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1. (WO2018224592) PROCESS FOR PRODUCING FIBER COMPOSITE MATERIAL USING HYBRID POLYOL
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Patentansprüche

Verfahren zur Herstellung von Faserverbundwerkstoffen, bei dem man eine Isocyanat- komponente A und eine Polyolkomponente B zu einer Reaktionsmischung vermischt, Fasern mit der Reaktionsmischung imprägniert und die imprägnierten Fasern aushärtet, wobei die Polyolkomponente B das Alkoxylierungsprodukt einer Mischung, enthaltend mindestens einen fettbasierten Alkohol (i) und mindestens eine OH-funktionelle Verbindung mit aliphatisch gebundenen OH-Gruppen und einer OH-Funktionalität von 2 bis 4, die kein fettbasierter Alkohol ist, (ii) enthält.

Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Alkoxylierung zur Herstellung des Alkoxylierungsprodukts einer Mischung, enthaltend mindestens einen fettbasierten Alkohol (i) und mindestens eine OH-funktionelle Verbindung mit aliphatisch gebundenen OH-Gruppen und einer OH-Funktionalität von 2 bis 4, die kein fettbasierter Alkohol ist, (ii) mit Hilfe eines nucleophilen und/oder basischen Katalysators und mindestens einem Alkylenoxid erfolgt.

Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fettbasierte Alkohol (i) Ricinusöl enthält.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Alkylenoxid Propylenoxyd enthält.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die OH-funk- tionellen Verbindung (ii) 3 OH-Gruppen aufweist.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die OH-funk- tionellen Verbindung (ii) Glycerin und/oder Trimethylolpropan ist.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die OH-Zahl des Alkoxylierungsprodukts einer Mischung aus fettbasiertem Alkohol (i) und mindestens einer OH-funktionellen Verbindung mit aliphatisch gebundenen OH-Gruppen und einer OH-Funktionalität von 2 bis 4 (ii) 300 bis 600 mg KOH/g beträgt.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Viskosität des Alkoxylierungsprodukts einer Mischung aus fettbasiertem Alkohol (i) und mindestens einer OH-funktionellen Verbindung mit aliphatisch gebundenen OH-Gruppen und einer OH-Funktionalität von 2 bis 4 (ii) kleiner als 1500 vorzugsweise 1200, besonders bevorzugt 600 bis 1000 mPas, gemessen DIN 53019 beträgt.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil von fettbasiertem Alkohol (i) 10 bis 90 Gew.-% und OH-funktionellen Verbindung mit aliphatisch gebundenen OH-Gruppen und einer OH-Funktionalität von 2 bis 4 (ii) 90 bis 10 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Komponenten (i) und (ii), beträgt.

0. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Fasern Endlosfasern aus Glas oder Kohlefaser eingesetzt wird.

1 1. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil an Fasermaterial 30 bis 90 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Faserverbundwerkstoffs, beträgt.

12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Iso- cyanatkomponente A eine Mischung aus monomerem Diphenylmethandiisocyanat und höherkernigem Diphenylmethandiisocyanat enthält.

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass man die imprägnierten Fasern vor dem Aushärten aufwickelt.

14. Faserverbundmaterial, erhältlich nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13.

15. Verwendung eines Faserverbundmaterials nach Anspruch 14 als Mast bzw. als Rohr.