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1. (WO2019025177) PRESS AND METHOD FOR COLD WORKING A BLANK TO FORM A HOLLOW BODY
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Patentansprüche :

1. Presse (10), die zum Kaltumformen eines Ausgangsteils (13) in einen Hohlkörper (14) eingerichtet ist,

mit einer Ramme (11), die mittels einer Führungsanordnung (19) in einer Arbeitsrichtung (A) linear bewegbar gelagert ist,

mit einem Antrieb (18), der dazu eingerichtet ist, die Ramme (11) in der Arbeitsrichtung (A) zu bewegen,

mit einem an der Ramme (11) angeordneten Rammenwerkzeug (12), das dazu eingerichtet ist, das Ausgangsteil (13) durch die Bewegung in Arbeitsrichtung (A) relativ zu einem Matrizenwerkzeug (26) in den Hohlkörper (14) umzuformen,

dadurch gekennzeichnet, dass die Ramme (11) aus einer Eisen-Legierung mit einem Wärmeausdehnungskoeffizienten ( ) von maximal 3,0 · 10"6 K'1 besteht.

2. Presse nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass die Eisen-Legierung einen weiteren Hauptlegierungsbestandteil aufweist, dessen Massenanteil in der Eisen-Legierung den Wärmeausdehnungskoeffizienten ( ) bestimmt.

3. Presse nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Hauptlegierungsbestandteil Nickel ist und dass der Massenanteil des Nickels in der Eisen-Legierung 30% bis 42% beträgt.

4. Presse nach Anspruch 2 oder 3,

dadurch gekennzeichnet, dass die Eisen-Legierung wenigstens einen weiteren Legierungsbestandteil aufweist.

5. Presse nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass der Massenenteil des wenigstens einen weiteren Legierungsbestandteils in der Eisen-Legierung maximal 10% beträgt.

6. Presse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der Massenanteil des Eisens in der Eisen-Legierung maximal 58% bis 70% beträgt .

7. Presse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsanordnung (19) mehrere separate Lagerstellen (21) aufweist, die in Arbeitsrichtung (A) mit Abstand zueinander angeordnet sind .

8. Presse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Rammenwerkzeug (12) aus einem Material besteht, das sich von dem Material der Ramme (11) unterscheidet.

9. Presse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Matrizenwerkzeug einen Abstreckkanal (28) mit wenigstens einem Abstreckring (29) aufweist.

10. Presse nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, dass ein Niederhalter (31) vorhanden ist, der eine in Arbeitsrichtung (A) bewegbare Niederhalterhülse (32) aufweist, die koaxial zu der Ramme (11) angeordnet ist, wobei der Niederhalter (31) dazu eingerichtet ist, das Ausgangsteil (13) mit einer Niederhaltekraft zu beaufschlagen, während die Ramme (11) mit dem Rammenwerkzeug (12) das Ausgangsteil (13) in den Abstreckkanal (28) bewegt.

11. Presse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass ein Formwerkzeug (40) vorhanden ist, das dazu eingerichtet ist, mit einer Stirnseite (12a) des Rammenwerkzeugs (12) zusammenzuarbeiten, um den Hohlkörper (14) an dessen geschlossener Axialseite umzuformen.

12. Verfahren zur Herstellung eines Hohlkörpers (14) aus einem Ausgangsteil (13) durch Kaltumformen unter Verwendung einer Presse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit folgenden Schritten:

- Anordnen eines Ausgangsteils (13) zwischen der Ramme (11) und dem Matrizenwerkzeug (26),

- Bewegen der Ramme (11) mit dem Rammenwerkzeug (12) in Arbeitsrichtung (A) gegen das Ausgangsteil (13) und Kaltumformen des Ausgangsteils (13) zwischen dem Rammenwerkzeug (12) und dem Matrizenwerkzeug (26) .

13. Verfahren nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsteil (13) zum Umformen durch die Bewegung der Ramme (11) durch einen Abstreckkanal (28) mit wenigstens einem Abstreckring (29) bewegt wird.

14. Verfahren nach Anspruch 13,

dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsteil (13) während des Bewegens des Ausgangsteils (13) in den Ab- Streckkanal (28) mittels eines Niederhalters (31) mit einer Niederhaltekraft beaufschlagt wird.

Verfahren nach Anspruch 13 oder 14,

dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Hindurchbewegen des Ausgangsteils (13) durch den Abstreckkanal (28) ein Bereich an einer geschlossenen Axialseite des abgestreckten Ausgangsteils (13) zwischen einer Stirnseite

(12a) des Rammenwerkzeugs (12) und einem Formwerkzeug

(40) umgeformt wird.