangssignalen (SC) verwendet wird.

14. Verfahren gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zum Umwandeln des mindestens eines empfangenen Signals (y1 , y2, yN) in einem Kalkulationsmodul (36) in mindestens einen empfangsseitigen Teildaten- ström (χ1 ', χ2', ..., χη') ein gewichtetes konstruktives Kombinieren nach dem Signal/Rauschverhältnis (MRC) verwendet wird.

15. Verfahren gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zum Umwandeln des mindestens eines empfangenen Signals (y1 , y2, yN) in einem Kalkulationsmodul (36) in mindestens einen empfangsseitigen Teildatenstrom (χ1 ', χ2', ..., χη') ein additives konstruktives Kombinieren (EGC) ver- wendet wird.

16. Verfahren gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung über einen lichtbasierten Übertragungskanal (Chi , Ch2, ChN) eine Leistungsmodulation (IM) mit einer Direkterkennung (DD) beim Empfang verwendet wird.