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1. (WO2018224211) METHOD AND DEVICE FOR CALIBRATING A LIGHT SOURCE OF A MEDICAL DEVICE
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Patentans prüche

1. Verfahren zur Kalibration einer Lichtquelle (104) einer medizinischen Vorrichtung (102), wobei die Lichtquelle (104) mit wenigstens einer lichtleitenden Faser (1 12) so verbindbar ist, dass von der Lichtquelle (104) erzeugte elektromagnetische Strahlung einer definierten Lichtleistung in die lichtleitende Faser (1 12) zumindest teilweise eingekoppelt wird, wobei die medizinische Vorrichtung (102) mit wenigstens einem Kalibrationsport (108) verbunden ist, wobei der Kalibrationsport (108) Sensormittel zur Ermittlung einer räumlichen Abstrahlcharakteristik einer in den Kalibrationsport (108) eingeführten lichtleitenden Faser (1 12) aufweist, wobei das Verfahren die nachfolgenden Schritte aufweist: a) Verbinden der lichtleitenden Faser (1 12) mit der Lichtquelle (104),

b) Einsetzen einer Positioniervorrichtung (1 10) für die lichtleitende Faser (1 12) in den Kalibrationsport (108), wobei die Positioniervorrichtung (1 10) einen Aufnahmekanal zur Aufnahme der lichtleitenden Faser (1 12) sowie wenigstens eine Abstrahlöffnung aufweist, wobei die wenigstens eine Abstrahlöffnung die Transmission einer aus der lichtleitenden Faser (1 12) ausgekoppelten Lichtleistung in wenigstens einer definierten Raumrichtung ermöglicht,

c) Einführen der lichtleitenden Faser (1 12) in den Aufnahmekanal der Positioniervorrichtung (1 10),

d) Einkoppeln von elektromagnetischer Strahlung einer definierten Lichtleistung in die lichtleitende Faser (1 12),

e) Ermitteln der räumlichen Abstrahlcharakteristik der aus der lichtleitenden Faser (1 12) im Bereich des Kalibrationsports (108) ausgekoppelten Lichtleistung als Ist- Abstrahlcharakteristik,

f) Ermitteln einer Soll-Abstrahlcharakteristik der aus der lichtleitenden Faser (1 12) im Bereich des Kalibrationsports (108) ausgekoppelten Lichtleistung für die in die lichtleitende Faser (1 12) eingekoppelte Lichtleistung mittels der Sensormittel, g) Vergleichen der ermittelten Ist-Abstrahlcharakteristik mit der ermittelten Soll- Abstrahlcharakteristik,

h) Wenn die Ist-Abstrahlcharakteristik der Soll-Abstrahlcharakteristik entspricht, Freigeben der lichtleitenden Faser (1 12) zur weiteren Verwendung, und i) Wenn die Ist-Abstrahlcharakteristik der Soll-Abstrahlcharakteristik nicht entspricht, Ausgeben einer Fehlermeldung.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei einer lichtleitenden Faser (1 12) um eine Faser (1 12) eines ersten Fasertyps oder eines zweiten Fasertyps handelt, wobei der erste Fasertyp dazu ausgebildet ist, in die lichtleitende Faser (1 12) eingekoppelte elektromagnetische Strahlung in Längsrichtung der Faser (1 12) zu emittieren und wobei der zweite Fasertyp dazu ausgebildet ist, in die lichtleitende Faser (1 12) eingekoppelte elektromagnetische Strahlung quer zur Längsrichtung der Faser (1 12) über eine definierte Länge der Faser (1 12) zu emittieren, wobei das Verfahren ferner das Ermitteln des verwendeten Fasertyps aufweist, wobei die Ermittlung der Soll- Abstrahlcharakteristik den ermittelten Fasertyp berücksichtigt.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ermitteln des verwendeten Fasertyps eine Nutzereingabe umfasst.

4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren ferner das Ermitteln der in die lichtleitende Faser (1 12) einzukoppelnden, definierten Lichtleistung auf Grundlage des an die Lichtquelle (104) angeschlossenen Fasertyps beinhaltet.

5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensormittel wenigstens eine seitliche Photodiode (1 14) aufweisen, die seitlich an dem Kalibrationsport (108) angeordnet ist, sowie wenigstens eine frontale Photodiode (1 14), die an einem longitudinalen Ende des Kalibrationsports (108) angeordnet ist, wobei das Ermitteln der Ist-Abstrahlcharakteristik das Ermitteln des in den Photodioden (1 14) durch die von der lichtleitenden Faser (1 12) ausgekoppelte Lichtleistung erzeugten, jeweiligen Photostroms umfasst, und

wobei das Vergleichen der ermittelten Ist-Abstrahlcharakteristik mit der ermittelten Soll- Abstrahlcharakteristik das Vergleichen der ermittelten Photoströme mit in der Soll- Abstrahlcharakteristik enthaltenen Photoströmen für die jeweiligen Photodioden (1 14) umfasst.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenn die Verhältnisse der Photoströme der Ist-Abstrahlcharakteristik den Verhältnissen der Photoströme der Soll- Abstrahlcharakteristik entsprechen, die Photoströme der Ist-Abstrahlcharakteristik jedoch geringer sind als die entsprechenden Photoströme der Soll-Charakteristik, die Fehlermeldung einen Defekt der lichtleitenden Faser (1 12) und/oder der Kopplung zwischen der Lichtleitenden Faser (1 12) und der Lichtquelle (104) und/oder eine fehlerhafte abstrahlende Fläche der lichtleitenden Faser (1 12) anzeigt.

7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die medizinische Vorrichtung (102) wenigstens zwei Lichtquellen (104) aufweist, die jeweils mit einer lichtleitenden Faser (1 12) so verbindbar sind, dass von den Lichtquellen (104) erzeugte elektromagnetische Strahlung jeweils in die mit einer Lichtquelle (104) verbundene lichtleitende Faser (1 12) zumindest teilweise eingekoppelt wird, wobei wenigstens die Verfahrensschritte a) und c) bis i) individuell für die mit den Lichtquellen (104) verbundenen lichtleitenden Fasern (1 12) durchgeführt werden.

8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Freigabe einer Faser (1 12), die mit der Faser (1 12) verbundene Lichtquelle (104) für eine definierte Zeitspanne Licht einer Wellenlänge zwischen 350nm und 850nm in die Faser (1 12) einkoppelt.

9. Medizinische Vorrichtung (102) mit wenigstens einer Lichtquelle (104), wobei die Lichtquelle (104) mit wenigstens einer lichtleitenden Faser (1 12) so verbindbar ist, dass von der Lichtquelle (104) erzeugte elektromagnetische Strahlung einer definierten Lichtleistung in die lichtleitende Faser (1 12) zumindest teilweise eingekoppelt wird, wobei die medizinische Vorrichtung (102) mit wenigstens einem Kalibrationsport (108) verbunden ist, wobei der Kalibrationsport (108) Sensormittel zu Ermittlung einer räumlichen Abstrahlcharakteristik einer in den Kalibrationsport (108) eingeführten lichtleitenden Faser (1 12) aufweist, wobei die Vorrichtung (102) dazu ausgebildet ist:

• elektromagnetische Strahlung einer definierten Lichtleistung in eine mit der Vorrichtung (102) verbundene und in dem Kalibrationsport (108) positionierte lichtleitende Faser (1 12) einzukoppeln,

• Die räumliche Abstrahlcharakteristik der aus der lichtleitenden Faser (1 12) im Bereich des Kalibrationsports (108) ausgekoppelten Lichtleistung als Ist- Abstrahlcharakteristik zu ermitteln,

• Eine Soll-Abstrahlcharakteristik der aus der lichtleitenden Faser (1 12) im Bereich des Kalibrationsports (108) ausgekoppelten Lichtleistung für die in die lichtleitende Faser (1 12) eingekoppelte Lichtleistung zu ermitteln,

• Die ermittelte Ist-Abstrahlcharakteristik mit der ermittelten Soll- Abstrahlcharakteristik zu vergleichen,

• Wenn die Ist-Abstrahlcharakteristik der Soll-Abstrahlcharakteristik entspricht, die lichtleitende Faser (1 12) zur weiteren Verwendung freizugeben, und

• Wenn die Ist-Abstrahlcharakteristik der Soll-Abstrahlcharakteristik nicht entspricht, eine Fehlermeldung auszugeben.

10. Medizinische Vorrichtung (102) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensormittel wenigstens eine seitliche Photodiode (1 14) aufweisen, die seitlich an dem Kalibrationsport (108) angeordnet ist, sowie wenigstens eine frontale Photodiode (1 14), die an einem longitudinalen Ende des Kalibrationsports (108) angeordnet ist, wobei die Vorrichtung (102) zum Ermitteln der Ist-Abstrahlcharakteristik dazu ausgebildet ist, den in den Photodioden (1 14) durch die von der lichtleitenden Faser (1 12) ausgekoppelte Lichtleistung erzeugten, jeweiligen Photostrom zu ermitteln, und

wobei die Vorrichtung (102) zum Vergleichen der ermittelten Ist-Abstrahlcharakteristik mit der ermittelten Soll-Abstrahlcharakteristik dazu ausgebildet ist, die ermittelten Photoströme mit in der Soll-Abstrahlcharakteristik enthaltenen Photoströmen für die jeweiligen Photodioden (1 14) zu vergleichen.