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1. (WO2018185077) METHOD AND DEVICE FOR DISPLAYING COMPONENT DOCUMENTATION
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Patentansprüche

Verfahren zur Darstellung einer Bauteildokumentation (120) bezüglich der Planung, Fertigung und/oder Wartung eines Bauteils, gekennzeichnet durch

- Bereitstellen einer in einem digitalen Datenspeicher (1 10) hinterlegten virtuellen Bauteildokumentation (120), die eine Mehrzahl von Planungs-, Ferti- gungs- und/oder Wartungsdaten bezüglich der Planung, Fertigung und/oder Wartung des Bauteils, die in einem jeweiligen Planungs-, Fertigungs- und/oder Wartungsprozess erfasst und dokumentiert wurden, sowie Modelldaten des Bauteils enthält,

- Bereitstellen einer Projektionsvorrichtung, die wenigstens eine Projektionsbrille (130) hat, die eine vor den Augen einer Person zu tragende Brillenkonstruktion ist und eine Projektion von virtuellen Abbildungen in die Umgebung des Blickfeldes der die Projektionsbrille (130) tragenden Person erzeugen kann,

- Erstellen einer dreidimensionalen Repräsentation des Bauteils aus den in der virtuellen Bauteildokumentation (120) enthaltenen Modelldaten des Bauteils mittels einer Recheneinheit (160),

- Projizieren der dreidimensionalen Repräsentation des Bauteils in die Umgebung des Blickfeldes der die Projektionsbrille (130) tragenden Person mittels der Projektionsbrille (130), und

- Darstellen zumindest eines Teils der Bauteildokumentation (120) bezüglich der Planung, Fertigung und/oder Wartung des Bauteils durch Projizieren eines Teils der Planungs-, Fertigungs- und/oder Wartungsdaten der hinterlegten virtuellen Bauteildokumentation (120) in die Umgebung des Blickfeldes der die Projektionsbrille (130) tragenden Person in Bezug zu der projizierten dreidimensionalen Repräsentation des Bauteils mittels der Projektionsbrille

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass in der Bauteildokumentation (120) enthaltene fehlerbezogene Fertigungsdaten bezüglich des Fertigungsprozesses des Bauteils dargestellt werden, indem zumindest ein Teil der fehlerbezogenen Fertigungsdaten der Bauteildokumentation (120) positionstreu bezüglich dreidimensionalen Repräsentation des Bauteils in die Umgebung des

Blickfeldes der Person mittels der Projektionsbrille (130) projiziert werden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der bereitgestellten Projektionsvorrichtung die Position und Orientierung der Projek- tionsbrille (130) relativ zu einem realen Bauteil, dessen Bauteildokumentation

(120) dargestellt werden soll, ermittelt wird, wobei die dreidimensionale Repräsentation des entsprechenden Bauteils derart in die Umgebung des Blickfeldes der die Projektionsbrille (130) tragenden Person projiziert wird, dass die dreidimensionale Repräsentation des Bauteils mit dem realen Bauteil in Deckung ge- bracht wird.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer Mehrzahl von in dem digitalen Datenspeicher (1 10) hinterlegten Bauteildokumentationen (120) verschiedener Bauteile gleichen Typs mit- tels einer Auswerteeinheit (170) ein systematischer Fehler aus fehlerbezogenen

Fertigungsdaten der jeweiligen Bauteildokumentationen (120) identifiziert wird, wobei dieser identifizierte systematische Fehler dargestellt wird, indem zumindest der systematische Fehler als fehlerbezogene Fertigungsdaten der Bauteildokumentation (120) positionstreu bezüglich dreidimensionalen Repräsentation eines der Bauteile in die Umgebung des Blickfeldes der Person mittels der Projektionsbrille (130) projiziert wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der bereitgestellten Projektionsvorrichtung die Position und/o- der Orientierung der Projektionsbrille (130) relativ zu einem realen Bauteil und/oder absolut im Raum ermittelt wird, wobei Planungs-, Fertigungs- und/oder Wartungsdaten aus der hinterlegten virtuellen Bauteildokumentation (120) in Abhängigkeit von der ermittelten Position und/oder Orientierung der Projekti- onsbrille (130) durch eine Auswähleinheit (170) ausgewählt und die ausgewählten Planungs-, Fertigungs- und/oder Wartungsdaten in die Umgebung des Blickfeldes der die Projektionsbrille (130) tragenden Person mittels der Projektionsbrille (130) projiziert werden.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Sprachausgaben und/oder Gestenbewegungen der die Projektionsbrille (130) tragenden Person mittels der bereitgestellten Projektionsvorrichtung erkannt werden, wobei die Projektionsvorrichtung bezüglich der Projektion in Abhängigkeit von den erkannten Sprachausgaben und/oder Gestenbewegungen gesteuert wird.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Fertigungs- und/oder Wartungsdaten bezüglich des Bauteils mittels einer Sensorvorrichtung erfasst und Sprachausgaben und/oder Gestenbewegungen der die Projektionsbrille (130) tragenden Person mittels der bereitgestellten Projektionsvorrichtung erkannt werden, wobei die erfassten Fertigungsund/oder Wartungsdaten in Abhängigkeit von den erkannten Sprachausgaben und/oder Gestenbewegungen in der Bauteildokumentation (120) hinterlegt werden.

Vorrichtung (100) zur Darstellung einer Bauteildokumentation (120) bezüglich der Planung, Fertigung und/oder Wartung eines Bauteils, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (100) zur Durchführung des vorstehend genannten Verfahrens ausgebildet ist und einen digitalen Datenspeicher (1 10) aufweist, in dem wenigstens eine virtuelle Bauteildokumentation (120), die eine Mehrzahl von Planungs-, Fertigungs- und/oder Wartungsdaten bezüglich der Planung, Fertigung und/oder Wartung des Bauteils, die in einem jeweiligen Planungs-, Fertigungs- und/oder Wartungsprozess erfasst und dokumentiert wurden, sowie Modelldaten des Bauteils enthält, hinterlegt ist, eine Projektionsvorrichtung hat, die wenigstens eine Projektionsbrille (130) hat, die eine vor den Augen einer Person zu tragende Brillenkonstruktion ist und zum Projizieren von virtuellen Abbildungen in die Umgebung des Blickfeldes der die Projektionsbrille (130) tragenden Person ausgebildet ist, eine Recheneinheit (160) hat, die zum Erstellen einer dreidimensionalen Repräsentation des Bauteils aus den in der virtuellen Bauteildokumentation (120) enthaltenen Modelldaten des Bauteils eingerichtet und zum Projizieren der erstellten dreidimensionalen Repräsentation des Bauteils in die Umgebung des Blickfeldes der die Projektionsbrille (130) tra- genden Person mittels der Projektionsbrille (130) eingerichtet ist, wobei die Recheneinheit (160) zum Darstellen zumindest eines Teils der Bauteildokumentation (120) bezüglich der Planung, Fertigung und/oder Wartung des Bauteils durch Projizieren eines Teils der Planungs-, Fertigungs- und/oder Wartungsdaten der hinterlegten virtuellen Bauteildokumentation (120) in die Umgebung des Blickfeldes der die Projektionsbrille (130) tragenden Person in Bezug zu der projizierten dreidimensionalen Repräsentation des Bauteils mittels der Projektionsbrille (130) eingerichtet ist.

9. Vorrichtung (100) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechen- einheit (160) zum Darstellen der in der Bauteildokumentation (120) enthaltene fehlerbezogene Fertigungsdaten bezüglich des Fertigungsprozesses des Bauteils eingerichtet ist, indem zumindest ein Teil der fehlerbezogenen Fertigungsdaten der Bauteildokumentation (120) positionstreu bezüglich dreidimensionalen Repräsentation des Bauteils in die Umgebung des Blickfeldes der Person mittels der Projektionsbrille (130) projiziert werden.

10. Vorrichtung (100) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionsvorrichtung zum Ermitteln der Position und Orientierung der Projektionsbrille (130) relativ zu einem realen Bauteil, dessen Bauteildokumentation (120) dargestellt werden soll, ausgebildet ist, wobei die Recheneinheit (160) zum Projizieren der dreidimensionalen Repräsentation des entsprechenden Bauteils derart in die Umgebung des Blickfeldes der die Projektionsbrille (130) tragenden Person, dass die dreidimensionale Repräsentation des Bauteils mit dem realen Bauteil in Deckung gebracht wird, eingerichtet ist.

1 1 . Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem digitalen Datenspeicher (1 10) eine Mehrzahl von Bauteildokumentationen (120) verschiedener Bauteile gleichen Typs hinterlegbar sind, wo- bei eine Auswerteeinheit (170) vorgesehen ist, die zum Identifizieren eines systematischen Fehlers aus fehlerbezogenen Fertigungsdaten der jeweiligen Bauteildokumentationen (120) ausgebildet ist, wobei die Recheneinheit (160) zum Projizieren dieses identifizierten systematischen Fehlers eingerichtet ist, indem zumindest der systematische Fehler als fehlerbezogene Fertigungsdaten der

Bauteildokumentation (120) positionstreu bezüglich dreidimensionalen Repräsentation eines der Bauteile in die Umgebung des Blickfeldes der Person mittels der Projektionsbrille (130) projiziert wird.

12. Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 8 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionsvorrichtung zum Ermitteln der Position und/oder Orientierung der Projektionsbrille (130) relativ zu einem realen Bauteil und/oder absolut im Raum ausgebildet ist, wobei die Recheneinheit (160) zum Auswählen von Planungs-, Fertigungs- und/oder Wartungsdaten aus einer hinterlegten virtuel- len Bauteildokumentation (120) in Abhängigkeit von der ermittelten Position und/oder Orientierung der Projektionsbrille (130) und zum Projizieren der ausgewählten Planungs-, Fertigungs- und/oder Wartungsdaten in die Umgebung des Blickfeldes der die Projektionsbrille (130) tragenden Person mittels der Projektionsbrille (130) eingerichtet ist.

13. Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionsvorrichtung zum Erkennen von Sprachausgaben und/oder Gestenbewegungen der die Projektionsbrille (130) tragenden Person und zum Steuern der Projektionsvorrichtung bezüglich der Projektion in Abhängig- keit von den erkannten Sprachausgaben und/oder Gestenbewegungen eingerichtet ist.

14. Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sensorvorrichtung vorgesehen ist, die zum Erfassen von Ferti- gungs- und/oder Wartungsdaten bezüglich des Bauteils ausgebildet ist, und die

Projektionsvorrichtung zum Erkennen von Sprachausgaben und/oder Gestenbewegungen der die Projektionsbrille (130) tragenden Person ausgebildet ist, wobei die Recheneinheit (160) zum Hinterlegen der erfassten Fertigungsund/oder Wartungsdaten in Abhängigkeit von den erkannten Sprachausgaben

und/oder Gestenbewegungen in der Bauteildokumentation (120) eingerichtet ist.