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1. (WO2019008012) DISCHARGE DEVICE
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Ansprüche

Ausstoßvorrichtung, insbesondere nadelfreie Injektionsvorrichtung, zum

Ausstoßen zumindest eines Stoffs (12a; 12b), insbesondere eines Wirkstoffs und/oder eines Farbstoffs, vorzugsweise eines Fluids und/oder eines Pulvers, vorteilhaft zur Injektion in Gewebe, insbesondere in und/oder unter Haut, mit zumindest einer Antriebseinheit (14a-e), die zu einer Erzeugung zumindest einer Betätigungsbewegung für zumindest ein Ausstoßelement (16a; 16b; 16e) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (14a-e) zumindest ein zumindest teilweise magnetisch formveränderliches

Antriebselement (18a-e) aufweist.

2. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch eine

Einstelleinheit (20a; 20e), die zu einer Einstellung zumindest eines

Funktionsparameters vorgesehen ist.

Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die

Einstelleinheit (20a) eine Steuer- und/oder Regeleinheit (22a) umfasst, die z einer Ansteuerung der Antriebseinheit (14a) vorgesehen ist.

Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (22a) dazu vorgesehen ist, zumindest einen Antriebsparameter für die Antriebseinheit (14a) in Abhängigkeit von zumindest einem Ausstoßparameter und/oder in Abhängigkeit von zumindest einem Stoffparameter zumindest teilweise automatisiert anzupassen.

5. Ausstoßvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch

gekennzeichnet, dass die Einstelleinheit (20e) zumindest ein zumindest teilweise mechanisches Einstellelement (24e) aufweist.

6. Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch zumindest eine Sensorschnittstelle (26a), die zu einer Verbindung mit zumindest einem Sensor vorgesehen ist.

7. Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch zumindest eine Sensoreinheit (28a), die zu einer Erfassung zumindest eines Parameters, insbesondere eines

Ausstoßzielparameters und/oder eines Stoffparameters, vorgesehen ist.

8. Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch zumindest eine Datenschnittstelle (30a), die zu einer Verbindung mit zumindest einer Datenbank vorgesehen ist.

9. Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (14a) zumindest eine ansteuerbare Magneteinheit (32a; 32b) aufweist, die zu einer Erzeugung zumindest eines Formveränderungsmagnetfelds für das Antriebselement (18a; 18b) vorgesehen ist.

10. Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch das Ausstoßelement (16a; 16b) und durch zumindest eine Ausstoßkammer (34a; 34b), in welcher das Ausstoßelement (16a; 16b) in zumindest einem Betriebszustand zumindest teilweise angeordnet ist.

1 1 . Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest die Ausstoßkammer (34e) wechselbar ausgebildet ist.

12. Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (14a) dazu vorgesehen ist, insbesondere in zumindest einem Eindringbetriebszustand, zumindest einen Ausstoß des Stoffs (12a) mit zumindest einer ersten Geschwindigkeit und, insbesondere in zumindest einem Zuführbetriebszustand, mit zumindest einer von der ersten Geschwindigkeit verschiedenen zweiten Geschwindigkeit zu bewirken.

13. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Geschwindigkeit größer ist als 20 m/s und vorteilhaft größer als 100 m/s.

14. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Geschwindigkeit kleiner ist als die erste Geschwindigkeit.

15. Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch zumindest ein Stoffreservoir (36a; 36b), welches zu einer Aufnahme des auszustoßenden Stoffs (12a; 12b) in einem Umfang vorgesehen ist, der für mehr als einen Ausstoßvorgang ausreichend ist.

16. Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch zumindest eine Rückstelleinheit (38a-d) mit zumindest einem Rückstellelement (40a-d), das in zumindest einem

Rückverformungsbetriebszustand zu einer Erzeugung einer

Rückverformungskraft für das Antriebselement (18a-d) vorgesehen ist.

17. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstellelement (40c; 40d) zumindest teilweise aus einem magnetisch formveränderlichen Material ausgebildet ist.

18. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstelleinheit (38a; 38b) zu einer zumindest teilweisen Erzeugung der Rückverformungskraft aus einer Druckkraft des Stoffs (12a; 12b) vorgesehen ist.

19. Ausstoßvorrichtung zumindest nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstelleinheit (38a) dazu vorgesehen ist, zumindest eine Befüllbewegung für zumindest eine Befüllung, insbesondere der Ausstoßkammer (34a) und/oder des Stoffreservoirs (36b), mit dem Stoff (12a) zu erzeugen.

20. Ausstoßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Antriebselement (18a) zumindest teilweise aus einer magnetischen Formgedächtnislegierung ausgebildet ist.

21 . Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die

magnetische Formgedächtnislegierung Nickel, Mangan und Gallium enthält.

22. Ausstoßvorrichtung nach Anspruch 20 oder 21 , dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Formgedächtnislegierung einkristallin ausgebildet ist.

23. Ausstoßgerät, insbesondere nadelfreies Injektionsgerät, insbesondere

Stoffapplikationsgerät und/oder Tätowiergerät oder dergleichen, mit zumindest einer Ausstoßvorrichtung (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

24. Verfahren mit einer Ausstoßvorrichtung (10a; 10b) nach einem der Ansprüche 1 bis 22.

25. Verwendung einer Ausstoßvorrichtung (10a; 10b) nach einem der Ansprüche 1 bis 22 zur Injektion zumindest eines Stoffs (12a) in Gewebe, insbesondere in Haut.