Some content of this application is unavailable at the moment.
If this situation persist, please contact us atFeedback&Contact
1. (WO2019043000) SAFETY HELMET COMPRISING A LIGHTING UNIT
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Schutzhelm

Die Erfindung betrifft einen Schutzhelm, insbesondere einen Schweißhelm, mit einem Kopfteil, das ein Sichtfeld, eine Beleuchtungseinheit mit zumindest einer ersten Leuchte sowie ein Visier aufweist.

Schutzhelme, insbesondere Schweißhelme, müssen neben ihrer Schutzfunktion häufig auch eine Beleuchtungsfunktion

aufweisen, um Bereiche in einer Umgebung des Helms

auszuleuchten. Beleuchtungseinheiten von Schweißhelmen müssen beispielsweise Werkstücke vor oder nach Schweißvorgängen zur Qualitätskontrolle beleuchten können.

Aus dem Stand der Technik ist beispielsweise die DE 202 09 115 Ul bekannt. Darin ist ein Schutzhelm offenbart, der in einem hinteren Bereich eine Beleuchtungseinrichtung aufweist. Ein Leuchtkörper ist in einer Ausnehmung des Helms zwischen einer äußeren Helmschale, einem mittigen Basispolster und einem inneren Sekundärpolster angeordnet. Im Bereich des Leuchtkörpers ist die Helmschale transparent ausgeführt.

Weiterhin ist in dem Helm eine Energieversorgungseinheit für den Leuchtkörper vorgesehen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gegenüber dem Stand der Technik weiterentwickelten Schutzhelm anzugeben. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst mit einem

Schutzhelm der eingangs genannten Art, bei dem das Visier als Betätigungseinrichtung der Beleuchtungseinheit ausgeführt ist.

Dadurch wird eine besonders einfache, rasche und zuverlässige Betätigung der Beleuchtungseinheit und somit ein effektiver Einsatz des Schutzhelms erzielt. Ein Öffnen des Visiers bewirkt ein sofortiges Einschalten der Beleuchtungseinheit und somit ein Ausleuchten der Umgebung des Schutzhelms. Beim Schließen des Visiers, beispielsweise vor einem

Schweißvorgang, wird die Beleuchtungseinheit ausgeschaltet, da Schweißvorgänge keine Beleuchtung von Werkstücken

erfordern .

Es ist günstig, wenn die Beleuchtungseinheit mittels einer mit dem Kopfteil verbundenen Bedienungseinheit steuerbar ist. Beispielsweise können Lichtstärken, Lichtfarben bzw.

Farbtemperaturen oder Strahlrichtungen etc. eingestellt werden .

Durch diese Maßnahme wird der Vorteil einer vielseitigen Einsetzbarkeit der Beleuchtungseinheit bzw. des Schutzhelms erzielt. Einerseits kann die Beleuchtungseinheit als

Punktstrahler eingesetzt werden, um beispielsweise ein Detail eines Werkstücks auszuleuchten. Andererseits kann mittels der Beleuchtungseinheit auch Umgebungslicht erzeugt werden.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung erhält man, wenn mit der Beleuchtungseinheit eine Blickwinkelsensoreinheit verbunden ist .

Durch diese Maßnahme wird eine automatische Einstellung von Strahlrichtungen der Beleuchtungseinheit bzw. der ersten

Leuchte und, sofern vorgesehen, weiterer Leuchten erzielt.

Eine günstige Lösung wird erzielt, wenn die zumindest erste Leuchte als Leuchtdiodeneinheit ausgeführt ist.

Durch diese Maßnahme werden eine hohe Zuverlässigkeit und ein geringer Wartungsaufwand der Beleuchtungseinheit bzw. des Schutzhelms bewirkt. Weiterhin wird eine große Flexibilität im Hinblick auf eine Einstellung unterschiedlicher

Lichtstärken, Farbtemperaturen und Strahlrichtungen etc. bei zugleich geringem Bauraumbedarf erzielt.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung erhält man, wenn die

zumindest erste Leuchte als Schwarzlichtleuchte ausgebildet ist .

Durch diese Maßnahme wird ein Einsatz des Schutzhelms und dessen Beleuchtungseinheit bei zerstörungsfreien

Werkstückprüfungen, beispielsweise bei Magnetpulver-Oberflächenrissprüfungen, ermöglicht .

Weiterhin ist es günstig, wenn Wellenlängen der von zumindest der ersten Leuchte emittierten Strahlung einstellbar sind. Durch diese Maßnahme wird eine hohe Flexibilität erzielt, da von der Beleuchtungseinheit beispielsweise ultraviolettes Licht zur Prüfung von Werkstücken, aber auch sichtbares Licht zur Ausleuchtung dieser Werkstücke ausgestrahlt werden kann.

Eine günstige Lösung wird erzielt, wenn die

Beleuchtungseinheit das Sichtfeld umrahmend ausgeführt ist. Durch diese Maßnahme wird eine besonders helle Beleuchtung bei zugleich sparsamer Ausnutzung eines vorhandenen

Bauraumbudgets erzielt.

Es ist günstig, wenn die Beleuchtungseinheit mittels einer Schutzscheibe abgedeckt ist.

Durch diese Maßnahme ist die Beleuchtungseinheit vor

Umgebungseinflüssen (z.B. vor Feuchtigkeit, Partikeln,

Schweißspritzern, starker Temperatureinwirkung etc.)

geschützt .

Eine vorteilhafte Ausgestaltung erhält man, wenn eine

Atemschutzvorrichtung vorgesehen ist.

Dabei ist es günstig, wenn die Bedienungseinheit auf der Atemschutzvorrichtung vorgesehen ist.

Durch diese Maßnahme kann auf zusätzliche Komponenten für eine Anordnung der Bedienungseinheit (beispielsweise ein separates Bedienpanel) verzichtet und Platzbedarf reduziert werden.

Weiterhin kann es vorteilhaft sein, wenn die

Atemschutzvorrichtung einen Atemluftfilter sowie eine

zwischen dem Atemluftfilter und einem Luftauslass in einen Helminnenraum angeordnete Luftvolumenflussmesseinrichtung aufweist.

Dadurch kann ein stark verschmutzter und daher zu tauschender Atemluftfilter erkannt werden und es kann ein entsprechender Warnhinweis erzeugt werden.

Eine günstige Lösung wird erzielt, wenn eine

Datenübertragungseinrichtung vorgesehen ist.

Diese Datenübertragungseinrichtung kann beispielsweise als Funkschnittstelle, wofür eine Antenne vorgesehen ist, oder als optische Schnittstelle ausgebildet sein.

Durch diese Maßnahme wird eine Übertragung von Daten (z.B. ein Feueralarmsignal, ein Empfang von Radiowellen oder

Funkdurchsagen) von einer Umgebung des Schutzhelms an den Schutzhelm ermöglicht. Eine Übermittlung wichtiger

Informationen (z.B. betreffend einen Feueralarm) ist

insbesondere in Arbeitsumgebungen mit starken

Umgebungsgeräuschen bedeutend.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung erhält man, wenn ein in den Helminnenraum gerichteter Lautsprecher vorgesehen ist.

Durch diese Maßnahme wird eine Ausgabe von akustischen

Informationen (z.B. Feueralarm, Funkdurchsagen etc.) in dem Helminnenraum ermöglicht.

Es ist günstig, wenn das Sichtfeld eine in den Helminnenraum gerichtete erste Anzeigeeinheit aufweist.

Dadurch können optische Informationen (z.B. optische

Warnsignale) in dem Helminnenraum ausgegeben werden.

Eine günstige Lösung wird erzielt, wenn das Sichtfeld eine Benetzungssensoreinheit aufweist.

Dadurch können Feuchtigkeit und Partikel (z.B.

Schweißspritzer etc.) auf dem Sichtfeld detektiert werden und es kann ein entsprechender Warnhinweis betreffend einen erforderlichen Tausch des Sichtfelds erzeugt werden.

Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn mit dem Kopfteil eine Kamera, die einen Datenspeicher aufweist, verbunden ist.

Dadurch können Arbeitsvorgänge aufgezeichnet und für eine spätere Auswertung (z.B. zur Analyse von Unfällen,

Qualitätsproblemen etc.) gespeichert werden.

Es ist günstig, wenn das Sichtfeld als zweite Anzeigeeinheit ausgebildet ist.

Durch diese Maßnahme können Instruktionen betreffend

auszuführende Arbeitsvorgänge, grafische Informationen über ein Werkstück etc. auf dem Sichtfeld angezeigt werden.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung erhält man, wenn das Kopfteil als Schutzmaske ausgebildet ist.

Dadurch wird eine Abschirmung des Helminnenraums vor

schädlichen Gasen, Dämpfen etc. bewirkt.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von

Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Es zeigen beispielhaft:

Fig. 1: Eine schematische Darstellung einer beispielhaften

Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Schutzhelms mit einem Kopfteil, einem Sichtfeld, einer Beleuchtungseinheit und einem Visier sowie einer mittels eines Schlauchs und eines Kabels mit dem Kopfteil verbundenen Atemschutzvorrichtung.

Fig. 2: Eine beispielhafte, schematische Darstellung eines

Sichtfelds für die in Fig. 1 gezeigte

Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen

Schutzhelms .

Eine in Fig. 1 gezeigte, beispielhafte Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Schutzhelms ist als Schweißhelm ausgebildet und weist ein Kopfteil 1 mit einem Sichtfeld 2, einer Beleuchtungseinheit 3 sowie einem Visier 12 auf.

Das Visier 12 ist als Klappvisier über ein erstes Drehgelenk 15 und ein zweites Drehgelenk 16 schwenkbar ausgeführt. Das Kopfteil 1 weist eine bestimmte Anzahl an in Fig. 1 nicht gezeigten Rasten auf, mittels derer das Visier 12 in mehreren Stellungen arretierbar ist. Eine Arretierung des Visiers 12 ist einer vollkommen geschlossenen Stellung, in einer

vollkommen geöffneten Stellung sowie in Zwischenstellungen möglich .

Im Bereich des ersten Drehgelenks 15 ist ein aus dem Stand der Technik bekannter, in Fig. 1 nicht sichtbarer Schalter angeordnet. In der vollkommen geöffneten Stellung des Visiers 12 oder einer Zwischenstellung ist der Schalter geschlossen und auf einem in Fig. 1 nicht dargestellten Leitungsweg zwischen einer in Fig. 1 ebenfalls nicht gezeigten ersten Versorgungseinheit, welche Batterien aufweist, und der

Beleuchtungseinheit 3 fließt Strom, wenn die erste

Versorgungseinheit aktiviert ist.

In einem solchen Zustand ist die Beleuchtungseinheit 3 aktiviert und eine erste Leuchte 4, eine zweite Leuchte 5, eine dritte Leuchte 6, eine vierte Leuchte 7, eine fünfte Leuchte 8, eine sechste Leuchte 9, eine siebente Leuchte 10 sowie eine achte Leuchte 11, die um das Sichtfeld 2 herum angeordnet sind, d.h. dieses umrahmen, strahlen Licht ab. Ist das Visier 12 in einer vollkommen geschlossenen Stellung, so ist der Schalter geöffnet, der Leitungsweg kann keinen Strom führen und die Beleuchtungseinheit 3 ist deaktiviert, d.h. die erste Leuchte 4, die zweite Leuchte 5, die dritte Leuchte 6, die vierte Leuchte 7, die fünfte Leuchte 8, die sechste Leuchte 9, die siebente Leuchte 10 sowie die achte Leuchte 11 strahlen kein Licht ab.

Das Visier 12 fungiert demzufolge als Betätigungseinrichtung für die Beleuchtungseinheit 3.

Die erste Leuchte 4, die zweite Leuchte 5, die dritte Leuchte 6, die vierte Leuchte 7, die fünfte Leuchte 8, die sechste Leuchte 9, die siebente Leuchte 10 sowie die achte Leuchte 11 sind als Leuchtdiodeneinheiten mit jeweils einer Leuchtdiode bzw. einer Lichtemittierenden Diode (LED) ausgeführt und mittels einer Schutzscheibe abgedeckt, d.h. vor

Umgebungseinflüssen geschützt.

Erfindungsgemäß ist es auch möglich, dass jede

Leuchtdiodeneinheit mehrere Leuchtdioden aufweist.

Beispielsweise kann jede Leuchtdiodeneinheit zwei

Leuchtdioden aufweisen, die über eine Bedienungseinheit 13 getrennt voneinander ein- und ausschaltbar sind. Acht von sechzehn Leuchtdioden der Beleuchtungseinheit 3 strahlen Lichtstrahlen ab, die parallel zueinander ausgerichtet sind. Weitere acht von sechzehn Leuchtdioden strahlen Lichtstrahlen ab, die konusförmig aufeinander zulaufend ausgerichtet sind. Acht von sechzehn Leuchtdioden strahlen also Lichtstrahlen ab, welche im Vergleich zu den weiteren acht von sechzehn Leuchtdioden unterschiedliche Strahlrichtungen aufweisen. Mit acht Leuchtdioden wird ein Umgebungslicht erzeugt, mit den weiteren acht Leuchtdioden, die zusammen als Punktstrahler fungieren, können Details eines Werkstücks ausgeleuchtet werden .

Weiterhin ist es denkbar, dass die Beleuchtungseinheit 3

Schwarzlichtleuchten, die Ultraviolettstrahlung emittieren, aufweist, die beispielsweise ebenfalls als Leuchtdioden ausgeführt sein können. Mittels Ultraviolettstrahlung können zerstörungsfreie Werkstückprüfungen, beispielsweise

Magnetpulver-Oberflächenrissprüfungen, durchgeführt werden.

Es ist vorstellbar, dass die erste Leuchte 4, die zweite Leuchte 5, die dritte Leuchte 6, die vierte Leuchte 7, die fünfte Leuchte 8, die sechste Leuchte 9, die siebente Leuchte 10 sowie die achte Leuchte 11 Strahlungen unterschiedlicher Wellenlängen emittieren. Beispielsweise können die erste Leuchte 4, die zweite Leuchte 5, die dritte Leuchte 6 und die vierte Leuchte 7 als Schwarzlichtleuchten ausgeführt sein und ultraviolette Strahlung emittieren, während die fünfte

Leuchte 8, die sechste Leuchte 9, die siebente Leuchte 10 sowie die achte Leuchte 11 sichtbares Licht abstrahlen.

Ebenso ist es denkbar, dass die als LED ausgebildete erste Leuchte 4, die zweite Leuchte 5, die dritte Leuchte 6, die vierte Leuchte 7, die fünfte Leuchte 8, die sechste Leuchte 9, die siebente Leuchte 10 und/oder die achte Leuchte 11 jeweils mehrere unterschiedliche Halbleiter aufweisen, welche separat über die Bedienungseinheit 13 angesteuert werden können, um die Wellenlängen des emittierten Lichts der ersten Leuchte 4, der zweiten Leuchte 5, der dritten Leuchte 6, der vierten Leuchte 7, der fünften Leuchte 8, der sechsten

Leuchte 9, der siebenten Leuchte 10 und/oder der achten

Leuchte 11 einzustellen. Auf der Bedienungseinheit 13 ist hierzu ein zusätzliches Bedienelement vorgesehen, mittels dessen beispielsweise sichtbares Licht, Schwarzlicht etc. stufenlos einstellbar ist.

Das Visier 12 des Schutzhelms weist einen aus dem Stand der Technik bekannten automatischen Schweißerschutzfilter 17 mit automatischer Abdunkelungsfunktion auf, der mittels der ersten Versorgungseinheit mit elektrischer Energie versorgt ist. Der Schweißerschutzfilter 17 umfasst einen

Ultraviolettfilter, einen Infrarotfilter, einen

Flüssigkristallbildschirm, eine Fotozelle sowie eine

Regeleinheit und ist von einer Vorsatzscheibe abgedeckt.

Der Schutzhelm umfasst ferner eine Atemschutzvorrichtung 14, die mittels eines Schlauchs 18 und eines Kabels 19 mit dem Kopfteil 1 verbunden ist.

Die Atemschutzvorrichtung 14 ist hinsichtlich ihrer

Atemschutzfunktion aus dem Stand der Technik bekannt und weist ein Gebläse mit einem Gebläseregler, eine zweite

Versorgungseinheit mit Batterien sowie einen Atemluftfilter, welcher einen Gasfilter und einen Partikelfilter umfasst, auf. Über den Schlauch 18 wird das Kopfteil 1 mit mittels der Atemschutzvorrichtung 14 gefilterter und aufbereiteter

Atemluft versorgt.

Zwischen dem Atemluftfilter und einem Luftauslass am Übergang zwischen dem Schlauch 18 und dem Kopfteil 1 in einen

Helminnenraum ist eine aus dem Stand der Technik bekannte, nicht sichtbare Luftvolumenflussmesseinrichtung vorgesehen. Diese misst ein den Atemschutzfilter passierendes Luftvolumen und wertet dieses aus. Bei Über- oder Unterschreitung

festgelegter Schwellwerte wird ein optisches Warnsignal auf einer als Signalleuchte ausgeführten, in Fig. 2 dargestellten ersten Anzeigeeinheit 23 ausgelöst.

Die erste Anzeigeeinheit 23 ist auf dem Sichtfeld 2

angeordnet, mit der ersten Versorgungseinheit verbunden und in den Helminnenraum hinein ausgerichtet. Leuchtet die erste Anzeigeeinheit 23, so weist dies auf schlechte Luftqualität hin und der Atemschutzfilter muss getauscht werden.

Weiterhin umfasst die Atemschutzvorrichtung 14 die

Bedienungseinheit 13, welche einen Kippschalter 20, mit dem das Gebläse ein- und ausgeschaltet werden kann, sowie einen Drehschalter 21 für eine Bedienung der Beleuchtungseinheit 3 aufweist. Die Bedienungseinheit 13, das Gebläse bzw. der Gebläseregler sowie die Luftvolumenflussmesseinrichtung sind mittels der zweiten Versorgungseinheit mit elektrischer

Energie versorgt.

Mittels des Drehschalters 21 können die erste

Versorgungseinheit und die Beleuchtungseinheit 3 aktiviert und deaktiviert werden, weiterhin können damit Lichtstärken der ersten Leuchte 4, der zweiten Leuchte 5, der dritten

Leuchte 6, der vierten Leuchte 7, der fünften Leuchte 8, der sechsten Leuchte 9, der siebenten Leuchte 10 sowie der achten Leuchte 11 eingestellt werden. Für ein Aktivieren der

Beleuchtungseinheit 3 muss der Drehschalter 21 im

Uhrzeigersinn verdreht und dabei ein mechanischer Widerstand überschritten werden. Im aktivierten Zustand der

Beleuchtungseinheit 3 werden die erste Leuchte 4, die zweite Leuchte 5, die dritte Leuchte 6, die vierte Leuchte 7, die fünfte Leuchte 8, die sechste Leuchte 9, die siebente Leuchte

10 sowie die achte Leuchte 11 mittels Aufklappen des Visiers 12 eingeschaltet und mittels Zuklappen des Visiers 12

ausgeschaltet.

Wird der Drehschalter 21 nach Überschreiten des mechanischen Widerstands weiter im Uhrzeigersinn verdreht, so steigert sich bei eingeschalteter erster Leuchte 4, zweiter Leuchte 5, dritter Leuchte 6, vierter Leuchte 7, fünfter Leuchte 8, sechster Leuchte 9, siebenter Leuchte 10 und achter Leuchte

11 die Lichtstärke, d.h. die Beleuchtung wird heller.

Wird der Drehschalter 21 gegen den Uhrzeigersinn verdreht, so wird die Beleuchtung gedimmt, d.h. die Lichtstärke wird reduziert. Wird der mechanische Widerstand bei Verdrehung des Drehschalters 21 gegen den Uhrzeigersinn überschritten, so werden die erste Versorgungseinheit und die

Beleuchtungseinheit 3 deaktiviert.

Im deaktivierten Zustand der Beleuchtungseinheit 3 bleiben die erste Leuchte 4, die zweite Leuchte 5, die dritte Leuchte 6, die vierte Leuchte 7, die fünfte Leuchte 8, die sechste Leuchte 9, die siebente Leuchte 10 sowie die achte Leuchte 11 bei Aufklappen des Visiers 12 ausgeschaltet.

Erfindungsgemäß ist es denkbar, dass zusätzlich zu dem

Drehschalter 21 weitere Bedienelemente auf der

Bedienungseinheit 13 angeordnet sind. Sind beispielsweise zwei unterschiedlich ausgerichtete Leuchtdioden auf jeder der ersten Leuchte 4, der zweiten Leuchte 5, der dritten Leuchte 6, der vierten Leuchte 7, der fünften Leuchte 8, der sechsten Leuchte 9, der siebenten Leuchte 10 sowie der achten Leuchte 11 angeordnet, so kann mittels eines zusätzlichen

Bedienelements zwischen den unterschiedlich ausgerichteten Leuchtdioden umgeschaltet werden. Somit können

Strahlrichtungen von mittels der Beleuchtungseinheit 3 abgestrahlten Lichtstrahlen eingestellt werden.

Es ist in diesem Zusammenhang auch vorstellbar, dass die erste Leuchte 4, die zweite Leuchte 5, die dritte Leuchte 6, die vierte Leuchte 7, die fünfte Leuchte 8, die sechste

Leuchte 9, die siebente Leuchte 10 sowie die achte Leuchte 11 jeweils mit einem Aktuator verbunden und kugelgelenkig gelagert sind, so dass deren Winkellagen und somit die

Strahlrichtungen einstellbar sind. Die Aktuatoren sind mit der ersten Versorgungseinheit verbunden.

Entsprechende Winkelvorgaben können von einer in Fig. 2 dargestellten Blickwinkelsensoreinheit 22, welche einen ersten Blickwinkelsensor und einen zweiten Blickwinkelsensor, die als aus dem Stand der Technik bekannte Irisscanner ausgeführt und mit der ersten Versorgungseinheit verbunden sind, sowie eine Recheneinheit aufweist, gebildet werden. Die Blickwinkelsensoreinheit 22 ist auf dem Sichtfeld 2 in den Helminnenraum hinein gerichtet angeordnet, mit der

Beleuchtungseinheit 3 verbunden, misst Auslenkungen von

Augäpfeln eines Helmträgers und wertet diese in der

Recheneinheit aus. So kann über Ansteuerung der Aktuatoren durch die Blickwinkelsensoreinheit 22 eine automatische

Einstellung der Strahlrichtungen der ersten Leuchte 4, der zweiten Leuchte 5, der dritten Leuchte 6, der vierten Leuchte 7, der fünften Leuchte 8, der sechsten Leuchte 9, der

siebenten Leuchte 10 sowie der achten Leuchte 11 in

Abhängigkeit der Auslenkungen der Augäpfel des Helmträgers erfolgen .

Weiterhin können mittels eines zusätzlichen Bedienelements beispielsweise die Lichtfarbe bzw. Farbtemperatur oder

Wellenlängen des emittierten Lichts der ersten Leuchte 4, der zweiten Leuchte 5, der dritten Leuchte 6, der vierten Leuchte 7, der fünften Leuchte 8, der sechsten Leuchte 9, der

siebenten Leuchte 10 sowie der achten Leuchte 11 eingestellt werden .

Darüber hinaus kann mittels eines zusätzliches Bedienelements eine bestimmte Auswahl aus der ersten Leuchte 4, der zweiten Leuchte 5, der dritten Leuchte 6, der vierten Leuchte 7, der fünften Leuchte 8, der sechsten Leuchte 9, der siebenten Leuchte 10 sowie der achten Leuchte 11 separat angesteuert werden. Während beispielsweise mittels des Drehschalters 21 die erste Leuchte 4, die zweite Leuchte 5, die dritte Leuchte 6 und die vierte Leuchte 7, die sichtbares Licht emittieren, aktiviert und deaktiviert bzw. Lichtstärken eingestellt werden, so werden mittels dieses zusätzlichen Bedienelements die fünfte Leuchte 8, die sechste Leuchte 9, die siebente Leuchte 10 sowie die achte Leuchte 11, die als

Schwarzlichtleuchten ausgeführt sind, gesteuert, d.h. z.B. ein- und ausgeschaltet.

Mittels der Bedienungseinheit 13 ist also die

Beleuchtungseinheit 3 steuerbar. Entsprechende Steuersignale werden mittels des Kabels 19 an die erste Versorgungseinheit in dem Kopfteil 1 übertragen. Das Kabel 19 verbindet die

Bedienungseinheit 13 bzw. die zweite Versorgungseinheit in der Atemschutzvorrichtung 14 mit der ersten

Versorgungseinheit in dem Kopfteil 1.

Erfindungsgemäß ist es auch denkbar, die Beleuchtungseinheit

3 über die zweite Versorgungseinheit und das Kabel 19 mit elektrischer Energie zu versorgen.

Erfindungsgemäß ist es außerdem vorstellbar, dass auf dem Kopfteil 1 eine beispielsweise als Videokamera ausgebildete

Kamera vorgesehen ist und mit der Bedienungseinheit 13 sowie mit der zweiten Versorgungseinheit verbunden ist. Über die

Bedienungseinheit 13 ist eine Steuerung der Kamera möglich.

Die Kamera weist einen Datenspeicher auf, in welchem

aufgezeichnete Videos zur späteren Auswertung (z.B. für

Qualitätsanalysen von Werkstücken 26) gespeichert werden können .

Weiterhin ist es denkbar, dass das Kopfteil 1 als Schutzmaske ausgebildet ist und hierzu in einem unteren Bereich einen Gummifortsatz aufweist, welcher sich an einen Kopf- und

Halsbereich des Helmträgers anlegt und diese Bereiche

abdichtet, so dass keine Gase, Dämpfe etc. in den Helminnenraum eindringen können. Der Helminnenraum ist somit abgedichtet und wird nur über die Atemschutzvorrichtung 14 mit Atemluft versorgt.

Darüber hinaus ist es möglich, dass das Kopfteil 1 einen in den Helminnenraum hinein gerichteten Lautsprecher aufweist, welcher mit der ersten Versorgungseinheit sowie mit einer Datenübertragungseinrichtung, welche eine mit dem Kopfteil 1 verbundene Antenne aufweist, verbunden ist.

Über die Antenne werden Feueralarmsignale oder Radiowellen empfangen, in der Datenübertragungseinrichtung ausgewertet und über den Lautsprecher ausgegeben.

Erfindungsgemäß ist es auch denkbar, dass die

Datenübertragungseinrichtung als optische Schnittstelle, z.B. für Visual Light Communication (VLC) , ausgebildet ist.

Fig. 2 zeigt ein von einer Beleuchtungseinheit 3 umrahmtes Sichtfeld 2, welches für einen im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen, erfindungsgemäßen Schutzhelm vorgesehen ist.

Die Beleuchtungseinheit 3 weist eine erste Leuchte 4, eine zweite Leuchte 5, eine dritte Leuchte 6, eine vierte Leuchte

7, eine fünfte Leuchte 8, eine sechste Leuchte 9, eine siebente Leuchte 10 sowie eine achte Leuchte 11 auf, welche mit nicht gezeigten Aktuatoren verbunden und kugelgelenkig gelagert sind.

Mittels einer Blickwinkelsensoreinheit 22, die mit einer im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen ersten

Versorgungseinheit sowie mit der Beleuchtungseinheit 3 bzw. den Aktuatoren verbunden ist, erfolgt eine automatische

Einstellung von Strahlrichtungen der ersten Leuchte 4, der zweiten Leuchte 5, der dritten Leuchte 6, der vierten Leuchte 7, der fünften Leuchte 8, der sechsten Leuchte 9, der

siebenten Leuchte 10 sowie der achten Leuchte 11.

Weiterhin ist auf dem Sichtfeld 2 eine erste Anzeigeeinheit 23 vorgesehen, welche mit einer im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen Luftvolumenflussmesseinrichtung verbunden ist und mittels welcher optische Warnsignale in einem Innenraum eines erfindungsgemäßen Schutzhelms angezeigt werden.

Die erste Anzeigeeinheit 23 weist eine rote Leuchtdiode auf.

Das Sichtfeld 2 weist weiterhin eine Benetzungssensoreinheit 25 auf, welche an einer Außenseite des Sichtfelds 2

vorgesehen und entsprechend einer aus dem Stand der Technik bekannten Regensensoreinheit, wie sie z.B. für Kraftfahrzeuge eingesetzt wird, ausgebildet ist. Die Benetzungssensoreinheit 25 ist mit der ersten Versorgungseinheit sowie mit der ersten Anzeigeeinheit 23 verbunden. Wird von der

Benetzungssensoreinheit 25 bzw. einer darin vorgesehenen ersten Recheneinheit eine definierte Anzahl an Partikel, Schweißspritzern etc. pro Flächeneinheit auf dem Sichtfeld 2 detektiert, so wird ein Warnsignal erzeugt und über die erste Anzeigeeinheit 23 angezeigt. Bei Anzeige des Warnsignals ist das Sichtfeld 2 zu tauschen.

Darüber hinaus ist das Sichtfeld 2 als zweite Anzeigeeinheit 24, die als aus dem Stand der Technik bekannte, transparente OLED-Anzeige ausgeführt ist, ausgebildet. Es ist auf dem Sichtfeld 2 ein Werkstück 26 grafisch dargestellt, wobei auf die zu schweißende Schweißnaht 27 mittels eines

Hinweisrahmens 28 hingewiesen wird. Das Sichtfeld 2 ist über die Beleuchtungseinheit 3 bzw. die erste Versorgungseinheit mit Elektrizität versorgt und weist eine nicht dargestellte zweite Recheneinheit auf, welche mit einer im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen Datenübertragungseinrichtung

verbunden ist. Über die Datenübertragungseinrichtung können Grafikdaten und Bildsequenzen, welche Arbeitsschritte (z.B. zur Fertigung der Schweißnaht 27) chronologisch vorgeben, zur Anzeige auf dem Sichtfeld 2 in der zweiten Recheneinheit gespeichert werden.

Liste der Bezeichnungen

1 Kopfteil

2 Sichtfeld

3 Beleuchtungseinheit

4 Erste Leuchte

5 Zweite Leuchte

6 Dritte Leuchte

7 Vierte Leuchte

8 Fünfte Leuchte

9 Sechste Leuchte

10 Siebente Leuchte

11 Achte Leuchte

12 Visier

13 Bedienungseinheit

14 Atemschutz orrichtung

15 Erstes Drehgelenk

16 Zweites Drehgelenk

17 Schweißerschutzfilter

18 Schlauch

19 Kabel

20 Kippschalter

21 Drehschalter

22 Blickwinkelsensoreinheit

23 Erste Anzeigeeinheit

24 Zweite Anzeigeeinheit

25 Benetzungssensoreinheit

26 Werkstück

27 Schweißnaht

28 Hinweisrahmen