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1. WO2012062519 - COMPOSITION COMPRISING MIXTURES OF ISOSTEARAMIDE, GLYCEROL ESTER AND WATER

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[ DE ]
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Zusammensetzung enthaltend Mischungen von Isostearinsäureamid, Glvcerinester und Wasser

Die vorliegende Erfindung ist gerichtet auf Zusammensetzungen, insbesondere Formulierungen zur Reinigung und Pflege von menschlichen oder tierischen Körperteilen, enthaltend eine Mischung enthaltend mindestens ein Isostearinsäureamid, m i ndestens ei n Glycerinester und Wasser, sowie auf die Verwendung dieser Zusammensetzungen als Verdickungsmittel in reinigenden oder pflegenden Formulierungen, wie z. B . Sham poos , Kond itionierer, Duschgele , Körperreinigungsmittel oder Hautreinigungsmittel oder zur Herstellung von Shampoos, Konditionierern, Duschgelen, Körperreinigungsmitteln oder Hautreinigungsmitteln.

Moderne kosmetische Reinigungsprodukte für Haut und/oder Haar, wie beispielsweise Duschbäder und Haarshampoos, weisen üblicherweise die folgenden Inhaltsstoffe auf:

• Wasser (als wichtigstem Lösemittel),

• Tenside,

• Viskositätsregulatoren / Verdicker zum Verdicken der Formulierung,

· Lösungsvermittler (Solubilisatoren) für wasserunlösliche Substanzen,

• Parfümöle,

• Konservierungsstoffe sowie

• Wirkstoffe zur Pflege von Haut und Haaren, wie z.B. Rückfetter.

Ty p i s ch e , n ach d e m Stand der Technik eingesetzte Verdicker oder Viskositätsregulatoren sind Kochsalz (NaCI), niedermolekulare nichtionische Tenside, wie Kokosfettsäuremonoethanolamid bzw. -diethanolamid (Cocamide MEA bzw. DEA) und Laureth-3, oder Polymere, hochmolekulare, assoziative, hochethoxylierte Fettderivate, wie z.B. PEG-200 Hydrogenated Glyceryl Palmate, PEG-150 Distearate und PEG-120 Methyl Glucose Dioleate.

Fettsäuremonoethanolamide und Fettsäurediethanolamide werden in einer Vielzahl von Anwendungen in der kosmetischen I ndustrie verwendet. Cocamide DEA (kommerziell erhältlich als REWOMID® DC 212 S, Evonik Goldschmidt GmbH) und Cocamide MEA (kommerziell erhältlich als REWOMID® C 212, Evonik Goldschmidt G m b H ) s i n d i n d e r I ndustrie Standardverd icker fü r wässrige tensidische - -

Formulierungen, wie z. B. Handwaschseifen, Duschgele und Shampoos. Beide zeichnen sich durch eine sehr hohe verdickende Wirksamkeit aus.

Beide Produkte haben jedoch Nachteile:

Cocamide DEA ist eine potentielle N itrosaminquelle, da ein sekundäres Amin als Rohstoff bei der Synthese verwendet wird.

Cocamide MEA ist keine potentielle Quelle unerwünschter Nitrosamine, liegt dafür aber bei Raumtemperatur als ein Feststoff vor und hat daher Nachteile bei der Verarbeitung, da ein Aufschmelzen des Rohstoffes und eine warme Verarbeitung der Formulierung notwendig sind.

Als Alternative ist bisher z. B. Isostearamide MIPA (Isostearinsäureamid des 1 -Amino-2-propanols, kommerziell erhältlich als REWOM I D® SPA, Evonik Goldschmidt GmbH) bekannt, welches bei Raumtemperatur flüssig ist und, da es auf einem primären Amin a l s R o h stoff basiert, keine potentielle Quelle unerwünschter Nitrosamine in kosmetischen Formulierungen darstellt. Nachteilig an diesem Rohstoff ist, dass dieser flüssige Rohstoff bei Abkühlung zum Separieren neigt und diese Separation nur durch Erwärmen auf 40 °C und Rühren rückgängig gemacht werden kann. Diese Separation ist besonders ausgeprägt, wenn das Produkt auf unter 15 °C abgekühlt wird, was beim Transport nur mit großem Aufwand ausgeschlossen werden kann. Analysen der separierenden Feststoffe haben ergeben, d ass maßgeblich lineare Stearin- und Palmitinsäureamide des 1 -Amino-2-propanols für die Separation verantwortlich sind. Diese linearen Fettsäuren sind in technischen Qualitäten von Isostearinsäure aber im Regelfall in geringen Mengen (ca. 2 bis 10 %) enthalten.

Ein Anwender muss deshalb entweder das gesamte Gebinde auf einmal verarbeiten oder das Produkt z. B. bei 40 °C durch Rühren homogenisieren. Damit stellt Isostearamide MI PA keine Alternative dar, die einen Vorteil gegenüber Cocamide MEA aufweist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung war deshalb die Bereitstellung eines alternativen Verdickers, der die Nachteile der aus dem Stand der Technik bekannten Verdicker n i cht aufwei st. I ns beson dere sol lte d er Verdicker ohne Aufschmelzen und Homogenisierschritt bei Raumtemperatur verarbeitbar sein. Vorzugsweise sollte der Verdicker weiterhin bei Abkühlung (auf 5 °C) und Wiederaufheizen auf

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Raumtemperatur (22°C) kei ne Separation aufweisen u nd wie u rsprü ng l ich bei Raumtemperatur verarbeitbar sein.

Überraschenderweise wurde gefunden, dass diese Aufgabe durch eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 1 , d ie ei ne M ischu ng enthaltend Wasser, mindestens ein Isostearinsäureamid und mindestens einen Glycerinester enthält, gelöst wird. So wurde insbesondere gefunden, dass Mischungen von Isostearamide MI PA mit Glycerinestern und Wasser, bevorzugt Mischungen aus Isostearamide MI PA, Glycerinlaurat und/oder Glyceri ncaprylat/caprat und Wasser, keine Separationstendenzen aufweisen und somit nicht die Schwächen des Isostearamide MIPA allein aufweisen.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind deshalb Zusammensetzungen, insbesondere zur Reinigung und Pflege von menschlichen oder tierischen Körperteilen, bevorzugt Haut und Haar, enthaltend eine M ischung enthaltend mindestens ein Isostearamid, mindestens ein Glycerinester und Wasser. Ebenfalls Gegenstand der vorl iegenden Erfi nd u ng ist d i e Verwend u ng d ieser Zusammensetzungen als Verdickungsmittel in reinigenden oder pflegenden Formulierungen, wie z.B. Shampoos, Konditionierer, Duschgele, Körperreinigungsmittel oder Hautreinigungsmittel oder zur Herstellung von Shampoos, Konditionierern, Duschgelen, Körperreinigungsmitteln oder

Hautreinigungsmitteln.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthaltend mindestens ein Isostearinsäureamid, mindestens ein Glycerinester und Wasser, vorzugsweise enthaltend ausschließlich mindestens ein Isostearinsäuream id , m i ndestens ei n Glycerinester und Wasser haben den Vorteil, dass sie bei Raumtemperatur (22 °C) homogen und klar sind. Beim Abkühlen oder Einfrieren dieser Zusammensetzungen und anschließenden Erwärmen auf Raumtemperatur (22 °C) wird die Mischung wieder klar und ein aufwendiges Erwärmen auf 40 °C unter Rühren zur Homogenisierung kann vermieden werden.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen, enthalten Mischungen aus mindestens ein Isostearinsäureamid, mindestens ein Glycerinester und Wasser sowie weitere Komponenten weisen weiterhin den Vorteil auf, dass sie eine hohe Temperaturstabilität (15 - 40 °C) der Viskosität im Vergleich zu Formulierungen unter Verwendung marktüblicher Verdicker aufweisen. Di es ist daher von großer Bedeutung, da die - -

Verwendung und Lagerung von z.B. Shampoos oder Duschgelen nicht immer bei Raumtemperatur erfolgt und ohne die Temperaturstabilität der Viskosität solche Formulierungen plötzlich wasserdünn sein können.

Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen liegt darin, dass die Zusammensetzungen, insbesondere die darin enthaltenen Mischungen, sehr gute konditionierende Eigenschaften bei der Verwendung auf Haaren aufweisen. Es wurde überraschenderweise gefunden , dass die Mischung sowohl bereits alleine konditionierend wirkt, aber auch die Wirkung von Standardkonditionierern wie z.B. kationischen Polymeren oder Silikonderivate verstärkt.

Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen liegt darin, dass die Zusammensetzungen, insbesondere die darin enthaltenen Mischungen, sehr gute, die Haut konditionierende Eigenschaften (das Hautgefühl verbessernde Eigenschaften) aufweist.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen, insbesondere die erfindungsgemäß vorhandenen Mischungen weisen außerdem den Vorteil auf, dass sie gute Schaumeigenschaften aufweisen. Zusammensetzungen, die neben der Mischung auch herkömmliche Tenside aufweisen führen zu deutlich besseren Schaumeigenschaften als sie solche nicht erfindungsgemäßen Zusammensetzungen aufweisen, die keine erfindungsgemäß vorhandene Mischung enthalten.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen, insbesondere die in diesen enthaltenden Mischungen, weisen außerdem den Vortei l auf, dass si e g ute solubilisierende Eigenschaften besitzen. Diese Eigenschaft erm ög l icht es i n erfindungsgemäßen wässrigen tensidischen Zusammensetzungen kosmetische Öle und/oder Parfümöle klar (also ohne das Auftreten von Trübungen) zu lösen.

Noch ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Verwendung der erfindungsgemäßen

Zusammensetzungen, insbesondere die in diesen enthaltenden Mischungen, auch in polyetherfreien tensidischen Formulierungen als Viskositätsregler, Pflegewirkstoff, Schaum-Booster oder Solubilisator möglich ist. Dies ist überraschend und ein besonderer Vorteil, da viele konventionelle Verdicker wie beispielsweise NaCI in polyetherfreien Formulierungen nicht wirksam sind, und hochmolekulare, assoziative Verdicker, die Polyethergruppen aufweisen, in polyetherfreien Formulierungen nicht - -

eingesetzt werden können, da ansonsten die Formulierungen nicht mehr polyetherfrei wären.

Durch die hervorragenden Eigenschaften der in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verwendeten Mischung(en) kann auf die Verwendung weiterer Verdicker/Viskositätsregulatoren und gegebenenfalls auch auf die Zugabe weiterer Rückfetter, Schaum-Booster oder Solubilisatoren in der jeweils gewählten Formulierung verzichtet werden.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sowie deren Verwendungen werden nachfolgend beispielhaft beschrieben, ohne dass die Erfindung auf diese beispielhaften Ausführungsformen beschränkt sein soll. Sind nachfolgend Bereiche, allgemeine Formeln oder Verbindungsklassen angegeben, so sollen diese nicht nur die entsprechenden Bereiche oder Gruppen von Verbindungen umfassen, die explizit erwähnt sind, sondern auch alle Teilbereiche und Teilgruppen von Verbindungen, die durch Herausnahme von einzelnen Werten (Bereichen) oder Verbindungen erhalten werden können. Werden im Rahmen der vorliegenden Beschreibung Dokumente zitiert, so soll deren Inhalt, insbesondere bezüglich der in Bezug genommenen Sachverhalte vollständig zum Offenbarungsgehalt der vorliegenden Erfindung gehören. Wenn im nachfolgenden Mittelwerte angegeben sind, so handelt es sich, wenn nicht anders angegeben, um zahlengemittelte Mittelwerte. Bei Prozentangaben handelt es sich, wenn nicht anders angegeben um Angaben in Gewichtsprozent.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Mischung enthaltend mindestens ein Isostearinsäureamid, mindestens ein Glycerinester und Wasser enthalten.

Als Isostearinsäureamid können prinzipiell alle Isostearinsäureamide verwendet werden. Vorzugsweise enthält die Mischung als Isostearinsäureamid ein Amid, welches durch Umsetzung von Isostearinsäure oder Isostearinsäureestern wie z.B. Isostearinsäuremethylester mit 1-Amino-2-propanol, Monoethanolamin oder Diethanolamin, bevorzugt mit 1-Amino-2-propanol erhalten wird. Ein solches Amid wird üblicherweise als Isostearamide MIPA (INCI-Name) bezeichnet. Ein besonders geeignetes Isostearinsäureamid dieser Art ist beispielsweise bei der Evonik Goldschmidt GmbH unter der Bezeichnung REWOMID® SPA erhältlich.

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Der Anteil an Isostearinsäureamid(en) an der Mischung beträgt vorzugsweise von 50 bis 95 Gew.-%, bevorzugt von 70 bis 90 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Mischung.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die erfindungsgemäße Mischung außerdem Amide aufweist, die durch Umsetzung von linearen Fettsäuren, vorzugsweise von linearen Fettsäuren mit 16 oder 18 Kohlenstoffatomen, bevorzugt von Palmitin- und/oder Stearinsäure mit 1-Amino-2-propanol, Monoethanolamin oder Diethanolamin, bevorzugt mit 1-Amino-2-propanol erhalten werden. Der Anteil dieser auf linearen Fettsäuren basierenden Amide in der Mischung beträgt vorzugsweise von 2 bis 10 Gew.-% bezogen auf die Summe aus Isostearinsäureamiden und Amiden von linearen F ettsä u re n . D i e l i n e a re n A m i d e s i n d h ä ufi g i n ko m m e rz i ell erhältlichen Isostearinsäureamiden enthalten. Der Anteil der auf linearen Fettsäuren basierenden Amide kann z. B. durch Gaschromatographie, z. B. mittels DGF-Methode DGF C-Vl 10a bestimmt werden.

Als Glycerinester können prinzipiell alle Glycerinester eingesetzt werden. Die Glycerinester können Mischungen von Mono-, Di- und Triestern des Glycerins sein. Vorzugsweise werden Glycerinester eingesetzt, die eine Hydroxylzahl (OH-Zahl, bestimmt gemäß DIN 53240 (DGF-Methode C-V 2 17a)) von 200 bis 500 mgKOH/g, bevorzugt von 300 bis 475 aufweisen. Besonders bevorzugt werden hydrophile Glycerinester eingesetzt.

Als Säurekomponente weisen die Glycerinester vorzugsweise solche Carbonsäuren auf, die von 6 bis 24, bevorzugt von 8 bis 18, besonders bevorzugt von 8 bis 12

Kohlenstoffatome aufweisen. Ganz besonders bevorzugt enthält die Mischung als Glycerinester ein Glycerinlaurat, bevorzugt ein Glycerinmonolaurat, welches z.B. unter der Bezeichnung TEGIN® L 90 bei der Evonik Goldschmidt GmbH erhältlich ist, und/oder ein Glycerincaprylat/caprat, vorzugsweise ein Glycerinmonocaprylat/caprat, welches z.B. unter der Bezeichnung IMWITOR® 742 bei der SASOL Germany GmbH erhältlich ist.

Der Anteil an Glycerinester an der Mischung beträgt vorzugsweise von 1 bis 45 Gew.-%, bevorzugt von 5 bis 30 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Mischung.

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Der Anteil an Wasser an der Mischung beträgt vorzugsweise von 0,1 bis 15 Gew.-%, bevorzugt von 2 bis 10 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Mischung.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die Zusammensetzung ausschließlich aus der Mischung besteht. Bevorzugte Zusammensetzungen dieser Art weisen einen Anteil an Wasser von 1 bis 15 Gew.-%, bevorzugt von 2 bis 10 Gew.-%, einen Anteil von 1 bis 45 Gew.-%, bevorzugt von 5 bis 29 Gew.-%, einen Anteil an Isostearinsäureamid(en) von 50 bis 95 Gew.-%, bevorzugt von 70 bis 90 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Mischung auf. Besonders bevorzugte Zusammensetzungen weisen einen Anteil an auf linearen Fettsäuren basierenden Amide in der Mischung auf, der von 2 bis 10 Gew.-% bezogen auf die Summe aus I sostearinsäureamiden und Amiden von linearen Fettsäuren beträgt.

Eine solche nur die Mischung enthaltende Zusammensetzung kann z. B. als Verdickungsmittel verwendet werden. Die Mischung kann insbesondere zu r Herstellung von Mitteln zur Reinigung und Pflege von menschlichen oder tierischen Körperteilen, insbesondere zur Herstellung von Shampoo, Konditionierer, Duschgel, Körperreinigungsmittel oder Hautreinigungsmittel verwendet werden.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfi nd u ngsgemäßen

Zusammensetzung weist diese neben der Mischung bzw. deren Bestandteile weitere Bestandteile auf. Der Anteil der Mischung an einer solchen Zusammensetzung beträgt vorzugsweise von 0,01 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,1 bis 8 Gew.-% und besonders bevorzugt von 0,2 bis 5 Gew.-%. Der Anteil an Wasser an dieser Zusammensetzung beträgt vorzugsweise größer 35 Gew. -%, bevorzugt von 50 bis 98 Gew.-% und besonders bevorzugt von 75 bis 95 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können als weitere Komponenten insbesondere z.B. solche enthalten, die z.B. ausgewählt aus der Gruppe der Tenside,

Emollients, Emulgatoren, Verdicker/Viskositätsregler/Stabilisatoren, UV-Lichtschutzfilter, Antioxidantien, Hydrotrope (oder Polyole), Fest- und Füllstoffe, Filmbildner, Perlglanzadditive, Deodorant- und Antitranspirantwirkstoffe, Insektenrepellentien, Selbstbräuner, Konservierungsstoffe, Konditioniermittel, Parfüm(öl)e, Farbstoffe, (kosmetische) Wrkstoffe, Pflegeadditive, Überfettungsmittel, Lösungsvermittler und Lösungsmittel sind. Substanzen, die als beispielhafte Vertreter - -

der einzelnen Gruppen eingesetzt werden können, sind dem Fachmann bekannt und können beispielsweise der deutschen Anmeldung DE 102008001788.4 entnommen werden. Diese Patentanmeldung wird hiermit als Referenz eingeführt und gilt somit als Teil der Offenbarung.

Als weitere Bestandteile weist die erfindungsgemäße Zusammensetzung neben der Mischung vorzugsweise eine oder mehrere Komponenten, ausgewählt aus Tensiden, Viskositätsregulatoren zum Verdicken der Formulierung, Lösungsvermittlern (Solubilisatoren) für wasserunlösliche Substanzen, Parfümölen, Konservierungsstoffen und Wirkstoffen zur Pflege von Haut und/oder Haaren aufweisen. Der Anteil der Summe dieser Komponenten an der Formulierung beträgt vorzugsweise von 3 bis 50 Gew.-%, bevorzugt von 5 bis 25 Gew.-%.

Vorzugsweise weisen die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen neben der Mischung als zusätzliche Komponente Tenside mit anionischer, amphoterer und/oder zwitterionischer Struktur auf. Typische Beispiele für m ilde, d . h . besonders hautverträgliche Tenside sind Fettalkoholpolyglycolethersulfate, Monoglyceridsulfate, Alkylsulfate, Mono- und/oder Dialkylsulfosuccinate, Fettsäureisethionate, Fettsäuresarcosinate, Fettsäuretauride, Fettsäureglutamate, Ethercarbonsäuren, Alkyloligoglucoside, Fettsäureglucamide, Alkylamidobetaine, Alkylbetaine und/oder Proteinfettsäurekondensate, letztere beispielsweise auf Basis von Weizenproteinen.

Als amphotere Tenside können z.B. Betaine, Amphoacetate oder Amphopropionate enthalten sein, so z. B. Substanzen wie die N-Alkyl-N,N-dimethylammoniumglycinate, beispielsweise das Kokosalkyldimethylammoniumglycinat, N-Acylaminopropyl-N,N-d i m e t h y l a m m o n i u m g l y c i n a t e , b e i s p i e l s w e i s e d a s Kokosacylaminopropyldimethylammoniumglycinat, und 2-Alkyl-3-carboxylmethyl-3-hydroxyethylimidazoline mit jeweils 8 bis 18 C-Atomen in der Alkyl- oder Acylgruppe sowie das Kokosacylaminoethylhydroxyethylcarboxymethylglycinat.

Als ampholytische Tenside können solche oberflächenaktiven Verbindungen vorhanden sein, die außer einer C8/18-Alkyl- oder -Acylgruppe im Molekül mindestens eine freie Aminogruppe und mindestens eine -COOH- oder -S03H- Gruppe enthalten und zur Ausbildung innerer Salze befähigt sind. Beispiele für geeignete ampholytische Tenside si nd N-Alkylglycine, N-Alkylpropionsäuren, N-Alkylaminobuttersäuren, N-Alkyliminodipropionsäuren, N-Hydroxyethyl-N-alkylamidopropylglycine, N-Alkyltaurine, - -

N-Alkylsarcosine, 2-Alkylaminopropionsäuren und Alkylaminoessigsäuren mit jeweils etwa 8 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe. Weitere Beispiele ampholytischer Tenside sind das N-Kokosalkylaminopropionat, das Kokosacylaminoethylaminopropionat und das Ci2/i8-Acylsarcosin.

Bevorzugte anionische Tenside sind z. B. die Salze verschiedener Kationen (Natrium, Ammonium oder andere) von Laurylsulfat, Laurylethersulfat, Myristylethersulfat, Cocoylglutamate, Lauryl Glucose Carboxylate etc. Als zwitterionische Tenside können z . B .- Cocamidopropylbetain oder Cocoamidopropylsultain in der Formulierung enthalten sei n. Als amphotere Tenside sind insbesondere Amphoacetate wie Natriumcocoamphoacetat oder Dinatriumcocoamphodiacetat bevorzugt.

Besonders bevorzugte sind Tenside oder Tensidmischungen, die mindestens ein Tensid aus der Gruppe umfassend Laurylethersulfate, Alkylsulfate, Alkyloligoglucoside, Mono- und/oder Dialkylsulfosuccinate, Alkylamidobetaine oder Fettsäuresarcosinate enthalten.

Der Anteil an Tensiden in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung beträgt vorzugsweise mindestens 2 Gew.-%, bevorzugt von 4 bis 20 Gew.-% und besonders bevorzugt von 6 bis 18 Gew.-% bezogen auf die Gesamtzusammensetzung.

Als Solubilisator oder auch Lösungsvermittler wird im Sinne der vorliegenden Erfindung eine Substanz bezeichnet, die in der Lage ist, wasserunlösliche Verbindungen möglichst klar in wässrigen Systemen in Lösung zu bri ngen . Nach allgemei n akzeptierter Vorstellung werden bei diesem Vorgang Aggregate wie Mizellen gebildet, in deren Strukturen die hydrophoben Substanzen integriert sind. Optimal ist die Bildung einer "Mikroemulsion", also einer thermodynamisch stabilen Mischung aus Wasser (wässrige Lösung), einem Öl (nicht mit Wasser mischbare Substanz) und einem Solubilisator bzw. Lösungsvermittler. Typische Solubilisatoren sind ethoxylierte Fettderivate.

Parfümöle können in den Zusammensetzungen allgemein zur Verbesserung der olfaktorischen Eigenschaften zugesetzt werden. Die Akzeptanz durch den Verbraucher spielt hier die wichtigste Rolle. Daneben ist es möglicherweise vorteilhaft, die Eigengerüche verwendeter Rohstoffe mit Parfümölen zu überdecken. Geeignete

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Parfümöle können z. B. den Produktkatalogen bekannter Hersteller, wie beispielsweise Symrise, Frey&Lau oder IFF entnommen werden.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die erfindungsgemäße Zusammensetzung Konservierungsstoffe aufweist. Diese werden üblicherweise zur mikrobiologischen Stabilisierung der Formulierungen eingesetzt. Im Falle einer Kontamination sollen diese Inhaltstoffe das Keimwachstum verhindern und gegebenenfalls auch Keime abtöten . Konservi eru ng sm ittel si nd i n behörd l ichen Reg u l ari en (z . B . E U-Kosmetikverordnung) ausführlich beschrieben und reguliert. Erfindungsgemäße Zusammensetzungen weisen insbesondere dann Konservierungsstoffe auf, wenn die Zusammensetzungen neben der Mischung weitere Bestandteile aufweisen.

Als Pflegewirkstoffe oder Emollients können insbesondere z. B. Isopropylmyristat, ethoxylierte Glycerin-Fettsäureester, wie beispielweise PEG-7 Glyceryl Cocoate (wie z.B. TEGOSOFT GC® erhältlich bei Evonik Goldschmidt GmbH), oder kationische Polymere, wie beispielsweise Polyquaternium-7 verwendet werden. Diese werden auch als Rückfetter bezeichnet. Bei der Hautreinigung werden neben dem lipophilen Schmutz auch hauteigene Lipide durch die verwendeten Tenside abgewaschen. Dieser Effekt wird oft als unangenehm empfunden, die Haut fühlt sich rau und spröde an. Die Haut wird auch als "trocken" bezeichnet, wobei hier jedoch die Abwesenheit von Lipiden gemeint ist.

Besonders bevorzugte erfindungsgemäße Zusammensetzungen s i nd fre i vo n Polyethylenglykol (PEG) und/oder deren Derivate und Propylenglykol (PPG) und/oder deren Derivate.

Eine erfindungsgemäße Zusammensetzung, d i e neben der M i sch u ng we itere Bestandteile aufweist, kann insbesondere ein Shampoo, ein Konditionierer, ein Duschgel, ein Körperreinigungsmittel oder ein Hautreinigungsmittel sein. Bevorzugt stellen erfindungsgemäße Zusammensetzungen fl üssige, kosm etische, dermatologische oder pharmazeutische Körperreinigungsmittel, insbesondere Duschbäder und -gele, Badeformulierungen, Flüssigseifen und Shampoos dar oder werden für die Herstellung dieser Produkte/Formulierungen verwendet.

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Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können insbesondere als Shampoo, Konditionierer, Duschgel, Körperreinigungsmittel oder Hautreinigungsmittel oder zur Herstellung eines oder mehrerer dieser Produkte verwendet werden.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen die neben der Mischung eine oder mehrere weitere Komponenten aufweisen, können vorzugsweise durch Mischen einer erfindungsgemäßen Zusammensetzung, die die oben beschriebene Mischung enthält oder vorzugsweise aus dieser M ischung besteht, mit einer weitere Komponente vorzugsweise durch Mischen mit Wasser und mindestens einer weiteren Komponente die von den in der Mischung vorhandenen Komponenten verschieden ist, erhalten werden. Das Mischen erfolgt vorzugsweise so, dass zumindest soviel Wasser und gegebenenfalls weitere der oben genannten Komponenten zugegeben werden, dass der Anteil des Wassers an der Gesamtzusammensetzung größer 35 Gew.-% beträgt.

In den nachfolgend aufgeführten Beispielen wird die vorliegende Erfindung beispielhaft beschrieben, ohne dass die Erfindung , deren Anwendungsbreite sich aus der gesamten Beschreibung und den Ansprüchen ergibt, auf die in den Beispielen genannten Ausführungsformen beschränkt sein soll.

Beispiele:

Alle Konzentrationen in den Anwendungsbeispielen sind, wenn nicht anders angegeben in Gewichtsprozent angegeben. Zur Herstellung der Zusammensetzungen wurden dem Fachmann bekannte, übliche Formulierungsverfahren eingesetzt.

Beispiel 0: Herstellung von Mischungen von Isostearamid, Glycerinestern und

Wasser

Cap01 :

160 g REWOMID® SPA (Evonik Goldschmidt GmbH), 30 g TEGIN® L 90 (Evonik Goldschmidt GmbH) und 10 g destilliertes Wasser wurden in einem Dreihalskolben mit Thermometer und Rückflußkühler eingewogen und unter Rühren auf 60 °C erwärmt, bis eine homogen, klare Mischung erhalten wurde. Danach wurde das Produkt abgekühlt und es wurden 200 g einer hellgelben, klaren Flüssigkeit erhalten.

Diese erhaltene Mischung wurde in den folgenden Beispielen eingesetzt und wird im Folgenden mit Cap01 bezeichnet.

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Cap02:

166 g REWOMID® SPA (Evonik Goldschmidt GmbH), 30 g IMWITOR® 742 (SASOL Germany GmbH) und 4 g destilliertes Wasser wurden in einem Dreihalskolben mit Thermometer und Rückflußkühler eingewogen und unter Rühren auf 60 °C erwärmt, bis eine homogen, klare Mischung erhalten wurde. Danach wurde das Produkt abgekühlt und es wurden 200 g einer hellgelben, klaren Flüssigkeit erhalten.

Diese erhaltene Mischung wurde in den folgenden Beispielen eingesetzt und wird im Folgenden mit Cap02 bezeichnet.

Cap03:

166 g REWOMID® SPA ( E v o n i k G o l d s c h m i d t G m b H ) , 3 0 g Glycerinmonocaprylat/caprat, welches durch Reaktion von 1 mol Glycerin und 1 mol Capryl-/Caprinsäure (PRIFRAC 2912 der Firma Croda) selbst hergestellt wurde, und 4 g destilliertes Wasser wurden in einem Dreihalskol ben mit Thermometer und Rückflußkühler eingewogen und unter Rühren auf 60 °C erwärmt, bis eine homogen, klare Mischung erhalten wurde. Danach wurde das Produkt abgekühlt und es wurden 200 g einer hellgelben, klaren Flüssigkeit erhalten.

Diese erhaltene Mischung wurde in den folgenden Beispielen eingesetzt und wird im Folgenden mit Cap03 bezeichnet.

Beispiel 1 : Austestung der Verdickungseigenschaften

Die verdickende Wirkung des Cap01 aus Beispiel 0 wurde im Vergleich zu gängigen tensidischen Verdickern in verschiedenen Tensidsystemen getestet. Die Viskosität wurden mittels eines Brookfield Viskosimeters (Brookfield LVF, Spindel 3, 5 Upm) bei 25 °C gemessen.

Beispiel 1.1 : Tensidsystem 1 a:

32 Gew.-% Natriumlaurylethersulfat (Cognis, Texapon® NSO, 28 %-ig) und 9 Gew.-%

Sodium Cocoamphoacetate (Evonik Goldschmidt GmbH, Rewoteric® AM C, 32 %-ig) wurde auf eine Viskosität von 3500 m Pas bei 25 °C eingestellt. Die dazu jeweils benötigte Verdickerkonzentration ist in Tabelle 1-1 dargestellt. Es zeigt sich, dass Cap01 (Beispiel 1 .1 a) im Vergleich zu marktüblichen, nicht erfindungsgemäßen Verdickern (Bei spiele 1 . 1 b u nd 1 . 1 c) am effektivsten ist, da die geringste Einsatzkonzentration benötigt wird.

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Tabelle 1-1 : Verdickungswirkung von Cap01 im Vergleich zu marktüblichen Verdickern (Angaben in Gew.-%)


Beispiel 1.2: Tensidsystem 1 b:

17,9 Gew.-% Natriumlaurylethersulfat (Cognis, Texapon® NSO, 28 %-ig), 6,6 Gew.-% Cocamidopropylbetain (Evonik Goldschmidt GmbH, TEGO® Betain F 50, 38 %-ig) und 6,3 Gew.-% Disodium Laureth Sulfosuccinate (Evonik Goldschmidt GmbH, Rewopol® SB FA 30 B, 40 %-ig) wurde auf eine Viskosität von 3500 mPas bei 25 °C eingestellt. Bei dieser Zusammensetzung handelt es sich um eine milde, schwer zu verdickende Tensidformulierung.

In Tab. 1-2 wird dargestellt, welche Einsatzkonzentration des marktüblichen, nicht erfindungsgemäßen Verdickers (Beispiel 1.2b) REWOMID® D C 2 1 2 S (Evonik Goldschmidt GmbH, INCI: Cocamide DEA) im Vergleich zu der Mischung Cap01 (Beispiel 1.2a) benötigt wurde. Es wird offensichtlich, dass die Mischung Cap01 eine deutlich höhere Effektivität aufweist. Ferner wurde auch der marktübliche Verdicker REWOMID® C 212 (Evonik Goldschmidt GmbH, INCI: Cocamide MEA) in diesem Tensidsystem getestet, wobei keine ausreichende Verdickung und Trübungen beobachtet wurden. Cocamide MEA kann in diesem Tensidsystem daher nicht als Verdicker verwendet werden.

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Tabelle 1-2: Verdickungswirkung von Cap01 in einer milden, schwer zu verdickenden Formulierung im Vergleich zu marktüblichen Verdickern (Angaben in Gew.-%).

Beispiel 1.3: Temperaturabhängigkeit der Viskosität in Tensidsystem 1 c

32 Gew.-% Natriumlaurylethersulfat (Cognis, Texapon® NSO, 28 %-ig), 8 Gew.-% Cocamidopropylbetain (Evonik Goldschmidt GmbH, TEGO® Betain F 50, 38%-ig) und 0,7 Gew.-% NaCI, wurde auf eine Viskosität von 4200 mPas bei 25 °C eingestellt. Die dazu jeweils benötigte Verdickerkonzentration ist in Tabelle 1-3 dargestellt, wobei in Beispiel 1.3a erfindungsgemäßer Verdicker und in den Beispielen 1.3b und 1.3c nicht erfindungsgemäße handelsübliche Verdicker eingesetzt wurden. Anschließend wurden die Zusammensetzungen für 12 Stunden auf 40 °C erwärmt und die Viskositäten der Zusammensetzungen erneut gemessen. Es wurde beobachtet, dass die Zusammensetzung bei der Verwendung von Cap01 die höchste Temperaturstabilität aufweist.

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Tabelle 1-3: Temperaturstabilität der Viskosität von Zusammensetzungen unter Verwendung von Cap01 im Vergleich zu marktüblichen Verdickern (Angaben in Gew.- %)■

Beispiel 1.4: Temperaturabhängigkeit der Viskosität in Tensidsystem 1 b

Die Formulierungen mit Tensidsystem 1 b (siehe Tabelle 1-2) wurden ebenfalls auf 40 °C über Nacht erwärmt und erneut die Viskositäten bestimmt (Tabelle 1 -4). Es wurde beobachtet, dass die Zusammensetzung bei der Verwendung von Cap01 die höchste Temperaturstabilität aufweist.

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Tabelle 1-4: Temperaturstabilität der Viskosität von Zusammensetzungen unter Verwendung von Cap01 im Vergleich zu REWOMID® DC 212 S (Evonik Goldschmidt GmbH, INCI: Cocamide DEA). Angaben in Gew.-%.

Beispiel 2: Austestung der Konditionierung von Haut (Hautpflegeleistung) und Schaumeigenschaften mittels eines Handwaschtests

Zur Bewertung der rückfettenden Pflege von Haut (Hautpflegeleistung) und der Schaumeigenschaften von Cap01 in wässrigen, tensidischen Zusammensetzungen (Tensidformulierungen) wurden sensorische Handwaschtests im Vergleich zu dem Marktstandard Polyethylenglykol(7)glycerylmonoacetat durchgeführt. Polyethylenglykol(7)glycerylmonococoat ist in der Industrie als rückfettender Pflegewirkstoff weit verbreitet und gilt als hochwirksame Komponente in wässrigen, tensidischen Formulierungen.

Eine Gruppe bestehend aus 10 trainierten Prüfpersonen wusch sich dabei definiert die Hände und bewertete Schaumeingeschaften und Hautgefühl anhand einer Notenskala von 1 (schlecht) bis 5 (sehr gut). Die eingesetzten Produkte wurden jeweils in einer standardisierten Tensidformulierung (Tabelle 2-1) getestet.

Als Kontrollformulierung 2a wird eine Tensidformulierung ohne Zusatz eines Additivs verwendet. Die Tensidformulierung 2b stellt die erfindungsgemäße Zusammensetzung und die Tensidformulierung 2c eine nicht erfindungsgemäße Zusammensetzung dar (Tabelle 2-1).

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Tabelle 2-1 : Testformulierungen für Handwaschtest gemäß Beispiel 2.1 (Angaben in Gew.-%).

I n Tabelle 2-2 sind die Ergebnisse des Handwaschtests dargestellt. Anhand der Messergebnisse wird ersichtlich, dass die erfindungsgemäße Zusammensetzung 2b unter Verwendung von Cap01 eine bessere Hautglätte und Hautweichheit 3 Minuten nach der Applikation und ein überlegenes Hautgefühl während des Waschens im Vergleich zu den Vergleichszusammensetzungen 2a und 2c nach dem Stand der Technik bewirken. Des Weiteren ist anhand der Messwerte ersichtlich, dass die erfindungsgemäße Zusammensetzung 2b m it Cap01 ei ne Verbesseru ng der Schaumeigenschaften zu den Zusammensetzungen nach dem Stand der Technik bewirkt.

Tabelle 2-2: Ergebnisse des Handwaschtests gemäß Beispiel 2.1

Beispiel 3: Austestung der solubilisierenden Eigenschaften

Die solubilisierenden Eigenschaften von Cap01 wurden getestet, indem das wasserunlösliches Öl Isopropylmyristat (Evonik Goldschmidt GmbH, TEGOSOFT® M) in einer Tensidlösung, bestehend aus 40 Gew.-% Natriumlaurylethersulfat (Cognis, Texapon® N SO, 28 %-ig), 10 Gew.-% Cocamidopropylbetain (Evonik Goldschmidt - -

GmbH, TEGO Betain F 50, 38%-ig) und 0,5 Gew.-% Solubilisator-Zusatz (siehe Beispiele 3.3, 3.4, 3.6 und 3.7) klar gelöst wurde. Zum Vergleich wurde das Öl in der reinen Tensidlösung (siehe Beispiele 3.1 und 3.2 in Tabelle 3-1) ohne Solubilisator- Zusatz gelöst. Als Marktstandard wurde PEG-7 Glyceryl Cocoate (Evonik Goldschmidt GmbH, TEGOSOFT® GC) (siehe Beispiele 3.6, 3.7 und 3.8 in Tabelle 3-1) eingesetzt.

Tabelle 3-1 gibt die Menge Isopropylmyristat (Evonik Goldschmidt GmbH, TEGOSOFT® M) an, die im jeweiligen System noch klar gelöst werden konnte. Oberhalb dieser Menge kommt es zu Trübungen.

Tab. 3-1 : Formulierungen und Ergebnisse - Solubilisierungsversuche (Angaben in Gew.-%).


Den in Tabelle 3-1 angegebenen Ergebnissen kann entnommen werden, dass Cap01 eine deutliche solubilisierende Wirkung zeigt, die den Marktstandard PEG-7 Glyceryl Cocoate (Evonik Goldschmidt GmbH, TEGOSOFT® GC) übertrifft.

Beispiel 4: Austestung der Konditionierung von Haar mittels Sensoriktests:

Für die anwendungstechnische Beurteilung der Konditionierung von Haar wurden die erfindungsgemäße M i sch u n g Ca p01 i n ei nfach en S h a m poo Formulierungen eingesetzt. Die Anwendungseigenschaften beim Einsatz in einem Shampoo wurden in den in Tabelle 4-1 angegebenen Rezepturen überprüft. Die Beispiele 4.1 und 4.3 stellen Vergleichsbeispiele dar.

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Tabelle 4-1: Shampooformulierungen zur Austestung der Haar-konditionierenden Eigenschaften von der Mischung Cap01 (Angaben in Gew.-%).

Die Vorbehandlung der Haare erfolgt im Falle der Eigenschaftsprüfung von Haarspülungen durch ein Shampoo, welches keine Konditioniermittel enthält.

Für die anwendungstechnische Beurteilung werden Haartressen, die für sensorische Tests verwendet werden, durch eine Dauerwellbehandlung und eine Bleichbehandlung standardisiert vorgeschädigt. Dazu werden friseurübliche Produkte verwendet. Der Testablauf, die verwendeten Basismaterialien sowie die Details der Beurteilungskriterien sind in DE 10327871 beschrieben.

Standardisierte Behandlung von vorgeschädigten Haarsträhnen mit konditionierenden Proben

Die, wie oben beschrieben, vorgeschädigten Haarsträhnchen wurden wie folgt mit dem oben beschriebenen Shampoo behandelt: Die Haarsträhnen wurden unter fließendem, warmem Wasser benetzt. Das überschüssige Wasser wurde leicht von Hand ausgedrückt, dann wurd das Shampoo aufgebracht und sanft im Haar eingearbeitet (1 ml/Haarsträhne (2 g)). Nach einer Verweilzeit von 1 min wurde das Haar für 1 min gespült.

Beurteilungskriterien:

Die sensorischen Bewertungen erfolgten nach Noten, die auf einer Skala von 1 bis 5 vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste Bewertung ist. Die

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einzelnen Testkriterien erhielten jeweils eine eigene Bewertung. Die Testkriterien waren: Nasskämmbarkeit, Nassgriff.

In der folgenden Tabelle 4-2 werden die Ergebnisse der sensorischen Beurteilung der wie oben beschrieben durchgeführten Behandlung der Haarstränchen mit den erfindungsgemäßen Formulierungen 4.2 und 4.4, und der Vergleichsformulierungen 4.1 und 4.3 verglichen.

Tabelle 4-2: Ergebnisse der Konditionierung von Haar aus Shampoo-Formulierung


Die Ergebnisse zeigen in überraschender Weise, dass die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen (Formulierungen 4.2 und 4.4) mit der Mischung Cap01 signifikant bessere Bewertungen erhalten, als die entsprechenden Vergleichsformulierungen 4.1 und 4.3 ohne den Zusatz der Mischung Cap01. Es konnte somit gezeigt werden, dass die Mischung Cap01 sowohl in Formulierungen die keine weiteren konditionierenden Verbindungen enthalten (Vergleich 4.1 zu 4.2) als auch in Formulierungen die Guarquat als Basiskonditionierer enthalten (Vergleich 4.3 zu 4.4) einen konditionierenden Effekt haben.

Die angegebenen Beispiele belegen somit die pflegende, schaumfördernde, konditionierende und/oder solubilisierende Wirkung der erfindungsgemäßen Zusammensetzung Cap01. Ferner konnte die hohe Wirksamkeit der Zusammensetzung Cap01 als Verdicker in verschiedenen Tensidsystemen gezeigt werden, wobei die Wirksamkeit der Vergleichssubstanzen (Marktstandards) teilweise deutlich übertroffen wurde. Des Weiteren konnten die hohe Viskositäts-Temperaturstabilität der Zusammensetzungen mit der Mischung Cap01 als Verdicker in verschiedenen Tensidsystemen gezeigt werden, wobei die Wirksamkeit der Vergleichssubstanzen nach dem Stand der Technik deutlich übertroffen wird.

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Beispiel 5: Weitere Formulierungsbeispiele:

Die in den nachfolgenden Tabellen 5-1 bis 5-28 angegebenen Formulierungsbeispiele 1 b i s 2 8 zeigen exemplarische Vertreter einer Vielzahl von möglichen erfindungsgemäßen Zusammensetzungen.

Falls die Herstellung der Formulierung zuvor die getrennte Zubereitung bzw. Mischung von Formulierungsbestandteilen erfordert, wird dieses als mehrphasige Zubereitung bezeichnet.

Falls eine zweiphasige Herstellung erforderlich ist, werden die beiden Phasen mit A und B in den angegebenen Tabellen gekennzeichnet. Bei dreiphasigen Prozessen werden die drei Phasen mit A, B und C benannt. Wenn nicht anders angegeben handelt es sich bei den Angaben in den Tabellen 5-1 bis 5-28 um Angaben in Gew.-%.

Tabelle 5-1 : Formulierungsbeispiel 1 , Shampoo, PEG- & Sulfat frei

REWOTERIC® AMC, Evonik Goldschmidt GmbH, 32%-ig, (INCI: Sodium 15,00 Cocoamphoacetate)

REWOPOL® SB F 12 P, Evonik Goldschmidt GmbH, 96%-ig, (INCI: Disodium 3,80 Lauryl Sulfosuccinate)

Cap01 0,50

Perfume 0,30

Water 66, 10

TEGO® Betain F 50, Evonik Goldschmidt GmbH, 38%-ig, (INCI: 13,00 Cocamidopropyl Betaine)

ANTIL® HS 60, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Cocamidopropyl Betaine; 1 ,00 Glyceryl Laurate)

Citric Acid, 30-ig% q.s.

Preservative 0,30

Tabelle 5-2: Formulierungsbeispiel 2, mildes Haar- und Körperreinigungsmittel


Tabelle 5-3: Formulierungsbeispiel 3, feuchtigkeitspendendes Hautreinigungsmittel

A TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig, (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 30,00

Cap03 0,70

Perfume 0,30

B Water 55,40

TEGOCEL® fluid HPM 4000, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: 1 ,20 Hydroxypropyl Methylcellulose)

TEGO® Betain C 60, Evonik Goldschmidt GmbH, 46%-ig, (INCI: 8,10 Cocamidopropyl Betaine)

TEGOSOFT® APM, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: PPG-3 Myristyl 1 ,00 Ether)

TEGO® Pearl N 300, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Glycol Distearate; 2,00 Laureth-4; Cocamidopropyl Betaine)

REWODERM® LI S 80, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: PEG-200 1 ,00 Hydrogenated Glyceryl Palmate; PEG-7 Glyceryl Cocoate)

Preservative 0,60

Citric Acid, 30%-ig q.s.

Tabelle 5-4: Formulierungsbeispiel 4, klares Duschgel

Cap01 1 ,00

TAGAT® CH 40, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: PEG-40 Hydrogenated 2,50 Castor Oil)

Perfume 0,30

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig, (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 42,90

Water 39,30

TEGO® Betain F 50, Evonik Goldschmidt GmbH, 38%-ig, (INCI: 10,70 Cocamidopropyl Betaine)

LACTIL® , Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Sodium Lactate; Sodium PCA; 1 ,00 Glycine; Fructose; Urea; Niacinamide; Inositol; Sodiumbenzoate; Lactic Acid)

ANTIL® 171 , Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: PEG-18 Glyceryl 2,00 Oleate/Cocoate)

Preservative 0,30

Tabelle 5-5: Formulierungsbeispiel 5, Clear Shower Gel

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig, (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 37,00

Cap02 1 ,00

Perfume 0,30

Water 42,00

REWOTERIC® AMC, Evonik Goldschmidt GmbH, 32%-ig, (INCI: Sodium 9,00 Cocoamphoacetate)

TEGO® Betain 810, Evonik Goldschmidt GmbH, 38%-ig, (INCI: 7,60 Capryl/Capramidopropyl Betaine)

LACTIL® , Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Sodium Lactate; Sodium PCA; 1 ,00 Glycine; Fructose; Urea; Niacinamide; Inositol; Sodiumbenzoate; Lactic Acid)

Citric Acid, 30%-ig 1 ,30

REWODERM® LI S 80, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: PEG-200 0,50 Hydrogenated Glyceryl Palmate; PEG-7 Glyceryl Cocoate)

Preservative 0,30

Tabelle 5-6: Formulierungsbeispiel 6, Shampoo, PEG- & sulfate free

Tabelle 5-7: Formulierungsbeispiel 7, Duschgel

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 15,00

Cap03 0,50

Perfume 0,30

PGFAC-S, Cognis (INCI: Sodium cocoyl hydrolyzed wheat protein glutamate) 1 ,50

REWOPOL SB CS 50 B, Evonik Goldschmidt GmbH, 40%-ig, (INCI: 7,50 Disodium PEG-5 Laurylcitrate Sulfosuccinate; Sodium Laureth Sulfate)

Water 60, 10

TEGO® Betain F 50, Evonik Goldschmidt GmbH, 38%-ig, (INCI: 9,00 Cocamidopropyl Betaine)

TEGO® Betain 810, Evonik Goldschmidt GmbH, 38%-ig, (INCI: 4,00 Capryl/Capramidopropyl Betaine)

ANTIL® 200, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: PEG-200 Hydrogenated 1 ,80 Glyceryl Palmate; PEG-7 Glyceryl Cocoate)

Preservative 0,30

Tabelle 5-8: Formulierungsbeispiel 8, Shampoo, PEG- & sulfate free

A REWOTERIC® AMC, Evonik Goldschmidt GmbH, 32%-ig, (INCI: Sodium 20,00 Cocoamphoacetate)

REWOPOL® SB F 12 P, Evonik Goldschmidt, 96%-ig, (INCI: Disodium 5,90 Lauryl Sulfosuccinate)

Cap01 0,70

B Water 66,20

Citric Acid, 30%-ig 3,60

C ANTIL® HS 60, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Cocamidopropyl 3,00 Betaine; Glyceryl Laurate)

Preservative 0,60

Tabelle 5-9: Formulierungsbeispiel 9, Körperreinigungsmittel

A TEXAPON® NSO Cognis 28%-ig,(INCI: Sodium Laureth Sulfate 30,00

Cap01 0,50

ABIL® B 8832, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Bis-PEG/PPG-20/20 0,30 Dimethicone)

Perfume 0,30

B Water 53,00

TEGOCEL® fluid HPM 4000, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: 1 ,20 Hydroxypropyl Methylcellulose)

Citric Acid Monohydrate 0,50

REWOTERIC® AM C, Evonik Goldschmidt GmbH, 32%-ig, (INCI: Sodium 10,00 Cocoamphoacetate)

TEGO® Pearl N 300, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Glycol Distearate; 2,00 Laureth-4; Cocamidopropyl Betaine)

REWODERM® LI S 80, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: PEG-200 1 ,60 Hydrogenated Glyceryl Palmate; PEG-7 Glyceryl Cocoate)

Preservative 0,60

Citric Acid, 30%-ig q.s.

Tabelle 5-10: Formulierungsbeispiel 10, Sprühbare Haarmilch, PEG-free

A Water 95,30

Lactic Acid, 80%-ig 0,40

B TEGO® AMID S 18, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Stearamidopropyl 1 ,20 Dimethylamine)

TEGIN® G 1 100 Pellets, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Glycol 0,60 Distearate)

TEGO® Care PS, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Methyl Glucose 1 ,20 Sesquistearate)

TEGOSOFT® DEC, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Diethylhexyl 0,30 Carbonate)

Cap01 1 ,00

Perfume, preservative q.s.

Tabelle 5-1 1 : Formulierungsbeispiel 11 , Body cleansing Foam

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 14

Perfume 0,3

Cap01 0,2

REWOTERIC® AM C, Evonik Goldschmidt GmbH, 32%-ig (INCI: Sodium 8 Cocoamphoacetate)

Water 75,5

TEGOCEL® HPM 50, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Hydroxypropyl 0,5 Methylcellulose)

LACT IL®, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Sodium Lactate; Sodium PCA; 1 Glycine; Fructose; Urea; Niacinamide; Inositol; Sodium benzoate; Lactic Acid)

Citric Acid Monohydrate 0,5

Tabelle 5-12: Formulierungsbeispiel 12, Clear Conditioning Shampoo

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 32,00

VARISOFT® PATC, Evonik Goldschmidt GmbH(INCI: 1 ,50 Palmitamidopropyltrimonium Chloride)

REWODERM® LI S 80, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: PEG-200 2,00 Hydrogenated Glyceryl Palmate; PEG-7 Glyceryl Cocoate)

Cap01 0,50

Perfume 0,25

Water 54,05

TEGO® Cosmo C 100, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Creatine) 1 ,00

Jaguar C-162, Rhodia (INCI: Hydroxypropyl Guar Hydroxypropyltrimonium 0,20 Chloride)

TEGO® Betain F 50, Evonik Goldschmidt GmbH, 38%-ig (INCI: 8,00 Cocamidopropyl Betaine)

NaCI 0,50

Preservative q.s.

Tabelle 5-13: Formulierungsbeispiel 13, Pearlized Shampoo

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 32,00

Cap01 0,50

Perfume 0,25

Water 55,25

TEGO® Betain F 50, Evonik Goldschmidt GmbH, 38%-ig (INCI: 8,00 Cocamidopropyl Betaine)

TEGO® Pearl N 300 Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Glycol Distearate; 2,00 Laureth-4; Cocamidopropyl Betaine)

ANTIL® 171 Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: PEG-18 Glyceryl 1 ,50 Oleate/Cocoate)

NaCI 0,50

Preservative q.s.

Tabelle 5-14: Formulierungsbeispiel 14, Rinse-Off Conditioner

Water 90,20

VARISOFT® EQ 65, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Distearyl Dimonium 2,00 Chloride, Cetearyl Alcohol)

VARISOFT® BT 85, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Behentrimonium 2,00 Chloride)

Cap01 0,80

TEGO® Alkanol 1618, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Cetearyl Alcohol) 5,00

Preservative, Perfume q.s.

Tabelle 5-15: Formulierungsbeispiel 15, Clear Conditioning Shampoo

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 32,00

ANTIL® 200, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: PEG-200 Hydrogenated 2,00 Glyceryl Palmate; PEG-7 Glyceryl Cocoate)

Cap01 1 ,00

Perfume 0,25

Water 56,25

Polymer JR 400, Amerchol (INCI: Polyquaternium-10) 0,20

TEGO® Betain F 50, Evonik Goldschmidt GmbH, 38%-ig (INCI: 8,00 Cocamidopropyl Betaine)

NaCI 0,30

Preservative q.s.

Tabelle 5-16: Formulierungsbeispiel 16, feuchtigkeitspendendes Hautreinigungsmittel


Tabelle 5-17: Formulierungsbeispiel 17, Duschgel

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 15,00

Cap01 0,50

Perfume 0,30

PGFAC-S, Cognis (INCI: Sodium cocoyl hydrolyzed wheat protein glutamate) 1 ,50

REWOPOL SB CS 50 B, Evonik Goldschmidt GmbH, 40%-ig, (INCI: 7,50 Disodium PEG-5 Laurylcitrate Sulfosuccinate; Sodium Laureth Sulfate)

Water 59,60

TEGO® Betain F 50, Evonik Goldschmidt GmbH, 38%-ig, (INCI: 9,00 Cocamidopropyl Betaine)

TEGO® Betain 810, Evonik Goldschmidt GmbH, 38%-ig, (INCI: 4,00 Capryl/Capramidopropyl Betaine)

Polyquaternium- 7, Nalco, (INCI: Merquat 550) 0,50

ANTIL® 200, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: PEG-200 Hydrogenated 1 ,80 Glyceryl Palmate; PEG-7 Glyceryl Cocoate)

Preservative 0,30

Tabelle 5-18: Formulierungsbeispiel 18, Körperreinigungsmittel

A TEXAPON® NSO Cognis 28%-ig, (INCI: Sodium Laureth Sulfate 30,00

Cap01 0,50

ABIL® B 8832, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Bis-PEG/PPG-20/20 0,30 Dimethicone)

Perfume 0,30

B Water 53,00

TEGOCEL® fluid HPM 4000, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: 1 ,20 Hydroxypropyl Methylcellulose)

Citric Acid Monohydrate 0,50

REWOTERIC® AM C, Evonik Goldschmidt GmbH, 32%-ig, (INCI: Sodium 10,00 Cocoamphoacetate)

Cutina TS, Cognis (INCI:PEG- 3 Distearate) 2,00

REWODERM® LI S 80, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: PEG-200 1 ,60 Hydrogenated Glyceryl Palmate; PEG-7 Glyceryl Cocoate)

Preservative 0,60

Citric Acid, 30%-ig q.s.

Tabelle 5-19: Formulierungsbeispiel 19, Body cleansing Foam

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 14

Perfume 0,3

Cap01 0,2

REWOTERIC® AM C, Evonik Goldschmidt GmbH, 32%-ig (INCI: Sodium 8 Cocoamphoacetate)

Water 75,3

TEGOCEL® HPM 50, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Hydroxypropyl 0,5 Methylcellulose)

LACT IL®, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Sodium Lactate; Sodium PCA; 1 Glycine; Fructose; Urea; Niacinamide; Inositol; Sodium benzoate; Lactic Acid)

Panthenol, BASF, (INCI: D- Panthenol USP) 0,2

Citric Acid Monohydrate 0,5

Tabelle 5-20: Formulierungsbeispiel 20, Rinse-Off Conditioner

Water 90,20

VARISOFT® EQ 65, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Distearyl Dimonium 2,00 Chloride, Cetearyl Alcohol)

VARISOFT® BT 85, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Behentrimonium 2,00 Chloride)

Cap01 0,80

TEGO® Alkanol 16, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI:Cetyl Alkohol) 5,00

Preservative, Perfume q.s.

Tabelle 5-21 : Formulierungsbeispiel 21 , Rinse-Off Conditioner

Water 90,20

VARISOFT® EQ 65, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Distearyl Dimonium 2,00 Chloride, Cetearyl Alcohol)

VARISOFT® BT 85, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Behentrimonium 2,00 Chloride)

Cap01 0,80

TEGO® Alkanol 18, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Stearyl Alkohol) 5,00

Preservative, Perfume q.s.

Tabelle 5-22: Formulierungsbeispiel 22, Rinse-Off Conditioner

Water 89,20

VARISOFT® EQ 65, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Distearyl Dimonium 2,00 Chloride, Cetearyl Alcohol)

VARISOFT® BT 85, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Behentrimonium 2,00 Chloride)

Cap01 0,80

TEGO® Alkanol 1618, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Cetearyl Alcohol) 5,00

DC 949, Dow Corning, (INCI: Amodimethicone) 1 ,00

Preservative, Perfume q.s.

Tabelle 5-23: Formulierungsbeispiel 23, Rinse-Off Conditioner

Water 89,20

VARISOFT® EQ 65, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Distearyl Dimonium 2,00 Chloride, Cetearyl Alcohol)

VARISOFT® BT 85, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Behentrimonium 2,00 Chloride)

Cap01 0,80

TEGO® Alkanol 1618, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Cetearyl Alcohol) 5,00

DC 1503 Fluid, Dow Corning, (INCI: Dimethicone, Dimethiconol) 1 ,00

Preservative, Perfume q.s.

Tabelle 5-24: Formulierungsbeispiel 24, Turbid Conditioning Shampoo

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 32,00

ANTIL® 200, Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: PEG-200 Hydrogenated 2,00 Glyceryl Palmate; PEG-7 Glyceryl Cocoate)

Cap01 1 ,00

Perfume 0,25

Water 53,25

Polymer JR 400, Amerchol (INCI: Polyquaternium-10) 0,20

TEGO® Betain F 50, Evonik Goldschmidt GmbH, 38%-ig (INCI: 8,00 Cocamidopropyl Betaine)

DC1503 Fluid, Dow Corning, (INCI: Dimethicone, Dimethiconol) 1 ,00

TEGO® Pearl N 300 Evonik Goldschmidt GmbH (INCI: Glycol Distearate; 2,00 Laureth-4; Cocamidopropyl Betaine)

NaCI 0,30

Preservative q.s.

Tabelle 5-25: Formulierungsbeispiel 25, Conditioning Anti- Dandruff Shampoo

A TEGIN® G 1 100 Pellets, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Glycol 3,00 Distearate)

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 40,0

B Perfume 0,30

Zinc- Pyrion NF, WeylChem, 48%ig (INCI: Zinc Pyrithione) 2,00

ABIL® Quat 3272, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Quaternium- 80) 1 ,00

C Water 36,7

TEGO® Carbomer 341 ER, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Acrylates/ 0,20 C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer)

Polymer JR 400, Amerchol, (INCI: Polyquaternium-10) 0,30

NaOH, 25%ig 0,30

D R ew o t e r i c A M B U 1 85® Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: 12,5 Undecylenamidopropyl Betaine)

Cap01 3,70

Preservative q.s

Tabelle 5-26: Formulierungsbeispiel 26, Conditioning Anti- Dandruff Shampoo

A TEGIN® G 1 100 Pellets, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Glycol 3,00 Distearate)

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 40,0

B Perfume 0,30

Crinipan AD, Haarmann & Reimer Fragrance GmbH (INCI: Climbazol) 0,30

ABIL® Quat 3272, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Quaternium- 80) 1 ,00

C Water 38,4

TEGO® Carbomer 341 ER, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Acrylates/ 0,20 C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer)

Polymer JR 400, Amerchol, (INCI: Polyquaternium-10) 0,30

NaOH, 25%ig 0,30

D R ew o t e r i c A M B U 1 85® Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: 12,5 Undecylenamidopropyl Betaine)

Cap01 3,70

Preservative q.s

Tabelle 5-27: Formulierungsbeispiel 27, Conditioning Anti- Dandruff Shampoo

A TEGIN® G 1 100 Pellets, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Glycol 3,00 Distearate)

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 40,0

B Perfume 0,30

Zinc- Pyrion NF, WeylChem, 48%ig (INCI: Zinc Pyrithione) 2,00

ABIL® Quat 3272, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Quaternium- 80) 1 ,00

C Water 36,4

TEGO® Carbomer 140, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Carbomer) 0,50

Polymer JR 400, Amerchol, (INCI: Polyquaternium-10) 0,30

NaOH, 25%ig 0,30

D R ew o t e r i c A M B U 1 85® Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: 12,5 Undecylenamidopropyl Betaine)

Cap01 3,70

Preservative q.s

Tabelle 5-28: Formulierungsbeispiel 28, Conditioning Anti- Dandruff Shampoo

A TEGIN® G 1 100 Pellets, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Glycol 3,00 Distearate)

TEXAPON® NSO, Cognis, 28%-ig (INCI: Sodium Laureth Sulfate) 40,0

B Perfume 0,30

Piroctone Olamine, Clariant (INCI: Octoprirox) 0,30

ABIL® Quat 3272, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Quaternium- 80) 1 ,00

C Water 38,4

TEGO® Carbomer 341 ER, Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: Acrylates/ 0,20 C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer)

Polymer JR 400, Amerchol, (INCI: Polyquaternium-10) 0,30

NaOH, 25%ig 0,30

D R ew o t e r i c A M B U 1 85® Evonik Goldschmidt GmbH, (INCI: 12,5 Undecylenamidopropyl Betaine)

Cap01 3,70

Preservative q.s