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1. (WO2010072290) INSERTION SYSTEM AND INSERTION DEVICE
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Patentansprüche

1. Insertionssystem mit einer Basiseinheit (2) zum Aufsetzen auf den Körper eines Patienten und einer an die Basiseinheit (2) ankoppelbaren Insertionsvorrichtung (1), wobei die Insertionsvorrichtung (1) einen Insertionsnadelhalter (7) zum Halten einer Insertionsnadel (8) und einen Antriebsmechanismus (4, 5, 6) zum Bewegen des Insertionsnadelhalters (7) in einer Stichrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Insertionsvorrichtung (1) einen Sperrmecha- nismus (10) aufweist, der in einem aktiven Zustand eine Sperrung des Antriebsmechanismus (4, 5, 6) bewirkt und durch Ankoppeln der Insertionsvorrichtung (1) an die Basiseinheit (2) in einen inaktiven Zustand versetzt wird, in dem die Sperrung gelöst ist.

2. Insertionsvorrichtung für ein Insertionssystem nach Anspruch 1 , wobei die Insertionsvorrichtung (1) einen Insertionsnadelhalter (7) zum Halten einer Insertionsnadel (8) und einen Antriebsmechanismus (4, 5, 6) zum Bewegen des Insertionsnadelhalters (7) in einer Stichrichtung aufweist, gekennzeichnet durch einen Sperrmechanismus (10), der in einem aktiven Zu- stand eine Sperrung des Antriebsmechanismus (4, 5, 6) bewirkt und durch Ankoppeln der Insertionsvorrichtung (1) an eine Basiseinheit (2) in einen inaktiven Zustand versetzt wird, in dem die Sperrung gelöst ist.

3. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmechanismus (10) einen Schieber (11) aufweist, der bei einem Wechsel des

Sperrmechanismus (10) aus dem aktiven Zustand in den inaktiven Zustand verschoben wird.

4. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (11) in Stichrichtung verschiebbar ist.

5. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (11) federbeaufschlagt ist.

6. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Feder (19) bei einem Wechsel des Sperrmechanismus (10) in den inaktiven Zustand entspannt.

7. Insertionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (11) mit einem Verriegelungselement (16) gekoppelt ist, das beim Ankoppeln der Insertionsvorrichtung (1) an die Basiseinheit (2) in eine Eingriffsposition geschoben wird, in der es die Insertionsvorrichtung (1) formschlüssig mit der Basiseinheit (2) verbindet.

8. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in dem aktiven Zustand des Sperrmechanismus (10) ein Blockadeelement (17) eine Verschiebung des Verriegelungselements (16) blockiert.

9. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Blockadeelement (17) beim Ankoppeln der Insertionsvorrichtung (1) an die Basiseinheit (2) quer zur Verschieberichtung des Verriegelungselements (16) bewegt und so ein in die Eingriffsposition führender Verschiebeweg für das Verriegelungselement (16) freigegeben wird.

10. Insertionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, der Schieber (11) über ein Gelenk mit dem Verriegelungselement (16) gekoppelt ist.

11. Insertionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmechanismus (10) in dem aktiven Zustand ein Betätigungselement des Antriebsmechanismus (4, 5, 6) blockiert.

12. Insertionsvorrichtung nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (4, 5, 6) im Betrieb eine Antriebsbewegung des Betätigungselements (3) in eine Stichbewegung des Insertionsnadelhalters (7) umsetzt.

13. Insertionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 12, gekennzeichnet durch eine Linearführung für den Schieber (11).

14. lnsertionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (4 ,5 ,6) im Anschluss an eine Stichbewegung eine Rückführbewegung des lnsertionsnadelhalters (7) bewirkt und nach abgeschlossener Rückführbewegung blockiert wird.

15. lnsertionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmechanismus (10) ein Schutzelement aufweist, das sich in dem aktiven Zustand des Sperrmechanismus (10) in Stichrichtung vor einer von dem Insertionsnadelhalter (7) gehaltenen Insertionsnadel (8) befindet.