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1. (WO2010081655) ROLL-OUT SAFETY SYSTEM
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Ausrollbares Sicherheitssystem

Die Erfindung bezieht sich auf ein ausrollbares Sicherheitssystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bei einem gattungsmässigen portablen Barrierensystem nach der Druckschrift US-2007/0176158 ist ein zylinderförmiges Gehäuse vorgesehen, in welchem eine das ausrollbare Netz aufnehmende Hohlwelle drehbar gelagert ist, wobei diese Hohlwelle von einer handbetätigten Kurbel in die eine oder andere Richtung gedreht werden kann. Zudem ist der Hohlwelle zwecks Arretierung ein Klinkenrad zugeordnet, das mit einer

von aussen verstellbaren Klinke zusammenwirkt. Dieses Barrieresystem eignet sich für ein Absperren von Stellen, die für Kinder gefährlich sind.

Der vorliegenden Erfindung wurde demgegenüber die Aufgabe zugrundegelegt, ein System zu schaffen, mittels dem eine mobile oder stationäre Absperrung über kürzere oder längere Distanzen mit einer hohen Stabilität und bei einfacher und schneller Montage bzw. Demontage ermöglicht wird.

Die Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Netz als Geflecht gelenkig und damit zusammenrollbar ausgebildet ist, wobei es aus einer Vielzahl von wendeiförmig gebogenen Drähten, Seilen und/oder Litzen aus vorzugsweise hochfestem Stahl erzeugt ist, wobei die wendeiförmig gebogenen Drähte, Seile und/oder Litzen senkrecht zur Ausziehrichtung des Netzes ausgerichtet sind, damit das Netz an der vertikal stehenden Welle aufrollbar ist.

Mit dieser erfindungsgemässen Ausbildung des aus- und aufrollbaren Sicherheitssystems ist auf der einen Seite eine hohe Stabilität desselben sichergestellt, so dass es gegen Vandalismus, Gewaltakte und äussere Umwelteinflüsse (z.B. Wind, Regen, Schnee, Sandsturm, etc.) sicher standhält und auch dass sich das Schutzsystem nicht löst, wo sehr viele Personen in einer grossen Dichte durchgeschleust werden müssen. Aus-serdem kann auch ein solches Geflecht nicht oder nur schwierig überstiegen oder unten durchgekrochen werden, weil das Netz entsprechend vorgespannt werden kann.

Zudem kann es ohne grossen Vorkenntnisse einfach und schnell montiert bzw. demontiert werden, so dass es beispielsweise für eine provisorische Absperrung zum Beispiel bei einem Stadion schnell aufgebaut und dann noch während des Sportanlasses wieder entfernt werden kann, damit die Zuschauer nach Spielende das Stadion zur Vermeidung von Rückstaus ungehindert verlassen können.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie weitere Vorteile und Anwendungen derselben sind nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:

Fig.1 eine Ansicht eines erfindungsgemässen ausgerollten Netz- Systems,

Fig.2 eine vergrösserte Teilansicht einer Stütze des Netz-Systems nach Fig.1 ,

Fig.3 eine vergrösserte Teilansicht des oberen Teils einer Box mit ausgerolltem Netz und Längselement des Systems nach Fig.1 , und

Fig.4 eine vergrösserte Teilansicht einer Endstütze eines Netz- Systems.

Fig.1 zeigt ein ausgerolltes Netz-System 10 im montierten Zustand, welches sich für verschiedene Anwendungszwecke eignet. So kann es zum Beispiel bei einem Fussballstadion aufgestellt werden und dort bereits vor dem Eingang zum Stadion verschiedene Sektoren abgrenzen, um so den Eingang der Zuschauer zu erleichtern und auch zur Gewährleistung von Sicherheitsvorkehrungen, um Fans schon vor dem Stadion voneinander getrennt zu halten. Bevor die Zuschauer das Stadion wieder verlassen, können diese Netze 11 ohne grossen Aufwand innerhalb von wenigen Minuten wieder in die Box 15 eingerollt und das System 10 abgebaut werden, so dass die Zuschauer in der Folge das Stadion ohne Rückstau und bequem verlassen können.

Solche Systeme eignen sich für verschiedene Anwendungen, so zum Beispiel auch für Grossveranstaltungen im Sport- wie auch in anderen Bereichen, aber auch bei Baustellen oder Strassen könnten solche Netz- Systeme als mobile oder genauso als stationäre Absperrungen bzw. Guides eingesetzt werden.

Ein solches Netz-System 10 umfasst eine Box 15, in welcher eine nicht näher gezeigte Einrichtung mit einer drehbaren Welle enthalten ist, auf der das Netz 11 ein- bzw. ausrollbar ist. Im ausgerollten Zustand - wie veranschaulicht - ist das Netz 11 zweckmässigerweise einerseits in der Box 15 bei dieser Welle und andererseits an einer Endstütze (siehe Fig.4) und dazwischen an mehreren zueinander beabstandeten Stützen 12 gehalten.

Ausserdem ist wenigstens ein Längselement 16 auf der Oberseite des Netzes ausgehend von der Box 15 bis zu der Endstütze geführt. Sowohl dieses Längselement 16 als auch das Netz 11 sind nach dem Fixieren an der Endstütze mittels je einer nicht näher gezeigten Verspanneinrichtung gespannt, so dass das an diesem Längselement aufgehängte Netz zusätzlich stabilisiert ist.

Erfindungsgemäss ist das Netz 11 als Geflecht gelenkig und damit zusammenrollbar ausgebildet, wobei es aus einer Vielzahl von wendeiförmig gebogenen Drähten 13, Seilen und/oder Litzen erzeugt ist. Die wendeiförmig gebogenen Drähte 13, Seile und/oder Litzen sind senkrecht zur Ausziehrichtung des Netzes ausgerichtet, damit das Netz 11 an der vertikal stehenden Welle aufrollbar ist. Die Drähte, Seile und/oder Litzen sind aus einem hochfesten Stahl mit mindestens einer Zugfestigkeit von 11OOO N/mm2 gefertigt.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Netz 11 aus Drähten 13 aus hochfestem Stahl mit einem Durchmesser von 2 mm und einer Zugfestigkeit von 1700 N/mm2 geflochten. Dadurch können diese Netze einerseits sehr leichtgewichtig hergestellt werden und andererseits aber erfüllen sie die Stabilitätsanforderungen aufgrund der hohen Festigkeiten in idealer Weise. Dieser leichtgewichtige Aufbau des Netzes ermöglicht eine lange Ausziehbarkeit bis zu 50 m, ohne dass es zum Durchhängen neigt.

Die Box 15 ist derart ausgebildet, dass sie vorzugsweise mit einem Hubstapler transportierbar ist. Daher sind auf ihrer Unterseite entsprechende Öffnungen 17 vorhanden, in welche die Gabeln des Hubstaplers einfahren können. Die Box 15 weist ausserdem eine Türe 16 auf, durch welche ein Zugang zu der Welle und den Verspanneinrichtungen gewährleistet ist, und sie ist so dimensioniert, dass in ihr die gesamten erforderlichen Utensilien einschliessbar sind, insbesondere auch die Stützen 12.

Damit ergibt sich ein weiterer Vorteil im Rahmen der Erfindung, und zwar kann bei diesem System im demontierten Zustand nur diese Box 15 hingestellt bzw. weggefahren werden und demzufolge wird mit ihr sehr wenig Platz benötigt.

Seitlich neben der Türe 16 erstreckt sich ein Durchgangsschlitz 18 annähernd über die gesamte Höhe der Box 15, durch welchen das Netz 11 hindurchgeführt ist. Zudem ist eine Öffnung 19 oberhalb dieses Durchgangsschlitzes 18 vorhanden, aus welcher das Längselement 16 herausragt. Ferner ist am Boden der Box 15 ein schweres Material, vorzugsweise Beton, enthalten, damit diese Box im ausgerollten Zustand des Netzes 11 ebenfalls über eine ausreichende Standfestigkeit verfügt.

Gemäss Fig.1 und Fig.2 sind die Stützen 12 jeweils am oberen Ende mit einem schützenden Haken 12' und einem Zentriermittel 16' zur Halterung des Längselementes 16 versehen. Ausserdem sind an diesen Krallen 32 angebracht, welche als zusätzliche Halterung des Netzes 11 dienen. Zu diesem Zwecke kann das Netz 11 mit dem durch dieses eingefädelten Randseil 31 und den Enden der Drähte 13 bei diesen Krallen 32 eingehängt werden. Die Enden der Drähte 13 sind im übrigen durch gebildete Schlaufen 13' mit den benachbarten Drähten verbunden.

Gemäss Fig.1 und Fig.3 sind am oberen Ende des Netzes 11 in bestimmten Abständen befestigte Schlitten vorteilhaft mit Bügeln 21 vorhanden, die jeweils U-förmig ausgebildet und mit einem Schenkel 21 ' am Netz 11 befestigt sind. Zudem sind diesen Bügeln 21 als Führungsrollen 22 vorgesehene Gleitelemente zugeordnet, welche auf dem ausgefahrenen Längselement 16 abrollen, wenn das Netz herausgezogen wird. Diese Bügel 21 sind mit Vorteil in solchen Abständen am Netz befestigt, dass sie bei ausgerolltem Netz, wie in Fig.1 ersichtlich ist, sich annähernd auf halber Distanz zwischen den Stützen 12 befinden.

Diese Bügel 21 am Netz und die am oberen Ende der Stützen 12 emporragenden Haken 12' mit den Zentriermitteln 16' sind so angeordnet, dass ein jeweiliger Bügel 21 mit der Führungsrolle 22 auf dem Längselement durch diese Haken 12' berührungslos und damit ungehindert hindurch bewegt werden kann, so dass das Netz 11 einfach und ohne Anhalten ausrollbar ist.

Fig.4 veranschaulicht den oberen Teil einer Endstütze 25, an der das Ende des Längselementes 16 sowie das Ende des Netzes 11 fixiert sind. Diese Endstütze 25 kann ferner bei einer mobilen Ausbildung einen Sockel aufweisen, der mit einem hohen Gewicht versehen ist, zum Beispiel einer Betonplatte. Das Ende des Netzes 11 ist hierbei mit einer Abschlussleiste 26 bestückt, welche Verbindungselemente 27 aufweist, die in entsprechende Schlitze 28 auf der dem Netz zugekehrten Seite der Endstütze 25 eingerastet sind. Beim oberen Ende dieser Abschlussleiste 26 ist ebenso ein Bügel 29 mit einer Führungsrolle vorgesehen. Dieser Bügel 29 wird für das Ausrollen des Netzes bis zur Endstütze auf dem Längselement geführt und somit kann die Abschlussleiste mit dem Netz darauf verschoben werden. Danach wird dieser Bügel 29 aber wieder vom Längselement 16 weggenommen.

Bei der Montage des Systems wird zuerst die Box 15 vorteilhaft mit einem Hubstapler oder mit irgend einem verfügbaren Transportmittel an die gewünschte Position gebracht. Als erstes wird dann die Endstütze 25 und gegebenenfalls die Stützen 12 in vorgegebenen Abständen zueinander aufgestellt, entweder werden dieselben in Löcher im Boden eingesteckt oder aber einfach aufgestellt. Hernach kann das Längselement 16 durch die Öffnung 19 aus der Box 15 herausgezogen, an der Endstütze fixiert und bei der Box 15 mittels einer Verspanneinrichtung gespannt werden. Sobald dieses Längselement montiert ist, kann als nächstes das Netz 11 aus der Box 15 ausgerollt und durch Einhängen seiner Bügel 21 , 26 beim Längselement 16 bis zur Endstütze 25 vorhangartig herausgezogen und an dieser befestigt werden. Zudem wird das Netz durch eine Verspanneinrichtung zurückgespannt und vorteilhaft unten und oben bei diesen Krallen 32 an den Stützen 12 eingehängt, damit eine genügende Steifigkeit erzielt wird, dass wenn sich beispielsweise eine Person an das Netz hängt oder in dieses fällt, das Netz nur geringfügig bewegt und vielmehr stabil bleibt.

Die Erfindung ist mit den oben erläuterten Ausführungsbeispielen ausreichend dargetan. Sie Messe sich jedoch noch in anderen Varianten darstellen. So könnte die Box statt mit einem rechteckigen auch mit einem runden oder ähnlichem Querschnitt versehen sein. Es könnten je nach Bedürfnis zwei oder mehrere Boxen nebeneinander platziert werden. Die Endstütze könnte auch an einer Wand oder dergleichen befestigt sein.

Das Sicherheitssystem ist vorzugsweise mit einem zaunartigen Geflecht versehen, mit einer dieses aufnehmenden Box oder einer boxartigen Vorrichtung, in welcher eine Einrichtung mit einer drehbaren Welle enthalten ist, auf der dieses Zaungeflecht, ein- bzw. ausrollbar ist, dass keine, eine oder mehrere Stützen beabstandet von der Box in bestimmten Abständen aufstellbar sind, und dass wenigstens ein aus der Box ausziehbares und bei den aufgestellten Stützen haltbares Längselement, vorzugsweise ein Seil, vorgesehen ist, an welchem das Netz, über Tragelemente vorhangartig ausgerollt und gehalten ist.

Diese ausrollbaren Sicherheitselemente können aufrecht stehend oder aber auch liegend oder hängend zum Einsatz kommen. Es sind auch schräge oder andersförmige Einsätze möglich. Zudem kann die Form des aufgerollten Sicherheitselementes in sich selber variieren und über die aufgerollte Länge verschiedenartig aufgebaut sein.

Zudem können diese aufrollbaren Sicherheitselemente auch mehrlagig und/oder als sogenannte Sandwich-Struktur ausgebildet sein, ohne dass die Roilbarkeit eingeschränkt wird.

Andere Anwendungen sind mobile Zaunabsperrungen bei Messebetrieben oder ähnlichem Anlässen, wo man flexibel verschiedene Bereiche für unterschiedliche Anlässe zugänglich machen oder eben absperren können muss.

Neben dem eigentlich Absperrzweck kann aber das vorliegende Rollzaunsystem auch weiteren Verwendungszwecken dienen. Beispielsweise können verschiedene andere rollbaren Materialien in der Box aufgerollt und analog dem Zaungeflecht ab- und aufgerollt werden. Diese Verwendungszwecke können im Werbebereich zum Einsatz kommen. Entsprechend können Werbeplakate aufgespannt und wieder abgebaut werden. Aufgrund der grossen Standfestigkeit gegen beispielsweise Windlasten eignet sich der vorliegende Verwendungszweck ebenfalls für Grossveranstaltungen, Sportanlässe, Messedienstleistungen und Personenleitan-wendungen.

Bei der Verwendung von speziell starken Netzen bzw. Geflechten sind auch dynamische Schutzanwendungen möglich. So können mobile Schutzeinrichtungen als temporäre Durchfahrtssperren eingesetzt wer- den. Ähnliche Verwendungszwecke sind auch für Steinschlagschutznetze oder zum Schütze vor anderen Naturgefahren möglich.

Bei der Verwendung von beispielsweise hochfesten Zaunsystemen ist weiter der Vorteil nutzbar, dass diese Spezialnetze und -geflechte mit normalen Werkzeugen kaum oder nur schwer durchtrennbar sind. Dies ermöglicht den erhöhten Durchbruchschutz, was für polizeiliche sowie militärische Anwendungen oft erforderlich ist. Zudem können solche Schutzanwendungen auch im Bereich von heiklen Objekten (z.B. Botschaften, Transporteinrichtungen, Energieversorgungsanlagen, etc.) oder im Personenschutzbereich zur Anwendungen kommen.

Werden diese Boxen mit einem rollbaren Schutzzaun gegen Hohlladungswaffen ausgerüstet, so kann ein mobiler Schutz gegen entsprechende Bedrohungen durch beispielsweise RPG 7 und ähnliche Raketen gewährleistet werden. Diese Verwendung kann im Bereich von militärischen Lagern, Einrichtungen sowie in Krisen- und Kriegsgebieten zum Einsatz kommen. Sie hat den Vorteil, dass auf verhältnismässig einfache und rasch installierbare Art und Weise ein effizienter Schutz gegen solche Hohlladungsgeschosse erzielt werden kann. Ballistischer Schutz kann mittels rollbaren Elementen auch bei Überdachungen und Überspannung von schützenswerten Einrichtungen erzielt werden.

Ebenso können rollbare Splitterschutzwände für temporäre Anwendungen auf einfache Weise transportiert, montiert und wieder demontiert werden. Anstelle des Geflechtes wird hierzu ein Splitterschutzsystem in der Box montiert, welches ebenfalls analog ausgerollt und aufgebaut werden kann. Möglich sind auch Kombinationen von Netzsystemen mit Splitterschutzelementen, welche gemeinsam gerollt oder nacheinander montiert werden können. Solche Splitterschutzanwendungen gegen improvisierte Sprengladungen kommen insbesondere in Krisengebieten zum Einsatz, wo neben militärischen vor allem auch zivile Einrichtungen und Personen (z.B. VIP Personen) geschützt werden müssen. Dank der raschen Installation können so effizient und kostengünstig temporäre Schutzfunktionen erfüllt werden.

Das beschriebene Rollboxsystem kann auch kombiniert werden mit wärmehemmenden Schutzelementen, welche vor allem bei militärischen Anlagen und Einrichtungen gegen Infrarotbilder und -filme verwendet werden. Diese oft textilen oder textilartigen Elemente können ebenfalls in der beschriebenen Art und Weise aufgerollt und wieder verstaut werden.

Neben der stehenden, also vertikalen Ausführungsvariante sind auch liegende, hängende oder schräge Verwendungszwecke der vorher genannten Anwendungen möglich. Hierzu werden die Boxen so ausgebildet, dass die ausrollbaren Elemente und/oder Zaunsysteme horizontal herausgezogen werden können. Dies kommt bei Abdeckungszwecken und Überdachungen von schützenswerten Einrichtungen und Infrastrukturen zum Einsatz. Hier ist die starke Ausführung und die Möglichkeit der Vorspannung der rollbaren Elemente ebenfalls ein grosser Vorteil bei der praktischen Anwendung, denn Wind-, Regen- und Schneelasten sowie andere externen Einflüsse (z.B. Sandsturm) können bedeutende Lasteinwirklungen auf das Tragsystem haben. Vorzugsweise werden solche liegenden oder hängenden Anwendungen mit beidseitigen Längselemente (z.B. Spannseile) zur Aus- und Aufrollhilfe verwendet. Dies vereinfacht zusätzlich die Montage und Demontage.

Mit den erwähnten Boxen ist grundsätzlich ein geschlossener, im Wesentlichen zylindrischer Körper gemeint, worin das Netzsystem aufgerollt werden kann. Je nach Verwendungszweck können diese Boxen aber auch offen, in aufgelöster Struktur oder zumindest teilweise geschlossen ausgebildet werden, ebenfalls sind natürlich Kombinationen dieser Ausführungsformen der Boxen möglich.