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1. (WO2018036853) TOOTH UNIT AND METHOD FOR PRODUCING A DENTURE BASE
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Patentansprüche

Zahneinheit mit einem künstlichen Zahn zum Einsetzen in eine Prothesenbasis (20) und einem virtuellen Datensatz des Zahns,

wobei der künstliche Zahn einen im eingesetzten Zustand sichtbaren Außenteil (12) und einen in eingesetztem Zustand innerhalb der Prothesenbasis (20) angeordneten Innenteil (14) aufweist, und

wobei der virtuelle Datensatz des Zahns zu seiner Außengeometrie korrespondiert,

dadurch gekennzeichnet, dass

der virtuelle Datensatz des künstlichen Zahns in dem in Richtung des Innenteils (14) hinterschnittfreien Bereich eine virtuelle Gingivalinie (10) aufweist, die den Übergang zwischen Außenteil (12) und Innenteil (14) definiert.

Zahneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die virtuelle Gingivalinie (10) vollständig umlaufend ist und/oder in Abhängigkeit des gewünschten Erscheinungsbildes eines bestimmten Zahns angeordnet ist.

Zahneinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (14) unsymmetrisch, insbesondere nicht rotationssymmetrisch ausgebildet ist.

Zahneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (14) einen minimalen Außenradius von mindestens 0,6 mm, vorzugsweise mindestens 1,0 mm und besonders bevorzugt mindestens 1,25 mm aufweist.

5. Prothese mit einer Prothesenbasis mit mehreren Kavitäten (22), in denen jeweils ein künstlicher Zahn, definiert durch die Zahneinheit, nach einem der Ansprüche 1 bis 4 eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kavitäten (22) bezogen auf eine Einsatzrichtung (26) in der der Zahn in die Prothesenbasis (20) eingesetzt wird, frei von Hinterschnitten ist.

6. Prothese nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kavitäten (22) komplementär zu den Innenteilen (14) des entsprechenden einzusetzenden künstlichen Zahns ausgebildet sind, sodass ein Spalt konstanter Breite zwischen den Kavitäten (22) und dem Innenteil des zugehörigen Zahns ausgebildet ist.

7. Prothese nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kavitäten (22) unsymmetrisch, insbesondere nicht rotationssymmetrisch ausgebildet sind und/oder alle Kavitäten (22) eine unterschiedliche Form aufweisen, sodass eine eindeutige Zuordnung zwischen dem künstlichen Zahn und der Kavität (22) besteht.

8. Prothese nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kavitäten (22) derart ausgebildet sind, dass ein eingesetzter künstlicher Zahn eine definierte Zahnhöhe hat.

9. Prothese nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kavitätenkanten (24) und die virtuelle Gingivalinie (10) zumindest teilweise insbesondere vollständig überdecken.

10. Prothese nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kavitäten (22) einen minimalen Innenradius aufweisen, der gleich oder größer dem minimalen Außenradius des Innenteils (14) des in die Kavität einzusetzenden künstlichen Zahns ist.

11. Verfahren zur Herstellung einer Prothesenbasis mit den Schritten :

virtuelles Einbetten mindestens eines Zahns nach einem der Ansprüche 1 bis 4 in eine virtuelle Prothesenbasis (20),

Übertragen der virtuellen Gingivalinie (10) auf die Prothesenbasis zur Definition einer Kavitätenkante (24) und

Herstellen der reellen Prothesenbasis (20) durch Einbringen mindestens einer Kavität (22) in einen Prothesengrundkörper.

12. Verfahren zur Herstellung einer Prothesenbasis nach Anspruch 11, bei welchem die Kavitätenkante (24) durch virtuelles Subtrahieren des Zahns von der virtuellen Prothesenbasis (20) definiert wird.

13. Verfahren zur Herstellung einer Prothesenbasis nach Anspruch 11 oder 12, bei welchem das Herstellen der Kavität (22) durch CAD/CAM- Verfahren erfolgt, wobei die Kavitätenkante (24) zur Festlegung einer Werkzeugbewegung dient.

14. Verfahren zur Herstellung einer Prothesenbasis nach einem der Ansprüche 11 bis 13, bei welchem die Kavität (22) zur Ausbildung eines Klebespalts (28) konstanter Breite komplementär zur Unterseite des Zahns gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 hergestellt wird und/oder bei welchem die Kavitäten (22) in Einschubrichtung (26) des Zahns hinterschnittfrei hergestellt werden.

15. Verfahren zur Herstellung einer Prothesenbasis nach einem der Ansprüche 11 bis 14, bei welchem ein Werkzeug, insbesondere ein Fräswerkzeug, zur Ausbildung der Kavitäten (22) einen Bearbeitungsradius aufweist, der gleich oder größer dem minimalen Außenradius des Innenteils (14) des in die Kavität einzusetzenden künstlichen Zahns ist.

16. Verfahren zur Herstellung einer Prothesenbasis nach einem der Ansprüche 11 bis 15, bei welchem virtuell mehrere, insbesondere alle Zähne eines Zahnbogens eingebettet werden, alle zugehörigen Kavitätenkanten (24) definiert werden und alle zugehörigen Kavitäten (22) hergestellt werden.

17. Verfahren zur Herstellung einer Prothesenbasis nach einem der Ansprüche 11 bis 16, bei welchem vor dem virtuellen Einbetten des mindestens einen Zahns mindestens folgende Schritte durchgeführt werden :

Erfassung einer oralen Patientensituation durch Abformung oder mittels digitaler Aufnahme,

ggf. Digitalisierung der oralen Patientensituation,

Auswahl der die dentale Prothese bildenden Zähne aus einer ideal errechneten Aufstellung nach entsprechendem Aufstellkonzept von Zähnen oder Zahngruppen, wobei eine virtuelle Aufstellung der Zähne erhalten wird, die virtuell in einem Raum positioniert ist und zu der die erfasste Patientensituation passt,

virtuelle Einbettung der in der virtuellen Aufstellung angeordneten Zähne in einer virtuellen Prothesenbasis.