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1. (WO2010075960) METHOD FOR PRODUCING RIBOFLAVIN
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Ansprüche

1. Modifizierter Riboflavin-produzierender Mikroorganismus, in dem die Expression und/oder die Aktivität des Transkriptionsfaktors vom Typ CcpC reduziert ist, bevorzugt um mindestens 25%, im Vergleich zu einem nicht-modifizierten oder Wildtyp-Mikroorganismus.

2. Mikroorganismus gemäss Anspruch 1 enthaltend mindestens 1 Mutation in einer oder mehreren Bindungssequenzen mindestens eines durch den Transkriptionsfaktors vom Typ CcpC regulierten Genes, bevorzugt mindestens 1 Mutation in einer Bindungsequenz des Gens citZ und/oder citB. 3. Mikroorganismus gemäss Anspruch 2, enthaltend mindestens 1 Mutation in einer Sequenz gemäss SEQ ID NOs: 3, 4, 5, 6, 7 oder Fragmente davon, insbesondere SEQ ID NOs: 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 oder 15.

4. Mikroorganismus gemäss Anspruch 1 oder 2, in dem das Gen kodierend für Ccpc ausgeschaltet ist. 5. Mikroorganismus gemäss Anspruch 1 oder 4, umfassend ein Nukleinsäuremolekül ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: a) Nukleinsäuremolekülen, welche die Nukleotidsequenz SEQ ID NO: 1 enthalten oder daraus bestehen; b) Nukleinsäuremolekülen, welche für ein Polyaminosäuremolekül (Protein) kodieren enthaltend oder bestehend aus der Aminosäuresequenz SEQ ID NO:2; c) Nukleinsäuremoleküle, welche eine Homologie zu den unter a) oder b) genannten Nukleinsäuremolekülen von mindestens 70% aufweisen; d) Nukleinsäurenmoleküle, welche unter stringenten Bedingungen zu einem der in a) oder b) genannten Nukleinsäurenmoleküle hybridisieren; und c) Fragmenten und/oder Analoga der Nukleinsäuremoleküle gemäss a) oder b), welche für Proteine mit Funktion/ Aktivität eines Transkriptionsfaktors vom Typ CcpC kodieren, wobei das Nukleinsäuremolekül gemäss a) bis c) mindestens eine genetische Mutation aufweist, welche zu einer reduzierten Aktivität des CcpC-Proteins, bevorzugt um mindestens 25%, führt im Vergleich zur Aktivität des CcpC- Wildtyps. 6. Mikroorganismus gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer gesteigerten

Riboflavinausbeute von mindestens 10% im Vergleich zu einem nicht-modifizierten oder Wildtyp-Mikroorganismus.

7. Mikroorganismus gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Bacillus, Corynebacterium und Pseudomonas, bevorzugt Bacillus anthracis, Bacillus cereus, Bacillus stearothermophilus, Bacillus halodurans, Bacillus amyloliquifaciens oder Bacillus subtilis.

8. Verwendung eines Mikroorganismus gemäss einem der vorangehenden Ansprüche zur Steigerung der Riboflavinsynthese, insbesondere um mindestens 10%, im Vergleich zur Riboflavinsynthese in einem nicht-modifizierten oder Wildtyp-Mikroorganismus.

9. Verwendung eines modifizierten Nukleinsäuremoleküls kodierend für einen Transkriptionsfaktor vom Typ CcpC, wobei die Modifikation zu einer Reduktion der Transkriptionsfaktorfunktion führt, bevorzugt zu einer Reduktion um mindestens 25%, worin das zu modifizierende Nukleinsäuremolekül ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus: a) Nukleinsäuremolekülen, welche die Nukleotidsequenz SEQ ID NO: 1 enthalten oder daraus bestehen; b) Nukleinsäuremolekülen, welche für ein Polyaminosäuremolekül (Protein) kodieren enthaltend oder bestehend aus der Aminosäuresequenz SEQ ID NO :2; c) Nukleinsäuremoleküle, welche eine Homologie zu den unter a) oder b) genannten Nukleinsäuremolekülen von mindestens 70% aufweisen; d) Nukleinsäurenmoleküle, welche unter stringenten Bedingungen zu einem der in a) oder b) genannten Nukleinsäurenmoleküle hybridisieren; und c) Fragmenten und/oder Analoga der Nukleinsäuremoleküle gemäss a) oder b), welche für Proteine mit Funktion/ Aktivität eines Transkriptionsfaktors vom Typ CcpC kodieren.

10. Verwendung eines modifizierten Nukleinsäuremoleküls, wobei die Modifikation zu einer Reduktion der Funktion des Transkriptionsfaktors vom Typ CcpC führt, bevorzugt zu einer Reduktion um mindestens 25%, wobei das zu modifizierende Nukleinsäurenmolekül ausgewählt ist Bindungssequenzen von besagtem Transkriptionsfaktors.

11. Verwendung nach Anspruch 10, bei der die modifizierten Nukleinsäuremoleküle ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus SEQ ID NOs: 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 und 15.

12. Verfahren zur Herstellung von Riboflavin umfassend die Kultivierung eines Mikroorganismus gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7.

13. Verfahren zur Herstellung von Riboflavin umfassend die Schritte: a) Bereitstellen einer geeigneten Wirtszelle gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, b) Kultivieren unter für die Riboflavinproduktion geeigneten Fermentationsbedingungen, und c) Isolieren des Riboflavin aus dem Kulturmedium und/oder der modifizierten Wirtszelle.

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