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1. (WO2018041285) METHOD FOR PRODUCING POTASSIUM CHLORIDE GRANULAR MATERIALS
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Ansprüche:

Verfahren zur Herstellung von Kaliumchlorid-Granulaten aus einem kristallinen Kaliumchlorid-Rohmaterial, wobei man das Kaliumchlorid- Rohmaterial vor der Granulierung mit wenigstens einem

Alkalimetallcarbonat und wenigstens einem Metaphosphat-Additiv in Gegenwart von Wasser behandelt.

Verfahren nach Anspruch 1 , wobei das Alkalimetallcarbonat ausgewählt ist unter Natriumcarbonat wasserfrei, Natriumcarbonat-Monohydrat und Natriumcarbonat-Decahydrat, wobei es sich insbesondere um

Natriumcarbonat-wasserfrei handelt.

Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Metaphosphat-Additiv ausgewählt ist unter Alkalimetallmetaphosphaten, insbesondere unter Hexanatriummetaphosphat (SHMP, n = 6), Tetranatriummetaphosphat (n = 4) und Trinatriummetaphosphat (n = 3), wobei es sich insbesondere um Hexanatriummetaphosphat (SHMP) handelt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man das Alkalimetallcarbonat in einer Menge von 0,05 bis 1 Gew.-%, insbesondere in einer Menge von 0,1 bis 0,7 Gew.-%, bezogen auf die festen Bestandteile des Kaliumchlorid-Rohmaterials, einsetzt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man das Metaphospat-Additiv in einer Menge von 0,025 bis 2 Gew.-%, insbesondere in einer Menge von 0,05 bis 1 ,5 Gew.-%, bezogen auf die festen Bestandteile des Kaliumchlorid-Rohmaterials, einsetzt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Gehalt an Wasser während der Behandlung des kristallinen Kaliumchlorid- Rohmaterials mit dem Alkalimetallcarbonat und dem Metaphosphat-Additiv im Bereich von 2 bis 15 Gew.-%, insbesondere 4 bis 9 Gew.-%, bezogen auf die festen Bestandteile des Kaliumchlorid-Rohmaterials, liegt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man das Alkalimetallcarbonat in Form eines Pulvers und/oder in Form einer

wässrigen Lösung einsetzt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man das Metaphosphat-Additiv in Form eines Pulvers und/oder in Form einer wässrigen Lösung einsetzt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das

Kaliumchlorid-Rohmaterial 0,01 bis 1 ,0 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 0,7 Gew.-% Magnesiumsalze und Calciumsalze sowie deren Mischungen, insbesondere als MgCI2 und CaCI2 vorliegend, jeweils bezogen auf KCl und gerechnet als MgCI2, bzw. CaCI2, enthält.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man zur Granulierung ein Kaliumchlorid-Rohmaterial einsetzt, worin wenigstens 90 Gew.-% pulverförmigen Kaliumchlorid-Rohmaterials eine Partikelgröße im Bereich kleiner 2 mm aufweisen.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das

Granulieren eine Pressagglomeration des Kaliumchlorid-Rohmaterials umfasst.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man das Alkalimetallcarbonat und das Metaphosphat-Additiv einem feuchten Kaliumchlorid-Rohmaterial zusetzt, das einen Wassergehalt von wenigstens 2 Gew.-%, bezogen auf die festen Bestandteile des Kaliumchlorid- Rohmaterials, aufweist.

Verfahren nach Anspruch 12, wobei das feuchte Kaliumchlorid-Rohmaterial nach dem Zusatz des Alkalimetallcarbonats und des Metaphosphat-Additivs vor der Granulierung getrocknet wird.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man dem Kaliumchlorid-Rohmaterial vor oder während des Granulierens wenigstens einen Mikronährstoff, insbesondere einen Bor-haltigen Mikronährstoff zusetzt.

15. Kaliumchlorid-Granulat, erhältlich durch ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14.

16. Verwendung einer Kombination aus wenigstens einem Alkalimetallcarbonat, wenigstens einem Metaphosphat-Additiv und Wasser zur Verringerung der Feuchteaufnahme von Kaliumchlorid-Granulaten.

17. Verwendung einer Kombination aus wenigstens einem Alkalimetallcarbonat, wenigstens einem Metaphosphat und Wasser zur Erhöhung der Bruch-/ bzw. Berstfestigkeit von Kaliumchlorid-Granulaten, die hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind.