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1. (WO2019030198) DISPLAY ARRANGEMENT FOR A MOTOR VEHICLE AND MOTOR VEHICLE COMPRISING SAID TYPE OF DISPLAY ARRANGEMENT
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Bildschirmanordnung für ein Kraftfahrzeug und Kraftfahrzeug mit einer derartigen Bildschirm anordnung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bildschirmanordnung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere ein Personenkraftfahrzeug, und ein Kraftfahrzeug mit einer derartigen Bildschirmanordnung in einem Fahrzeuginnenraum.

Die Anordnung eines Bildschirms in einem Fahrzeuginnenraum eines

Kraftfahrzeugs zur Anzeige von Fahrzeuginformationen und/oder zur Steuerung von Fahrzeugfunktionen und/oder zur Anzeige von Unterhaltungsinhalten ist hinreichend bekannt.

Der bekannte Bildschirm kann beispielsweise starr im Bereich des sogenannten Armaturenbretts angeordnet sein.

Aus der DE 1 1 2008 001 538 T5 ist ferner eine schwenkbare Display-Vorrichtung bekannt, die an einer Innenseite des Fahrzeugdachs montierbar ist und zwischen einer Betriebsposition, d.h. einer heruntergeklappten Stellung, und einer Nicht-Betriebsposition, d.h. einer in Richtung des Fahrzeugdachs hochgeklappten Stellung, verschwenkbar ist. Das Display ist insbesondere um eine Drehachse verschwenkbar, die parallel zu einer Displayoberfläche verläuft.

Ferner ist es aus der DE 10161663 A1 bekannt, im Bereich einer Armlehne einen Bildschirm unterzubringen, der von einer Nichtgebrauchsstellung in eine

Gebrauchsstellungen drehbar ist. Eine Schwenkachse verläuft hierbei parallel zu einer Bildschirmoberfläche.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bildschirmanordnung und ein Kraftfahrzeug mit einer derartigen Bildschirmanordnung zu schaffen, wobei ein Bildschirm in einem Fahrzeuginnenraum angeordnet ist und ergonomisch unterschiedliche Gebrauchsstellungen aufweist.

Diese Aufgabe wird durch eine Bildschirmanordnung gelöst, die die Merkmale von Patentanspruch 1 aufweist. Ferner wird die Aufgabe durch ein Kraftfahrzeug gelöst, das die Merkmale von Patentanspruch 13 aufweist. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen aufgeführt.

Erfindungsgemäß hat eine Bildschirmanordnung für ein Kraftfahrzeug einen, insbesondere ersten, Bildschirm, der in einem Fahrzeuginnenraum angeordnet ist bzw. anordenbar ist, wobei der Bildschirm um eine Drehachse drehbar ist, die im Wesentlichen senkrecht zu dem Bildschirm verläuft.

Mit dem Ausdruck„senkrecht zu dem Bildschirm" ist ein Verlauf der Drehachse gemeint, bei dem sich die Drehachse senkrecht zu der Bildschirmoberfläche, d.h. der Anzeigefläche des Bildschirms, erstreckt. Der Ausdruck„im Wesentlichen senkrecht" umfasst dabei auch Abweichungen der Drehachse von der Senkrechten um wenige Grad.

Dies hat den Vorteil, dass der Bildschirm in verschiedene Gebrauchsstellungen, d.h. Anzeigestellungen bzw. Bedienstellungen, gedreht werden kann, ohne eine

Anzeigeebene zu ändern, d.h. einer Ebene in der sich die Bildschirmoberfläche befindet. Der Nutzer/Bediener des Bildschirms, das heißt ein Fahrzeuginsasse, kann hierdurch den Bildschirm in eine für ihn ergonomisch günstigere Stellung überführen, ohne die Anzeigeebene zu verändern. Beispielsweise kann durch eine entsprechende Drehung des Bildschirms dieser leicht von einem Bildschirmformat in ein anderes Bildschirmformat überführt werden.

Die Bildschirmoberfläche ist bevorzugt im Wesentlichen eben ausgebildet.

Der Bildschirm kann bevorzugt rahmenlos ausgebildet sein, d.h. eine

Bildschirmoberfläche bzw. die Anzeigefläche des Bildschirms erstreckt sich im Wesentlichen bis an einen Rand des Bildschirms.

Das Kraftfahrzeug ist beispielsweise ein Personenkraftfahrzeug oder ein

Lastkraftfahrzeug.

Der Bildschirm kann als reine Anzeigevorrichtung oder auch als kombinierte Anzeige-/Eingabevorrichtung ausgeführt sein. Als Eingabevorrichtung ist der Bildschirm vorteilhaft berührungsempfindlich ausgeführt.

Der Bildschirm, das heißt die Anzeigefläche des Bildschirms, kann in

unterschiedlichen Geometrien, d.h. Bildschirmformaten, ausgeführt sein.

Beispielsweise kann der Bildschirm quadratisch, rechteckig, jeweils beispielsweise mit abgerundeten Ecken, rund, oval oder jede andere denkbare zweidimensionale Form aufweisen. Bevorzugt ist eine rechteckige Geometrie, insbesondere eine rechteckige Geometrie mit abgerundeten Ecken. Dabei kann der Bildschirm beispielsweise leicht durch Drehen von einem Hochformat in ein Querformat und umgekehrt überführt werden. Abgerundete Ecken sind formschön und vermeiden scharfkantige Ecken.

Vorteilhaft verläuft die Drehachse durch einen Randbereich des Bildschirms. Insbesondere verläuft die Drehachse beabstandet zu einer Mitte des Bildschirms. Mit anderen Worten verläuft die Drehachse exzentrisch zu einer Mitte des Bildschirms.

Hierdurch bewirkt das Drehen des Bildschirms um die Drehachse eine

verhältnismäßig große Positionsänderung des Bildschirms. Der Bildschirm kann beispielsweise in einen für eine Eingabe ergonomisch günstigeren Bereich in der gleichen Anzeigeebene gedreht werden und dann, wenn keine Eingabe mehr notwendig ist, von diesem Bereich wieder weggedreht werden.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung liegt die Drehachse des Bildschirms in einer Ebene, die parallel zur Fahrzeughauptfahrtrichtung und zur

Fahrzeughochrichtung des Kraftfahrzeugs verläuft. Im Fahrzeugkoordinatensystem ist damit eine Ebene gemeint, die in x-Richtung (eine Längsrichtung des

Kraftfahrzeugs) und z-Richtung (eine Hochrichtung des Kraftfahrzeugs) verläuft.

Dies ist dann vorteilhaft, wenn auch ein dem Bildschirm zugeordneter Fahrzeugsitz und damit der darauf sitzende Fahrzeuginsasse in die Fahrzeughauptfahrtrichtung ausgerichtet sind.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung verläuft die Drehachse in einem Bereich benachbart, bevorzugt seitlich, zu einem Fahrzeugsitz.

Die Ebene der Drehachse kann jedoch auch in einem kleinen Winkel gegenüber einer x/z Ebene in x-Richtung schräg verlaufen.

Somit kann der seitlich neben dem Fahrzeugsitz angeordnete Bildschirm etwas dem Fahrzeuginsassen auf dem Fahrzeugsitz zugewandt ausgebildet sein.

Beispielsweise können die Drehachse und damit der Bildschirm in einem Bereich, z.B. dem Bereich einer Mittelkonsole, zwischen zwei benachbarten Fahrzeugsitzen, beispielsweise zwischen zwei vorderen Fahrzeugsitzen eines

Personenkraftfahrzeugs, angeordnet sein.

Dies hat den Vorteil, dass der Bildschirm in einem Sichtbereich und/oder

Bedienbereich von beiden benachbarten Fahrzeugsitzen bzw. Sitzplätzen angeordnet ist.

Vorteilhaft ist der Bildschirm durch Drehen um die Drehachse in einen Bereich vor einen Fahrzeuginsassen drehbar und aus dem Bereich vor dem Fahrzeuginsassen wegdrehbar.

Durch das Wegdrehen aus dem Bereich vor dem sitzenden Fahrzeuginsassen, ist ein Zugang zu dem Fahrzeugsitz bzw. ein Einsteigen / Aussteigen für den

Fahrzeuginsassen erleichtert. Durch das Drehen des Bildschirms in den Bereich vor den Fahrzeuginsassen kann wiederum eine Sichtbarkeit der Anzeige des

Bildschirms bzw. eine Bedienbarkeit des Bildschirms für den sitzenden

Fahrzeuginsassen verbessert sein.

Der Bildschirm kann an einem freistehenden Arm drehbar gelagert sein.

Der freistehende Arm kann an einer Mittelkonsole und/oder einer Armlehne des Kraftfahrzeugs befestigt sein.

Der Bildschirm kann vorteilhaft an dem Fahrzeugsitz, beispielsweise an einer Armlehne des Fahrzeugsitzes, befestigt sein.

Zusätzlich zu einer Drehbarkeit um die zur Bildschirmoberfläche senkrechte Drehachse, kann der Bildschirm auch um weitere Drehachsen schwenkbar gelagert sein. Beispielsweise kann er zusätzlich um eine zweite Drehachse drehbar gelagert sein, die im Wesentlichen parallel zu der Bildschirmoberfläche verläuft.

Hierdurch kann ein Blickwinkel auf den Bildschirm von dem Fahrzeuginsassen angepasst werden, d.h. eine Anzeigeebene kann verändert werden.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist der Bildschirm transparent ausgebildet.

Hierdurch werden in den unterschiedlichen Drehstellungen des Bildschirms aus Sicht des Fahrzeuginsassen bzw. Nutzers des Bildschirms dahinter liegende Elemente des Fahrzeuginnenraums nicht verdeckt. Ferner hat ein transparenter Bildschirm eine vorteilhafte ästhetische Wirkung und lässt den Fahrzeuginnenraum modern erscheinen.

Der Bildschirm kann mittels organischen Leuchtdioden, OLEDs, ausgebildet sein.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung kann ein zweiter Bildschirm angeordnet sein, der im Wesentlichen parallel zu dem ersten Bildschirm gelagert ist. D.h. der erste Bildschirm und der zweite Bildschirm können in zueinander parallelen Ebenen drehbar ausgeführt sein und sich gegebenenfalls auch, in bestimmten Drehstellungen, überlappen.

Der zweite Bildschirm kann ebenfalls um die Drehachse, um die der erste

Bildschirm drehbar ist, drehbar sein. D.h. der erste Bildschirm und der zweite Bildschirm sind vorteilhaft um die gleiche Drehachse drehbar.

Besonders vorteilhaft weisen der erste Bildschirm und der zweite Bildschirm die gleiche äu ßere Form auf. Der erste Bildschirm und der zweite Bildschirm können dabei in eine Stellung drehbar sein, in der sie sich vollständig überlappen.

Dies ermöglicht eine einfache Verstaustellung des aus der Sicht des

Fahrzeuginsassen hinteren Bildschirms der beiden Bildschirme.

Eine Steuerung der Bildschirmanzeige, d.h. des Bildschirminhalts, also der angezeigten Inhalte, kann derart ausgebildet sein, dass die Bildschirmanzeige entsprechend der Drehung des Bildschirms, bzw. des ersten Bildschirms und des zweiten Bildschirms, anpassbar ist.

Bei der erfindungsgemäßen Bildschirmanordnung ist ferner ein Drehwinkelbereich des Bildschirms in Abhängigkeit eines Fahrmodus einstellbar. Insbesondere kann der Drehwinkelbereich in Abhängigkeit des Fahrmodus begrenzt sein.

Ein Fahrmodus ist beispielsweise ein Fahrmodus ohne Automation, d.h. keinerlei Automation beim Fahren des Fahrzeugs, ein Fahrmodus mit Fahr-Assistenz, ein Fahrmodus mit Teil-Automation, ein Fahrmodus mit bedingter Automation, ein Fahrmodus mit hoher Automation oder ein Fahrmodus mit voller Automation. Bei den ersten drei genannten Fahrmodi kontrolliert der Fahrer die Umgebung. Bei den letzten drei genannten Fahrmodi kontrolliert das System die Umgebung.

Beispielsweise könnte ein Drehwinkelbereich des Bildschirms in den ersten drei Fahrmodi derart begrenzt sein, dass die Bildschirmanzeige nicht au ßerhalb eines vorbestimmten Blickwinkelbereichs, d.h. eines Sichtfeldes, des Fahrers drehbar ist. Hierdurch ist sichergestellt, dass die Bildschirmanzeige, d.h. der Bildschirminhalt, innerhalb des vorbestimmten Blickwinkelbereichs des Fahrers bleibt. Im Falle eines Fahrmodus, bei dem das System die Umgebung kontrolliert, kann wiederum ein unbegrenzter bzw. maximaler Drehwinkelbereich des Bildschirms ermöglich sein. Es kann auch für jeden genannten Fahrmodus ein anderer Drehwinkelbereich des Bildschirms vorgegeben sein.

Die Begrenzung des Drehwinkelbereichs des Bildschirms kann derart ausgebildet sein, dass der Drehwinkelbereich des Bildschirms bei manueller Drehung des Bildschirms und/oder bei automatischer bzw. angetriebener Drehung des

Bildschirms begrenzt ist.

Der Bildschirm kann automatisch drehbar ausgebildet sein. Beispielsweise könnte abhängig von dem eingestellten Fahrmodus der Bildschirm automatisch eine vorgegebene Winkelposition einnehmen.

Bevorzugt ist der Bildschirm manuell und/oder angetrieben drehbar. Ist der

Bildschirm angetrieben drehbar, ist vorteilhaft ein elektromotorischer Antrieb vorgesehen. Der elektromotorische Antrieb ist über eine Steuereinheit ansteuerbar.

Zusätzlich zu einer Abhängigkeit des Drehwinkelbereichs von einem Fahrmodus kann der Drehwinkelbereich in Abhängigkeit einer Sitzposition des Fahrers einstellbar sein.

Vorstehend genannte Weiterbildungen der Erfindung können soweit möglich und sinnvoll beliebig miteinander kombiniert werden.

Es folgt eine Kurzbeschreibung der Figuren.

Figur 1 ist eine schematische Perspektivansicht eines Kraftfahrzeuginnenraums mit einer Bildschirmanordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Figur 2 ist eine schematische Perspektivansicht des Kraftfahrzeuginnenraums mit der Bildschirmanordnung in einer ersten Stellung gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Figur 3 ist eine schematische Perspektivansicht des Kraftfahrzeuginnenraums mit der Bildschirmanordnung in einer zweiten Stellung gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Figur 4 ist eine schematische Perspektivansicht des Kraftfahrzeuginnenraums mit der Bildschirmanmutung in einer dritten Stellung gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Es folgt eine detaillierte Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren.

Figur 1 zeigt eine Bildschirmanordnung in einem Kraftfahrzeuginnenraum 3 eines Personenkraftfahrzeugs gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden

Erfindung. Die Bildschirmanordnung weist einen ersten Bildschirm 1 und einen zweiten Bildschirm 2 auf, die jeweils um dieselbe Drehachse 5 drehbar sind. Der erste Bildschirm 1 und der zweite Bildschirm 2 sind an einem freistehenden Arm 7 drehbar gelagert, der sich zwischen einem Fahrersitz 9, der vor einem Lenkrad 13 angeordnet ist, und einem nicht gezeigten Beifahrersitz im Bereich einer

Mittelkonsole des Kraftfahrzeuginnenraums befindet. Der Arm 7 kann an der Mittelkonsole oder an einem der genannten Fahrzeugsitze befestigt sein. Die Drehachse 5 verläuft im Wesentlichen parallel zu einer Ebene, die durch eine x-Richtung (eine Fahrzeuglängsrichtung) und eine z-Richtung (eine

Fahrzeughochrichtung) des Fahrzeugkoordinatensystems gebildet ist. Die

Drehachse 5 verläuft in einem Winkel gegenüber der x-Achse des

Fahrzeugkoordinatensystems entsprechend einem ergonomisch günstigen

Blickwinkels eines Fahrzeuginsassen auf die Bildschirmanordnung. Beide

Bildschirme 1 , 2 weisen die gleiche geometrische Form auf. Insbesondere sind die Bildschirme 1 , 2 im Wesentlichen rechteckig mit abgerundeten Ecken ausgeführt. Die Drehachse 5 verläuft au ßer mittig durch einen Randbereich der Bildschirme 1 , 2. Der erste Bildschirm 1 ist in Figur 1 in eine obere Stellung, die auch Mittelstellung genannt werden kann, gedreht und bildet damit in dieser Stellung einen im

Wesentlichen hochformatigen Bildschirm. Der zweite Bildschirm 2 ist in Figur 1 in eine rechte Stellung gedreht und bildet damit in dieser Stellung einen im

Wesentlichen querformatigen Bildschirm aus, der in einen Bereich vor den

Beifahrersitz gedreht ist. Der erste Bildschirm 1 ist insbesondere mit seinem oberen Abschnitt in den Bereich oberhalb einer sogenannten 30°-Linie 1 1 gedreht, d.h. der obere Abschnitt des ersten Bildschirms 1 ragt in der oberen Stellung in einen Blickwinkelbereich des Fahrzeugfahrers von 0 ° bis 30 ° hinein. Die 30 °-Linie 1 1 bildet einen Blickwinkel des Fahrzeugfahrers nach schräg unten abweichend von der x-Richtung, unterhalb welchem Blickwinkel - also bei Blickwinkeln von größer als 300 - üblicherweise kein für einen Fahrzeugfahrer relevanter / sichtbarer bzw. während der Fahrt für den aktiven Fahrzeugfahrer nutzbarer Bildschirm angeordnet sein sollte. Der erste Bildschirm 1 und der zweite Bildschirm 2 gemäß dem

Ausführungsbeispiel sind formschön im Wesentlichen ohne Rahmen ausgeführt und sind ferner transparent. Beide Bildschirme 1 , 2 sind als berührungsempfindliche Bildschirme nicht nur als reine Anzeigevorrichtung sondern auch als

Eingabevorrichtungen ausgeführt.

In der in Figur 1 gezeigten Stellung des ersten Bildschirms 1 befindet dieser sich in einer Stellung, in der üblicherweise für den Fahrzeugfahrer relevante Informationen bzw. Fahrzeugfunktionen dargestellt sind und gegebenenfalls auswählbar sind. Zumindest ein Bereich des Bildschirms befindet sich in dieser Stellung oberhalb der 30° Linie 1 1 . Der erste Bildschirm 1 kann hierbei derartig angesteuert sein, dass eine Anzeige lediglich in dem Bereich oberhalb der 30°-Linie erfolgt.

Figur 2 ist eine schematische perspektivische Ansicht der Bildschirmanordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei sich der erste Bildschirm 1 in einer linken Stellung befindet. Der zweite Bildschirm 2 befindet sich, wie in Figur 1 dargestellt ist, in der rechten Stellung. Die linke Stellung des erste Bildschirms 1 ist dann vorteilhaft, wenn der Fahrzeuginsasse (üblicherweise der Fahrzeugfahrer) auf dem Fahrersitz 9 nicht fährt, d.h. dass das Kraftfahrzeug steht oder dass sich das Kraftfahrzeug in einem automatischen oder teil-automatischen Fahrmodus befindet. Hierbei ist der erste Bildschirm 1 zu dem Fahrzeuginsassen auf dem Fahrersitz 9 hin gedreht, sodass der Fahrzeuginsasse gegebenenfalls leichter Eingaben über den ersten Bildschirm 1 durchführen kann und

gegebenenfalls eine Sicht des Fahrzeuginsassen, der auf dem Fahrersitz 9 sitzt, auf den ersten Bildschirm 1 verbessert ist.

Wie in Figur 2 oder auch Figur 3 und 4 zu erkennen ist, ist der Arm 7 an einer Armlehne 17 befestigt. Die Armlehne 17 kann fest mit dem Fahrzeugsitz 9 oder mit einer nicht gezeigten Mittelkonsole verbunden sein.

Figur 3 ist eine schematische perspektivische Ansicht der Bildschirmanordnung, die in Figur 1 gezeigt ist. Mit anderen Worten befinden sich in Figur 1 und Figur 3 der erste Bildschirm 1 und der zweite Bildschirm 2 in der gleichen Stellung, d.h. der rechten Stellung und der Mittelstellung. Figur 1 und Figur 3 zeigen lediglich

Ansichten aus leicht unterschiedlichen Perspektiven.

Figur 4 ist eine schematische perspektivische Ansicht der Bildschirmanordnung, wobei der erste Bildschirm 1 und der zweite Bildschirm 2 beide in die rechte Stellung gedreht sind. Hierdurch überlappt der erste Bildschirm 1 den zweiten Bildschirm 2 vollständig. Es sind nur Inhalte auf dem ersten Bildschirm 1 sichtbar. Eingaben sind in dieser Stellung lediglich über den ersten Bildschirm 1 möglich. Mit anderen Worten befindet sich der zweite Bildschirm 2 in einer

Nichtgebrauchsstellung hinter dem ersten Bildschirm 1 . Der zweite Bildschirm 2 ist in dieser Stellung durch eine Steuerung deaktiviert. Dies ist dann vorteilhaft, wenn der zweite Bildschirm 2 nicht benötigt wird oder eine andere Stellung der

Bildschirme 1 , 2 von den Fahrzeuginsassen nicht gewünscht ist.

Ebenso können der ersten Bildschirm 1 und zweite Bildschirm 2 in einer einander vollständig überlappenden Stellung in die Mittelstellung gedreht sein, wobei hier der erste Bildschirm 1 den zweiten Bildschirm 2 verdeckt.

Eine Steuerung des Bildschirminhalts, d.h. der angezeigten Informationen, ist derart ausgeführt, dass der Bildschirminhalt sich an die jeweilige Stellung des jeweiligen Bildschirms anpasst. Zum Beispiel wird der Bildschirminhalt in Übereinstimmung mit dem Drehwinkel des Bildschirms gedreht. Ferner werden, wie vorstehend bereits erläutert ist, in der oberen Stellung andere bzw. Inhalte dargestellt, wie in der linken Stellung oder der rechten Stellung. In der oberen Stellung werden Inhalte für den aktiven Fahrzeugfahrer dargestellt, während in der linken Stellung und in der

rechten Stellung eher Unterhaltungsinhalte dargestellt werden bzw. eine größere Eingabefunktionalität zur Verfügung steht.

Insgesamt bildet die Bildschirmanordnung mit den Bildschirmen 1 , 2 sehr variable Anzeige- und Eingabevorrichtung für die Fahrzeuginsassen. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Kraftfahrzeug über verschiedene Fahrmodi, manuell, teilautomatisch bzw. vollautomatisch, verfügt. Ferner ist die Anordnung des ersten Bildschirms 1 und des zweiten Bildschirms 2 an dem Arm 7 im Bereich der

Mittelkonsole insoweit vorteilhaft, als dass der Bildschirm 1 ,2 in eine für Eingaben auf beiden Sitzplätzen jeweils angenehme Stellung angeordnet werden kann. Durch Drehen des jeweiligen Bildschirms 1 , 2 in Richtung des Fahrzeuginsassen kann die Eingabestellung weiter verbessert werden.