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1. (WO2017137152) VERIFICATION OF AN OBJECT PROVIDED WITH A SECURITY ELEMENT
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verfahren zur Verifikation eines mit einem Sicherheitselement verse- henen Gegenstands, bei dem das Sicherheitselement in einem Mehrschrittverfahren mit Registerschwankungen hergestellt ist und in einem Prüffeld ein individuelles charakteristisches Merkmal des Sicherheitselements in Form von zumindest zwei Punkt- oder Linienelementen enthält, die bei der Herstellung des Sicherheitselements in unterschiedlichen Herstellungsschrit-ten mit Registerschwankungen erzeugt sind, und die zwei oder mehr Markierungspunkte mit charakteristischen Abständen definieren, wobei bei dem Verfahren

das Prüffeld des Sicherheitselements mit einer Kamera optisch erf asst wird,

- charakteristische Abstände der zwei oder mehr Markierungspunkte des Prüffelds bestimmt werden und daraus ein Prüfwert für das individuelle charakteristische Merkmal des Sicherheitselements gebildet wird,

der gebildete Prüfwert mit einem Referenzprüfwert verglichen wird, und

auf Grundlage des Vergleichsergebnisses ein Verifikationsresultat für den mit dem Sicherheitselement versehenen Gegenstand erstellt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Refe-renzprüfwert bei oder nach der Herstellung des Sicherheitselements oder bei oder nach dem Versehen des Gegenstands mit dem Sicherheitselement gebildet wird, indem charakteristische Abstände der zwei oder mehr Markierungspunkte des Prüffelds bestimmt werden ünd daraus der Referenzprüfwert gebildet wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Referenzprüfwert zusammen mit einer individuellen Kennzeichnung des Sicherheitselements und/ oder des Gegenstands in einer Datenbank ge- speichert und zum Vergleich mit dem gebildeten Prüfwert aus der Datenbank abgefragt wird.

4. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Referenzprüfwert insbesondere in verschlüsselter oder codierter Form auf dem Sicherheitselement oder auf dem mit dem Sicherheitselement versehenen Gegenstand vorliegt und zum Vergleich mit dem gebildeten Prüfwert eingelesen wird.

5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge-kennzeichnet, dass das Prüffeld des Sicherheitselements mit einer Smart-phone-Kamera optisch erfasst wird und die Bestimmung der charakteristische Abstände und die Bildung des Prüfwerts durch ein auf dem Smartpho-ne laufendes Softwareprogramm erfolgt.

6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verifikationsverfahren an einem Prüffeld durchgeführt wird, das drei, vier oder mehr Punkt- oder Linienelemente enthält, die bei der Herstellung des Sicherheitselements in unterschiedlichen Herstellungsschritten mit Registerschwankungen erzeugt sind, und die drei, vier, oder mehr Markierungspunkte mit charakteristischen Abständen definieren.

7. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verifikationsverfahren an einem Prüffeld durchgeführt wird, dessen Punkt- oder Linienelemente zumindest teilweise durch Druckverfahren, insbesondere Offsetdruck, Stich-Tiefdruck, Siebdruck, Buchdruck, Stempeldruck oder Flexodruck erzeugt sind.

8. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge-kennzeichnet, dass das Verifikationsverfahren an einem Prüffeld durchgeführt wird, dessen Punkt- oder Linienelemente zumindest teilweise auf Applikationen, insbesondere auf aufgebrachten Folienelementen vorliegen, o-der durch Elemente oder Fensterteile auf den Applikationen gebildet sind.

9. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verifikationsverfahren an einem Prüffeld durchgeführt wird, dessen Punkt- oder Linienelemente zumindest teilweise durch Laserschnitte, Perforationen, Wasserzeichen, Lasermarkierungen, Ink-Jet-Beschriftungen oder Toner-basierte Verfahren gebildet sind.

10. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass vektorielle charakteristische Abstände der zwei oder mehr Markierungspunkte bestimmt werden.

11. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Punkt- oder Linienelement zumindest zwei Markierungspunkte definiert werden und für die Bildung des Prüfwerts charakteristische Abstände, insbesondere vektorielle charakteristische Abstände berücksichtigt werden, die von unterschiedlichen Markierungspunk-ten eines Punkt- oder Linienelements ausgehen oder an unterschiedlichen Markierungspunkten eines Punkt- oder Li ienelements enden.

12. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verifikationsverfahren an einem Sicherheitselement durchgeführt wird, das in den Gegenstand integriert ist.

13. Verifikationssystem für die Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 12, mit

einem mit einem Sicherheitselement versehenen Gegenstand, bei dem das Sicherheitselement in einem Mehrschrittverfahren mit Registerschwankungen hergestellt ist und in einem Prüffeld ein individuelles charakteristisches Merkmal des Sicherheitselements in Form von zumindest zwei Punkt- oder Linienelementen enthält, die bei der Her- Stellung des Sicherheitselements in unterschiedlichen Herstellungsschritten mit Registerschwankungen erzeugt sind, und die zwei oder mehr Markierungspunkte mit charakteristischen Abständen definieren, und

einer Prüfvorrichtung für die Verifikation des Gegenstands, mit

einer Kamera für die optische Erfassung des Prüffelds des Sicherheitselements,

einer Auswerteeinheit zum Bestimmen charakteristischer Ab- stände der zwei oder mehr Markierungspunkte des Prüffelds und zum Bilden eines Prüfwert für das individuelle charakteristische Merkmal des Sicherheitselements daraus, und

Mitteln zum Vergleichen des gebildeten Prüfwerts mit einem Referenzprüfwert und zur Erstellung eines Verifikationsresultats auf Grundlage des Vergleichsergebnisses.

14. Verifikationssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfvorrichtung Mittel zum Erfassen eines codierten Referenzprüfwerts, zum Decodieren des erfassten Referenzprüfwerts und zum Verglei- chen des gebildeten Prüfwerts mit dem decodierten Referenzprüfwert enthält.

15. Verifikationssystem nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn-zeichnet, dass

das Verifikationssystem eine Datenbank umfasst, in der für die Sicherheitselemente jeweils ein Referenzprüfwert zusammen mit einer individuellen Kennzeichnung des Sicherheitselements und/ oder des Gegenstands abgelegt sind, und dass

- die Prüfvorrichtung Mittel zum Abfragen des Referenzprüfwerts oder des Vergleichsergebnisses von Prüfwert und Referenzprüfwert aus der Datenbank auf Grundlage der individuellen Kennzeichnung des Sicherheitselements und/ oder des Gegenstands enthält.

16. Verifikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfvorrichtung eine Banknotenbearbei-tungsmaschine oder ein Smartphone ist.

17. Sicherheitselement für ein Verifikationssystem nach einem der An-Sprüche 13 bis 16 , das in einem Mehrschrittverfahren mit Registerschwankungen hergestellt ist und in einem Prüffeld ein individuelles charakteristisches Merkmal des Sicherheitselements in Form von zumindest zwei Punktoder Linienelementen enthält, die bei der Herstellung des Sicherheitselements in unterschiedlichen Herstellungsschritten mit Registerschwankungen erzeugt sind, und die zwei oder mehr Markierungspunkte mit charakteristischen Abständen definieren.

18. Gegenstand, insbesondere Wertdokument, Sicherheitspapier, Ausweiskarte oder Markenartikel mit einem Sicherheitselement nach Anspruch 17.

19. Prüfvorrichtung für ein Verifikationssystem nach einem der Ansprüche 13 bis 16, mit

einer Kamera für die optische Erfassung des Prüffelds des Sicherheitselements,

einer Auswerteeinheit zum Bestimmen charakteristischer Abstände der zwei oder mehr Markierungspunkte des Prüffelds und zum Bilden eines Prüf wert für das individuelle charakteristische Merkmal des Sicherheitselements daraus, und

Mitteln zum Vergleichen des gebildeten Prüfwerts mit einem Referenzprüfwert und zum Erstellen eines Verifikationsresultats auf Grundlage des Vergleichsergebnisses.

20. Computerprogrammprodukt, das maschinenlesbare Programmbefehle für eine Steuerungseinheit einer Daten verarbeitenden Vorrichtung, insbesondere eines Smartphones, aufweist, die diese zur Ausführung eines Ver-fahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 12 veranlassen.