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1. (WO2017137256) METHOD AND EXECUTION ENVIRONMENT FOR THE SECURE EXECUTION OF PROGRAM INSTRUCTIONS
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Verfahren (100) zum gesicherten rechnergestützten Ausführen von Programmbefehlen einer Anwendung mit den folgenden Verfahrensschritten:

Einschalten (110) eines Lernmodus einer Ausführungsumgebung (400);

Ausführen (120) der Anwendung in der Ausführungsumgebung (400) während der Lernmodus eingeschaltet ist, wobei

Programmbefehle der Anwendung für ein ausgewähltes vorgegebenes Anwendungsszenario durchlaufen werden; die Ausführungsumgebung (400) eine erste

anwendungsszenariospezifische GültigkeitsInformation den durchlaufenen Programmbefehlen (210, 220, 310, 320) zuordnet;

Einschalten (130) eines Arbeitsmodus der Ausführungsumgebung (400), wobei im Arbeitsmodus die Ausführungsumgebung (400) die erste Gültigkeitsinformation der Programmbefehle überprüft, und wobei die Ausführungsumgebung (400) die Programmbefehle abhängig von ihrer Gültigkeitsinformation ausführt.

Verfahren (100) nach Anspruch 1, wobei die durchlaufenen Programmbefehle (210, 220, 310, 320) durchlaufenen Ausführungspfaden der Anwendung zugeordnet werden und eine zweite anwendungsszenariospezifische Gültigkeitsinformation jeweils einem Ausführungspfad zugeordnet wird.

Verfahren (100) nach Anspruch 1 oder 2, wobei

die erste Gültigkeitsinformation während einer ersten

Lernphase zugeordnet wird;

während einer zweiten Lernphase die Ausführungsumgebung (400) eine dritte anwendungsszenariospezifische Gültigkeitsinformation den durchlaufenen Programmbefehlen (210, 220, 310, 320) zuordnet.

4. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei als Ausführungsumgebung (400) ein Prozessor und/oder eine virtuelle Maschine und/oder ein Betriebssystemkern oder ein Betriebssystemkern unter Verwendung einer Speicherverwaltungseinheit verwendet wird.

5. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei durch einen Trigger die erste Gültigkeitsinformation und/oder die zweite Gültigkeitsinformation und/oder die dritte Gültigkeitsinformation der Programmbefehle gelöscht werden.

6. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die erste Gültigkeitsinformation und/oder die zweite Gültigkeitsinformation und/oder die dritte Gültigkeitsinformation sicherheitsgeschützt gespeichert werden .

7. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Einschalten des Lernmodus durch einen Sicherheitsmechanismus geschützt ist.

8. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die erste Gültigkeitsinformation und/oder die zweite Gültigkeitsinformation und/oder die dritte Gültigkeitsinformation einem weiteren Gerät bereitgestellt werden .

9. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ausführen (120) der Anwendung in der Ausführungsumgebung (400) während dem eingeschalteten Lernmodus auf einem Gerät und/oder auf einem baugleichen Testgerät und/oder einer Simulationsumgebung des Gerätes durchgeführt wird.

10. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die erste Gültigkeitsinformation und/oder die zweite Gültigkeitsinformation und/oder die dritte Gül- tigkeitsinformation den Programmbefehlen instruktionsweise und/oder subroutinenweise und/oder bibliotheksweise zugeordnet werden.

Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Programmbefehle, die von den Programmbefehlen mit der ersten Gültigkeitsinformation und/oder der zweiten Gültigkeitsinformation und/oder der dritten Gültigkeitsinformation abhängen, eine entsprechende Gültigkeitsinformation zugeordnet wird.

Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei beim Ausführen von gültigkeitsinformationslosen Programmbefehlen eine Signalisierungsinformation bereitgestellt wird.

Verfahren (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei beim Einschalten des Arbeitsmodus gültigkeitsinformati-onslose Programmbefehle aus der Anwendung entfernt werden .

Ausführungsumgebung (400) zum gesicherten rechnergestützten Ausführen von Programmbefehlen einer Anwendung, aufweisend :

ein erstes Schaltmodul (410) zum Einschalten eines Lernmodus der Ausführungsumgebung (400);

ein Ausführungsmodul (420) zum Ausführen der Anwendung in der Ausführungsumgebung (400) während der Lernmodus eingeschaltet ist, wobei

Programmbefehle der Anwendung für ein ausgewähltes vorgegebenes Anwendungsszenario durchlaufen werden; die Ausführungsumgebung (400) eine erste

anwendungsszenariospezifische Gültigkeitsinformation den durchlaufenen Programmbefehlen (210, 220, 310, 320) zuordnet;

ein zweites Schaltmodul (430) zum Einschalten (130) eines Arbeitsmodus der Ausführungsumgebung (400), wobei im Arbeitsmodus die Ausführungsumgebung (400) die erste Gültigkeitsinformation der Programmbefehle überprüft, und wobei die Ausführungsumgebung (400) die Programmbefehle abhängig von ihrer Gültigkeitsinformation ausführt .

15. Ausführungsumgebung (400) nach Anspruch 14, wobei die Ausführungsumgebung (400) ein Prozessor oder eine virtu eile Maschine oder ein Betriebssystemkern oder ein Betriebssystemkern unter Verwendung einer Speicherverwaltungseinheit ist.

16. System mit einer Ausführungsumgebung (400) nach einem der Ansprüche 14-15.

17. Computerprogrammprodukt mit Programmbefehlen zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-13.

18. Computerprogrammprodukt mit Programmbefehlen für ein Erstellungsgerät, das mittels der Programmbefehle konfi guriert wird, die Ausführungsumgebung (400) nach einem der Ansprüche 14-15 zu erstellen.

19. Bereitstellungsvorrichtung für das Computerprogrammprodukt nach Anspruch 17 oder 18, wobei die Bereitstellungsvorrichtung das Computerprogrammprodukt speichert und/oder bereitstellt.