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1. (WO2018041287) METHOD FOR PRODUCING POTASSIUM CHLORIDE GRANULAR MATERIALS
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Verfahren zur Herstellung von Kaliumchlorid-Granulaten aus einem kristallinen Kaliumchlorid-Rohmaterial, wobei man das Kaliumchlorid-Rohmaterial vor der Granulierung mit wenigstens einem

Alkalimetallcarbonat und wenigstens einem Hydrogenphosphat-Additiv in Gegenwart von Wasser behandelt.

Verfahren nach Anspruch 1 , wobei das Alkalimetallcarbonat ausgewählt ist unter Natriumcarbonat-wasserfrei, Natriumcarbonat-Monohydrat und Natriumcarbonat-Decahydrat, wobei es sich insbesondere um

Natriumcarbonat-wasserfrei handelt.

Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Hydrogenphosphat-Additiv ausgewählt ist unter Alkalimetallhydrogenphosphaten, insbesondere unter Natriumdihydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat-Monohydrat, Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat, Dinatriumhydrogenphosphat, Dinatriumhydrogenphosphat-Dihydrat, Dinatriumhydrogenphosphat-Heptahydrat, Dinatriumhydrogenphosphat-Dodecahydrat, wobei es sich insbesondere um Dinatriumhydrogenphosphat handelt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man das Alkalimetallcarbonat in einer Menge von 0,05 bis 1 Gew.-%, insbesondere in einer Menge von 0,1 bis 0,7 Gew.-%, bezogen auf die festen Bestandteile des Kaliumchlorid-Rohmaterials, einsetzt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man das Hydrogenphosphat-Additiv in einer Menge von 0,025 bis 2 Gew.-%, insbesondere in einer Menge von 0,05 bis 1 ,5 Gew.-%, bezogen auf die festen Bestandteile des Kaliumchlorid-Rohmaterials, einsetzt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Gehalt an Wasser während der Behandlung des kristallinen Kaliumchlorid-Rohmaterials mit dem Alkalimetallcarbonat und dem Hydrogenphosphat-Additiv im Bereich von 2 bis 15 Gew.-%, insbesondere 4 bis 9 Gew.-%, bezogen auf die festen Bestandteile des Kaliumchlorid-Rohmaterials, liegt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man das Alkalimetallcarbonat in Form eines Pulvers und/oder in Form einer wässrigen Lösung einsetzt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man das Hydrogenphosphat-Additiv in Form eines Pulvers und/oder in Form einer wässrigen Lösung einsetzt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das

Kaliumchlorid-Rohmaterial 0,01 bis 1 ,0 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 0,7 Gew.-% Magnesiumsalze und Calciumsalze sowie deren Mischungen, insbesondere als MgC und CaC vorliegend, jeweils bezogen auf KCl und gerechnet als MgC bzw. CaC , enthält.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man zur Granulierung ein Kaliumchlorid-Rohmaterial einsetzt, worin wenigstens 90 Gew.-% pulverförmigen Kaliumchlorid-Rohmaterials eine Partikelgröße im Bereich kleiner 2 mm aufweisen.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das

Granulieren eine Pressagglomeration des Kaliumchlorid-Rohmaterials umfasst.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man das Alkalimetallcarbonat einem feuchten Kaliumchlorid-Rohmaterial zusetzt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man das Hydrogenphosphat-Additiv einem feuchten Kaliumchlorid-Rohmaterial zusetzt.

Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, wobei das feuchte Kaliumchlorid- Rohmaterial nach dem Zusatz des Alkalimetallcarbonats und des

Hydrogenphosphat-Additivs vor der Granulierung getrocknet wird.

15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man dem Kaliumchlorid-Rohmaterial vor oder während des Granulierens wenigstens einen Mikronährstoff, insbesondere einen Bor-haltigen Mikronährstoff zusetzt.

16. Kaliumchlorid-Granulat, erhältlich durch ein Verfahren nach einem der

Ansprüche 1 bis 15.

17. Verwendung einer Kombination aus wenigstens einem Alkalimetallcarbonat, wenigstens einem Hydrogenphosphat-Additiv und Wasser zur Verringerung der Feuchteaufnahme von Kaliumchlorid-Granulaten.

18. Verwendung einer Kombination aus wenigstens einem Alkalimetallcarbonat, wenigstens einem Hydrogenphosphat-Additiv und Wasser zur Erhöhung der Bruch-/ bzw. Berstfestigkeit von Kaliumchlorid-Granulaten, die hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind.