Some content of this application is unavailable at the moment.
If this situation persist, please contact us atFeedback&Contact
1. (WO2018224193) ELECTROMAGNETIC EMITTING AND RECEIVING DEVICE FOR A TYRE
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Beschreibung

Elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung für einen Reifen sowie auf einen Reifen, der eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung aufweist.

Die Erfindung geht aus von einer elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen. Die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung weist mindestens eine Sendekomponente, mindestens eine Empfangskomponente und mindestens eine Speicherkomponente auf. Die mindestens eine Sendekomponente ist zur Aussendung elektromagnetischer Signale geeignet, die mindestens eine

Empfangskomponente ist zum Empfangen elektromagnetischer Signale geeignet und die mindestens eine Speicherkomponente ist zur Speicherung und Wiedergabe von

Informationen geeignet. Die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung weist eine Tragekomponente auf. Die Tragekomponente ist zum Tragen der mindestens einen Sendekomponente, der mindestens einen Empfangskomponente und der mindestens einen Speicherkomponente geeignet.

Bei der mindestens einen Speicherkomponente handelt es sich um einen Datenspeicher.

Ein Tragen der beispielsweise mindestens einen Sendekomponente, der mindestens einen Empfangskomponente oder der mindestens einen Speicherkomponente bedeutet insbesondere, dass diese Komponenten der elektromagnetischen Sende- und

Empfangsvorrichtung mittels der Tragekomponente gehalten und an oder in einem anderen Gegenstand, beispielsweise einem Reifen, angebracht und/oder befestigt werden können. Bei einer Tragekomponente handelt es sich beispielsweise um eine solche Komponente, mittels der bestimmte Gegenstände, in diesem Fall die Komponenten der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung, mechanisch fixiert werden können.

Bei der elektromagnetischen Sende- und Empfangs Vorrichtung handelt es sich

insbesondere um eine RFID-Vorrichtung. RFID bedeutet Radio Frequency Identification, also Identifikation unter Nutzung elektromagnetischer Wellen.

Die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung ist zum Speichern von

Informationen geeignet. Ferner ist die elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung zur passiven oder aktiven Auslesung über ein externes Lesegerät geeignet. Bei den Informationen handelt es sich insbesondere um technische Informationen über den Reifen, an dem die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung angeordnet ist.

Aus dem Stand der Technik ist der Einsatz elektromagnetischer Sende- und

Empfangsvorrichtungen in Luftreifen bekannt. Beispielsweise wird in der DE 10 2004 045 262 AI ein Fahrzeugreifen offenbart, wobei der Fahrzeugreifen eine Karkasse und einen integrierten Transponder aufweist. Bei dem integrierten Transponder handelt es sich um eine elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung.

Bei den aus dem Stand der Technik bekannten und in Luftreifens integrierten

elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtungen könnte es während eines

Aufbauprozesses des Reifens oder eines Heizungsprozesses eines Reifens, beispielsweise während einer Vulkanisation, oder während des regulären Betriebs des Reifens zu einer mechanischen oder thermischen Belastung der elektromagnetischen Sende- und

Empfangsvorrichtung kommen.

Sowohl durch thermische als auch durch mechanische Verformung des Reifens könnte es zu einer Beschädigung der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung kommen. Die thermische Einwirkung könnte insbesondere während eines

Vulkanisationsprozesses des Reifens auftreten und zu einer thermischen Expansion des Reifens führen, in dem die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung

verwendet wird. Diese thermische Expansion des Reifens könnte wiederum zu einer mechanischen Verformung der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung führen.

Diese mechanische oder thermische Verformung und Belastung der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung könnte weiter zu einer Beschädigung dieser

elektromagnetischen Sende- Empfangsvorrichtung führen. Diese Beschädigung könnte schließlich dazu führen, dass die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung nur unzuverlässig oder überhaupt nicht funktioniert.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung bereitzustellen, deren Einsatz, beispielsweise in einem Luftreifen, auch während einer hohen Belastung, beispielsweise während einer Produktion des Luftreifens oder während eines Betrieb des Luftreifens, sichergestellt ist.

Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe dadurch, dass es sich bei der

elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung um eine folienartige

elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung handelt, mit einem ersten

Größenverhältnis einer maximalen Foliendicke zu einer maximalen Folienbreite von 1 zu 2 bis 1 zu 500 und einem zweiten Größenverhältnis der maximalen Foliendicke zu einer maximalen Folienlänge von 1 zu 2 bis 1 zu 1500.

Folienartig bedeutet insbesondere, dass eine flächige Ausdehnung eines Gegenstandes relativ zu einer Stärke oder Gegenstandsdicke des Gegenstandes um ein Vielfaches größer ist, wie es bei den erfindungsgemäßen Größenverhältnissen beispielsweise der Fall ist. Die Erstreckung der Stärke oder der Gegenstandsdicke ist im Wesentlichen Parallel zu einem Normalvektor der flächigen Ausdehnung des Gegenstands gerichtet.

Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach es sich bei der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung um eine folienartige elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung handelt, mit einem ersten Größenverhältnis einer maximalen

Foliendicke zu einer maximalen Folienbreite von 1 zu 2 bis 1 zu 500 und einem zweiten Größenverhältnis der maximalen Foliendicke zu einer maximalen Folienlänge von 1 zu 2 bis 1 zu 1500 wird eine elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung

bereitgestellt, die aufgrund ihrer folienartigen Dimensionierung mechanisch flexibler ist, als es bei aus dem Stand der Technik bekannten elektromagnetischen Sende- und

Empfangsvorrichtungen der Fall ist. Hintergrund der höheren Flexibilität ist, dass ein Körper, bei dem die Größenverhältnisse der Dicke des Körpers zu der Länge und der Breite des Körpers den erfindungsgemäßen Größenverhältnissen entsprechen, hinsichtlich seiner flächigen Erstreckung eine höhere Flexibilität oder Biegsamkeit aufweist, als Körper, die nicht derartig folienartig ausgebildet sind, dass sie die erfindungsgemäßen Größenverhältnisse aufweisen. Darüber hinaus kann eine solche folienartige Sende- und Empfangsvorrichtung besser an oder in andere Gegenstände, beispielsweise einen Reifen, angebracht werden, als es bei aus dem Stand der Technik bekannten elektromagnetischen Sende- und Empfangs Vorrichtungen der Fall sein könnte. Hintergrund der besseren Anpassung ist, dass die erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung aufgrund ihrer folienartigen Dimensionierung in geringerem Maße die physischen und konstruktiven Verhältnisse des Reifens beeinflusst und verändern könnte, als es beispielsweise bei einer würfelförmigen elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung mit gleichem Volumen wie der erfindungsgemäßen

elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung der Fall sein könnte.

Die Erfindung betrifft darüber hinaus einen Reifen, aufweisend eine Reifeninnenfläche und einen Laufstreifen, wobei der Reifen um eine Rotationsachse in eine Umlaufrichtung rotierbar ist und wobei der Reifen mindestens eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung aufweist.

Bei dem erfindungsgemäßen Reifen kann es sich um einen Pkw-Reifen, um einen Lkw-Reifen, um einen Motorrad-Reifen, um einen Industrie-Reifen, um einen Reifen, der in einem landwirtschaftlichen Bereich, einem militärischen Bereich, im Bergbau oder im Zivil- und Katastrophenschutz angewendet wird, oder um einen Fahrrad-Reifen handeln.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der Unter anspräche.

Gemäß einer vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung beträgt ein Wert der Foliendicke höchstens 0,1 mm bis 0,4 mm und/oder ein Wert der Folienbreite beträgt zwischen 3 mm bis 20 mm und/oder ein Wert der Folienlänge beträgt einen Wert von 30 mm bis 110 mm und/oder ein Wert der Folienlänge beträgt insbesondere einen Wert von 30 mm bis 90 mm.

Vorteilhafterweise entspricht ein Wert der maximalen Folienbreite maximal 50 % eines Werts der maximalen Folienlänge oder eine Wert der maximalen Foliendicke entspricht ungefähr einem Wert von 0,1 % bis 5 % des Werts der maximalen Folienlänge.

Gemäß einer nächsten vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung folgt eine Querschnittsfläche der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung einer polygonalen Form oder einer ovalen Form. Dabei ist ein Normalvektor der

Querschnittsfläche stets im Wesentlich parallel zu einer Erstreckungsrichtung der Foliendicke gerichtet. Insbesondere ist ein Normalvektor der Querschnittsfläche stets parallel zu einer Erstreckungsrichtung der Foliendicke gerichtet für den Fall, dass die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung nicht gebogen ist.

Bei der polygonalen Form handelt es sich insbesondere um eine Dreieckform, eine Viereckform, eine Fünfeckform, eine Sechseckform, eine Siebeneckform, eine

Achteckform, eine Neuneckform oder eine Zehneckform.

Bei der ovalen Form handelt es sich insbesondere um eine elliptische Form, wobei es sich bei der elliptischen Form vorzugsweise um eine Kreisform handelt.

Gemäß einer nächsten vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung weist die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung abgerundete Ecken auf. Dabei folgt eine Rundung der Ecken einem Kreisbogen, wobei ein Radius dieses Kreisbogens insbesondere größer als 1 mm ist.

Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung abgerundete Ecken aufweist, wobei die Rundung der Ecken einem Kreisbogen folgt, wobei ein Radius des Kreisbogens insbesondere größer als 1 mm ist, werden Kräfte, die während beispielsweise einer Vulkanisation des Reifens oder eines Betrieb des Reifens auf die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung einwirken, besser abgeleitet. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung der Sende- und Empfangsvorrichtung verringert.

Gemäß einer nächsten vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung weist die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung mindestens eine Durchtrittsöffhung auf. Die mindestens eine Durchtrittsöffnung reicht durch die elektromagnetische Sende-und Empfangsvorrichtung im Wesentlichen parallel zu der Erstreckungsrichtung der Foliendicke hindurch.

Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung mindestens eine Durchtrittsöffnung aufweist, wobei die mindestens eine Durchtrittsöffhung durch die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung im Wesentlichen parallel zu der Erstreckungsrichtung der Foliendicke hindurchreicht, wird beispielsweise eine noch stabilere Anbindung der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung an oder in den Reifen ermöglicht, als es gemäß dem Stand der Technik der Fall ist. Hintergrund dieser stärkeren und stabileren Anbindung ist, dass sich beispielsweise ein zu vulkanisierendes Gummimaterial des Reifens durch diese

Durchtrittsöffnungen hindurch mit sich verbinden und eine stoffschlüssige Verbindung mit sich eingehen kann.

Gemäß einer nächsten vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung weist die mindestens eine Durchtrittsöffnung eine Öffnungsquerschnittsfläche auf. Dabei ist ein Normalvektor der Öffnungsquerschnittsfläche im Wesentlichen parallel zu der

Erstreckungsrichtung der Foliendicke gerichtet. Die Öffnungsquerschnittsfläche folgt einer polygonalen Form oder einer elliptischen Form, insbesondere einer Kreisform. Für den Fall, wonach die Öffnungsquerschnittsfläche einer Kreisform folgt, beträgt ein Radius des Kreises der Kreisform insbesondere 0,5 mm bis 5 mm und insbesondere bis 2,5 mm.

Gemäß einer nächsten vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung ist die

Tragekomponente zumindest teilweise oder vollständig aus einem Elastomer, insbesondere aus einem Kautschuk oder einem Gummi, oder aus einem Kunststoff, insbesondere Polypropylen, Polystyrol, Polypropylen, Polyethylen oder Polycarbonat und/oder deren Derivate.

Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach die Tragekomponente zumindest teilweise oder vollständig aus einem Elastomer, insbesondere Kautschuk oder einem Gummi, oder aus einem Kunststoff, insbesondere Polypropylen, Polystyrol, Polypropylen, Polyethylen oder Polycarbonat und/oder deren Derivate, ausgebildet ist, wird die

Tragekomponente besonders stabil gegenüber beispielsweise in dem Reifen auftretenden Kräften ausgelegt.

Gemäß einer nächsten vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung weist die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung und/oder insbesondere die

Tragekomponente selbst Fasern aus Kohlefasern und/oder Kunstfasern und/oder Rayon. Rayon entspricht insbesondere Kunstseide oder Cellulose-Regenerartfasern.

Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung und/oder insbesondere die Tragekomponente selbst Fasern aus Kohlefasern oder Kunstfasern oder Rayon aufweist, wird eine elektromagnetische Sende-und Empfangsvorrichtung und insbesondere eine Tragekomponente bereitgestellt, die gegenüber den beispielsweise in einem Reifen auftretenden Kräften besonders stabil ist.

Gemäß einer nächsten vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung weist die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung mindestens eine Antenne auf. Die mindestens eine Antenne ist aus einem Metall, beispielsweise Kupfer und/oder Aluminium und/oder Silber und/oder Eisen und/oder Zink und/oder Zinn, und/oder einer Legierung, insbesondere einer Legierung der zuvor genannten Metalle, und/oder einem elektrisch leitfähigem Kunststoff und/oder einem elektrisch leitfähigem Elastomer ausgebildet. Die elektrisch leitfähigen Kunststoffe und die elektrisch leitfähigen Elastomere, beispielsweise elektrisch leitfähige Naturkautschuke oder elektrische leitfähige Synthesekautschuke, weisen beispielsweise Rußpartikel, Kohlenstoffpartikel und/oder Metallpartikel auf. Die elektrisch leitfähigen Kunststoffe basieren vorzugsweise auf Polypropylen, Polystyrol, Polypropylen, Polyethylen oder Polycarbonat und/oder deren Derivate. Diese elektrische leitfähigen Kunststoffe und elektrisch leitfähigen Elastomere weisen eine ausreichende mechanische Flexibilität auf und sind daher ausreichend robust gegenüber den in einem Reifen während seines regulären Betriebs auftretenden Kräften. Ferner weisen sie ein ausreichendes chemisches Anbindungsvermögen an Materialien des Reifens auf.

Gemäß einer nächsten vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung weist die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung eine Symmetrieebene auf. Dabei ist ein Normalvektor der Symmetrieebene im Wesentlichen parallel zu der

Erstreckungsrichtung der Foliendicke gerichtet. Die Symmetrieebene teilt die

elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung in einen ersten Bereich und in einen zweiten Bereich auf. Mindestens eine Sendekomponente, mindestens eine

Empfangskomponente, mindestens eine Speicherkomponente und/oder mindestens eine erfindungsgemäße Antenne sind sowohl in dem ersten Bereich als auch in dem zweiten Bereich angeordnet.

Durch den erfindungsgemäßen Umstand, wonach mindestens eine Sendekomponente, mindestens eine Empfangskomponente, mindestens eine Speicherkomponente und mindestens eine erfindungsgemäße Antenne sowohl in dem ersten Bereich als auch in dem zweiten Bereich angeordnet sind, wird die Einsatzfähigkeit der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung weiter erhöht. Hintergrund ist die redundante Anordnung dieser Komponenten der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung.

Gemäß einer nächsten vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung ist die

elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung zumindest teilweise oder vollständig mit einem Elastomer beschichtet, wobei es sich bei dem Elastomer insbesondere um einen Gummi und/oder um einen Naturkautschuk und/oder um einen Synthesekautschuk handelt, und/oder zumindest teilweise oder vollständig mit einem Haftvermittler beschichtet, wobei es sich bei dem Haftvermittler insbesondere um einen Haftvermittler auf Epoxidharz-Basis handelt.

Gemäß einer nächsten vorzugsweisen Ausgestaltungsform der Erfindung ist die

elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung zumindest teilweise oder vollständig mit einer Schutzschicht beschichtet. Dabei enthält die Schutzschicht einen Kunststoff und/oder ein Metall. Beispielhafte Kunststoffe sind Polypropylen, Polystyrol,

Polypropylen, Polyethylen oder Polycarbonat und/oder deren Derivate. Beispielhafte Metalle sind Aluminium oder Kupfer. Die Schutzschicht kann insbesondere Stahl enthalten.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung, also insbesondere einer Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen elektromagnetischen Sende- und

Empfangsvorrichtung und/oder einer Ausgestaltungsform des erfindungsgemäßen Reifens, ist mindestens eine elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung zwischen einem Kerndraht des Reifens und einem Apex des Reifens und/oder an einer Spulbandage des Reifens und/oder zwischen mindestens einer ersten Lage der Spulbandage des Reifens und mindestens einer zweiten Lage der Spulbandage des Reifens und/oder an einer Gürtellage des Reifens und/oder zwischen zwei Gürtellagen des Reifens und/oder zwischen einem Apex des Reifens und einer Karkasse des Reifens und/oder zwischen einem Apex des Reifens und einem Lagenumschlag des Reifens und/oder zwischen der Karkasse des Reifens und einer Innenschicht des Reifens und/oder zwischen einem Wulstschutzband des Reifens und der Karkasse des Reifens und/oder zwischen einem Wulstschutzband des Reifens und einem Wulstverstärker des Reifens und/oder zwischen der Karkasse des Reifens und einer Seitenwand des Reifens angeordnet.

Bei dem Reifen handelt es sich ferner um einen Reifenrohling oder um einen

vulkanisierten Luftreifen.

Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten, auf die die Erfindung in ihrem Umfang aber nicht beschränkt ist, werden nun anhand der Zeichnungen näher beschrieben.

Es zeigt:

Fig. 1 eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen gemäß einer Ausführungsform;

Fig. 2 eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 3 eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 4 eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 5 eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 6 eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 7 eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 8 eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 9 eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 10 eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen gemäß einer Ausführungsform;

Fig. 11 eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 12 eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung für einen Reifen gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 13 einen erfindungsgemäßen Reifen gemäß einer Ausführungsform;

Fig. 14 einen erfindungsgemäßen Reifen gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 15 einen erfindungsgemäßen Reifen gemäß einer weiteren Ausführungsform.

In der Figur 1 ist eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 für einen Reifen schematisch dargestellt. Die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung 1 weist mindestens eine Sendekomponente 2, mindestens eine Empfangskomponente 3 und mindestens eine Speicherkomponente 4 auf.

Die elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung 1 weist eine Tragekomponente 5 auf. Die Tragekomponente 5 ist zum Tragen der mindestens einen Sendekomponente 2, der mindestens einen Empfangskomponente 3 und der mindestens einen Speicherkomponente 4 geeignet. Die Tragekomponente 5 kann als Gehäuse oder Folie ausgebildet sein. Bei der mindestens einen elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung 1 handelt es sich um eine folienartige elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung 1, mit einem ersten Größenverhältnis einer maximalen Foliendicke 6 zu einer maximalen Folienbreite 7 von 1 zu 2 bis 1 zu 500 und einem zweiten Größenverhältnis der maximalen Foliendicke 6 zu einer maximalen Folienlänge 8 von 1 zu 2 bis 1 zu 1500.

Mit 11 wird eine Erstreckungsrichtung der Foliendicke 6 bezeichnet.

In der Figur 2 ist eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 gemäß einer nächsten Ausführungsform schematisch dargestellt. Die Darstellung gemäß dieser Figur zeigt die elektromagnetischen Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 in einer Perspektive, die parallel zu der Erstreckungsrichtung 11 der Foliendicke 6 gerichtet ist. Gemäß der Ausführungsform in der Figur 2 folgt eine Querschnittsfläche 9 einer rechteckigen Form. Ein Normalvektor 10 der Querschnittsfläche 9 ist stets parallel zu einer Erstreckungsrichtung 11 der Foliendicke 6 gerichtet.

In der Figur 3 ist eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform schematisch dargestellt. Die Darstellung gemäß dieser Figur zeigt die elektromagnetischen Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 in einer Perspektive, die parallel zu der Erstreckungsrichtung 11 der Foliendicke 6 gerichtet ist. Gemäß der Darstellung in der Figur 3 folgt die

Querschnittsfläche 9 der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung 1 einer ovalen Form.

In der Figur 4 ist eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform schematisch dargestellt. Gemäß der Darstellung in der Figur 4 weist die elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 mindestens eine Antenne 12 auf. Die mindestens eine Antenne 12 ist aus einem Metall, beispielsweise einem Kupfer und/oder Aluminium und/oder Silber und/oder Eisen und/oder Zink und/oder Zinn, und/oder einer Legierung und/oder einem Kunststoff und/oder einem Elastomer ausgebildet.

In der Figur 5 ist eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform schematisch dargestellt. Die Darstellung gemäß dieser Figur 5 zeigt die elektromagnetischen Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 in einer Perspektive, die parallel zu der Erstreckungsrichtung 11 der Foliendicke 6 gerichtet ist. Gemäß der Darstellung in der Figur 5 weist die

elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung 1 mindestens zwei Antennen 12 auf. Mindestens eine Antenne 12 ist aus einem Metall, beispielsweise einem Kupfer und/oder Aluminium und/oder Silber und/oder Eisen und/oder Zink und/oder Zinn, und/oder einer Legierung und/oder einem Kunststoff und/oder einem Elastomer ausgebildet.

In der Figur 6 ist eine elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform schematisch dargestellt. Die Darstellung gemäß dieser Figur zeigt die elektromagnetischen Sende- und Empfangs Vorrichtung 1 in einer Perspektive, die parallel zu der Erstreckungsrichtung 11 der Foliendicke 6 gerichtet ist. Gemäß der

Darstellung in der Figur 6 weist die elektromagnetische Sende- und Empfangs Vorrichtung 1 abgerundete Ecken 14 auf. Die Rundung der Ecken 14 folgt einem Kreisbogen 15. Ein Radius 16 des Kreisbogens 15 ist insbesondere größer als 1 mm.

In der Figur 7 ist eine erfindungsgemäße Sende- und Empfangsvorrichtung 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform im Querschnitt schematisch dargestellt. Gemäß der

Darstellungsform in der Figur 7 weist die elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 mindestens eine Durchtrittsöffnung 17 auf. Die mindestens eine Durchtrittsöffnung 17 reicht durch die elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 im Wesentlichen parallel zu der Erstreckungsrichtung 11 hindurch.

In der Figur 8 ist eine erfindungsgemäße Sende- und Empfangsvorrichtung 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform im Querschnitt schematisch dargestellt. Gemäß der

Darstellungsform in der Figur 8 weist die elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 mindestens eine Durchtrittsöffnung 17 auf. Die mindestens eine Durchtrittsöffnung 17 reicht durch die elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 im Wesentlichen parallel zu der Erstreckungsrichtung 11 hindurch.

In der Figur 9 ist eine erfindungsgemäße Sende- und Empfangsvorrichtung 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform im Querschnitt schematisch dargestellt. Gemäß der

Darstellungsform in der Figur 8 weist die elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 mindestens eine Durchtrittsöffnung 17 auf. Die mindestens eine Durchtrittsöffnung 17 reicht durch die elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 im Wesentlichen parallel zu der Erstreckungsrichtung 11 hindurch. Mindestens eine Durchtrittsöffnung 17 weist eine Öffnungsquerschnittsfläche 13 auf. Ein Normalvektor 20 der Öffnungsquerschnittsfläche 13 parallel zu der Erstreckungsrichtung 11 der Foliendicke 6 gerichtet. Die Öffnungsquerschnittsfläche 13 folgt gemäß der

Ausgestaltungsform, wie sie in der Figur 9 schematisch dargestellt ist, einer Kreisform folgt, wobei vorzugsweise ein Radius 19 des Kreises der Kreisform 1 mm bis 5 mm beträgt.

In der Figur 10 ist eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform schematisch dargestellt. Gemäß der Darstellung in der Figur 10 weist die elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 und insbesondere die Tragekomponente 5 Fasern 18 auf.

In der Figur 11 ist eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform schematisch dargestellt. Gemäß der Darstellung in der Figur 11 weist die elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 eine Schutzschicht 22 und einen Haftvermittler 21 auf.

Bei dem Haftvermittler 21 handelt es sich insbesondere um einen Haftvermittler auf Epoxidharz-Basis.

Die Schutzschicht 22 enthält insbesondere einen Kunststoff und/oder ein Metall.

In der Figur 12 ist eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform schematisch dargestellt. Gemäß der Darstellung in der Figur 12 weist die elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 eine Symmetrieebene 23 auf.

Ein Normalvektor 24 der Symmetrieebene 23 ist parallel zu der Erstreckungsrichtung 11 der Foliendicke 6 gerichtet.

Die Symmetrieebene 23 unterteilt die elektromagnetische Sende- und

Empfangsvorrichtung 1 in einen ersten Bereich 25 und in einen zweiten Bereich 26.

Mindestens eine Sendekomponente 2, mindestens eine Empfangskomponente 3, mindestens eine Speicherkomponente 4 und/oder mindestens eine erfindungsgemäße Antenne 12 sind sowohl in dem ersten Bereich 25 als auch in dem zweiten Bereich 26 angeordnet.

In der Figur 13 ist eine erfindungsgemäßer Reifen 27 im Rotationsquerschnitt schematisch dargestellt. Der Reifen 27 weist eine Reifeninnenfläche 28 und einen Laufstreifen 29 auf. Der Reifen 27 ist um eine Rotationsachse 30 in eine Umlaufrichtung 31 rotierbar.

Der Reifen 27 weist mindestens eine erfindungsgemäße elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung 1 auf.

In der Figur 14 ist eine erfindungsgemäßer Reifen 27 im Rotationsquerschnitt schematisch dargestellt. Gemäß der Darstellung in der Figur 14 ist der Wert der maximalen Folienlänge 8 und/oder ein Wert der maximalen Folienbreite 7 kleiner als der Wert oder gleich dem Wert der Länge einer Sehne 44 eines Kreisumfanges eines Kreises 46, wobei ein Radius 50 des Kreises 46 einem Abstand der mindestens einen elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung 1 zu der Rotationsachse 30 entspricht, wobei ein Normalvektor 48 einer Ebene 47, in der der Kreis 46 liegt, parallel zu der Rotationsachse 30 gerichtet ist und die Sehne 44 ein Kreissegment 45 begrenzt, wobei das Kreissegment 45 einen

Mitte lpunktswinkel 49 von kleiner oder gleich 36° aufweist.

In der Figur 15 ist ein erfindungsgemäßer Reifen 27 gemäß einer weiteren Ausführungsform im Rotationsquerschnitt schematisch dargestellt. Gemäß der Darstellung in der Figur 15 ist mindestens eine elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung 1 zwischen einem Kerndraht 32, eines Wulstkerns 52 eines Wulstes 53 des Reifens 27 und einem Apex 33 des Reifens 27 und/oder an einer Spulbandage 34 des Reifens 27 und/oder zwischen mindestens einer ersten Lage 35 der Spulbandage 34 des Reifens 27 und mindestens einer zweiten Lage 36 der Spulbandage 34 des Reifens 27 und/oder an einer Gürtellage 37 des Reifens 27 und/oder zwischen zwei Gürtellagen 37 des Reifens 27 und/oder einem Apex 33 des Reifens 27 und/oder einer Karkasse 38 des Reifens 27 und/oder zwischen einem Apex 33 des Reifens 27 und einem Lagenumschlag 39 des Reifens 27 und/oder zwischen einer Karkasse 38 des Reifens 27 und einer Innenschicht 40 des Reifens 27 und/oder einem Wulstschutzband 41 des Reifens 27 und der Karkasse 38 des Reifens 27 und/oder zwischen einem Wulstschutzband 41 des Reifens 27 und einem Wulstverstärker 42 des Reifens 27 und/oder zwischen der Karkasse 38 des Reifens 27 und einer Seitenwand 43 des Reifens 27 angeordnet. Das Wulstschutzband 41 kann auch als Chafer bezeichnet werden.

Bezugszeichenliste

(Teil der Beschreibung)

1 Elektromagnetische Sende- und Empfangsvorrichtung

2 Sendekomponente

3 Empfangskomponente

4 Speicherkomponente

5 Tragekomponente

6 Foliendicke

7 Folienbreite

8 Folienlänge

9 Querschnittsfläche

10 Normalvektor

11 Erstreckungsrichtung der Foliendicke

12 Antenne

13 Öffnungsquerschnittsfläche

14 Ecke

15 Kreisbogen

16 Radius des Kreisbogens

17 Durchtrittsöffnung

18 Fasern

19 Radius einer kreisförmigen Öffnungsquerschnittsfläche

20 Normalvektor einer Öffnungsquerschnittsfläche

21 Haftvermittler

22 Schutzschicht

23 Symmetrieebene der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung

24 Normalvektor der Symmetrieebene

25 Erster Bereich der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung

26 Zweiter Bereich der elektromagnetischen Sende- und Empfangsvorrichtung

27 Reifen

28 Reifeninnenfläche

Laufstreifen

Rotationsachse

Umlaufrichtung

Kerndraht

Apex des Reifens

Spulbandage des Reifens Erste Lage der Spulbandage Zweite Lage der Spulbandage Gürtellage des Reifens Karkasse des Reifens Lagenumschlag des Reifens Innenschicht des Reifens Wulstschutzband des Reifens Wulstverstärker des Reifens Seitenwand des Reifens Sehne

Kreissegment

Kreis

Ebene

Normalvektor

Mittelpunktswinkel

Radius

Cordeinlage

Wulstkern

Wulst