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1. WO2011006964 - METHOD FOR OPERATING A HIGH-TEMPERATURE FUEL CELL

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

PATENTANSPRUCHE

1. Verfahren zum Betrieb einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle (1), welche im Normalbetrieb zur Stromerzeugung mit flüssigem Brennstoff (B), vorzugsweise Diesel, versorgt wird und anodenseitig einen Reformer (2) für den flüssigen Brennstoff vorgeschaltet hat, wobei zumindest ein Teil des heißen Anodenabgases über eine Rückführleitung (3) in den Anodenkreislauf rückgeführt wird, wobei der flüssige Brennstoff (B) stromaufwärts eines dem Reformer (2) vorgeschalteten Verdichters (4) in das heiße Anodenabgas eingesprüht oder eingespritzt wird und wobei die für die Reformierung des flüssigen Brennstoffes benötigte Luftmenge dem Gemisch aus Anodenabgas und Brennstoff zugesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Wechsel vom Normalbetrieb in einen Standby-Betrieb ohne Stromerzeugung die Zufuhr von flüssigem Brennstoff (B) und Luft (L) gestoppt wird und das sich im Anodenkreislauf befindliche Gasgemisch permanent im Kreis geführt wird, sowie dass zur Beseitigung von Ablagerungen und Verunreinigungen in der Hochtemperatur-Brennstoffzelle (1) - ausgehend vom Standby-Betrieb - dem Anodenkreislauf eine definierte Luftmenge zugeführt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die zugeführte Luftmenge derart bemessen wird, dass sich im Anodenkreislauf nach der Oxidation der sich im Kreislauf befindlichen Kraftstoffbestandteile ein Sauerstoffgehalt von 0.5 - 10 Vol% einstellt.

3. Verfahren zum Betrieb einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle (1), welche im Normalbetrieb zur Stromerzeugung mit flüssigem Brennstoff (B), vorzugsweise Diesel, versorgt wird und anodenseitig einen Reformer (2) für den flüssigen Brennstoff vorgeschaltet hat, wobei zumindest ein Teil des heißen Anodenabgases über eine Rückführleitung (3) in den Anodenkreislauf rückgeführt wird, wobei der flüssige Brennstoff (B) stromaufwärts eines dem Reformer (2) vorgeschalteten Verdichters (4) in das heiße Anodenabgas eingesprüht oder eingespritzt wird und wobei die für die Reformierung des flüssigen Brennstoffes benötigte Luftmenge dem Gemisch aus Anodenabgas und Brennstoff zugesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Wechsel vom Normalbetrieb in einen Standby-Betrieb ohne Stromerzeugung die Zufuhr von flüssigem Brennstoff (B) und Luft (L) gestoppt wird und das sich im Anodenkreislauf befindliche Gasgemisch permanent im Kreis geführt wird, sowie dass zur Beseitigung von Ablagerungen und Verunreinigungen in der Hochtemperatur-Brennstoffzelle (1) - ausgehend vom Standby-Betrieb - die Rückführleitung (3) für das Anodenabgas geschlossen wird und die Anode (A) der Hochtemperatur-Brenn-

Stoffzelle (1) sowie der vorgeschaltete Reformer (2) direkt mit Luft (L) gespült werden.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Standby-Betrieb eine Abgas-Rückführrate von bis zu 100% eingestellt wird.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass während des Abschaltens eine Abgas-Rückführrate von bis zu 100% eingestellt wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anodenkreislauf während des Standby-Betriebs ausgangsseitig verschlossen wird, um das Ansaugen von Medien, wie beispielsweise Umgebungsluft, zu verhindern.