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1. (WO2019025130) MACHINING OF WORKPIECES WITH ERROR COMPENSATION
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Patentansprüche

1. Bearbeitungsverfahren für ein Werkstück (2) durch eine Werkzeugmaschine (1),

- wobei einer Steuereinrichtung (5) der Werkzeugmaschine (1) eine Folge von Sollwertvektoren (V) vorgegeben wird,

- wobei die Sollwertvektoren (V) für eine Mehrzahl von lagegeregelten Achsen (3) der Werkzeugmaschine (1) jeweils einen Lagesollwert (x*, y*, z*, ...) umfassen,

- wobei die Steuereinrichtung (5) die lagegeregelten Achsen (3) über einen jeweiligen Lageregler (10) entsprechend den jeweiligen Lagesollwerten (x*, y*, z*, ...) ansteuert, so dass ein Werkzeug (4) der Werkzeugmaschine (1) entlang einer durch die Folge von Sollwertvektoren (V) definierten Bahn (9) relativ zu dem Werkstück (2) verfahren wird,

- wobei in einer der Steuereinrichtung (5) zugeordneten Speichereinrichtung (11) zumindest für einen ersten Abschnitt der Bahn (9) für mindestens eine der lagegeregelten Achsen (3) unter direkter oder indirekter Zuordnung zu den mit dem ersten Abschnitt der Bahn (9) korrespondierenden Sollwertvektoren (V) eine Anzahl von Sätzen (22) von jeweiligen Korrekturwertvektoren hinterlegt ist, so dass die Korrekturwertvektoren des jeweiligen Satzes (22) eine Folge bilden,

- dass die Korrekturwertvektoren für die Achsen (3) jeweils einen Korrekturwert (ex) für den jeweils korrespondierenden Sollwert (x*) des jeweils zugeordneten Sollwertvektors (V) umfassen und

- wobei die Steuereinrichtung (5) zusätzlich zum jeweiligen Sollwertvektor (V) auch den jeweils korrespondierenden Korrekturwertvektor eines der Sätze (22) aus der Speichereinrichtung (11) abruft und dessen Korrekturwerte (ex) beim Verfahren des Werkzeugs (4) relativ zu dem Werkstück (2) entlang des ersten Abschnitts der Bahn (9) bei der Ansteue- rung der jeweiligen Achse (3) zusätzlich zu den jeweiligen

Lagesollwerten (x*) berücksichtigt.

2. Bearbeitungsverfahren nach Anspruch 1,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Sollwertvektoren (V) jeweils ausschließlich die Position (x, y, z) des Werkzeugs (4) relativ zum Werkstück (2) bestimmen.

3. Bearbeitungsverfahren nach Anspruch 1,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Sollwertvektoren (V) die Position (x, y, z) und die Orientierung ( , ß) des Werkzeugs (4) relativ zum Werkstück (2) bestimmen.

4. Bearbeitungsverfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Sätze (22) von Korrekturwertvektoren für den ersten Abschnitt der Bahn (9) in der Speichereinrichtung (11) auch für mindestens einen zweiten Abschnitt der Bahn (9) unter Zuordnung zu den mit dem zweiten Abschnitt der Bahn (9) korrespondierenden Sollwertvektoren (V) hinterlegt sind und dass die Steuereinrichtung (5) die Korrekturwertvektoren eines der Sätze (22) beim Verfahren des Werkzeugs (4) relativ zu dem Werkstück (2) entlang des zweiten Abschnitts der Bahn (9) aus der Speichereinrichtung (11) abruft und dessen Korrekturwerte (ex) bei der Ansteuerung der jeweiligen Achse (3) zusätzlich zu den jeweiligen Lagesollwerten (x*) berücksichtigt.

5. Bearbeitungsverfahren nach einem der obigen Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass zu Beginn der Bearbeitung des Werkstücks (2) durch die Werkzeugmaschine (1) eine Aufspannung (A) des Werkstücks (2) in einer Werkstückhalterung (21) der Werkzeugmaschine (1) er-fasst wird und dass die Steuereinrichtung (5) die Korrekturwerte (ex) vor ihrer Berücksichtigung anhand der erfassten Aufspannung (A) modifiziert.

6. Bearbeitungsverfahren nach einem der obigen Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Steuereinrichtung (5) beim Berücksichtigen der Kor- rekturwerte (ex) zusätzlich einen Zeitversatz zwischen dem jeweiligen Korrekturwert (ex) und dem jeweiligen Sollwertvek-tor (V) berücksichtigt.

7. Bearbeitungsverfahren nach einem der obigen Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Steuereinrichtung (5) mindestens einen weiteren Regler (13, 14) implementiert, der dem jeweiligen Lageregler (10) unterlagert ist und dass die Steuereinrichtung (5) aus den Korrekturwerten (ex) ein Vorsteuersignal (vV , aV ) ableitet und dem unterlagerten Regler (13, 14) zuführt.

8. Bearbeitungsverfahren nach einem der obigen Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Anzahl von Sätzen (22) von Korrekturwertvektoren größer als 1 ist und dass die Steuereinrichtung (5) in Abhängigkeit von weiteren, von dem Abschnitt der Bahn (9) verschiedenen Parametern (P) auswählt, welchen der Sätze (22) von Korrekturwertvektoren sie aus der Speichereinrichtung (11) abruft und somit welche Korrekturwerte (ex) sie bei der Ansteuerung der jeweiligen Achse (3) zusätzlich zum jeweiligen Lagesollwert (x*) berücksichtigt.

9. Bearbeitungsverfahren nach einem der obigen Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Steuereinrichtung (5) die Korrekturwertvektoren des jeweiligen Satzes (22) vor ihrer Berücksichtigung anhand einer Verfahrgeschwindigkeit (v) beim Abfahren der Bahn (9) modifiziert .

10. Bearbeitungsverfahren nach einem der obigen Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Steuereinrichtung (5) durch Vergleich eines jeweiligen Lageistwerts (x) mit dem jeweiligen Lagesollwert (x*) der lagegeregelten Achse (3) einen Lageregelfehler (e) ermittelt und dass die Steuereinrichtung (5) die Korrekturwerte (ex) des jeweiligen Satzes (22) von Korrekturwertvektoren anhand des Lageregelfehlers (e) modifiziert.

11. Steuerprogramm für eine Steuereinrichtung (5) einer Werkzeugmaschine (1), wobei das Steuerprogramm Maschinencode (7) umfasst, der von der Steuereinrichtung (5) abarbeitbar ist, wobei die Abarbeitung des Maschinencodes (7) durch die Steuereinrichtung (5) bewirkt, dass die Steuereinrichtung (5) die Werkzeugmaschine (1) gemäß einem Bearbeitungsverfahren nach einem der obigen Ansprüche betreibt.

12. Steuereinrichtung für eine Werkzeugmaschine (1), die mit einem Steuerprogramm (6) nach Anspruch 11 programmiert ist, so dass sie im Betrieb die Werkzeugmaschine (1) gemäß einem Bearbeitungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11 betreibt .

13. Werkzeugmaschine zum Bearbeiten eines Werkstücks (2) durch ein Werkzeug (4),

- wobei die Werkzeugmaschine eine Mehrzahl von lagegeregelten Achsen (3) aufweist, mittels derer das Werkzeug (4) entlang einer Bahn (9) relativ zu dem Werkstück (2) verfahrbar ist, wobei die Werkzeugmaschine eine Steuereinrichtung (5) nach Anspruch 12 aufweist, über welche die Achsen (3) der

Werkzeugmaschine lagegeregelt werden.