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1. (WO2018224258) DRIVE TRAIN AND OPERATING METHOD FOR A HYBRID VEHICLE WITH AN OVERRUN-ENABLED FORWARD GEAR
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Patentansprüche

1. Antriebsstrang für ein Hybridfahrzeug mit einer Verbrennungskraftmaschine (VKM), mit einem Getriebe (G) und mit einer Elektromaschine (EM), wobei die Elektromaschine (EM) zwischen der Verbrennungskraftmaschine (VKM) und dem Getriebe (G) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (G) mindestens einen freilaufgeschalteten, lediglich zugmomentübertragenden Vorwärtsgang (1 GF) und mindestens einen

freilauffreien Vorwärtsgang (2G) aufweist.

2. Antriebsstrang nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (G)

mindestens einen freilaufgeschalteten, lediglich zugmomentübertragenden, niedrigen, insbesondere ersten, Vorwärtsgang (1 GF) und mindestens einen freilauffreien, höheren, insbesondere zweiten, Vorwärtsgang (2G) aufweist.

3. Antriebsstrang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der

Antriebsstrang eine zwischen der Verbrennungskraftmaschine (VKM) und der

Elektromaschine (EM) angeordnete KO-Kupplung (K0) aufweist.

4. Antriebsstrang nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (G) als ein Stufengetriebe und/oder als ein Doppelkupplungsgetriebe ausgebildet ist.

5. Betriebsverfahren für ein Hybridfahrzeug mit einem Antriebsstrang nach einem der

vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenn ein freilaufgeschalteter, lediglich zugmomentübertragender, insbesondere niedriger, Vorwärtsgang (1 GF) des Getriebes eingelegt ist und während die Fahrzeuggeschwindigkeit (VF) unter einer bestimmten Einlegegeschwindigkeit (V2G) für einen freilauffreien, insbesondere höheren, Vorwärtsgang (2G) des Getriebes liegt und mindestens ein Kriterium für das Vorliegen eines Schubmoments ermittelt bzw. erfüllt wird, dann in den freilauffreien, insbesondere höheren, Vorwärtsgang (2G) geschaltet wird.

6. Betriebsverfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Schalten in den freilauffreien Vorwärtsgang (2G) ein Schleppmoment durch die Elektromaschine zur Rekuperation von Energie und zum Bremsen des Fahrzeugs und/oder durch die

Verbrennungskraftmaschine zum Bremsen des Fahrzeugs erzeugt wird.

7. Betriebsverfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Kriterium für das Vorliegen eines Schubmomentes

- das Vorliegen einer neutralen Fahrpedalstellung, und/oder

- das Vorliegen einer Fahrzeuggeschwindigkeit ungleich null, und/oder

- das Vorliegen einer Neigung, insbesondere einer Bergabfahrt, des Fahrzeugs, und/oder

- das Vorliegen eines Drehzahlunterschiedes vor und hinter dem Freilauf,

verwendet wird.

8. Betriebsverfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der freilaufgeschaltete, lediglich zugmomentübertragende Vorwärtsgang (1 GF) über eine definierte Verweildauer beibehalten wird und erst wenn das mindestens eine Kriterium für das Vorliegen eines Schubmoments nach Ablauf der definierten Verweildauer immer noch vorliegt bzw. erfüllt wird und/oder einen bestimmten Grenzwert hierfür überschreitet in den freilauffreien Vorwärtsgang (2G) geschaltet wird.

9. Betriebsverfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladezustand einer Batterie des Fahrzeugs ermittelt wird,

wobei im Fall einer unvollständigen Ladung der Batterie in den freilauffreien Vorwärtsgang (2G) geschaltet wird, um das Fahrzeug durch ein Schleppmoment durch Rekuperation durch die Elektromaschine zu bremsen, und/oder

wobei im Fall einer vollständigen Ladung der Batterie das Fahrzeug durch eine Bremse gebremst wird.

10. Betriebsverfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsstrang zwischen der Verbrennungskraftmaschine (VKM) und der

Elektromaschine (EM) eine KO-Kupplung (K0) aufweist, wobei die KO-Kupplung (K0) zur Rekuperation von Energie mittels der Elektromaschine (EM) geöffnet wird und/oder zum Bremsen des Fahrzeugs mittels eines Schleppmomentes durch die

Verbrennungskraftmaschine (VKM) geschlossen wird.

1 1. Betriebsverfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorliegen einer Neigung, insbesondere einer Bergabfahrt, des Fahrzeugs erkannt wird, wenn über eine bestimmte Zeitdauer die Neigung durchschnittlich stärker als ein bestimmter Neigungsgrenzwert ist.

12. Betriebsverfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenn kein Kriterium für das Vorliegen eines Schubmoments ermittelt bzw. erfüllt wird, der freilaufgeschaltete, lediglich zugmomentübertragende Vorwärtsgang (1 GF) beibehalten wird und insofern die Fahrzeuggeschwindigkeit (VF) unter der bestimmten

Einlegegeschwindigkeit (V2G) für den freilauffreien Vorwärtsgang (2G) liegt erneut ermittelt wird, ob mindestens ein Kriterium für das Vorliegen eines Schubmoments vorliegt bzw. erfüllt wird.

13. Betriebsverfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der freilaufgeschaltete, lediglich zugmomentübertragende Vorwärtsgang (1 GF) ein niedriger, insbesondere der erste, Vorwärtsgang des Getriebes (G) ist und der freilauffreie Vorwärtsgang (2G) ein höherer, insbesondere der zweite, Vorwärtsgang des Getriebes (G) ist.

14. Betriebsverfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (G) als ein Stufengetriebe und/oder als ein Doppelkupplungsgetriebe ausgebildet ist.