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1. (WO2019029897) METHOD FOR OPERATING A FUEL CELL ARRANGEMENT
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Ansprüche

1. Verfahren (200) zum Betreiben einer Brennstoffzellenanordnung (1) mit einer Brennstoffzelle (10), einem elektromagnetisch gesteuerten Dosierventil (4), einer Zufuhrleitung (16) und einer Strahlpumpe (2), wobei das Dosierventil (4) fluidisch mit der Strahlpumpe (2) über die Zufuhrleitung (16) verbunden ist und der Strahlpumpe (2) einen Wasserstoffmassenstrom (20) zuführt, wobei die Strahlpumpe (2) den Wasserstoffmassenstrom (20) einem Anodenbereich (101) der Brennstoffzelle (10) zuführt, wobei die Brennstoffzelle (10) einen maximalen Lastpunkt aufweist, gekennzeichnet durch die nachfolgenden Schritte:

Festlegen (26) eines vorgegebenen Lastpunkts (23), wobei der Lastpunkt (23) kleiner als der maximale Lastpunkt ist;

Wenn der Lastpunkt (23) kleiner oder gleich einem vorbestimmten Schwellwert ist:

Anlegen (28) einer elektrischen Stromstärke an das Dosierventil (4) in einer aktiven Phase (44) für eine Zeitdauer ti, wobei das Dosierventil (4) zumindest teilweise geöffnet wird, so dass ein erster Wasserstoffmassenstrom ji aus dem Dosierventil (4) in Richtung der Strahlpumpe (2) strömt;

Minimieren (30) der elektrischen Stromstärke an dem Dosierventil (4) in einer passiven Phase der Brennstoffzelle (10) für eine Zeitdauer so dass das Dosierventil (4) vollständig geschlossen oder zumindest so weit geschlossen wird, dass ein zweiter Wasserstoffmassenstrom aus dem Dosierventil (4) in Richtung der Strahlpumpe (2) strömt, wobei kleiner als ji ist;

Zyklisches Wiederholen (32) der Schritte 1 und 2, wobei der Zyklus die aktive (44) und die passive (45) Phase umfasst.

Verfahren (200) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Schwellwert zwischen 20 und 50 % des maximalen Lastpunkts der Brennstoffzelle (10) liegt.

Verfahren (200) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lastpunkt (23) über die Zeitdauern der aktiven Phase (44) und/oder das Verhältnis von aktiver (44) zu passiver (45) Phase eingestellt wird.

Verfahren (200) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Überschreiten des vorbestimmten Schwellwerts die angelegte elektrische Stromstärke an dem Dosierventil (4) während der aktiven Phase (44) oder die Zeitdauer ti oder die Zeitdauer t2 verändert wird.

Verfahren (200) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Schwellwerts das Dosierventil (4) als Proportionalventil betrieben wird, so dass das Dosierventil (4) zu jedem Zeitpunkt zumindest teilweise geöffnet ist und kontinuierlich Wasserstoff aus dem Dosierventil (4) in Richtung der Strahlpumpe (2) strömt.

Verfahren (200) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der aktiven Phase (44) eine so hohe elektrische Stromstärke an das Dosierventil (4) angelegt wird, dass das Dosierventil (4) vollständig geöffnet wird.

Verfahren (200) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der aktiven Phase (44) der Lastpunkt 50 % des maximalen Lastpunkts der Brennstoffzelle (10) beträgt.

Verfahren (200) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der passiven Phase (45) ein Mindestlastpunkt in einem Bereich unter 10 % des maximalen Lastpunkts der Brennstoffzelle (10) liegt.

9. Verfahren (200) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck zumindest zeitweise, vorzugsweise kontinuierlich, in der Zufuhrleitung (16) mittels einer Druckmesseinheit (6, 8) gemessen wird.

10. Steuergerät (17) eingerichtet zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

11. Brennstoffzellenanordnung (1) mit einem Steuergerät (17) nach Anspruch 10.