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1. (WO2019042492) PLUG CONNECTOR COMPRISING JUMPERS
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Steckverbinder mit Kurzschlussbrücken

Beschreibung

Die Erfindung geht aus von einem Kontaktträger nach der Gattung des unabhängigen Anspruchs 1 .

Weiterhin geht die Erfindung aus von einem Verfahren zum Ändern des Betriebszustands einer elektrischen Anlage, insbesondere einer

Rolltreppe, gemäß dem unabhängigen Nebenanspruch 20.

Steckverbinder mit Kurzschlussbrücken werden insbesondere zur

Durchführung von Wartungsarbeiten an elektrischen Anlagen, z.B. an Rolltreppen, benötigt.

Stand der Technik

Im Stand der Technik sind funktional vergleichbare Steckverbinder seit etwa 1996 bekannt. Die Firma„HARTING elektronische Bauelemente Ges. m.b.H." stellte zu dieser Zeit in Zusammenarbeit mit der Firma „Compact Electric" in Wien für die Firma„Schindler" (heutiger Name: „Schindler Fahrtreppen International GmbH") sechspolige

Schwerlaststeckverbinder mit Anbaugehäusen her, wobei die

Anbaugehäuse schwenkbare, insbesondere auf- und zuklappbare

Gehäusedeckel aufweisen. In diesen schwenkbaren Gehäusedeckeln ist jeweils eine Leiterkarte mit bis zu sechs darauf angelöteten Kontaktpins eingeschraubt. Diese Kontaktpins sind in der Regel paarweise über je eine Leiterbahn der Leiterkarte elektrisch leitend miteinander verbunden und bilden so eine elektrische Kurzschlussbrücke, in der Kurzform oft„Brücke" genannt.

Weiterhin besitzt dieser Steckverbinder einen Isolierköper, in dem sechs Kontaktbuchsen angeordnet sind. Durch Schließen des Gehäusedeckels können z.B. je zwei der Kontaktbuchsen„gebrückt", d.h. durch eine der Brücken elektrisch leitend miteinander verbunden werden. Durch den Verlauf der Leiterbahnen auf der Leiterkarte sind die zu einer Brücke gehörenden Kontaktpins, und damit auch die ihnen gegenüberliegenden, zu brückenden Kontaktbuchsen, zu entsprechenden Paaren

konfigurierbar. Durch Wechseln der Leiterkarte gegen eine andere entsprechende Leiterkarte lassen sich diese Paarbildungen an die jeweiligen Anforderungen anpassen.

Durch Schließen des Gehäusedeckels kann über die gebrückten Kontakte ein Betrieb der elektrischen Anlage, z.B. der Rolltreppe, erfolgen. Der geschlossene Gehäusedeckel entspricht also dem Betriebszustand. Bei geöffnetem Gehäusedeckel ist der Betrieb unterbrochen und es kann stattdessen ein Prüfstecker als Gegenstecker auf den Steckverbinder gesteckt werden. Der geöffnete Gehäusedeckel entspricht also dem Wartungszustand.

Die grundsätzliche Gehäusebauform dieser Steckverbinder entspricht dem damaligen Stand der Technik. Z.B. wurde eine vergleichbare

Scharniergelenkmechanik des Gehäusedeckels bereits in der Druckschrift DE 24 51 662 A1 beschrieben. Weiterhin offenbart die Druckschrift EP 0 731 534 A2 einen dabei verwendeten sogenannten„Easy-Lock"-Verriegelungsbügel, dessen Seitenteile Taschen aufweisen, in denen je ein Federelement und ein kipphebelartiges Verriegelungselement angeordnet sind. In der etwas später offengelegten Druckschrift

EP 0 957 540 B1 , die ein besonders gut EMV („Elektromagnetische Verträglichkeit") - geschütztes Steckverbindergehäuse beschreibt, ist u.a. ein Dichtungsring erwähnt, mit dem das Steckverbindergehäuse gegenüber einem Gegenstecker oder auch gegenüber dem eigenen Gehäusedeckel gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit abgedichtet werden kann.

In der Praxis hat sich die Funktionalität eines Steckverbinders, in dessen Gehäusedeckel elektrische Kurzschlussbrücken angeordnet sind, grundsätzlich bewährt. Bemängelt wurde allerdings zuweilen, dass die in die Kontaktbuchsen eingeführten Kontaktpins zusammen mit den

Kontaktbuchsen während der Schwenkbewegung des Gehäusedeckels ein gewisses mechanisches Moment auf die Leiterkarte ausüben, so dass die Leiterkarte mechanischen Belastungen ausgesetzt ist. Auch ist die Umsetzung einer hohen Anzahl von Brücken mittels einer einfachen Leiterkarte zumindest erschwert oder gar nicht mehr realisierbar. Dies ist von besonderem Nachteil, weil eine solche Brückenfunktion zunehmend auch für Steckverbinder mit einer größeren Anzahl von Kontaktpins, z.B. für zehnpolige Steckverbinder, gefordert wird.

Im derzeitigen Stand der Technik besteht ein weiterer Nachteil in dem Montageaufwand des Wechseins der Leiterkarte oder des

kostenintensiven Austausche des kompletten Gehäusedeckels, falls die Konfiguration der Brücken einmal geändert werden soll.

Dementsprechend wird die Option einer komfortablen und

kostengünstigen Änderung der Brückenbelegung, z.B. für die Änderung des Betriebszustands, gewünscht. Für einige Anwendungen wird weiterhin eine hohe Stromtragfähigkeit der Brücken gefordert.

Das Deutsche Patent- und Markenamt hat in der Prioritätsanmeldung zu vorliegender Anmeldung den folgenden Stand der Technik recherchiert:

DE 81 21 654 U1 , DE 44 13 043 A1 , JP 2001 -1 1051 1 A,

DE 694 04 001 T2, JP 2013-12437 A, DE 10 2004 018 554 A1 ,

DE 20 201 1 108 572 .U1 und US 2014/0057483 A1 .

Aufgabenstellung

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine robuste Vorrichtung anzugeben, welche ein handliches Umschalten zwischen einem

Wartungs- und einem Betriebszustand einer elektrischen Anlage, z.B. einer Rolltreppe, gestattet. Es sollen dabei möglichst viele Kontaktbuchsen eines Steckverbinders im Wartungsbetrieb einem externen Prüfstecker zugänglich und im Betriebszustand paarweise brückbar sein.

Insbesondere soll die Konfiguration der Brücken komfortabel und preisgünstig zu ändern sein.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.

Ein Kontaktträger dient der Aufnahme mehrerer U-förmiger Kontaktpins zur Herstellung von Kurzschlussbrücken und ist dazu geeignet, in einem Gehäusedeckel eines Steckverbinders lösbar angeordnet zu werden. Der Kontaktträger kann insbesondere zumindest zweiteilig ausgeführt sein, d.h. er kann beispielsweise zweiteilig, dreiteilig, vierteilig, n-teilig ausgeführt sein. Insbesondere kann der Kontakträger mindestens zweiteilig, mindestens dreiteilig, mindestens vierteilig, mindestens n-teilig ausgeführt sein.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Der Kontaktträger besteht vorteilhafterweise aus einem elektrisch isolierenden Material, vorzugsweise Kunststoff. Der Kontaktträger kann im Gehäusedeckel des Steckverbinders lösbar und dabei bevorzugt innerhalb eines vorgegebenen Toleranzbereichs beweglich gehalten sein. Die im Kontaktträger angeordneten U-förmigen Kontaktpins dienen der

Herstellung von elektrischen Kurzschlussbrücken gegenüber

Kontaktbuchsen, die in einem Isolierkörper des Steckverbinders angeordnet sind. Kabelanschlussseitig können diese Kontaktbuchsen beispielsweise mit Komponenten einer elektrischen Anlage, insbesondere eine Rolltreppe, elektrisch leitend verbunden sein.

Durch die mehrteilige, also zumindest zweiteilige, z.B. zumindest dreiteilige Form des Kontaktträgers ist es vorteilhafterweise möglich, dass sich die Wege der U-förmigen Kontaktpins, welche die Brücken (Kurzform für„elektrische Kurzschlussbrücken") bilden, innerhalb des Kontaktträgers kreuzen. Zur preisgünstigen Änderung der Konfiguration können die U-förmigen Kontaktpins dem Kontaktträger einzeln entnommen und/oder eingefügt werden, z.B. durch Trennen und zusammenfügen der mehreren Teile des Kontaktträgers. So kann z.B. eine bestimmte Brücke je nach Bedarf entfernt und/oder hinzugefügt werden, und zwar mit äußerst geringem Aufwand. Gleichzeitig können die U-förmigen Kontaktpins einen, verglichen mit den Leiterbahnen einer Leiterkarte, relativ großen

Querschnitt aufweisen. Dies ist besonders vorteilhaft, weil sich dadurch sowohl die mechanische Stabilität als auch die Stromtragfähigkeit der Brücken gegenüber der Leiterkartenlösung erheblich verbessert.

Selbstverständlich können in einer speziellen Ausgestaltung die Teile des mehrteiligen Kontaktträgers nach Einfügen der U-förmigen Kontaktpins aneinander verrasten und/oder aneinander verklebt werden. Im Falle des Verklebens ist von diesem Zeitpunkt an aber die Möglichkeit deren

Entnahme und damit die Möglichkeit einer veränderten Konfiguration dieses Kontaktträgers nicht mehr gegeben oder zumindest stark

eingeschränkt. Das Verrasten ermöglicht dagegen auch ein späteres Umkonfigurieren dieses Kontaktträgers.

Sobald der Kontaktträger an dem Gehäusedeckel des

Steckverbindergehäuses angeordnet ist, sind die U-förmigen Kontaktpins in der Lage, durch Schließen/Zuklappen, insbesondere mittels einer Schwenkbewegung, des Gehäusedeckels automatisch in die jeweilige Kontaktbuchse des Steckverbinders eingeführt zu werden und dadurch jeweils ein dafür vorgesehenes Kontaktbuchsenpaar elektrisch zu

brücken, d.h. die beiden Kontaktbuchsen, welche dieses Paar bilden, elektrisch leitend miteinander zu verbinden.

Der Kontaktträger ist in seinem Einsatz äußerst vorteilhaft gegenüber einer Lösung, bei welcher einfache Kontaktpins auf einer Leiterkarte verlötet sind oder bei der U-förmige Kontaktpins lediglich in den

Gehäusedeckel eingelegt und, z.B. mit einer Kunststoffmasse, umspritzt sind.

Demgegenüber besitzt der mehrteilige Kontaktträger z.B. den Vorteil, dass einzelne U-förmige Kontaktpins jederzeit händisch aus dem Kontaktträger entfernt und/oder in ihn eingesetzt werden können. Damit kann, wie später noch erläutert wird, auch der Betriebszustand der elektrischen Anlage, z.B. der Rolltreppe, geändert werden.

Durch ein gewisses sogenanntes„Spiel" des Kontaktträgers gegenüber dem Gehäusedeckel, in welchem er so gehalten ist, können mechanische Toleranzen geschaffen werden, die nötig sind, um den Gehäusedeckel des Steckverbindergehäuses ohne das Erzeugen unerwünschter mechanischer Spannungen schließen, also zuklappen, oder öffnen, also aufklappen, zu können, auch während die U-förmigen Kontaktpins, zumindest teilweise, in die Kontaktbuchsen des Steckverbinders eingeführt sind. Die erfindungsgemäße Lösung besitzt somit den Vorteil, dass sie stabil und flexibel ist. Dieses Spiel kann beispielsweise dadurch realisiert werden, dass im Gehäusedeckel mindestens ein, bevorzugt zwei Positionierungszapfen angeordnet sind, die einen kreisrunden Querschnitt aufweisen. Der Kontaktkörper kann zur Aufnahme dieser

Positionierungszapfen geeignete Positionierungsöffnungen besitzen, die einen langlochartigen Querschnitt besitzen, wobei die Nebenachse bevorzugt parallel zur Drehachse des Gehäusedeckels ausgerichtet ist und die Hauptachse bevorzugt senkrecht dazu ausgerichtet ist. Dadurch kann der Kontaktträger in Schwenkrichtung des Gehäusedeckels die

besagte Toleranz besitzen, senkrecht dazu positioniert sein und

gleichzeitig mit seinen Rastarmen in den Gegenrastarmen des

Gehäusedeckels gehalten sein.

Weiterhin kann die Konfiguration der Brücken innerhalb der durch den Kontaktträger vorgegebenen Möglichkeiten jederzeit einer gewünschten geänderten Funktion des Betriebszustands angepasst werden,

beispielsweise durch ein geeignetes Austauschen, Anordnen, Entfernen und/oder Hinzufügen einzelner U-förmiger Kontaktpins in den/aus dem Kontaktträger.

In einer bevorzugten Ausgestaltung kann der Kontaktträger zusätzlich zu seinen besagten zumindest zwei Teilen einen an die miteinander verbundenen Teile anbringbares drittes Teil, insbesondere einen darauf aufrastbaren, Deckel aufweisen. Beispielsweise kann der Kontaktträger zumindest ein Oberteil und ein Unterteil und den besagten Deckel besitzen, so dass der Kontaktträger in diesem Fall insgesamt zumindest dreiteilig ausgeführt ist. Dann kann das Oberteil zunächst an dem Unterteil angebracht werden. Der Deckel kann dann an dem Oberteil angebracht und insbesondere an dem Unterteil befestigt, z.B. verrastet werden. Dazu kann der Deckel beispielsweise Befestigungslaschen mit Rastfenstern besitzen, mit denen er an Rastanformungen des Unterteils verrastet.

Durch diese Verrastung kann in einer bevorzugten Ausgestaltung zum einen auch das Oberteil an dem Unterteil gehalten werden. Von

besonderem Vorteil ist es dabei zum anderen aber auch, wenn der Deckel eine Schutzfläche besitzt, mit welcher er im angebrachten Zustand am Oberteil anliegt und dadurch zumindest einen oder gegebenenfalls auch mehrere durch das Oberteil, insbesondere durch mindestens eine

Kontaktaufnahme des Oberteils, verlaufende Kontakte abdeckt. Durch diese Schutzfläche wird auf diese Weise eine z.B. händische Berührung zumindest eines stromführenden Kontaktpins sicher verhindert. Der Deckel kann also eine Doppelfunktion, nämlich sowohl eine elektrische Sicherheitsfunktion als auch eine mechanische, konstruktive

Befestigungsfunktion, erfüllen.

Von besonderem Vorteil ist die elektrische Sicherheitsfunktion

insbesondere, weil - zumindest theoretisch und/oder im Falle einer Beschädigung - beim Öffnen des Gehäusedeckels des Steckverbinders die Gefahr besteht, dass der lösbar daran befestigte Kontaktträger sich einerseits unbeabsichtigt vom Gehäusedeckel löst, während die darin aufgenommenen Kontaktpins andererseits noch in den Isolierkörper gesteckt und dadurch mechanisch darangehalten sind. Dies entspricht selbstverständlich nicht dem bestimmungsgemäßen Einsatz des

Kontaktträgers, stellt jedoch bei einer Fehlbedienung oder Beschädigung eine mögliche Gefahrenquelle dar, denn schließlich können die

Kontaktpins in einem elektrischen Kontakt mit im Isolierkörper

angeordneten Buchsenkontakten stehen. Dabei kann zumindest einer dieser Buchsenkontakte, und somit auch der jeweils damit verbundene Kontaktpin, schlimmstenfalls gar eine lebensgefährliche elektrische Spannung führen.

Durch den besagten Deckel des Kontaktträgers und insbesondere seiner Schutzfläche kann eine händische Berührung mit diesem Kontaktpin aber auch in einem solchen Fehlerfall sicher vermieden werden.

Vorteilhafterweise kann eine derartige Gefahr durch eine fundamentale Fehlbedienung, z.B. durch ungeschultes Personal, welches den

Kontaktträger nicht im Deckel befestigt, sondern unter Missachtung entsprechender Sicherheitsvorschriften direkt in den Isolierkörper steckt, sicher verhindert werden.

Insbesondere ist es dazu besonders vorteilhaft, einen benutzerseitig endgültig individuell konfigurierten, d.h. mit den gewünschten U-förmigen Kontaktpins versehenen, Kontaktträger zu verkleben, und dabei insbesondere auch seinen Deckel mit den anderen Teilen, insbesondere mit dem Ober- und Unterteil zu verkleben, weil der Deckel dann endgültig nicht mehr abnehmbar ist.

Um die Brückenbelegung noch flexibler ändern zu können, z.B. um den Steckverbinder mit einer umgebauten Anlage zu betreiben oder den Betrieb der Anlage grundlegend umzustellen, kann in einer vorteilhaften Ausgestaltung selbstverständlich ein anderer Kontaktträger, welcher die neue, gewünschte Konfiguration aufweist, gegen den aktuell verwendeten Kontaktträger ausgetauscht, also statt seiner in dem Gehäusedeckel befestigt werden. Dadurch werden auf eine kostengünstige und

unaufwändige weise auch neue Brückenverbindungen ermöglicht, für die im auszutauschenden Kontaktträger keine Kontaktaufnahmen vorgesehen sind.

Gerade ein solcher Austausch des Kontaktträgers gegen einen anderen Kontaktträger ist durch Rast- und Positioniermittel des jeweiligen

Kontaktträgers und des Gehäusedeckels ebenfalls sehr komfortabel und kostengünstig auszuführen. Diese Variante bietet sich, wie zuvor beschrieben, z.B. an, wenn der aktuell verwendete Kontaktträger den Verlauf mindestens einer bestimmten gewünschten Brücke durch seine Kontaktaufnahmen nicht unterstützt.

Insbesondere eignet sich diese Methode für die Verwendung verklebter Kontaktträger, insbesondere von Kontaktträgern mit aus

Sicherheitsgründen verklebtem Deckel.

Auf diese Weise können vom Benutzer für eine bestehende

Steckverbindung verschiedene Kontaktträger mit unterschiedlichen Brückenfunktionen individuell konfiguriert und für unterschiedliche

Anwendungen zur Verfügung gestellt werden.

Von besonderem Vorteil kann es dabei sein, die verschiedenen

Kontaktträger mit Merkmalen, insbesondere optischen Merkmalen, unterscheidbar zu machen, insbesondere die Kontaktträger in

unterschiedlichen Farben auszuführen, um ihre Zuordnung zur jeweiligen Anwendung zu erleichtern (z.B. Rolltreppe soll aufwärts laufen:

Kontaktträger ist grün; Rolltreppe soll abwärts laufen: Kontaktträger ist rot, etc.).

Alternativ oder ergänzend könnten spezielle Belegungen der

Kontaktbuchsen auch kabelanschlussseitig realisiert werden, was jedoch in der Praxis zuweilen nicht erwünscht ist, z.B. aufgrund einer

grundsätzlich festgelegten, z.B. standardisierten, Belegung der

Kontaktbuchsen. Auch für diesen Fall bietet der lösbar befestigte

Kontaktträger eine äußerst flexible und gleichzeitig sehr komfortabel bedienbare Lösung, die sich einer vorgegebenen Kabelanschlussseitigen Belegung einfach handhabbar, flexibel und kostengünstig anpasst.

Im Folgenden sollen die besonderen Vorteile des mehrteiligen

Kontaktträgers herausgestellt werden.

Beispielsweise ist ein Kontaktträger für einen zehnpoligen Steckverbinder dazu geeignet, fünf U-förmige Kontaktpins aufzunehmen, welche dann jeweils eine Brücke zwischen den Kontaktbuchsenpaaren 5-10; 4-6; 1 -7; 2-8; 3-9 bilden. Falls die Brücke zwischen den Kontaktbuchsen 5-10 und die Brücke zwischen den Kontaktbuchsen 2-8 nicht mehr erwünscht ist, können die entsprechenden U-förmigen Kontaktpins durch geeignetes Trennen einzelner Teile des Kontaktträgers mit geringem Aufwand aus dem Kontaktträger entfernt werden. Vorteilhafterweise wird der

Kontaktträger dazu zuvor dem Gehäusedeckel entnommen und danach wieder an diesem befestigt, was insbesondere durch den gemeinsamen Rastmechanismus mit sehr geringem Aufwand möglich ist. Daraufhin

werden beim Schließen des Gehäusedeckels nur noch die

Kontaktbuchsenpaare 4-6; 1 -7; 3-9 gebrückt.

Wird später z.B. eine dieser Brücken wieder benötigt, so kann der zuvor entfernte U-förmige Kontaktpin mit äußerst geringem Aufwand in gleicher Weise wieder in den Kontaktträger eingebaut werden. Dieser Vorgang des Ein- und Ausbauens einzelner Kontaktbrücken kann durch einfaches Trennen der einzelnen Teile des Kontaktträgers zerstörungsfrei und nahezu beliebig oft wiederholt werden, was dem Anwender, ggf. in

Verbindung mit der kabelanschlussseitigen Belegung des

Steckverbinders, eine äußerst flexible und dabei besonders unaufwändige Änderung der Konfiguration gestattet.

Insbesondere besteht der zweiteilige Kontaktträger aus einem Oberteil und einem Unterteil, die zusammenfügbar sind, um den Kontaktträger zu bilden.

Die im Folgenden beschriebene Technik bezieht sich daher beispielhaft auf die vorteilhafte Ausführung eines zweiteiligen Kontaktkörpers mit dem Ober- und dem Unterteil. Es ist dem Fachmann jedoch klar, dass sich dies Lehre genauso auf jede beliebige mehrteilige Ausführung, also

beispielsweise auch auf eine 3, 4, 5, n-teilige Ausführung des

Kontaktträgers ohne weiteres übertragen lässt.

Sowohl das Oberteil als auch das Unterteil können bevorzugt eine im Wesentlichen Quaderförmige Grundform besitzen und weisen jeweils eine Kontaktfläche und gegenüberliegend dazu einen Steckbereich auf. Beim Zusammenfügen des Ober- und des Unterteils kann der Steckbereich des Oberteils auf der Kontaktfläche des Unterteils angeordnet werden.

In der Kontaktfläche des Oberteils kann mindestens eine längliche

Vertiefung als Kontaktaufnahme angeordnet sein. In der Kontaktfläche des Unterteils kann ebenfalls mindestens eine längliche Vertiefung als

Kontaktaufnahme angeordnet sein. Insgesamt kann der Kontaktträger, der z.B. zum Einsatz in dem zehnpoligen Steckverbinder vorgesehen ist, fünf Kontaktaufnahmen aufweisen. Die Kontaktfläche des Unterteils kann dann in einer bevorzugten Ausgestaltung beispielsweise vier Kontaktaufnahmen aufweisen und die Kontaktfläche des Oberteils kann dementsprechend eine Kontaktaufnahme besitzen. Einige der Kontaktaufnahmen können die gleiche Länge besitzen. Einige der Kontaktaufnahmen können sich auch in ihrer Länge unterscheiden.

Sowohl das Ober- als auch das Unterteil kann an den Enden jeder Kontaktaufnahme zur jeweiligen Kontaktfläche führende

Durchgangsöffnungen zur Kontaktdurchführung, insbesondere zur

Durchführung steckseitiger Endbereiche der U-förmigen Kontaktpins, aufweisen. Außerdem kann das Unterteil zusätzlich weitere

Durchgangsöffnungen besitzen, welche im zusammengefügten Zustand des Kontaktträgers an die Durchgangsöffnungen des Oberteils

anschließen. Dadurch kann ein in die Kontaktaufnahme des Oberteils eingelegter U-förmiger Kontaktpin mit seinen steckseitigen Endbereichen sowohl durch die Durchgangsöffnungen des Oberteils als auch durch die weiteren Durchgangsöffnungen des Unterteils geführt sein, um so gegenüber den jeweiligen Kontaktbuchsen seine Brückenfunktion zu erfüllen.

Das Ober- und das Unterteil können zur gegenseitigen Ver- und

Entrastung Rastmittel, z.B. Rasthaken und Rastausnehmungen, aufweisen. Diese Rastmittel können zusätzlich auch eine positionierende Funktion besitzen. Alternativ oder ergänzend können das Ober- und das Unterteil separate Positionierungsmittel zur gegenseitigen Positionierung in ihrem zusammengefügten Zustand aufweisen. Beispielsweise kann das Oberteil an seinem Steckbereich Positionierungspins aufweisen und das Unterteil kann an seiner Kontaktfläche dazu passende

Positionierungsausnehmungen besitzen. In einer sehr speziellen

Ausgestaltung können Ober- und Unterteil nach Einfügen der U-förmigen Kontaktpins auch aneinander verklebt werden, was zwar die Stabilität erhöht aber die Flexibilität einschränkt. Ein Verkleben muss jedoch nicht Werkseitig geschehen, sondern kann jedoch auch durch den Kunden nach erfolgter endgültiger Konfiguration/Bestückung des Kontaktträgers durchgeführt werden, wodurch immer noch eine Individualisierung der Brückenbelegung flexibel erfolgen kann.

Der Kontaktträger kann seinerseits Polarisations- und Verrastungsmittel aufweisen. Dabei kann das Polarisationsmittel in einer bevorzugt L-förmigen Polarisationselement des Kontaktträgers bestehen, dass am Kontaktträger, z.B. an dessen Oberteil, angeformt sein kann. Das

Rastmittel kann in einem oder mehreren Rastarmen des Kontaktträgers, bestehen, die z.B. am Unterteil angeformt sein können. Diese Rastmittel können an Gegenrastmitteln des Gehäusedeckels verrasten.

Insbesondere kann der Kontaktträger Rastarme aufweisen, die an

Gegenrastarmen des Gehäusedeckels verrasten. Ergänzend kann der Gehäusedeckel Positionierungszapfen besitzen und der Kontaktträger kann Positionierungsöffnungen aufweisen. Dies hat den Vorteil, dass der Kontaktträger in Bezug auf den Isolierkörper eine definierte Lage besitzt, sodass die von ihm gehaltenen U-förmigen Kontaktpins in

Kontaktausnehmungen des Isolierkörpers eintauchen um die darin angeordneten Kontaktbuchsen zu kontaktieren. Zwischen den

Positionierungszapfen und den Positionierungsöffnungen kann das besagt Spiel existieren um eine leichte Kippbewegung des Kontaktträgers gegenüber dem Gehäusedeckel zu ermöglichen.

Das Unterteil kann weiterhin an seinem Steckbereich an den besagten Durchgangsöffnungen hohlzylinderförmige Anformungen zur

mechanischen Führung und besseren gegenseitigen elektrischen

Isolierung der steckseitigen Endbereiche der U-förmigen Kontaktpins besitzen.

Die U-förmigen Kontaktpins bestehen vorteilhafterweise aus einem elektrisch leitenden Material, vorzugsweise Metall, und besitzen

insbesondere einen geradlinig verlaufenden Mittelbereich, der

vorteilhafterweise die gleiche Länge besitzt wie zumindest eine

Kontaktaufnahme des Kontaktträgers. An beiden Enden des

Mittelbereichs sind steckseitige Endbereiche rechtwinklig abgebogen. Dazu besitzen die U-förmigen Kontaktpins zwischen dem Mittelbereich und den steckseitigen Endbereichen einen Biegebereich, der naturgemäß eine gewisse Krümmung aufweisen kann. Der Mittelbereich der U-förmigen Kontaktpins ist somit in die jeweilige Kontaktaufnahme einlegbar. Die rechtwinklig zum Mittelbereich verlaufenden steckseitigen

Endbereiche sind gleichzeitig durch die jeweiligen Durchgangsöffnungen steckbar, so dass sie am steckseitigen Ende des Unterteils zur

Kontaktierung der Kontaktbuchsen aus dem Unterteil hinausragen. Der zumindest eine U-förmigen Kontaktpin, der am Oberteil angeordnet sind, kann dazu durch die weiteren Durchgangsöffnungen des Unterteils hindurchgeführt sein. An der Kontaktfläche des Unterteils können so die steckseitigen Endbereiche sämtlicher U-förmiger Kontaktpins herausragen und können dabei bevorzugt von den besagten hohlzylinderförmigen Anformungen dieses Steckbereichs abschnittsweise ummantelt sein, aber an ihren Enden daraus hervorstehen, um in die jeweiligen Kontaktbuchsen gesteckt zu werden.

Es können U-förmiger Kontaktpins in verschiedenen Ausgestaltungen vorgesehen sein. Diese können sich insbesondere durch die Länge ihres Mittelbereichs und/oder durch die Länge ihrer steckseitigen Endbereiche unterscheiden. Zur Verwendung mit einem zweiteiligen Kontaktträger, der also aus einem Ober- und einem Unterteil besteht, bietet sich die

Verwendung von U-förmigen Kontaktpins an, die sich voneinander zumindest in der Länge ihrer steckseitigen Endbereiche unterscheiden.

Ein erster Kontaktpin, der zum Einsatz im Oberteil vorgesehen ist, besitzt vorteilhafterweise längere Endbereiche als ein zweiter Kontaktpin, der zum Einsatz im Unterteil vorgesehen ist. Schließlich müssen die Endbereiche des ersten U-förmigen Kontaktpins sowohl zwei Durchgangsöffnungen des Oberteils als auch zwei weitere Durchgangsöffnungen des Unterteils sowie gegebenenfalls durch die zylinderförmigen Anformungen des Unterteils durchlaufen und weiterhin aus dem Steckbereich des Unterteils hervorstehen, um die Kontaktbuchsen zu kontaktieren. Die Endbereiche des zweiten U-förmigen Kontaktpins müssen lediglich die

Durchgangsöffnung des Unterteils sowie gegebenenfalls die

zylinderförmigen Anformungen durchlaufen und aus dem Steckbereich hervorstehen, um die jeweiligen Kontaktbuchsen zu kontaktieren.

Weiterhin können sich die U-förmigen Kontaktpins durch die Länge ihrer Mittelbereiche unterscheiden. Dadurch wird die Länge der Brücke bestimmt, die dadurch vorgegeben ist, wie weit die jeweiligen

Kontaktbuchsen im Isolierköper des Steckverbinders voneinander entfernt angeordnet sind.

Auf diese Weise ist zur Verwendung mit einem bestimmten Kontaktträger ein Satz geeigneter U-förmiger Kontaktpins zusammenstellbar, von denen sich zumindest einige in ihrer Bauform unterscheiden. Bevorzugt unterscheiden sich zumindest zwei dieser U-förmigen Kontaktpins durch die Länge ihrer Mittelbereiche und/oder durch die Länge ihrer

steckseitigen Endbereiche.

Die in das Unterteil eingelegten U-förmigen Kontaktpins können durch dessen Zusammenfügen und gegebenenfalls Verrasten mit dem Oberteil fixiert werden. Der mindestens eine in das Oberteil eingelegte U-förmige Kontaktpin kann durch die Befestigung des Kontaktträgers im

Gehäusedeckel fixiert werden.

Der Steckverbinder kann zumindest Folgendes aufweisen:

Ein Anbaugehäuse mit dem daran auf- und zuklappbar gehaltenen Gehäusedeckel;

Einen Isolierkörper mit den darin angeordneten Kontaktbuchsen; Einen Verriegelungsmechanismus zum Verriegeln des Gehäusedeckels im zugeklappten Zustand.

Wie bereits erwähnt, kann der Kontaktträger in dem Gehäusedeckel lösbar fixiert, insbesondere verrastet, sein.

Dazu kann der Kontaktträger Rastarme besitzen, welche in der Lage sind, mit Gegenrastarmen des Gehäusedeckels lösbar zu verrasten.

Durch ein Zuklappen des Gehäusedeckels ist zumindest ein Kontaktpin mit seinen beiden Endbereichen in zwei der Kontaktbuchsen einführbar, um diese elektrisch leitend miteinander zu verbinden, also zu brücken.

Der Kontaktträger kann, wie bereits erwähnt, ein Polarisationsmittel, beispielsweise eine L-förmige Polarisationselement, aufweisen. Der Isolierköper kann ein dazu passendes Gegenpolarisationsmittel, z.B. eine Polansationsausnehmung, aufweisen, in welche das Polarisationselement des Kontaktträgers beim Schließen des Gehäusedeckels automatisch eingreift. Gegenüberliegend kann der Isolierkörper ein weiteres

Gegenpolarisationsmittel, beispielsweise einen Polarisationssteg, besitzen, der bei verkehrter Ausrichtung des Kontaktkörpers relativ zum Isolierkörper ein Schließen des Gehäusedeckels verhindert.

Der Kontaktträger kann in dem Gehäusedeckel innerhalb eines

vorgegebenen mechanischen Toleranzbereichs beweglich fixiert sein, um den Gehäusedeckel des Steckverbindergehäuses ohne das Erzeugen unerwünschter mechanischer Spannungen aufklappen oder zuklappen zu können, auch während der zumindest eine U-förmige Kontaktpin steckseitig, insbesondere mit seinen steckseitigen Enden, zumindest teilweise, in die Kontaktbuchsen des Steckverbinders eingeführt ist.

Schließlich bewegen sich die steckseitigen Endbereiche der U-förmigen Kontaktpins in den Kontaktbuchsen naturgemäß longitudinal, während der Gehäusedeckel beim Schließen und Öffnen eine Rotations-/Schwenkbewegung ausführt. Durch die besagten mechanischen

Toleranzen zwischen dem Kontaktträger und dem Gehäusedeckel werden diese beiden Bewegungen aber ohne das Auftreten mechanischer Spannungen ermöglicht.

Ein solcher Steckverbinder kann als Messschnittstelle in eine elektrische Anlage, beispielsweise eine Rolltreppe, eingebaut werden. Dazu werden kabelanschlussseitig zumindest zwei elektrische Komponenten der Anlage, welche im Betriebszustand elektrisch miteinander verbunden sein sollen, an den Steckverbinder angeschlossen, d.h. mit je einer der Kontaktbuchsen des Steckverbinders elektrisch leitend verbunden. Durch Öffnen des Gehäusedeckels kann der Betriebszustand abgeschaltet werden, d.h. die elektrischen Komponenten sind nicht mehr elektrisch leitend miteinander verbunden. In diesem Zustand kann ein Prüfstecker einer Messeinrichtung auf den Steckverbinder gesteckt werden und die Komponenten können separat, d.h. elektrisch voneinander entkoppelt, geprüft werden. Zum Herstellen des Betriebszustands kann der

Prüfstecker entfernt und der Gehäusedeckel wieder geschlossen werden. Damit werden die jeweiligen Kontaktbuchsen wieder gebrückt und die daran angeschlossenen elektrischen Komponenten der Anlage werden wieder elektrisch leitend miteinander verbunden.

Zuweilen kann aber auch der Fall auftreten, dass der Betriebszustand geändert werden soll, dass elektrische Komponenten der Anlage

getauscht werden und/oder die Steckerbelegung sich ändert, etc., so dass eine Änderung der Konfiguration der Brücken im Kontaktträger notwendig wird.

Dazu kann in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Kontaktträger gegen einen anderen Kontaktträger, welcher die gewünschte Konfiguration aufweist, mit nur geringem Aufwand ausgetauscht werden.

In vielen Fällen ist es aber ausreichend, die Konfiguration des

Kontaktträgers folgendermaßen zu modifizieren, um den Betriebszustand der elektrischen Anlage zu ändern:

A. Lösen des Kontaktträgers von einem Gehäusedeckel eines

Steckverbinders;

B. Trennen mindestens zweier Teile des Kontaktträgers voneinander;

C. Entnehmen und/oder hinzufügen und/oder Umstecken mindestens eines U-förmigen Kontaktpins aus dem/ in den/ in dem Kontaktträger;

D. Zusammenfügen der mindestens zwei Teile des Kontaktträgers;

E. Befestigen des Kontaktträgers an dem Gehäusedeckel.

Insbesondere kann das Verfahren anschließend folgende weitere

Verfahrensschritte aufweisen:

F. Schließen des Gehäusedeckels und dadurch ein automatisches

Herstellen einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen zumindest zwei Kontaktbuchsen durch zumindest einen im Kontaktträger angeordneten U-förmigen Kontaktpin, und dadurch

G. elektrisch leitendes Verbinden zumindest zweier elektrischer

Komponenten der elektrischen Anlage, wobei diese Komponenten jeweils elektrisch leitend mit einer der zumindest zwei

Kontaktbuchsen verbunden sind.

Auf diese Weise kann flexibel, kostengünstig und äußerst unaufwändig der Betriebszustand der elektrischen Anlage geändert werden, so dass z.B. eine Rolltreppe ihre Fahrtrichtung ändert o.a., was einen zusätzlichen Vorteil des Kontaktträgers darstellt. Dabei wird in diesem Fall auch kein weiteres Bauteil benötigt, sondern es werden lediglich die bestehenden Bauteile mit nur geringem händischen Aufwand anders angeordnet.

Ausführungsbeispiel

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 Einen Steckverbinder mit einem geöffneten Gehäusedeckel und einem darin aufgenommenen Kontaktträger;

Fig. 2a, b ein Ober- und ein Unterteil des Kontaktträgers;

Fig. 3a, b, c ein Set aus U-förmigen Kontaktpins in drei verschiedenen

Bauformen;

Fig. 4a, b, c den Kontaktträger in einer Explosionsdarstellung, beim

Zusammensetzen und im zusammengesetzten Zustand;

Fig. 4d, e den Kontaktträger mit einem Deckel in getrenntem und

zusammengesetzten Zustand;

Fig. 5a, b den mit den U-förmigen Kontaktpins bestückten

Kontaktträger von unten und im Querschnitt;

Fig. 5c, d, e das bestückte Unterteil in der Drauf- und Seitenansicht sowie im Querschnitt;

Fig. 6a, 6b den Gehäusedeckel ohne und mit darin aufgenommenem

Kontaktträger;

Fig.6c, d, e den mit dem Kontaktträger bestückten Steckverbinder mit geöffnetem Gehäusedeckel in drei verschiedenen

Ansichten;

Fig. 6f den Steckverbinder mit geschlossenem Gehäusedeckel.

Die Figuren enthalten teilweise vereinfachte, schematische Darstellungen. Zum Teil werden für gleiche, aber gegebenenfalls nicht identische

Elemente identische Bezugszeichen verwendet. Verschiedene Ansichten gleicher Elemente könnten unterschiedlich skaliert sein.

Die Fig.1 zeigt einen Steckverbinder mit einem Steckverbindergehäuse 1 , welches ein Anbaugehäuse 12 mit einem Gelenk 1 1 und einem daran schwenkbar gehaltenen Gehäusedeckel 10 besitzt. Weiterhin besitzt der Steckverbinder einen Isolierkörper 2 mit in dieser Darstellung nicht sichtbaren Kontaktbuchsen 28, sowie einen Verriegelungsbügel 14 zum Verriegeln des gegebenenfalls geschlossenen Gehäusedeckels 10 an seinen Verriegelungszapfen 104.

In dem Gehäusedeckel 10 ist ein zweiteiliger Kontaktträger 3

aufgenommen, der aus einem hier aus Übersichtlichkeitsgründen noch nicht bezeichneten Oberteil 31 und Unterteil 32 besteht. In dem

Kontaktträger 3 sind U-förmige Kontaktpins 8, 8', 8" als elektrische Brücken angeordnet, welche in dieser Darstellung ebenfalls aus

Übersichtlichkeitsgründen noch nicht bezeichnet sind.

Der Kontaktträger 3 besitzt an zwei einander gegenüberliegenden Enden je einen Rastarm 321 . Der Gehäusedeckel 10 besitzt zwei

Gegenrastarme 101 , an deren freistehenden Enden Rasthaken 103 angeformt sind. An diesen Rasthaken 103 verrastet der Kontaktträger 3 mit seinen Rastarmen 321 und ist so an dem Gehäusedeckel 10 gehalten.

Der Kontaktträger besitzt weiterhin ein L-förmiges

Polarisationselement 31 1 , welches beim Schließen des

Gehäusedeckels 10 in eine Polarisationsausnehmung des Isolierkörpers 2 eingreift, wobei die Polarisationsausnehmung durch zwei sie begrenzende Polarisationsstege 21 1 gebildet ist. An seiner gegenüber liegenden Seite besitzt der Isolierkörper einen mittig angeordneten Polarisationssteg 21 1 der bei verkehrter Ausrichtung des Kontaktkörpers 3 relativ zum

Isolierkörper 2 ein Schließen des Gehäusedeckels 10 verhindert.

Die Fig. 2a und 2b wird zeigen das Oberteil 31 und das Unterteil 32 des Kontaktträgers 3 mit Blick auf deren jeweilige Kontaktfläche 314, 324. Gegenüberliegend besitzen sie jeweils einen Steckbereich 315, 325, wobei die jeweiligen Steckbereiche aus in dieser Perspektive zwar bezeichnet aber eigentlich vom Ober- 31 oder Unterteil 32 verdeckt und daher nicht sichtbar sind.

Das Oberteil 31 besitzt eine quaderförmige Grundform mit dem seitlich daran angeformten L-förmigen Polarisationselement 31 1 . In seiner Kontaktseite 314 ist eine erste Kontaktaufnahme 316 in Form einer länglichen Vertiefung angeordnet, die an ihren Enden jeweils durch eine Durchgangsöffnung 318 mit dem Kontaktbereich 315 verbunden ist.

Weiterhin besitzt das Oberteil 31 in der Nähe seiner Enden

langlochförmige durchgehende Positionierungsöffnungen 319. Der Querschnitt der Positionierungsöffnungen 319 besitzt zwei einander gegenüberliegende Halbkreise, die durch zwei kurze, gerade Abschnitte verbunden sind. Diese spezielle Querschnittsform der

Positionierungsöffnungen 319 dient, wie später noch erläutert wird, dem sogenannten„Spiel" des Kontaktträgers 3 gegenüber dem

Gehäusedeckel 10 als Toleranzausgleich. Dadurch wird beim Schließen des Gehäusedeckels 10 eine leichte Kippbewegung gegenüber dem Gehäusedeckel 10 ermöglicht.

Das Unterteil 32 besitzt eben solche Positionierungsöffnungen 329, die beim Zusammenfügen mit dem Oberteil 31 an dessen

Positionierungsöffnungen 319 anschließen.

Weiterhin besitzt das Unterteil 32 in seiner Kontaktfläche 324 vier

Kontaktaufnahmen 326', 326", nämlich drei zweite

Kontaktaufnahmen 326' und eine dritte Kontaktaufnahme 326", an deren Enden ebenfalls Durchgangsöffnungen 328 als Verbindung zum

Steckbereich 325 des Unterteils 32 angeordnet sind. Die dritte

Kontaktaufnahme 326" ist kürzer als die drei zweiten

Kontaktaufnahmen 326'.

Außerdem besitzt das Unterteil 32 weitere Durchgangsöffnungen 322, die beim Zusammenfügen mit dem Oberteil 31 direkt an dessen

Durchgangsöffnungen 318 anschließen.

Neben den beiden bereits erwähnten Rastarmen 321 weist das

Unterteil 32 Positionierungsausnehmungen 327 auf, die mit in dieser Darstellung noch nicht gezeigten Positionierungspins 317 des Oberteils 31 beim Zusammenfügen des Oberteils 31 mit dem Unterteil 32

zusammenwirken.

Die Fig. 3a, b, c zeigen einen Satz von U-förmigen Kontaktpins 8, 8', 8" zum Einfügen in den Kontaktträger 3. Um die besagte Brückenfunktion auszufüllen bestehen sie aus Metall und sind zu ihrer U-Form gebogen.

Dieser Satz von U-förmigen Kontaktpins 8, 8', 8" ist beispielhaft für eine bestimmte Brückenfunktion zusammengestellt und umfasst drei verschiedene Ausführungen der U-förmigen Kontaktpins 8, 8', 8", nämlich einen ersten Kontaktpins 8, drei zweite Kontaktpins 8'und einen dritten Kontaktpin 8".

Die U-förmigen Kontaktpins 8, 8', 8" besitzen jeweils zwei zueinander parallele steckseitige Endbereiche 81 , 81 81 einen rechtwinklig dazu verlaufenden Mittelbereich 82, 82', 82" und dazwischen jeweils einen Biegebereich 83, 83', 83". Der Biegebereich weist naturgemäß eine gewisse Krümmung auf.

Wie aus der Zeichnung leicht zu ersehen ist, unterscheiden sich die verschiedenen U-förmigen Kontaktpins 8, 8', 8" voneinander durch die Länge ihres Mittelbereichs 83, 83', 83" und/oder der Länge ihrer steckseitigen Endbereiche 81 , 81 ', 81 ".

Der in der Fig. 3a dargestellte erste Kontaktpin 8 besitzt, verglichen mit den anderen Kontaktpins 8', 8" relativ lange steckseitige Endbereiche 81 , denn er ist zum Einsatz im Oberteil 31 vorgesehen, während die anderen Kontaktpins 81 ', 81 " zum Einsatz im Unterteil 32 vorgesehen sind.

Der in der Fig. 3b dargestellte zweite Kontaktpin 8' besitzt einen

Mittelbereich 82' der kürzer ist als der Mittelbereich 82 des ersten

Kontaktpins 8 und länger ist als der Mittelbereich 82" des dritten

Kontaktpins 8".

Der in der Fig. 3c dargestellte dritte Kontaktpin 8" besitzt einen

Mittelbereich 82", der kürzer ist, als der Mittelbereich 8'der anderen Kontaktpins 8, 8'.

Selbstverständlich lässt sich für eine andere gewünschte Brückenfunktion ein anderer Satz von Kontaktpins in Anzahl und Form zusammenstellen.

Die Fig. 4a, b, c zeigen den Kontaktträger 3 zusammen mit den

Kontaktpins 8, 8', 8".

Die Fig. 4a zeigt diese Anordnung in einer Explosionsdarstellung. Dabei sind das Oberteil 31 und das Unterteil 32 separat und jeweils mit dem/den darüber angeordneten und darin einzufügenden U-förmigen

Kontaktpin(s) 8, 8', 8" dargestellt.

Es ist leicht erkennbar, dass das erste Kontaktelement 8 dafür vorgesehen ist, mit seinem Mittelbereich 82 in der ersten Kontaktaufnahme 316 angeordnet zu werden. Weiterhin ist es offensichtlich, dass das zweite und dritte Kontaktelement 8', 8" dafür vorgesehen sind, mit ihrem jeweiligen Mittelbereich 82', 82" in der zweiten bzw. dritten

Kontaktaufnahme 316', 316" angeordnet zu werden.

In dieser Darstellung sind weiterhin zwei Positionierungspins 317 des Oberteils 31 erkennbar, von denen aus Übersichtlichkeitsgründen nur eins bezeichnet ist. Das Oberteil 31 besitzt zwei weitere symmetrisch dazu angeordnete derartige Positionierungspins 317, die in dieser Darstellung nicht zu sehen sind. Es ist aber leicht vorstellbar, dass diese vier

Positionierungspins 317 beim Zusammenfügen des Oberteils 31 und des Unterteils 32 in die entsprechenden, leicht trichterförmig ausgeführten Positionierungsausnehmungen 327 des Unterteils 32 eingeführt werden, um die exakte Positionierung des zusammengefügten Ober- 31 und Unterteils 32 zu gewährleisten.

Die Fig. 4b zeigt das Oberteil 31 und das Unterteil 32 beim Vorgang des gegenseitigen Zusammenfügens. Die zweiten 8' und dritten 8"

Kontaktpins sind bereits in das Unterteil 32 eingefügt, d.h. ihre jeweiligen Mittelbereiche 82', 82" sind in den zweiten 326 ' und dritten 326"

Kontaktaufnahmen angeordnet und ihre steckseitigen

Endbereiche 81 ', 81 " sind durch die entsprechenden

Durchgangsöffnungen 328 sowie die entsprechenden hohlzylindrischen Anformungen 323 des Steckbereichs 325 des Unterteils 32 geführt.

Das erste Kontaktelement 8 ist gerade im Begriff, mit seinem Mittelteil 82 in die erste Kontaktaufnahme 316 des Oberteils 31 eingefügt zu werden. Seine steckseitigen Endbereiche 81 sind bereits durch die

entsprechenden Durchgangsöffnungen 318 des Oberteils 31 geführt und sind gerade dabei, in die weiteren Durchgangsöffnungen 322 des

Unterteils 32 gesteckt zu werden.

In der Fig. 4c ist der aus Oberteil 31 und Unterteil zusammengefügte Kontaktträger 3 mit den darin eingefügten U-förmigen

Kontaktpins 8, 8', 8" dargestellt. Dabei kommen die

Positionierungsöffnungen 319, 329 des Oberteils 31 du des Unterteils 32 aufeinander zu liegen.

Die Fig. 4d zeigt den Kontaktträger 3 in einer leicht abgewandelten

Ausführung. Das Oberteil 31 weist vier Durchführungseinbuchtungen 310 auf. Das Unterteil 32 besitzt vier Rasteinbuchtungen 320 mit je einer darin angeordneten Rastanformung 3201 .

Zusätzlich besitzt der Kontaktträger 3 einen Deckel 33. Der Deckel 33 besitzt eine rechteckige Schutzfläche 334 sowie Befestigungslaschen 331 , die an die Schutzfläche 334 angeformt sind, und die je ein Rastfenster 330 besitzen.

Die Fig. 4e zeigt den zusammengesetzten Kontaktträger 3'. Der Deckel 33 ist mit seiner Schutzfläche 334 am Oberteil 31 angeordnet und verdeckt dadurch den durch die erste Kontaktaufnahme 316 des Oberteils 31 verlaufenden, U-förmigen Kontaktpin 8. Die Befestigungslaschen 331 sind durch die Durchführungseinbuchtungen 310 des Oberteils 31 geführt, greifen in die Rasteinbuchtungen 320 des Unterteils 32 und verrasten mit ihren Rastfenstern 330 an den Rastanformungen 3201 des Unterteils 32. Somit ist der Deckel 33 am Oberteil 31 anbringbar und am Unterteil 32 befestigbar.

Der zuvor bereits erwähnte U-förmige Kontaktpin 8, welcher durch das Oberteil 31 verläuft, könnte beispielsweise in einigen Anwendungen eine hohe elektrische Spannung führen. Üblicherweise wäre dies zwar ungefährlich, weil der Kontaktträger 3 gleichzeitig im Gehäusedeckel 10 befestigt ist und der Kontaktpin 8 somit nicht zugänglich ist. Allerdings könnte im Falle einer Beschädigung und/oder Fehlbedienung durchaus die Gefahr einer z.B. händischen Berührung mit diesem Kontaktpin 8 bestehen. Diese wird bei dem Kontaktträger 3' in der vorliegenden

Ausführung durch die elektrisch isolierende Schutzfläche 334 des

Deckels 33 sicher vermieden. Außerdem kann der Deckel 33 auf diese Weise sowohl sich selbst als auch das Oberteil 31 am Unterteil 32 befestigen. Der Deckel 33 hat somit eine Doppelfunktion, denn er dient der mechanischen Befestigung und zudem der elektrischen Sicherheit. Insbesondere gilt letzteres, wenn der Kontaktträger 3' im

zusammengesetzten Zustand verklebt wird.

Die Fig. 5a zeigt diese Anordnung aus Richtung der Steckbereichs 325. In dieser Ansicht ist auch die langlochförmige Querschnittform der

Positionierungsöffnung 319 des Oberteils 31 besonders gut zu erkennen.

Die Fig. 5b zeigt denselben Gegenstand im Querschnitt durch eine

Querschnittsfläche A. Dabei ist sowohl der erste 8 als auch ein zweiter 8' U-förmiger Kontaktpin mit dem jeweiligen steckseitigen Endbereich 81 , 81 ' gut zu sehen.

Die Fig. 5c zeigt das mit den entsprechenden U-förmigen

Kontaktpins 8', 8" bestückte Unterteil 32 mit Blick auf seine Kontaktfläche 4. In dieser Ansicht ist auch die langlochförmige Querschnittform der Positionierungsöffnung 329 des Unterteils 32 besonders gut zu erkennen.

Die Fig. 5d zeigt denselben Gegenstand im Querschnitt durch eine Querschnittsfläche B, welche durch die dritte Kontaktaufnahme 326" verläuft.

In der Fig. 5e ist das bestückte Unterteil 32 in einer Seitenansicht dargestellt.

Die Fig. 6a zeigt den Gehäusedeckel 10 ohne den Kontaktträger 3.

Dadurch sind seine Positionierungszapfen 109 und seine Rasthaken 101 mit den daran angeformten Rastzapfen 103 besonders gut zu sehen. Die Positionierungszapfen 109 besitzen einen zylinderförmigen, d.h. im Querschnitt kreisrunden, Abschnitt.

In der Fig. 6b ist dieser Gehäusedeckel 10 mit dem darin eingefügten Kontaktträger 3 mit den als Kontaktbrücken darin aufgenommenen U-förmigen Kontaktpins 8, 8', 8" dargestellt. Es ist aus dieser Ansicht erkennbar, dass die Positionierungsöffnung 329 langlochförmig

ausgestaltet ist, während der Querschnitt des Positionierungszapfens 109 zumindest in seinem entsprechenden zylinderförmigen Abschnitt kreisrund ist. Das daraus resultierende Spiel ermöglichst eine leichte Kippbewegung des Kontaktträgers 3 in oder entgegen der Schwenkrichtung des

Gehäusedeckels 10 als Toleranzausgleich beim Öffnen und Schließen des Gehäusedeckels 10.

Aus der Fig. 6c wird der Vorteil eines solchen Toleranzausgleichs ersichtlich. Wird der Gehäusedeckel 10 geschlossen, d.h. auf das

Anbaugehäuse 12 geschwenkt, dann werden die steckseitigen Enden 81 der U-förmigen Kontaktpins 8 in die Buchsenausnehmungen 228 des Isolierköpers 2 eingeführt und erfahren dort zwangsläufig eine

Longitudinalbewegung, welche zusammen mit der gleichzeitigen

Schwenkbewegung des Gehäusedeckels 10 üblicherweise mechanische Spannungen verursachen würde. Diese werden jedoch durch die Toleranz zwischen dem Kontaktträger 3 und dem Gehäusedeckel 10, nämlich durch die leichte Kippbewegung des Kontaktträgers 3 gegenüber dem

Gehäusedeckel 10 vermieden.

Die Fig. 6d und Fig. 6f zeigen die selbe Anordnung in einer Frontansicht und einer Draufsicht.

Die Fig. 6f zeigt diese Anordnung mit geschlossenem Gehäusedeckel im seitlichen Querschnitt durch die dritte Kontaktaufnahme 326" des

Kontaktträgers 32. Dabei sind erstmals auch die Kontaktbuchsen 28 gezeigt und bezeichnet. Es ist gut erkennbar, dass der dritte U-förmige Kontaktpin 8" zwei einander gegenüberliegende Kontaktbuchsen 28 mit einander elektrisch leitend verbindet.

Kabelanschlussseitig können die Kontaktbuchsen 28 beispielsweise an elektrische Komponenten einer elektrischen Anlage angeschlossen sein, wodurch diese Komponenten somit kurzgeschlossen werden.

Wird nun der dritte Kontaktpin 8" aus dem Kontaktträger entfernt, was mit nur geringem Aufwand möglich ist, so ist diese Brücke nicht mehr vorhanden und die beiden besagten elektrischen Komponenten der elektrischen Anlage werden auch bei geschlossenem Gehäusedeckel 10 nicht mehr kurzgeschlossen. Selbstverständlich können weitere

Kurzschlussbrücken im Kontaktträger 3 erhalten bleiben und damit andere elektrische Komponenten der Anlage weiterhin kurzschließen. Somit kann der Betriebszustand der elektrischen Anlage in einer besonders

komfortablen Weise und ohne die Verwendung weiterer Bauteile geändert werden.

Beim Zuklappen des Gehäusedeckels 10 ist die richtige Orientierung zwischen dem Isolierköper 2 und dem Kontaktträger 3 durch das L-förmige Polarisationselement 31 1 und durch zumindest einen

Polarisationssteg 21 1 ' des Isolierkörpers 2 gewährleistet.

Auch wenn in den Figuren verschiedene Aspekte oder Merkmale der Erfindung jeweils in Kombination gezeigt sind, ist für den Fachmann -soweit nicht anders angegeben - ersichtlich, dass die dargestellten und diskutierten Kombinationen nicht die einzig möglichen sind. Insbesondere können einander entsprechende Einheiten oder Merkmalskomplexe aus unterschiedlichen Ausführungsbeispielen miteinander ausgetauscht werden.

Steckverbinder mit Kurzschlussbrücken

Bezugszeichenliste

Steckverbindergehäuse

Gehäusedeckel

1 Gegenrastarme

3 Rasthaken

4 Verriegelungszapfen

9 Positionierungszapfen

1 Gelenk

Anbaugehäuse

Verriegelungsbügel

Isolierkörper

1 1 , 21 1 Polarisationssteg

28 Buchsenausnehmung

8 Kontaktbuchse

,3' Kontaktträger

1 Oberteil

10 Durchführungseinbuchtung

1 1 Polarisationselement

14 Kontaktfläche des Oberteils

15 Steckbereich des Oberteils

16 erste Kontaktaufnahme

17 Positionierungspins

18 Durchgangsöffnungen des Oberteils 19 Positionierungsöffnungen des Oberteils Unterteil

0 Rasteinbuchtung

01 Rastanformung

21 Rastarme

22 weitere Durchgangsöffnungen

23 hohlzylindrische Anformungen

24 Kontaktfläche des Unterteils

25 Steckbereich des Unterteils

26', 326" zweite, dritte Kontaktaufnahme(n)

27 Positionierungsausnehmungen

28 Durchgangsöffnungen des Oberteils

29 Positionierungsöffnungen des Unterteils

3 Deckel

30 Rastfenster

31 Befestigungslaschen

34 Schutzfläche

, 8', 8" erste, zweite dritte U-förmige Kontaktpins

1 , 81 ', 81 " steckseitige Endbereiche der U-förmigen Kontaktpins 2, 82', 82" Mittelbereiche der U-förmigen Kontaktpins

3, 83', 83" Biegebereich der Kontaktpins