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1. (WO2012175162) METHOD AND DEVICE FOR THE CYCLIC DIGITAL TRANSMISSION OF A POSITION VALUE OF A MOVING OBJECT WITH INERTIAL MASS
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Verfahren und Vorrichtung zur zyklischen digitalen Übertragung eines Positionswertes eines bewegten Objektes mit träger Masse

Beschreibung:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtung zur zyklischen digitalen Übertragung eines Positionswertes eines bewegten Objektes mit träger Masse.

Winkelsensoren sind allgemein bekannt. Bei Winkelsensoren, die als Inkrementalgeber ausgeführt sind, wird der erfasste Winkelwert einer Welle digital übertragen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Übertragung der erfassten Werte vom Winkelsensor an ein elektronisches Gerät weiterzubilden, wobei eine gegen Störungen robuste Datenübertragung verwendet werden soll.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem Verfahren nach den in Anspruch 1 oder 2 und bei der Vorrichtung nach den in Anspruch 15 angegebenen Merkmalen gelöst.

Wichtige Merkmale bei dem Verfahren zur Regelung eines Antriebs sind, dass zeitlich wiederkehrend ein Positionswert erfasst wird und die zugehörige Information an eine Regelvorrichtung übertragen wird,

wobei der Positionswert gekennzeichnet ist durch zumindest zwei Werte,

insbesondere Teilwinkelwert und Feinwinkelwert, insbesondere digitale Werte,

wobei der erste Wert mit einer ganzen Zahl kennzeichenbar ist und jeder Zahl ein Positionswertebereich zugeordnet ist,

wobei jedem durch einen ersten Wert gekennzeichneten Positionsbereich zueinander separate Teilbereiche des Positionsbereichs zugeordnet sind, wobei jeder dieser Teilbereiche durch einen zweiten Wert gekennzeichnet ist, der als ganze Zahl kennzeichenbar ist,

BESTÄTIGUNGSKOPIE

wobei der zweite Wert zeitlich vor dem ersten Wert übertragen wird, wobei

nach Übertragen des neu erfassten zweiten Wertes aus diesem neu erfassten und dem zuvor übertragenen zweiten Wert ein Modellwert für den ersten Wert bestimmt wird, und der so bestimmte

Positionswert von einer Regeleinrichtung verwendet wird, um aktualisierten Wert einer Stellgröße der Regeleinrichtung zu bestimmen,

(») nach dem Übertragen des neu erfassten zweiten Wertes der neu erfasste erste Wert übertragen wird und dann der so bestimmte Modellwert mit dem neu erfassten ersten Wert verglichen wird und bei Nicht-Übereinstimmen eine Aktion ausgeführt wird,

insbesondere wobei die Aktion das Übermitteln und/oder Anzeigen einer

Warninformation und/oder das Stillsetzen des Antriebs oder das Überführen des Antriebs in einen sicheren Zustand ist,

insbeosndere wobei die Stellgröße ein Spannungsraumzeiger, insbesondere ein Statorspannungsraumzeiger eines Elektromotors des Antriebs, ist,

insbesondere wobei der Schritt (i) wiederholt wird.

Von Vorteil ist dabei, dass die Sicherheit erhöht ist und die trotzdem besonders frühzeitig in jedem Zyklusschritt die Bestimmung der neuen Stellgröße startbar ist.

Wichtige Merkmale bei dem Verfahren zur Regelung eines Antriebs nach Anspruch 2 sind, dass zeitlich wiederkehrend ein Positionswert erfasst wird und die zugehörige Information an eine Regelvorrichtung übertragen wird,

wobei der Positionswert gekennzeichnet ist durch zumindest zwei Werte,

insbesondere Teilwinkelwert und Feinwinkelwert, insbesondere digitale Werte,

wobei der erste Wert mit einer ganzen Zahl kennzeichenbar ist und jeder Zahl ein Positionswertebereich zugeordnet ist,

wobei jedem durch einen ersten Wert gekennzeichneten Positionsbereich zueinander separate Teilbereiche des Positionsbereichs zugeordnet sind, wobei jeder dieser Teilbereiche durch einen zweiten Wert gekennzeichnet ist, der als ganze Zahl kennzeichenbar ist,

wobei der zweite Wert zeitlich vor dem ersten Wert übertragen wird,

wobei

(i) nach Übertragen des neu erfassten zweiten Wertes aus dem neu erfassten und dem zuvor übertragenen zweiten Wert unter zusätzlicher

Berücksichtigung der zuletzt bestimmten Geschwindigkeit, ein Modellwert für den ersten Wert bestimmt wird und der so aus dem zweiten Wert und dem Modellwert bestimmte Positionswert von einer Regeleinrichtung verwendet wird, um einen aktualisierten Wert einer Stellgröße der Regeleinrichtung zu bestimmen,

(ii) dass nach dem Übertragen des neu erfassten zweiten Wertes der neu erfasste erste Wert übertragen wird und aus dem neu erfassten ersten Wert und aus dem neu erfassten zweiten Wert der Geschwindigkeitswert aktualisiert wird, wobei auch der zuvor erfasste erste Wert und der zuvor erfasste zweite Wert berücksichtigt werden,

insbeosndere wobei die Stellgröße ein Spannungsraumzeiger, insbesondere ein Statorspannungsraumzeiger eines Elektromotors des Antriebs, ist,

wobei die Schritte (i) und (ii) wiederholt werden.

Von Vorteil ist dabei, dass der Geschwindigkeitswert aus dem wirklichen, neu erfassten Positionswert bestimmbar ist und kein Modellwert hierzu verwendet werden muss. Dabei ist die Zykluszeit derart kurz, dass der Geschwindigkeitswert sich in dieser Zeit gar nicht oder nur geringfügig ändern kann, insbesondere bei maximaler Beschleunigung des Objektes.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung wird nach Übertragen des ersten Wertes dieser verglichen mit dem gemäß Schritt (i) bestimmten Wert und es wird bei Abweichung eine Aktion ausgelöst, insbesondere wie Anzeigen und/oder Übermitteln einer

Warninformation und/oder Abschalten des Antriebs und/oder Auslösen eines sicheren Zustandes des Antriebs. Von Vorteil ist dabei, dass die Sicherheit erhöht ist und bei Fehlfunktion eine Warnung anzeigbar ist und ein sicherer Zustand einleitbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung wird bei der Übertragung des ersten Wertes eine Prüfinformation, insbeosndere ein CRC-Datum, übertragen wird, und/oder es wird bei der Übertragung des zweiten Wertes eine weitere Prüfinformation, insbeosndere ein CRC-Datum, übertragen wird. Von Vorteil ist dabei, dass die Datenübertragung sicher gesaltbar ist und somit im Fehlerfall die Aktion ausführbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Wertebereich des übertragenen

Positionswertes derart eingeschränkt, dass sich keine vollständige Umdrehung oder im Fall einer linearen Bewegung andere durch mechanische Gegebenheiten bedingte vollständige Periode abbilden lässt und die tatsächliche Position durch Erkennen von

Wertebereichsüberschreitungen in einer Auswerteeinheit gebildet wird,

insbesondere

- wobei zu einem ersten Zeitpunkt eine nicht oder eine weit weniger stark

wertebereichsbeschränkte Position als im kontinuierlichen Betrieb übertragen wird

und/oder wobei der Wertebereich dadurch bestimmt wird, dass die in einem Abtastzyklus auftretende Wegdifferenz bei maximaler Geschwindigkeit kleiner als die Hälfte des gewählten Wertebereichs ist, wobei der Wertebereich möglichst klein gewählt wird

und/oder wobei anstelle der wertebereichsbeschränkenden Absolutposition die Differenz zur vorherigen Position mit gleicher Wertebereichsbeschränkung übertragen wird.

Von Vorteil ist dabei, dass ein nur geringer Datenstrom übertragen werden muss und somit eine geringe Bandbreite ausreicht für die Übertragung. Außerdem ist eine erhöhte Sicherheit realisierbar, da nach Übertragen des vollständigen Positionswertes ein Vergleich mit dem aus dem wertebereichseingeschränkten Wert bestimmten Positionswert ausführbar ist und somit überwachbar ist, ob die maximal erlaubte Beschleunigung überschritten wurde, also ein unvorhergesehenes Ereignis, wie Fehler oder dergleichen, aufgetreten ist. Alternativ ist auch das zyklische Übertragen des vollständigen Positionswerts verzichtbar, wodurch somit eine Datenverbindung mit geringer Bandbreite ausreicht für eine schnelle

Positionswertübertragung. Die von einem Sensor erfassten Daten sind also komprimierbar und datenkomprimiert übertragbar.

Durch den Vergleich der Differenz mit dem halben Wertebereich ist eine Rekonstruktion der vollständigen Information über den Positionswert in einfacher Weise ausführbar.

Von Vorteil ist auch, dass die digitale Übertragung robust ist gegen Störeinwirkungen, wie beispielsweise Magnetfeldeinstrahlungen oder dergleichen.

Wichtige Merkmale bei dem alternativen Verfahren zur zyklischen digitalen Übertragung eines Positionswertes eines bewegten Objektes mit träger Masse nach Anspruch 2 sind, dass der Wertebereich des übertragenen Positionswertes gegenüber dem Wertebereich möglicher Positionswerte eingeschränkt ist, insbesondere so dass sich keine vollständige Umdrehung oder im Fall einer linearen Bewegung andere durch mechanische

Gegebenheiten bedingte vollständige Periode abbilden lässt,

und die tatsächliche Position dadurch bestimmt wird, dass aus der vorherigen Position und der vorherig bestimmten Geschwindigkeit ein Schätzwert für die Position gebildet wird und diese mittels des wertebereichsbeschränkten übertragenen Positionswertes korrigiert wird,

insbesondere

- wobei durch einen Vergleich des wertebereichsbeschränkten Positionsschätzwertes mit dem wertebereichsbeschränkten übertragenen Positionswert eine

Wertebereichsüberschreitung ermittelt und zur Korrektur des Schätzwertes

herangezogen wird,

- und/oder wobei einmalig am Anfang eine Position übertragen wird, deren Werteberiech den Bereich möglicher auftretender Positionen umfasst

- und/oder wobei anstatt der wertebereichsbeschränkten Absolutposition die Differenz zur vorherigen Position mit gleicher Wertebereichsbeschränkung übertragen wird.

Von Vorteil ist dabei, dass der Positionswert an einer trägen Masse erfasst wird. Durch die daher ermöglichte Begrenzung der auftretenden Beschleunigungen und Rucke, also zeitlichen Ableitungen der Beschleunigungen, ist ermöglicht, dass die

Geschwindigkeitsänderung in der zugehörigen Zykluszeit begrenzt ist und somit ein

Schätzwert nur korrigiert werden muss um weniger als eine Auflösungseinheit,

beispielsweise einer grob aufgelösten Spur.

Bei einer alternativen Ausfürhungsform ist der Positionswert gekennzeichnet durch zumindest zwei Werte, insbesondere Teil winkelwert und Subwinkelwert und/oder

Feinwinkelwert, insbesondere digitale Werte,

wobei der erste Wert mit einer ganzen Zahl kennzeichenbar ist und jeder Zahl ein

Positionswertebereich zugeordnet ist,

wobei jedem durch einen ersten Wert gekennzeichneten Positionsbereich zueinander separate Teilbereiche des Positionsbereichs zugeordnet sind, wobei jeder dieser

Teilbereiche durch einen zweiten Wert gekennzeichnet ist, der als ganze Zahl

kennzeichenbar ist,

wobei zu einem ersten Zeitpunkt ein Positionswert erfasst wird und der zugehörige erste und zweite Wert übertragen wird,

wobei

(i) ein weiterer Positionswert erfasst wird und der zugehörige, somit neu erfasste, zweite Wert übertragen wird,

(ii) worauf aus dem neu erfassten, zweiten Wert und dem zuvor erfassten, zweiten

Wert der durch den ersten Wert gekennzeichnete Positionswertebereich bestimmt wird, also somit auch der zum neu erfassten Positionswert zugehörige erste Wert.

Von Vorteil ist dabei, dass wiederum zu einem ersten Zeitpunkt die vollständige Information über den erfassten Positionswert vorliegt und somit ein daraufhin nur relativ zu diesem ersten Positionswert bestimmter neuer Positionswert bestimmt wird. Somit ist eine komprimierte Datenübertragung ermöglicht oder eine erhöhte Redundanz bei der Datenübertragung.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Positionswert einen Winkelwert eines drehenden Teiles, also Objektes, wobei das Objekt als träge Masse ein Trägheitsmoment auf. Von Vorteil ist dabei, dass die volle Umdrehung von 360° in mehrere Teilbereiche aufteilbar ist und somit eine Auflösung der vollen Umdrehung in die so entstandenen

Positionswertebereiche ermöglicht ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung wird die Übertragung zeitlich wiederkehrend wiederholt, insbesondere also zyklisch wiederholt wird, insbesondere in regelmäßigen Zeitabständen,

insbesondere wobei Schritt (i) und (ii) mehrfach nacheinander ausgeführt werden. Von Vorteil ist dabei, dass ständig wiederkehrend die Position bestimmbar ist. Dabei sind die

Zeitabstände vorzugsweise derart kurz, dass wiederum die maximal zu erwartende

Positionswertänderung unterhalb eines kritischen Wertes verbleibt, der vorzugsweise einen halben Positionswertebereich unterschreitet.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung wird bei Schritt (ii) aus dem zuvor erfassten oder bestimmten Positionswert und der zugehörigen Geschwindigkeit ein Schätzwert bestimmt und der zweite Wert des neu erfassten Positionswertes mit dem zweiten Wert des

Schätzwertes verglichen und die Differenz zwischen dem zweiten Wert des neu erfassten Positionswertes und dem zweiten Wert des Schätzwertes bestimmt und daraus der zum neu erfassten Positionswert zugehörige Positionsbereich bestimmt. Von Vorteil ist dabei, dass ein Geschwindigkeitswert bekannt ist und daher ein Schätzwert überhaupt bestimmbar ist, indem zum alten Positionswert die aus der Geschwindigkeit und dem zugehörigen Zeitintervall sich ergebende Positionswerteänderung addiert wird.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung wird bei Schritt (ii) die Differenz zwischen neu erfasstem zweiten Wert und zuvor erfasstem zweiten Wert bestimmt, insbesondere wobei bei Überschreiten eines halben Positionsbereichs darauf geschlossen wird, dass der neu erfasste Positionswert in einem benachbarten Positionsbereich liegt. Von Vorteil ist dabei, dass in einfacher Weise aus der bloßen Differenz und dem Wissen über die maximal zu erwartende Änderung des Positionswertes der neue Positionswert vollständig bestimmbar ist, obwohl nur ein eingeschränkter Wertebereich übertragen werden muss.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung wird bei Schritt (ii) ein Vergleich zwischen neu erfasstem zweiten Wert und zuvor erfasstem zweiten Wert bestimmt und derjenige benachbarte Bereich bestimmt, in welchem der neu erfasste Positionswert sich befindet, insbesondere wenn die Differenz zwischen neu erfasstem zweiten Wert und zuvor erfasstem zweiten Wert einen halben Positionsbereich überschreitet. Von Vorteil ist dabei, dass in einfacher Weise ein vollständiges Bestimmen des Positionswertes trotz der übertragenen und eingeschränkten Information ermöglicht ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Änderung der Geschwindigkeit zwischen zwei in einem Zeitabstand At nacheinander ausgeführten Positionserfassungen auf einen kritischen Wert begrenzt, insbesondere welcher durch die träge Masse bestimmt oder zumindest mitbestimmt ist. Von Vorteil ist dabei, dass nur eine endliche Anzahl, insbesondere Zwei, von möglichen Positionswerten erreichbar ist und nur aus dieser endlichen Anzahl der neue Positionswert bestimmt werden muss.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Positionswert ein Winkelwert oder eine

Linearposition, insbesondere wobei die Geschwindigkeit eine Winkelgeschwindigkeit oder eine in Linearrichtung auftretende Geschwindigkeit ist. Von Vorteil ist dabei, dass die

Erfindung bei rotatorischen und linearen Antriebsregelungen verwendbar ist, also

unabhängig von der Sorte des Positionserfassenden Sensors.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind ein erster und zweiter Wert einer jeweiligen Spur, insbesondere Geberspur, zugeordnet, wobei der erste Wert einer feiner auflösenden Spur als der zweite Wert zugeordnet ist. Von Vorteil ist dabei, dass nur ein eingeschränkter Informationswert übertragen werden muss und trotzdem die vollständige Information über die Position erhältlich ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind jedem durch einen zweiten Wert, insbesondere Subwinkelwert, gekennzeichneten Positionsbereich zueinander separate Teilbereiche des Positionsbereichs zugeordnet, wobei jeder dieser Teilbereiche durch einen dritten Wert, insbesondere Feinwinkelwert, gekennzeichnet ist, der als ganze Zahl kennzeichenbar ist,

insbesondere wobei zu dem ersten Zeitpunkt der Positionswert erfasst wird und der zugehörige erste und zweite und dritte Wert übertragen wird,

wobei der dritte mit dem zweiten Wert übertragen wird, insbesondere vor oder nach dem zweiten Wert. Von Vorteil ist dabei, dass als erster Wert ein Teilwinkel und als zweiter Wert ein Subwinkel erfassbar und übertragbar sind, wobei der Subwinkel durch ein

Feinwinkelbereich noch feiner auflösbar ist. Dabei genügt dann die Übertragung der Feinwinkel und Subwinkelinformation, um den grober auflösenden Teilwinkel zu bestimmen.

Wichtige Merkmale bei dem Verfahren zur Regelung eines Antriebs sind, dass zeitlich wiederkehrend ein Positionswert erfasst wird und die zugehörige Information an eine Regelvorrichtung übertragen wird, insbesondere mit einem Verfahren nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

wobei der Positionswert gekennzeichnet ist durch zumindest zwei Werte, insbesondere Teilwinkelwert und Feinwinkelwert, insbesondere digitale Werte,

wobei der erste Wert mit einer ganzen Zahl kennzeichenbar ist und jeder Zahl ein

Positionswertebereich zugeordnet ist,

wobei jedem durch einen ersten Wert gekennzeichneten Positionsbereich zueinander separate Teilbereiche des Positionsbereichs zugeordnet sind, wobei jeder dieser

Teilbereiche durch einen zweiten Wert gekennzeichnet ist, der als ganze Zahl

kennzeichenbar ist,

wobei der zweite Wert zeitlich vor dem ersten Wert übertragen wird,

wobei

(i) nach Übertragen des neu erfassten zweiten Wertes aus dem neu erfassten und dem zuvor übertragenen zweiten Wert ein erster Wert bestimmt wird, welcher dem neu erfassten ersten Wert entspricht, und der so bestimmte Positionswert von einer Regeleinrichtung verwendet wird, um einen aktualisierten Wert einer Stellgröße der Regeleinrichtung zu bestimmen,

insbesondere wobei der Schritt (i) wiederholt wird.

Von Vorteil ist dabei, dass die Zeitdauer der Übertragung des ersten Wertes schon nutzbar ist zur Bestimmung des nächsten Stellgrößenwertes.

Wichtige Merkmale bei dem Verfahren zur Regelung eines Antriebs sind, dass zeitlich wiederkehrend ein Positionswert erfasst wird und die zugehörige Information an eine Regelvorrichtung übertragen wird,

wobei der Positionswert gekennzeichnet ist durch zumindest zwei Werte, insbesondere Teilwinkelwert und Feinwinkelwert, insbesondere digitale Werte,

wobei der erste Wert mit einer ganzen Zahl kennzeichenbar ist und jeder Zahl ein

Positionswertebereich zugeordnet ist,

wobei jedem durch einen ersten Wert gekennzeichneten Positionsbereich zueinander separate Teilbereiche des Positionsbereichs zugeordnet sind, wobei jeder dieser

Teilbereiche durch einen zweiten Wert gekennzeichnet ist, der als ganze Zahl

kennzeichenbar ist,

wobei der zweite Wert zeitlich vor dem ersten Wert übertragen wird,

wobei

(i) nach Übertragen des neu erfassten zweiten Wertes aus dem neu erfassten und dem zuvor übertragenen zweiten Wert unter zusätzlicher Berücksichtigung der zuletzt bestimmten Geschwindigkeit, ein erster Wert bestimmt wird, welcher, dem neu erfassten ersten Wert entspricht, und der so bestimmte Positionswert von einer Regeleinrichtung verwendet wird, um einen aktualisierten Wert einer

Stellgröße der Regeleinrichtung zu bestimmen,

(ii) wobei nach Übertragung des neu erfassten zweiten Wertes aus dem neu erfassten ersten Wert und neu erfassten zweiten Wert der Geschwindigkeitswert aktualisiert wird, wobei auch der zuvor erfasste erst Wert und der zuvor erfasste zweite Wert berücksichtigt wird,

wobei die Schritte (i) und (ii) wiederholt werden. Von Vorteil ist dabei, dass auch bei einer auftretenden Geschwindigkeit ein Schätzwert bestimmbar ist und dieser nur noch korrigiert werden muss.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung wird nach Übertragen des ersten Wertes dieser verglichen mit dem gemäß Schritt (i) bestimmten Wert und bei Abweichung eine Aktion ausgelöst wird, insbesondere wie Anzeigen und/oder Übermitteln einer Waminformation und/oder Abschalten des Antriebs und/oder Auslösen eines Sicheren Zustandes des

Antriebs. Von Vorteil ist dabei, dass die Sicherheit erhöht ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung wird in einem Sensor ein Positionswert erfasst und der Sensor ist über eine digitale Schnittstelle mit einer Auswerteeinheit verbunden,

wobei die Auswerteeinheit einen Speicher aufweist und Mittel zur Bestimmung des

Positionswertes aus einem übertragenen wertebereichsbeschränkten Positionswert aufweist,

insbesondere wobei die Auswerteeinheit mit einer Regeleinrichtung verbunden ist.

Von Vorteil ist dabei, dass nur eine geringe Bandbreite bei der Datenübertragung notwendig ist.

Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen

Anspruchsmerkmalen und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe.

Die Erfindung wird nun anhand von schematischen Abbildungen näher erläutert:

Bei dem erfindungsgemäßen Antriebssystem ist ein Winkelsensor mit einer Welle des Antriebs, beispielsweise Motorwelle eines umrichtergespeisten Elektromotors oder mit einer Welle eines von einem umrichtergespeisten Elektromotor angetriebenen Getriebes, drehfest verbunden, so dass die Winkelstellung erfassbar ist.

Hierbei wird in einem ersten Zeitabschnitt der Winkelwert in digitaler Form, also als digitales Telegramm oder Wort, übertragen.

Der an die Signalelektronik des Umrichters übertragene Wert wird von einer in der

Signalelektronik vorgesehenen Regeleinheit verwendet, um den Motorstrom durch Stellen der Motorspannung auf einen jeweiligen gewünschten Sollwert hin zu regeln.

Der Winkelwert wird dabei gekennzeichnet durch einen Teilwinkelbereich und zumindest noch einen Feinwinkelbereich. Dabei ist der Teilwinkel nur eine grobe Auflösung der gesamten Umdrehung von 360°. Der Feinwinkel unterteilt den jeweiligen Teilwinkelbereich in feinere Winkelabschnitte.

Bei der Übertragung des Winkelwertes wird zeitlich zuerst der Feinwinkelwert übertragen und danach der gröbere Teilwinkelwert.

Durch Berücksichtigung von kritischen Werten, insbesondere maximalen

Beschleunigungswerten und/oder maximalen Rucken, also zeitlichen Ableitungen der Beschleunigung, und unter Berücksichtigung des zuletzt bekannten Winkelwerts und Winkelgeschwindigkeitswerts ist es für die Signalelektronik ermöglicht, schon aus den Feinwinkelwerten den neu erfassten winkelwert zu bestimmen.

Auf diese Weise ist es der Regeleinheit ermöglicht, besonders früh den neu erfassten

Winkelwert für die Regelung zu berücksichtigen. Zur erfindungsgemäßen Bestimmung des neu erfassten Winkelwertes sind nur wenige Rechenschritte notwendig, weshalb nur wenig Rechenzeit aufgewendet werden muss. In der Regeleinheit wird dann aus dem so bestimmten Winkelwert und weiteren Werten der jeweils neu vom Umrichter zu stellende Motorspannungswert berechnet.

Während dieser Berechnungszeit werden dann auch die gröberen Teilwinkelwerte vom Winkelsensor an die Signalelektronik des Umrichters übertragen.

Somit ist dann rechtzeitig vor dem nächsten Zeitschritt der wirkliche erfasste Winkelwert direkt bekannt. Somit ist dann die Sicherheit erhöht, da der aus dem Feinwinkel bestimmte und der in Gänze übertragene Winkelwert miteinander verglichen werden kann. Außerdem ist für die nächste Winkelbestimmung aus dem nächsten Feinwinkelwert unter Verwendung des ganz übertragenen Winkelwerts und eines entsprechend aktualisierten

Winkelgeschwindigkeitswerts ausführbar.

Somit wird - mit anderen Worten - also in jedem Zeitschritt der zuletzt vollständig, umfassend also Feinwinkelwert und Teilwinkelwert, übertragene Wert verwendet und unter Differenzbildung zum vorherigen Wert die aktualisierte Geschwindigkeit bestimmt. Aus diesen Werten wird dann ein Schätzwert bestimmt für den nächsten zu erwartenden

Winkelwert. Zur Bestimmung dieses Winkelwertes wird berücksichtigt, dass der Antrieb eine träge Masse, insbesondere linear oder rotatorisch, antreibt und dabei die Geschwindigkeit im zugehörigen Zeitschritt nur um einen maximalen Betrag sich ändern kann. Dieser so bestimmte Schätzwert ist auch durch einen Feinwinkelwert, einen Teilwinkelwert und gegebenenfalls einen Subwinkelwert kennzeichenbar. Der dann neu übertragene

Feinwinkelwert des neu erfassten und vom Winkelsensor übertragenen Winkelwerts wird dann verwendet zur Bestimmung des neuen Winkelwerts, welcher dann sofort von der Regeleinheit verwendet wird. Nach der parallel hierzu erfolgten vollständigen Übertragung des neu erfassten Winkelwerts wird dann ein Vergleich ausgeführt mit dem nur aus dem übertragenen Feinwinkelwert bestimmten Wert, wodurch eine Sicherheitsgerichtete

Überprüfung ausführbar ist. Das Verfahren wird wiederholt, wobei aus dem vollständig übertragenen Winkelwert wiederum die aktualisierte Winkelgeschwindigkeit bestimmt wird und dann entsprechend wiederholend verwendet wird.

In einer Ausführungsvariante wird der vollständig übertragene Winkelwert nur zu einem ersten Zeitschritt verwendet. In den nachfolgenden Zeitschritten wird dann mehrfach nur der aus dem jeweiligen Schätzwert und dem Feinwinkelwert, vorzugsweise auch aus einem zusätzlichen Subwinkelwert, bestimmte Winkelwert verwendet.

Zur weiteren Verbesserung ist ein Subwinkelbereich vorgesehen, dessen Auflösung zwischen der Auflösung des Feinwinkelbereichs und des Teilwinkelbereichs vorgesehen ist.

In einer ersten Ausführungsvariante werden zwei Spuren vorgesehen, nämlich die

Teilwinkelspur und die Feinwinkelspur. Dabei sind in Umfangsrichtung m Teilwinkelberieche angeordnet und die Teilwinkelbereiche in Umfangsrichtung gleich lang. Ebenso sind die Feinwinkelbereiche in Umfangsrichtung gleich lang. Jedem Teilwinkelabschnitt sind die gleiche Anzahl von Feinwinkelbereichen zugeordnet, wobei diese Anzahl jeweils von 0 bis n -1 durchzählbar ist. Dabei ist m und n jeweils ganzzahlig.

Nach einem ersten Zeitabschnitt, in welchem der Teilwinkelwert, also die Nummer des Teilwinkels vom Winkelsensor erfasst wird, und der Feinwinkelwert F1 , also die Nummer des Feinwinkels vom Winkelsensor erfasst wird, wird nach einem Zeitabstand At der

Feinwinkelwert F2 erfasst.

Zur Bestimmung des Winkelwertes, also der fehlenden Information über den neuen

Teilwinkelwert, wird aus der Differenz des neuen zum vorherigen Feinwinkelwert F2 - F1 und aus dem Vergleich von F1 und F2 bestimmt, ob ein Überlauf in positiver oder negativer Umdrehungsrichtung stattgefunden hat oder nicht. Hierzu ist wichtig, dass die mögliche maximale Winkelgeschwindigkeit v_max nur derart klein ist, dass gilt

- ( 1/2 * m - 1) < v_max * At < (1/2 * m ),

Somit ist bei Überlauf nur der Eintritt in einen nächstbenachbarten Teilwinkel, also

Teilwinkelbereich, möglich. Wenn also die Winkelerfassung in sehr kleinem Zeitabstand At ausgeführt wird, ist eine eindeutige Rekonstruktion des neu erfassten Winkelwertes aus der bloßen Information des neu erfassten Feinwinkelmesswertes und des vorigen Winkelwertes ermöglicht.

Diese Erfassung des Feinwinkelwertes ist nach einem jeweiligen weiteren Zeitabstand At beliebig oft wiederholbar. Somit genügt sogar die Übertragung des Feinwinkelwertes allein, um den jeweils neu erfassten Winkelwert zu bestimmen, wobei allerdings zu einem ersten Zeitpunkt der erfasste Winkelwert vollständig bekannt sein muss.

In der Figur 1 ist eine zweite Ausführungsvariante mit drei Spuren erläutert, nämlich mit einer Teilwinkelspur, einer Subwinkelspur und einer Feinwinkelspur, welche die

Subwinkelspur feiner auflöst. Dabei sind in Umfangsrichtung m Teilwinkelberieche

angeordnet, beispielsweise m = 32, und die Teilwinkelbereiche in Umfangsrichtung gleich lang. Ebenso sind die Subwinkelbereiche in Umfangsrichtung jeweils gleich lang, wobei jeder Teilwinkel in n Subwinkelbereiche aufgeteilt ist. Die Feinwinkelbereiche sind in

Umfangsrichtung jeweils gleich lang, wobei jedem Subwinkelbereich q Feinwinkelbereiche zugeordnet sind. Jedem Teilwinkelabschnitt sind die gleiche Anzahl von Subwinkelbereichen zugeordnet, wobei diese Anzahl jeweils von 0 bis n -1 durchzählbar ist. Dabei ist m, q und n jeweils ganzzahlig. In Figur 1 ist q = 4 und n = 4.

Da die Winkelerfassung an einem System mit träger Masse ausgeführt wird und die auftretenden Beschleunigungen unterhalb eines Maximalwertes a_max liegen, ist eine Änderung der Winkelgeschwindigkeit innerhalb des Zeitabstandes At nur um die maximale Geschwindigkeitsdifferenz

Av_max = a_max * At

möglich.

Aus der zuletzt bekannten Winkelgeschwindigkeit v_alt und dem zuletzt bekannt Winkel a_alt ergibt sich ein Schätzwert

a_Schätz = a_alt + v_alt * At

Die Winkeländerung zu diesem Schätzwert beträgt maximal Av_max * At und erzeugt einen maximalen Überlauf des Subwinkels in den nächstbenachbarten Subwinkelbereich.

Daher muss zur Bestimmung des nächsten Winkelwertes nicht der erfasste neue Wert des Teilwinkels, Subwinkels und Feinwinkels vorliegen sondern es genügen der Subwinkel und der Feinwinkel, wenn der für den vorigen Zeitabschnitt gültige Winkelwert bekannt ist. Denn aus dem Vergleich des alten Subwinkelwertes mit dem neuen Subwinkelwert und aus der Differenz zwischen neuem und alten Subwinkelwert ergibt sich der neue Subwinkelbereich. Da der neue Feinwinkel übermittelt ist, ist auch dieser Wert bekannt, wobei der

Feinwinkelwert dem neuen Subwinkelwert eineindeutig einen Winkelwert zuordnet.

Dieses Verfahren ist in Figur 1 ah einem konkreten Beispiel darstellbar: Der alte

Winkelwert ist beispielhaft PA = (Teilwinkelwert = 1 , Subwinkelwert = 2 , Feinwinkelwert = 3). Dabei beträgt die alte Winkelgeschwindigkeit 9 Subwinkelbereiche pro Zeitabschnitt At.

Somit ergibt sich ein Schätzwert von P*= ( Teilwinkelwert = 3, Subwinkelwert = 3,

Feinwinkelwert = 3).

Wenn nun der neue Messwert den Feinwinkel 1 und Subwinkel 1 aufweist, ergeben sich zwei mögliche Winkelwerte, die als F = (Subwinkel 1 , Feinwinkel 1) und F' = (Subwinkel 1 , Feinwinkel 1) bezeichnet sind. Da nun aber die maximal auftretende

Geschwindigkeitsänderung Av_max = a_max * At wiederum derart gewählt ist, dass Av_max * At kleiner als der halbe Teilwinkelbereich ist, wird durch die Differenzbildung und den Vergleich klar feststellbar, dass der neue Winkelwert F ist, aber nicht F'. Der neue Winkelwert wird somit bestimmt als P= ( Teilwinkelwert = 4, Subwinkelwert = 1 ,

Feinwinkelwert = 1), woraus die neue Geschwindigkeit als 10 Subwinkelbereiche pro

Zeitabschnitt At bestimmt wird. Eine Übertragung des neu erfassten Teilwinkelwertes ist also einsparbar.

In Figur 2 ist das Verfahren näher dargestellt. Dabei wird zunächst die neu erfasste

Information über den Winkelwert P im Winkelsensor reduziert auf eine Teilinformation F, welche nur den Subwinkelwert und den Feinwinkelwert, nicht aber den Teilwinkelwert enthält. Dieser Wert F wird übertragen an die Auswerteschaltung, welche vorzugsweise in der Steuerelektronik eines Wechselrichters oder Umrichters angeordnet ist.

In der Auswerteschaltung wird aus der Teilinformation F unter Berücksichtigung des zuvor erfassten oder bestimmten Winkelwertes PA und der zuvor bestimmten

Winkelgeschwindigkeit vA der neu erfasste Winkelwert P und die neu auftretende

Winkelgeschwindigkeit v bestimmt.

Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen wird statt der Winkelposition eine lineare Position verwendet und somit statt des Teilwinkels eine Teilposition und dergleichen.

Die in den vorgenannten Ausführungsbeispielen beschriebenen Ausführungsbeispiele an Verfahren zum Übertragen einer Winkelinformation sind in einem Umrichter vorteilig anwendbar. Dabei speist der Umrichter einen Elektromotor, an dessen

Rotorwelle ein Winkelsensor angeordnet ist, wobei die von diesem erfasste

Winkelinformation in der vorgenannten Weise übertragen wird an eine

Steuerelektronik des Umrichters, welche eine Regeleinheit aufweist. Die Regeleinheit

verwendet die übertragene Winkelinformation zur Bestimmung eines derartigen Spannungsraumzeigers, welcher von der pulsweitenmoduliert angesteuerten

Leistungselektronik des Umrichters erzeugt und zur Speisung des Motors verwendet wird.

Die Regeleinheit bestimmt jeweils zyklisch einen neuen Spannungsraumzeiger. In jedem Zyklus wird zunächst aus dem übertragenen zweiten Wert, also Subwinkelwert und/oder Feinwinkelwert, der neue Winkelwert bestimmt. Dabei ist vorzugsweise eine Prüfinformation, beispielsweise eine CRC-Datum, also cyclic redundancy check -Datum, verwendet. Auf diese Weise ist die Übertragung des zweiten Wertes sicher gestaltet und überprüfbar. Nach der Bestimmung des neuen Winkelwerts wird von der Regeleinheit ein neuer Wert für den Spannungsraumzeiger bestimmt. Somit ist in jedem Zyklus der neue Spannungsraumzeigerwert bestimmt. Die in jedem Zyklus noch verbleibende verfügbare Zeitspanne ist bei jedem Zyklus nicht stets gleichlang sondern schwankt abhängig von der Berechnugnsdauer für den

Spannungsraumzeiger. In dieser Zeitspanne wird der nachträglich übertragene erste Wert der Winkelinformaiton empfangen, insbesondere gefolgt von einer weiteren Prüfinformation, beispielsweise eine CRC-Datum, also cyclic redundancy check -Datum. Somit ist dann der erfasste Winkelwert aus dem ersten und zweiten Wert bestimmbar und vergleichbar mit dem vorher nur aus dem ersten Wert bestimmten Winkelwert. Auf diese Weise ist also eine Überprüfung des aus den eingeschränkten Informationen bestimmten Winkelwerts ausführbar und bei Abweichung

gegebenenfalls eine entsprechende Aktion einleitbar. Wenn die im Zyklus

verbleibende Zeitspanne nicht mehr ausreicht zur Bestimmung des erfassten

Winkelwerts und zum Vergleich, wird dies in einem nachfolgenden Zyklus ausgeführt oder mit denn dann aktueller erfassten Werten wiederholt.

Auf diese Weise ist also die Sicherheit bei der Datenübertragung erhöht und trotzdem ein schnelles Bestimmen des Spannungsraumzeigers ermöglicht.

Bezugszeichenliste

PA zuvor erfasster Winkelwert

P* Schätzwert für Winkel

P neu bestimmter Winkelwert

F Zwischenwert

F' zweiter Zwischenwert

vA zuvor bestimmte Winkelgeschwindigkeit