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1. (WO2017148525) MASSAGE DEVICE
Document

Beschreibung

Title of Invention 0001   0002   0003   0004   0005   0006   0007   0008   0009   0010   0011   0012   0013   0014   0015   0016   0017   0018   0019   0020   0021   0022   0023   0024   0025   0026   0027   0028   0029   0030   0031   0032   0033   0034  

Ansprüche

0001   0002   0003   0004   0005   0006   0007   0008   0009   0010   0011   0012   0013  

Amended Claims

0001   0002   0003   0004   0005   0006   0007   0008   0009   0010   0011   0012   0013  

Zeichnungen

0001   0002   0003   0004   0005   0006   0007   0008  

Beschreibung

Title of Invention : Massageeinrichtung

Technisches Gebiet

[0001]
Die Erfindung betrifft eine Massageeinrichtung, umfassend ein mit Wasser befülltes Behältnis, an dessen Wänden und/oder Boden Düsen angeordnet sind, die über Leitungen mit einer Pumpe zur Erzeugung von Wasserstrahlen oder Luftstrahlen unterhalb der Wasserfüllstandshöhe verbunden sind und die zur Massage auf den Körper einwirken.

Stand der Technik

[0002]
Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Einrichtungen zur Massage des menschlichen Körpers vorzuhalten, die nach Art eines Whirlpools ausgebildet sind. Die meisten Einrichtungen verfügen hierbei über ein wannenartiges Behältnis, an dessen Wänden und auch am Boden Wasser- und/oder Luftdüsen eingelassen sind. Die Düsen erzeugen im befüllten Zustand des Behältnisses Wasserstrahlen, die mittelbar auf Bereiche des menschlichen Körpers in der sitzenden oder liegenden Position einwirken.
[0003]
Eine derartige nach dem Stand der Technik bekannte Whirlpool-Wanne hat insbesondere den Nachteil, dass eine Körpermassage im Whirlpool nur lokal bzw. bereichsweise erfolgen kann. Die Massagewirkung beschränkt sich dann nur auf einen Flächenbereich des Körpers, da aufgrund der Lage des Körpers in dem Behältnis die vorhandenen Düsen eine Massagewirkung nur entfalten, wenn der Körper entsprechend in den Behältnis bzw. in der Wanne bewegt oder ausgerichtet wird. Die Düsen entfalten hierbei nur eine entsprechende lokale Massagewirkung. Eine Rückenmassage oder eine Bauchmassage bis hin zu einer Vollkörpermassage lässt das Behältnis aufgrund seiner baulichen Ausbildung nicht zu. Zudem erfordert eine derartige Einrichtung auch eine lokale Infrastruktur wie Strom-, Wasser- und einen Abwasseranschluss. Auch der erforderliche Platzbedarf ist für eine derartige Einrichtung oft nicht gegeben. Die bekannten Einrichtungen sind sehr aufwendig und sperrig gebaut, so dass eine Installation der Einrichtung in begrenzten Räumlichkeiten nicht möglich ist.

Darstellung der Erfindung

[0004]
Aufgabe
[0005]
Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine Massageeinrichtung derart weiterzubilden, die die geschil­derten Nachteile überwindet, die insbesondere eine Ganzkörpermas­sage zulässt und sich hinsichtlich ihrer Handhabung als einfaches nachrüstbares Massagegerät für den alltäglichen Gebrauch herrichten lässt, ohne dass eine lokale Infrastruktur für das Massagegerät vorhanden ist.
[0006]
Lösung
[0007]
Erfindungsgemäß wird dieses Problem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008]
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Massageeinrichtung besteht darin, dass diese ohne einen Frischwas­seranschluss und ohne einen Abwasseranschluss aufgestellt werden kann. Sie kann somit als unabhängige separate Einrichtung in einem Raum genutzt werden. Eine gesonderte Infrastruktur von Leitungen für die Massageeinrichtung ist somit nicht erforderlich. Die Massageeinrichtung ist hierbei autark und gewährleistet so eine Unterwassermassage, die jederzeit betrieben werden kann. Zudem ergibt sich der Vorteil, dass aufgrund der zweiteilig getrennt von einander ausgeführten Bauausführung von unterem Gehäuseteil und oberen Behälterteil die Massageeinrichtung durch enge Öffnungen wie eine Türöff­nung leicht und einfach transportiert werden kann. Aufgrund der Zweiteiligkeit kann die separat ausgebildete Massageeinrichtung in dem dafür vorgesehenen Raum leicht und einfach zusammengesetzt und aufgestellt werden. Die zweiteilige Bausführung erlaubt ebenfalls einen einfachen und sicheren Transport im Fall eines Umzugs.
[0009]
Aufgrund der metrischen Auslegung des oberen Behälterteils wird somit sichergestellt, dass das Wasser den ganzen Körper umgibt, wobei insbesondere die Düsen am ganzen Körper ihre Massagewirkung unmittelbar entfalten. Somit kann beispielsweise ein Sportler, der nach dem Training seinen Körper rege­nerieren will, einfach in das erfindungsgemäße Behältnis steigen und eine Vollmassage seines gesamten Körpers erzielen.
[0010]
Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Massageeinrichtung eine von einem Wasseranschluss und Abwasseranschluss unabhängige Einrichtung umfasst, die aus zwei separat ausgebildeten Segmentteilen besteht, und zwar aus einem Bodenteil und einem darauf montierbaren bzw. darauf steckbaren oberen Behälterteil. Diese Ausführungsform ermöglicht es, dass die erfindungsgemäße Massageeinrichtung leicht und einfach transportiert und aufgestellt werden kann. Hierbei besteht das Bodenteil aus einem flach bauenden Gehäuse, auf das das obere eine Massagekabine bildende Behälterteil aufgesetzt werden kann. In Weiterbildung umfasst das ein Gehäuse umfassende Bodenteil einen topfartigen oberen Deckbereich, in den das aus einem Zylinder bestehende Behälterteil eingesetzt werden kann. Aufgrund dieser Ausbildung wird erreicht, dass die zylinderförmige Kabine formschlüssig in den am Bodenteil gebildeten Topf eingesetzt werden kann. In Weiterbildung bildet hierbei der obere topfartige Deckbereich des Gehäuses den Boden für das die Massagekabine bildende Behälterteil.
[0011]
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in dem Gehäuse ein Speicher für die benötigte Wassermenge des als Massageka­bine ausgebildeten Behälterteils vorgesehen. Somit wird insbesondere in dem System der Massageeinrichtung das benötigte Wasser für den Massagevorgang gespeichert, der in dem System verbleibt. In Weiterbildung ist in dem Gehäuse ein geschlossenes Wasserumwälzungssystem für die Massagekabine angeordnet, welches mit der in dem Speicher vorhandenen Wassermenge zusammenwirkt. Das Wasserumwälzsystem verfügt hierbei über wenigstens eine Pumpe, die die aus dem Speicher in der Massagekabine eingefüllte Wassermenge über einen im Boden vorgesehenen Ablauf sowie über an der Wand der Massagekabine und dem Boden angeordnete Düsen pumpt. In Weiterbildung der Erfindung ist hierbei der Speicher das Gehäuse selbst, in dem die benötigte Wassermenge für eine Massage vorgehalten wird.
[0012]
Die Massagekabine ist vom Innendurchmesser derart bemessen, dass eine stehende Person die hinreichende Bewegungsfreiheit hat, wobei die Höhe der Massagekammer sich über dem Oberkörper der in dem Behältnis stehenden Person erstreckt, sodass die an der Innenwand des Behältnisses angeordne­ten Wasser- und/oder Luftdüsen auf die Körperoberfläche der stehenden Per­son in der Massagekabine unmittelbar einwirken. Aufgrund der Auslegung des Behältnisses auf den menschlichen Körper wird somit sichergestellt, dass das Wasser den ganzen Körper umgibt, wobei insbesondere die Düsen am ganzen Körper ihre Massagewirkung unmittelbar entfalten. Somit kann beispielsweise ein Sport­ler, der nach dem Training seinen Körper regenerieren will, einfach in das erfindungsgemäße Behältnis steigen und eine Vollmassage seines gesamten Körpers erzielen.
[0013]
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in der Wand des zylinderartigen Behältnisses eine Tür vorgesehen. Die Tür ist hierbei insbesondere als Schiebetür im Wandbereich ausgebildet. Die Wand des Behältnisses ist hierbei in vorteilhafter Weise für die Düsenleitungen vorgese­hen, wobei als Vorratsspeicher für die Wassermenge der Speicher im Boden­gehäuse vorgesehen ist. Die gespeicherte Wassermenge, die zur Befüllung der Kammer benötigt wird, entspricht etwa der Füllstandwassermenge in dem Behältnis für eine in dem Behältnis befindliche Person. Nach Schließen der Tür wird das vorgehaltene Wasser aus dem Speicher und hier aus dem Gehäuseteil in den Innenraum der Massagekammer dem Behältnis umgepumpt. Hierzu ist die in dem Vorratsspeicher vorgehaltene Wassermenge unmittelbar in den zylindrischen Behälter pumpbar, wobei das Wasser für weitere Massagen wieder in den Speicher bzw. in das untere Gehäuse zurückgepumpt wird.
[0014]
Durch diese Ausbildung wird auch erreicht, dass beispielsweise Wasser, was zur Massage verwendet wurde, wiederverwendet werden kann, in dem es einfach in den das untere Gehäuseteil bildenden Vorratsbehälter zurückgepumpt wird. Ein besonderer Vorteil ist es, dass in dem Vorratsbehälter bzw. in den Leitungsanordnungen eine Filteranlage für das Wasser vorgesehen ist, sodass für einen zweiten oder mehrere Massagevorgänge die entsprechend Wassermenge beim Umsetzen gereinigt wird.
[0015]
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wirkt der Wasserspeicher mit einer Heizung zur Vorwärmung des Wassers für eine Massage zusammen. Der Massagevorgang kann somit bereits derart vorbereitet werden, dass das in dem Gehäusespeicher bevorratete Wassermenge entsprechend vorgewärmt wird und dann das Wasser im gewärmten Zustand für die Massage in die Massagekammer umgepumpt wird, sodass dann die Mas­sagewirkung unter Warmwasser sofort erfolgen kann.
[0016]
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist auf dem Behälterrand eine Steue­rungseinrichtung mit Display angeordnet, mit der die einzelnen Düsenhori­zonte in der Massagekammer bedienbar und steuerbar sind. Zur Bedienung und Steuerung der Massageeinrichtung wird zudem eine Fernbedienung vorgesehen, mit der der Benutzer den Massagegang Vorbereiten und Durchführen kann. Zweckdienlich ist es, dass an der Behälterinnenwand Haltegriffe vorgesehen sind, wobei auch optional ein kleiner Klappsitz an der Wand angeordnet sein kann, sodass in der sitzenden Position in der Massagekammer die Wassermassage erfolgt. In Weiterbildung der Massagekammer ist der Behälterboden ebenfalls mit Düsen bestückt, wobei im Zentrum des Bodens der Ablauf vorhanden ist, über den gebrauchtes Massagewasser in das untere Gehäuseteil abgeleitet werden kann. Auch besteht über den Ablauf die Möglichkeit, dass mit einem an die Massageeinrichtung anzuschließenden Schlauch das für mehrere Massagevorgänge verwendete Wasser abzuführen, wobei dann entsprechend mit dem Schlauch auch Frischwasser wieder dem Wasserspeicher zugeführt werden kann, sodass dann wieder weitere Massagevorgänge vorgenommen werden können.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

[0017]
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schema­tisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
[0018]
Figur 1 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Massa­geeinrichtung in einer ersten Ansicht;
[0019]
Figur 2 eine weitere perspektivische Darstellung der Massageeinrichtung gemäß der Figur 1 in einer weiteren Ansicht;
[0020]
Figur 3 eine Frontansicht der Massageeinrichtung;
[0021]
Figur 4 eine weitere Seitenansicht der Massageeinrichtung;
[0022]
Figur 5 eine weitere Seitenansicht der Massageeinrichtung mit befülltem Bodenteil;
[0023]
Figur 6 eine Draufsicht auf die Massageeinrichtung;
[0024]
Figur 7 eine weitere Seitenansicht der Massageeinrichtung mit befülltem Behälterteil;
[0025]
Figur 8 eine weitere Ausführungsform der Erfindung ebenfalls in der Seitenansicht mit befülltem Behälterteil.

Bester Weg zur Ausführung der Erfindung

[0026]
Die Figuren 1 bis 8 zeigen in unterschiedlichen Darstellungen und Befüllsituationen eine Massageeinrichtung 1, welche ein mit Wasser 2 befülltes Behältnis 3 umfasst, an dessen Wänden 4 und/oder Boden 5 Düsen 6 angeordnet sind, die über Leitungen mit einer Pumpe 7 verbunden sind zur Erzeugung von Wasserstrahlen und/oder Luftstrahlen unterhalb der Wasserfüllstandshöhe 8, die zur Massage auf einen Körper 9 einer Person einwirken, wie dies insbesondere in der Figur 7 und 8 näher gezeigt wird.
[0027]
Die Massageeinrichtung 1, wie sie sich in der Figur 1, 2, 3 und 4 darstellt, umfasst eine von einem Wasseranschluss und Abwasseranschluss unabhängige Massageeinrichtung 1, die aus zwei separat gebildeten Segmentteilen 10 und 11 besteht. Die beiden getrennt ausgebildeten Segmentteile 10 und 11 umfassen hierbei einmal ein unteres Bodenteil 12, mit einem darauf montierbaren bzw. darauf steckbaren oberen Behälterteil 13, wie dies deutlicher in den Figuren 4 und 5 zu erkennen ist. Das Bodenteil 12 besteht aus einem flach bauenden Gehäuse 14 auf das das obere eine Massagekabine bildende Behälterteil 13 aufsetzbar ist. Das Gehäuse 14 umfassende Bodenteil 12 weist einen topfartigen oberen Deckbereich 15 auf, wie dieser insbesondere aus der Figur 6 in der Draufsicht erkennbar ist. In den Deckbereich 15 ist das aus einem Zylinder bestehende Behälterteil 13 einsetzbar bzw. einsteckbar. Dabei bildet der obere topfartige Deckbereich 15 des Gehäuses 14 den Boden 5 des die Massagekabine bildenden Behälterteils 13.
[0028]
Wie aus den Figuren 5, 7 und 8 in der Zusammenschau ersichtlich ist, ist das Gehäuse 14 als Speicherraum 16 für die benötigte Wassermenge des als Massagekabine ausgebildeten Behälterteils 13 vorgesehen. Wie aus der Figur 5 ersichtlich ist, ist das Gehäuse 14 als Speicher 16 hierbei derart bemessen, dass die benötigte Wassermenge darin gespeichert werden kann. Der Innenraum des Gehäuses 14 wirkt hierbei als Speicher 16 selbst. In dem Gehäuse 14 ist ein geschlossenes Wasserumwälzsystem 17 für die Massagekabine angeordnet, welches mit der in dem Speicher 16 vorhandenen Wassermenge zusammenwirkt. Das Wasserumwälzsystem 17 ist hierbei in der Figur 5, 7 und 8 angedeutet und befindet sich unterhalb des Bodens 5. Wie zu erkennen ist, wirkt hierbei das Wasserumwälzsystem 17 mit einer Heizeinrichtung 18 sowie einer Filtereinrichtung 19 zur Aufbereitung der Wassermenge zusammen. Das Wasserumwälzsystem 17 verfügt hierbei über wenigstens eine Pumpe 7, die die aus dem Speicher 16 in die Massagekabine eingefüllte Wassermenge über einen im Boden 5 vorgesehenen Ablauf 20 sowie über an der Wand 4 der Massagekabine und dem Boden 5 angeordnete Düsen 6 pumpt.
[0029]
Wie insbesondere aus der Figur 4 und 7, aber auch aus den Figuren 1 und 2 erkennbar ist, ist die Massagekabine vom Innendurchmesser derart bemessen, dass eine stehende Person die hinreichende Bewegungsfreiheit hat, wobei die Höhe der Massagekammer sich über den Oberkörper der in dem Behältnis stehenden Person erstreckt, sodass die an der Innenwand des Behältnisses 13 angeordneten Wasser- und/oder Luftdüsen 6 auf die Körperoberfläche der stehenden Person in der Massagekabine unmittelbar einwirken.
[0030]
Aus der Zusammenschau der Figur 2, 3 und 4 ist ersichtlich, dass in der Wand 4 eine Tür 21 vorgesehen ist, die eine im Wandbereich angeordnete Schiebetür umfasst. Aufgrund dieser Situation ist ein leichter, einfacher Zugang zu der Massagekabine im entleerten Zustand möglich. In Weiterbildung ist auf dem Behälterrand 22 eine Steuerungseinrichtung mit Display 23 angeordnet, über die die Massageeinrichtung 1 sowie einzelne Düsenhorizonte geregelt werden können. Auch besteht hier die Möglichkeit, dass beispielsweise das Wasser zunächst in dem Speicher 16 vorgewärmt wird, bevor es dann in die Massagekammer eingepumpt wird.
[0031]
Wie in der Figur 7 und 8 angedeutet ist, sind an der Behälterwand Haltegriffe 24 und/oder ein Klappsitz 25 in dem Bereich der Massage vorgehalten.
[0032]
Zur in Betriebnahme der erfindungsgemäßen Massageeinrichtung 1 kann zunächst die Wassermenge 2 in dem Gehäuse 14 des Bodenteils 12 vorgewärmt werden, was über das Display 23 oder eine nicht näher dargestellte Fernbedienung vorgenommen werden kann. Nach dem Öffnen der Tür 21 besteht die Möglichkeit des Zugangs in den Innenraum des Behälterteils 13, wobei dann die Tür 21 von Innen her wasserdicht verschlossen wird. Nach Verschluss der Tür 21 wird der Einlass der gewünschten Wassermenge 2 in das Behälterteil 13 freigegeben, so dass nach Erreichen der gewünschten Wasserfüllstandhöhe 8, dargestellt in der Figur 7 und 8, das Wasserumwälzsystem 17 eingeschaltet wird.
[0033]
Das Wasserumwälzsystem 17 mit seiner Pumpe 7 bewirkt dann die Massage, in dem es die Wassermenge 2 in dem Behälterteil 13 über den Ablauf 20 abzieht und wieder über die Düsen 6 in das Behälterteil 13 drückt, so dass sich eine Zirkulation der Wassermenge 2 vollzieht. Bei der Zirkulation strömt die Wassermenge 2 über die Filtereinrichtung 19 sowie über die Heizung 18. Nach Beendigung der Massage, dessen Zeitvorgabe bzw. die Dauer der Massage über das Display 23 oder die Fernbedienung programmierbar ist, wird die Wassermenge 2 wieder in das als Speicher 12 ausgebildete Bodenteil 13 zurückgeführt, wobei hierbei ebenfalls eine Filtrierung der Wassermenge 2 erfolgen kann. Es versteht sich, dass der Filter der Filtereinrichtung 19 zur Reinigung oder zum Austausch aus dem Bodenteil 13 herausnehmbar ausgebildet ist.
[0034]
Bezugszeichenliste
  1. Massageeinrichtung
  2. Wasser
  3. Behältnis
  4. Wand
  5. Boden
  6. Düsen
  7. Pumpe
  8. Wasserfüllstandhöhe
  9. Körper
  10. Segmentteil
  11. Segmentteil
  12. Bodenteil
  13. Behälterteil
  14. Gehäuse
  15. Deckbereich
  16. Speicher
  17. Wasserumwälzsystem
  18. Heizung
  19. Filtereinrichtung
  20. Ablauf
  21. Tür
  22. Behälterrand
  23. Display
  24. Haltegriff
  25. Klappsitz

Ansprüche

[ Anspruch0001]
Massageeinrichtung (1) umfassend ein mit Wasser (2) befülltes Behältnis (3) an dessen Wand (4) und/oder Boden (5) Düsen (6) angeordnet sind, die über Leitungen mit einer Pumpe (7) verbunden sind zur Erzeugung von Wasserstrahlen und/oder Luftstrahlen unterhalb der Wasserfüllstandhöhe (8) die zur Massage auf den Körper (9) einwirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Massageeinrichtung (1) eine von einem Wasseranschluss und Abwasseranschluss unabhängige Einrichtung (1) umfasst, die aus zwei separat ausgebildeten Segmentteilen (10) und (11) besteht, und zwar aus einem unteren Bodenteil (12) und einem darauf montierbaren bzw. darauf steckbaren oberen Behälterteil (13).
[ Anspruch0002]
Massageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (12) aus einem flach bauenden Gehäuse (14) besteht, auf das das obere eine Massagekabine bildende Behälterteil (13) aufsetzbar ist.
[ Anspruch0003]
Massageeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das ein Gehäuse (14) umfassendes Bodenteil (12) einen topfartigen oberen Deckbereich (15) umfasst, in den das aus einem Zylinder bestehende Behälterteil (13) einsetzbar ist.
[ Anspruch0004]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der obere topfartige Deckbereich (15) des Gehäuses (14) den Boden (5) des die Massagekabine bildenden Behälterteils (13) bildet.
[ Anspruch0005]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (14) ein Speicher (16) für die benötigte Wassermenge (2) des als Massagekabine ausgebildeten Behälterteils (13) vorgesehen ist.
[ Anspruch0006]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Gehäuses (14) den Speicher (16) bildet.
[ Anspruch0007]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (14) ein Wasserumwälzsystem (17) für die Massagekabine angeordnet ist, welches mit der in dem Speicher (16) vorhandenen Wassermenge (2) zusammenwirkt.
[ Anspruch0008]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserumwälzsystem (17) mit einer Heizeinrichtung (18) sowie einer Filtereinrichtung (19) zur Aufbereitung der Wassermenge (2) zusammenwirkt.
[ Anspruch0009]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserumwälzsystem (17) über wenigstens eine Pumpe (7) verfügt, die die aus dem Speicher (16) in die Massagekabine eingefüllte Wassermenge (2) über einen im Boden (5) vorgesehenen Ablauf (20) sowie über an der Wand (4) der Massagekabine und dem Boden (5) angeordnete Düsen (6) pumpt.
[ Anspruch0010]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Massagekabine vom Innendurchmesser derart bemessen ist, dass eine stehende Person die hinreichende Bewegungsfreiheit hat, wobei die Höhe der Massagekammer sich über den Oberkörper der in dem Behälterteil (13) stehenden Person erstreckt, so dass die an der Innenwand des Behälterteils (13) angeordneten Wasser- und/oder Luftdüsen (6) auf die Körperoberfläche der stehenden Person in der Massagekabine unmittelbar einwirken.
[ Anspruch0011]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wand (4) eine Tür (21) vorgesehen ist, die insbesondere eine im Wandbereich angeordnete wasserdicht schließende Schiebetür umfasst.
[ Anspruch0012]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Behälterrand (22) eine Steuerungseinrichtung mit Display (23) angeordnet ist, mit der die Massageeinrichtung (1) sowie einzelne Düsenhorizonte regelbar sind.
[ Anspruch0013]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der Behälterinnenwand Haltegriffe (24) und/oder ein Klappsitz (25) angeordnet sind.

Amended Claims
[ Received by the International Bureau on 19 Dezember 2016 (19.12.2016)]

[0001]
[Geändert]
Massageeinrichtung (1) umfassend ein mit Wasser (2) befüllbares
Behältnis (3) an dessen Wand (4) und/oder Boden (5) Düsen (6)
angeordnet sind, die über Leitungen mit einer Pumpe (7) in der
Massageeinrichtung (1) verbunden sind zur Erzeugung von
Wasserstrahlen und/oder Luftstrahlen unterhalb der
Wasserfüllstandhöhe (8) die zur Massage auf den Körper (9) einer in
dem Behältnis (3) befindlichen Person einwirken,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Massageeinrichtung (1) als eine von einem Wasseranschluss
und Abwasseranschluss unabhängige Einrichtung (1) ausgebildet ist,
die aus zwei separat montierbaren Segmentteilen (10) und (11)
besteht, wobei das erste Segmentteil (10) aus einem unteren als
Gehäuse (14) ausgebildeten Bodenteil (12) besteht, welches der
Speicher für die benötigte Wassermenge (2) in dem Behälterteil (13) ist
und wobei das zweite Segmentteil (11) auf das Bodenteil (12)
montierbaren oberen Behälterteil (13) besteht.
[0002]
Massageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (12) aus einem flach bauenden Gehäuse (14) besteht, auf das das obere eine Massagekabine bildende Behälterteil (13) aufsetzbar ist.
[0003]
Massageeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das ein Gehäuse (14) umfassendes Bodenteil (12) einen topfartigen oberen Deckbereich (15) umfasst, in den das aus einem Zylinder bestehende Behälterteil (13) einsetzbar ist.
[0004]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der obere topfartige Deckbereich (15) des Gehäuses (14) den Boden (5) des die Massagekabine bildenden Behälterteils (13) bildet.
[0005]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (14) ein Speicher (16) für die benötigte Wassermenge (2) des als Massagekabine ausgebildeten Behälterteils (13) vorgesehen ist.
[0006]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Gehäuses (14) den Speicher (16) bildet.
[0007]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (14) ein Wasserumwälzsystem (17) für die Massagekabine angeordnet ist, welches mit der in dem Speicher (16) vorhandenen Wassermenge (2) zusammenwirkt.
[0008]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserumwälzsystem (17) mit einer Heizeinrichtung (18) sowie einer Filtereinrichtung (19) zur Aufbereitung der Wassermenge (2) zusammenwirkt.
[0009]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserumwälzsystem (17) über wenigstens eine Pumpe (7) verfügt, die die aus dem Speicher (16) in die Massagekabine eingefüllte Wassermenge (2) über einen im Boden (5) vorgesehenen Ablauf (20) sowie über an der Wand (4) der Massagekabine und dem Boden (5) angeordnete Düsen (6) pumpt.
[0010]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Massagekabine vom Innendurchmesser derart bemessen ist, dass eine stehende Person die hinreichende Bewegungsfreiheit hat, wobei die Höhe der Massagekammer sich über den Oberkörper der in dem Behälterteil (13) stehenden Person erstreckt, so dass die an der Innenwand des Behälterteils (13) angeordneten Wasser- und/oder Luftdüsen (6) auf die Körperoberfläche der stehenden Person in der Massagekabine unmittelbar einwirken.
[0011]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wand (4) eine Tür (21) vorgesehen ist, die insbesondere eine im Wandbereich angeordnete wasserdicht schließende Schiebetür umfasst.
[0012]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Behälterrand (22) eine Steuerungseinrichtung mit Display (23) angeordnet ist, mit der die Massageeinrichtung (1) sowie einzelne Düsenhorizonte regelbar sind.
[0013]
Massageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der Behälterinnenwand Haltegriffe (24) und/oder ein Klappsitz (25) angeordnet sind.

Zeichnungen

[ Fig. 0001]

[ Fig. 0002]

[ Fig. 0003]

[ Fig. 0004]

[ Fig. 0005]

[ Fig. 0006]

[ Fig. 0007]

[ Fig. 0008]