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1. WO2010083814 - ADJUSTING DEVICE FOR AN ELECTRIC MOTOR

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

P a t e n t a n s p r ü c h e :

1. Vorrichtung zur Drehrichtungsumkehr und/oder zur Verstellung der Kohlebürsten für einen reversiblen Elektromotor, insbesondere für ein Elektrohandwerkzeug, mit einem Sockel (5), mit einem verschwenkbar am Sockel (5) gelagerten Träger (6), wobei Schaltkontakte (12) für die Drehrichtungsumkehr des Elektromotors und/oder Bürstenhalter (9) für die auf dem Kollektor des Elektromotors schleifenden Kohlebürsten (7) angeordnet sind, und wobei der Elektromotor mittels einer Leistungselektronik (10), wie einer Pulsweitensteuerung, einer Phasenanschnittsteuerung, einer Phasenabschnittsteuerung o. dgl., ansteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistungselektronik (10), zumindest teilweise, am Sockel (5) und/oder am Träger (6) angeordnet ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkontakte (12) in der Art von Kontaktflügeln ausgestaltet sind, daß vorzugsweise die Schaltkontakte (12) an den Bürstenhaltern (9), die mit den Kohlebürsten (7) in elektrischer Verbindung stehen, befindlich sind, daß weiter vorzugsweise Festkontakte (13), die mit den Feldwicklungen des Elektromotors in elektrischer Verbindung stehen, am Sockel (5) angeordnet sind, und daß noch weiter vorzugsweise die Festkontakte (13) mit den Schaltkontakten (12) als Gegenkontakte in einer wechselweisen Kontaktierung der Kohlebürsten (7) zur Drehrichtungsumkehr des Elektromotors bei Verschwenkung des Trägers (6) zusammenwirken.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistungselektronik (10) wenigstens einen Leistungshalbleiter (14), welcher die Ströme in den Motorwindungen des Elektromotors schaltet, beispielsweise einen Triac, einen Thyristor, einen MosFET, eine Leistungsdiode, eine H-Brücke o. dgl., aufweist, daß vorzugsweise eine Sensoren, wie Stromsensoren und/oder Sensoren für die Rotorposition des Elektromotors, aufweisende Signalverarbeitungselektronik am Sockel (5) und/oder am Träger (6) angeordnet ist, und daß weiter vorzugsweise die Signalverarbeitungselektronik und/oder die Leistungselektronik (10) gekapselt, vergossen o. dgl. ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (5) und/oder der Träger (6) Elemente des Elektromotors umfaßt, insbesondere eine Lagerschale für ein Kugellager der Rotorwelle des Elektromotors, und daß vorzugsweise der Sockel (5) und/oder der Träger (6) ein Teil des Gehäuses oder der tragenden Struktur des Elektrohandwerkzeugs bildet.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Leitflossen zur Führung eines, insbesondere für die Kühlung des Elektromotors dienenden Kühlluftstroms am Sockel (5) und/oder am Träger (6) angeordnet sind, derart daß der Kühlluftstrom die Leistungselektronik (10) kühlt, daß vorzugsweise ein Kühlkörper am Sockel (5) und/oder am Träger (6) zur Kühlung der Leistungselektronik (10), insbesondere in thermischer Verbindung zum Leistungshalbleiter (14), angeordnet ist, und daß weiter vorzugsweise die metallischen Teile der Bürstenhalter (9) für die Kohlebürsten (7) als Wärme leitende und/oder Wärme an die Luft abgebende Teile ausgebildet sind.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die tragende Struktur des Sockels (5) und/oder des Trägers (6) aus Metall besteht, derart daß die tragende Struktur gleichzeitig der Wärmespreizung, der Wärmeleitung, der Wärmeabgabe o. dgl. an die Luft und/oder ein anderes Fluid dient, daß vorzugsweise der Sockel (5) und/oder der Träger (6) räumlich derart strukturiert ist, daß eine Abschirmung zur Verbesserung der EMV und/oder die Verhinderung eines Wärmeflusses von den Kohlebürsten (7) auf die wärmeempfindlichen Teile, beispielsweise der Leistungselektronik (10), ermöglicht ist, daß weiter vorzugsweise ein Lüfter zur Erzeugung eines Kühlluftstroms am Sockel (5) und/oder am Träger (6) zur Kühlung der Leistungselektronik (10) angeordnet ist, und daß noch weiter vorzugsweise die Lüfterleistung gesteuert und/oder geregelt ist.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Sockel (5) und/oder am Träger (6) ein Stecker (23) für den Netzanschluß, für den Anschluß zur Leistungselektronik (23), für den mechanisch und/oder elektrisch kontaktierenden Anschluß zu einem Stellelement mit Potentiometer o. dgl. angeordnet ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Sockel (5) und/oder am Träger (6) ein Drehpotentiometer als Stellglied für die Leistungselektronik (10) angeordnet ist.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Pole der Leistungshalbleiter (14) in der Leistungselektronik (10) direkt auf die Bürstenhalter (9) für die Kohlebürsten (7) elektrisch und/oder wärmetechnisch kontaktieren.

10. Vorrichtung zur Drehrichtungsumkehr und/oder zur Verstellung der Kohlebürsten für einen reversiblen Elektromotor, insbesondere für ein Elektrohandwerkzeug, mit einem Sockel (5), mit einem verschwenkbar am Sockel (5) gelagerten Träger (6), wobei Schaltkontakte (12) für die Drehrichtungsumkehr des Elektromotors und/oder Bürstenhalter (9) für die auf dem Kollektor des Elektromotors schleifenden Kohlebürsten (7) angeordnet sind, wobei gegebenenfalls die Schaltkontakte (12), insbesondere in der Art von Kontaktflügeln, an den Bürstenhaltern (9), die mit den Kohlebürsten (7) in elektrischer Verbindung stehen, befindlich sind, wobei Festkontakte (13), die mit den Feldwicklungen des Elektromotors in elektrischer Verbindung stehen, am Sockel (5) angeordnet sind, und wobei die Festkontakte (13) mit den Schaltkontakten (12) als Gegenkontakte in einer wechselweisen Kontaktierung, insbesondere der Kohlebürsten (7), zur Drehrichtungsumkehr des Elektromotors bei Verschwenkung des Trägers (6) zusammenwirken, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Festkontakt (13) als U-förmig gebogener Kontaktarm (17, 18) ausgestaltet ist, und daß zwei Gegenkontakte (19, 20) als Schaltkontakte (12) angeordnet sind, derart daß der Festkontakt (13) beidseitig gegen die Gegenkontakte (19, 20) eine Kraft ausübt.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktarme (17, 18) des Festkontakts (13) federnd sowie die Gegenkontakte (19, 20) des Schaltkontakts (12) feststehend ausgestaltet sind.

12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktarme (17, 18) des Festkontakts (13) feststehend sowie die Gegenkontakte (19, 20) des Schaltkontakts (12) federnd ausgestaltet sind, insbesondere daß als federndes Element für den Gegenkontakt (19, 20) die Grundplatte (21) dient.

13. Vorrichtung nach Ansprach 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenhalter (9) zweiteilig ausgestaltet ist, insbesondere bestehend aus einer Grundplatte (21) aus Kupfer und einer (22) Halterung aus Messing.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Festkontakt (13) in der Art einer Kontaktbahn derart gebogen ist, daß zwei federnde Kontaktarme von außen her gegen die beiden Gegenkontakte (19, 20) eine Kraft ausüben.

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß längliche Kontaktnieten an den insbesondere als Keilflächen ausgestalteten Kontaktarmen (17, 18) des Festkontakts (13) angebracht sind, daß vorzugsweise der Gegenkontakt (19, 20) mit Kontaktnieten versehen ist, und daß weiter vorzugsweise die Kontakte (12, 13) beschichtet sind, beispielsweise mit einem Edelmetall.