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1. (WO2019030085) METHOD FOR SETTING A DRIVING SPEED OF A MOTOR VEHICLE, AND MOTOR VEHICLE HAVING A CONTROL UNIT
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Patentansprüche

1. Verfahren zum Einstellen einer Fahrgeschwindigkeit (1 1 ) eines Kraftfahrzeugs (10) auf einem Fahrweg (12), wobei eine Steuervorrichtung (10') des Kraftfahrzeugs (10) die Fahrgeschwindigkeit (1 1 ) in Abhängigkeit von einer durch zwei Extremstellungen (15, 16) begrenzten Bedienstellung (14) einer durch einen Fahrer bedienbaren Pedalvorrichtung (13) des Kraftfahrzeugs (10) einstellt,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Steuervorrichtung (10') die Bedienstellung (14) der Pedalvorrichtung (13) erfasst und in Abhängigkeit von der erfassten Bedienstellung (14) zumindest in einem vorbestimmten Fahrmodus (30) eine zur jeweiligen Bedienstellung (14) korrespondierende Soll- Fahrgeschwindigkeit (22) ermittelt und die Steuervorrichtung (10') die Fahrgeschwindigkeit (1 1 ) korrespondierend zu der jeweiligen Soll-Fahrgeschwindigkeit (22) unabhängig von einer aktuellen Beschaffenheit (17, 18) des Fahrweges (12) mittels einer Regelung einstellt, solange die jeweilige Bedienstellung (14) erfasst wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei bei einer Änderung der Bedienstellung (14) in

Richtung einer der ersten Extremstellungen (15) die Soll-Fahrgeschwindigkeit (22) erhöht wird und bei einer Änderung der Bedienstellung (14) in Richtung einer zweiten der Extremstellungen (16) die Soll-Fahrgeschwindigkeit (22) verringert wird.

3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei als Pedalvorrichtung (13) ein einziges Fahrzeugpedal des Kraftfahrzeugs (10) verwendet wird, wobei die Extremstellungen (15, 16) jeweils zu einer durch den Fahrmodus (30) vorbestimmten Soll- Fahrgeschwindigkeit (22) korrespondieren.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei als Pedalvorrichtung (13) ein Beschleunigungspedal verwendet wird und eine Änderung der Bedienstellung (14) des Beschleunigungspedals von einer unbedienten Extremstellung (15) in eine durchgedrückte Extremstellung (16) mit einer Erhöhung der Soll-Fahrgeschwindigkeit (22) korrespondiert, und/oder als Pedalvorrichtung (13) ein Bremspedal verwendet wird und eine Änderung dessen Bedienstellung (14) von einer unbedienten Extremstellung (15) in eine durchgedrückte Extremstellung (16) mit einer Verringerung der Soll-Fahrgeschwindigkeit (22) korrespondiert.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Soll- Fahrgeschwindigkeit (22) durch die Bedienstellung (14) der Pedalvorrichtung (13) in Kombination mit einer vorbestimmten Pedalkennlinie (20, 21 ) der Pedalvorrichtung (13) ermittelt wird.

6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei als die Pedalkennlinie (20, 21 ) eine nicht-lineare

Pedalkennlinie (20, 21 ) genutzt wird und/oder die Pedalkennlinie (20, 21 ) von einem Benutzer ausgewählt und/oder definiert wird.

7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, wobei die Pedalkennlinie (20, 21 ) zumindest

bezüglich einer Auswirkung einer Änderung der Bedienstellung (14) auf eine Änderung der Soll-Fahrgeschwindigkeit (22) in Abhängigkeit der Fahrgeschwindigkeit (1 1 ) und/oder einer aktuellen Getriebeübersetzung eingestellt wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 7, wobei die Steuervorrichtung (10)' die vorbestimmte Pedalkennlinie (20, 21 ) bei Erfassen eines Kick-Down der Pedalvorrichtung (13) verändert oder nach dem Kick-Down eine andere vorbestimmte Pedalkennlinie (20, 21 ) zum Bestimmen der Soll-Fahrgeschwindigkeit (22) verwendet.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei die Steuervorrichtung zumindest in Abhängigkeit von einer Wettersituation, welche die Steuervorrichtung in Abhängigkeit von die Wettersituation charakterisierenden Wetterdaten ermittelt, die vorbestimmte Pedalkennlinie auswählt.

10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Steuervorrichtung die Wetterdaten zumindest von einer externen, übergeordneten Recheneinrichtung über eine Funkverbindung empfängt.

1 1 . Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, wobei die Steuervorrichtung die Wetterdaten

zumindest von einer Fahrzeugkomponente des Kraftfahrzeugs empfängt.

12. Verfahren nach Anspruch 1 1 , wobei die Fahrzeugkomponente eine Sensoreinrichtung oder eine Scheibenwischereinrichtung oder eine Scheinwerfereinrichtung ist.

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 12, wobei die Steuervorrichtung zumindest in Abhängigkeit von einer Verkehrssituation des Kraftfahrzeugs, welche die Steuervorrichtung in Abhängigkeit von die Verkehrssituation des Kraftfahrzeugs charakterisierenden Verkehrsdaten ermittelt, die vorbestimmte Pedalkennlinie auswählt.

14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei die Steuervorrichtung die Verkehrsdaten zumindest von der externen, übergeordneten Recheneinrichtung über eine Funkverbindung empfängt.

15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Steuervorrichtung die Verkehrsdaten zumindest von einer Sensoreinrichtung empfängt.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 15, wobei die Steuervorrichtung zumindest in Abhängigkeit von einer Geschwindigkeitsvorgabe, welche die Steuervorrichtung in Abhängigkeit von die Geschwindigkeitsvorgabe charakterisierenden Geschwindigkeitsdaten ermittelt, die vorbestimmte Pedalkennlinie auswählt.

17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei die Steuervorrichtung die Geschwindigkeitsdaten zumindest von der externen, übergeordneten Recheneinrichtung über eine Funkverbindung empfängt.

18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, wobei die Steuervorrichtung die Geschwindigkeitsdaten zumindest von einer Fahrzeugkomponente des Kraftfahrzeugs empfängt.

19. Verfahren nach Anspruch 18, wobei die Fahrzeugkomponente eine Sensoreinrichtung oder ein Navigationssystem ist.

20. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der vorbestimmte

Fahrmodus (30, 31 ) eine Geländefahrt und/oder eine Fahrt oder ein Rangieren des Kraftfahrzeugs (10) mit einem an das Fahrzeug (10) gekoppeltem Anhänger ist.

21. Kraftfahrzeug (10) mit einer Pedalvorrichtung (13) und einer Steuervorrichtung zum zu einer Bedienstellung (14) der Pedalvorrichtung (13) korrespondierenden Einstellen einer Fahrgeschwindigkeit (1 1 ) Kraftfahrzeugs (10), dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (10') dazu ausgestaltet ist, ein Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche auszuführen.