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1. (WO2009156288) ELECTRIC MACHINE
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Beschreibung

Titel

Elektrische Maschine

Stand der Technik

Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine, insbesondere Wechselstrom-bzw. Drehstromgenerator, die einen Rotor aufweist, der als Klauenpolläufer ausgebildet ist. Zwischen den beiden Klauenpolplatinen ist ein Spulenträger ange-ordnet, der eine Erregerwicklung trägt. Die Erregerwicklung hat zwei Anschlussleiter, die jeweils mit einem am Rotor befestigten Stromversorgungselement (beispielsweise Schleifring) elektrisch leitfähig verbunden sind. Im speziellen handelt die Erfindung von der Fixierung der Anschlussleiter um einen Fixierungsabschnitt. So ist beispielsweise aus dem US-Schriften US 6,172,434 Bl, US 6,107,719 und US 5,898,252 bereits bekannt, wie die Anschlussdrähte befestigt werden können, ohne dass die auf verschiedene Abschnitte der Anschlussleiter wirkende Zentrifugalkraft zu groß wird. Gegenüber den aus den genannten Schriften bekannten Fixierungsabschnitten besteht demgemäß die Aufgabe, den oder die Fixierungsabschnitte derartig zu gestalten, dass Kräfte verringert wer-den.

Vorteile der Erfindung

Die erfindungsgemäße elektrische Maschine mit den Merkmalen des unabhängi-gen Anspruchs hat den Vorteil, dass durch die Änderung der Orientierung des

Fixierungsabschnitts dergestalt, dass dieser nun eine Querschnittsfläche aufweist, die senkrecht zu einer Wickelrichtung des Anschlussleiters um den Fixierungsabschnitt orientiert ist, wobei die Wickelrichtung in Drehachsenrichtung des Rotors orientiert ist, einerseits die Befestigung der Anschlussleiter der Erreger-Wicklung vereinfacht werden kann, die Risiken einer Stromunterbrechung durch Abriss von Fixierungsabschnitten enorm verringert werden kann, Verfahrensschritte bei der Fertigung zuverlässiger ablaufen können und die Werkzeugkonstruktion für den Spulenträger vereinfacht werden kann. Darüber hinaus ist die Konstruktion im Vergleich mit dem Stand der Technik unempfindlicher in Bezug auf Toleranzen.

Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen der elektrischen Maschine nach dem unabhängigen Anspruch möglich. Gemäß einem Unteranspruch ist vorgesehen, dass die Hinterschnitte des Fixierungsabschnitts durch Arme gebildet sind, wobei einer der Arme eine im

Wesentlichen kürzere radiale Länge als der andere Arm aufweist. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass der Anschlussleiter an dieser Stelle geordnet und möglichst kurz aneinander vorbeigeführt werden kann.

Ordnet man den Anschlussdraht in einer Nut in der Wand des Spulenträgers an, wobei die Nut in einer Drahtaufnahme zwischen Wand und Arm endet, so ist dadurch eine besonders kurze, auf kurzem Radius verlaufende Verbindung von der eigentlichen Erregerwicklung in die Fixierungsabschnitte möglich.

Wird der Anschlussleiter um mindestens drei Seiten des Fixierungsabschnittes gewunden, so ergibt sich dadurch einerseits eine besonders gute Ausnutzung von möglichen Reibungskräften zum Verhindern zu großer Zentrifugalkräfte und andererseits ist es dadurch möglich, den Anschlussdraht nahezu radial nach außen zu führen. Dies hat beispielsweise den Vorteil, dass die Anschlussdrähte die Spule nicht unnötig verbreitern beispielsweise durch abgewinkelte Drahtlagen.

Zu dem ist dadurch der Transport von vorgefertigten Halbzeugen aus Spulenträgern mit Erregerwicklung vereinfacht. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass ein Teil des Fixierungsabschnitts zwischen der Erregerwicklung und einer der Klauenpolplatinen angeordnet ist. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass von den beiden Klauenpolplatinen, die einander gegenüberstehen, ein Druck in axialer Richtung (Drehachse des Rotors) auf den Fixierungsabschnitt ausgeübt werden kann. Demzufolge wird der Arm bzw. werden die Arme auf den um den Fixierungsabschnitt gewickelten Anschlussdraht ge-presst. Es wird dadurch ganz besonders einfach verhindert, dass die Zentrifugal-kräfte zu groß werden. Zur guten Ausnutzung des Raums ist vorgesehen, dass der Teil des Fixierungsabschnitts, der zwischen der Erregerwicklung und einer der Klauenpolplatinen angeordnet ist, in einer Mulde positioniert ist, die in der Klauenpolplatine eingearbeitet ist.

Wird der Teil des Fixierungsabschnitts, der zwischen der Erregerwicklung und einer der Klauepolplatinen angeordnet ist, zusammen mit dem Anschlussdraht zwischen der Wand des Spulenträgers und der Klauenpolplatine eingeklemmt, ist eine direkte Kraftübertragung auf den Anschlussdraht zwischen der Klauenpolplatine und dem Spulenträger möglich. Dies ergibt eine besonders kompakte Bauweise.

Besonders schonend hinsichtlich der Isolation des Anschlussdrahts ist es, wenn dieser zwischen der Wand des Spulenträgers und einem Arm des Fixierungsabschnitts eingeklemmt ist.

Wird der Anschlussdraht über einen Teil der um den Fixierungsabschnitt gewundenen Länge von einem nachgiebigen Schlauch umgeben, so ist eine besonders schonende Kraftübertragung auf den Anschlussdraht möglich. Der nachgiebige Schlauch hat den Vorteil, dass beim Einklemmen des Drahts zwischen einem Arm und der Wand unter Einfluss von Drehung nicht nur Haftreibung zwischen

Draht, Schlauch und Wand bzw. Arm erzeugt wird, sondern durch die Nachgiebigkeit gleichzeitig auch in einer gewissen Weise ein Formschluss zwischen Wand, Arm und Draht erzeugt wird.

Wird der Schlauch zwischen der Wand des Spulenträgers und dem Arm eingeklemmt, erhält dieser eine unregelmäßige bzw. an den Raum zwischen Wand und Arm angepasste Form. Diese Form ist ein Zeichen für die bereits erwähnte Art, die Kraft zwischen Draht und Wand bzw. Arm zu übertragen. Durch diese unregelmäßige Form kann erkannt werden, dass ein guter Formschluss bzw. gute Kraftübertragung zwischen Draht bzw. dem Schlauch und der Umgebung aus

Wand und Arm besteht. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Schlauch aus Gewebe oder aus Schaummaterial oder einem anderen nachgiebigerem Material als eine direkt auf den Draht aufgebrachte Lackisolation besteht.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der andere Anschlussleiter durch einen Schlitz in der Wand des Spulenträgers vorzugsweise direkt auf den Ringkörperabschnitt des Spulenträgers geführt ist. Es ist vorgesehen, dass sich die Klauenpolfinger entweder in axialer oder radialer Richtung erstrecken (Radialfluss- oder Axialflussmaschine).

Insgesamt lassen sich noch weitere Vorteile nennen: Durch die Erfindung, den Fixierungsabschnitt zwischen dem Spulenträger und die Klauenpolplatine anzuordnen, lässt sich der effektive Radius für diese Befestigungsstelle verringern. Zentrifugalkräfte sind dadurch zwangsläufig reduziert. In diesem Zusammenhang lässt sich Material mit geringerer Festigkeit verwenden, so dass im Endeffekt höhere Temperaturen wegen des verringerten Einflusses der Zentrifugalkraft nicht länger als besonders kritisch angesehen werden können. Des Weiteren lässt sich die Masse des Systems aus Befestigung und Draht verringern, so dass die Be-lastungen im Spulenträger verringert sind. Dementsprechend kann beispielsweise Material geringerer Festigkeit (in der Regel günstiger im Preis oder mit geringeren Materialstärken) verwenden (geringeres Gewicht, geringere Kosten). Ganz besonders durch die Verlagerung der Befestigungsstelle zwischen Klauenpolplatine und Wand lässt sich der Einfluss von pulsierender Bewegung um ein Vielfa-ches verringern, so dass die Gefahr von Ermüdungsbrüchen deutlich geringer ist.

Zeichnungen

In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer elektrischen Maschine dar-gestellt. Es zeigen:

Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine elektrische Maschine,

Fig. 2 eine axiale Seitenansicht auf einen Spulenträger mit einem Fixierungs- abschnitt,

Fig. 3 ein Fixierungsabschnitt ohne den dort befestigten Anschlussleiter,

Fig. 4 einen Querschnitt senkrecht zur Drehachsenrichtung durch den Fixie- rungsabschnitt, Fig. 5 eine Draufsicht auf den Fixierungsabschnitt mit eingelegtem Leiter,

Fig. 6 einen Teillängsschnitt durch die in Fig. 1 rechte Klauenpolplatine 23,

Fig. 7 einen Schnitt durch eine Klauenpolplatine und den Fixierungsabschnitt,

Fig. 8 eine räumliche Ansicht eines Anschlussdrahts und dem Fixierungsabschnitt.

Beschreibung

In Figur 1 ist ein Querschnitt durch eine elektrische Maschine 10, hier in der Ausführung als Generator bzw. Drehstromgenerator für Kraftfahrzeuge, dargestellt. Diese elektrische Maschine 10 weist u. a. ein zweiteiliges Gehäuse 13 auf, das aus einem ersten Lagerschild 13.1 und einem zweiten Lagerschild 13.2 besteht. Das Lagerschild 13.1 und das Lagerschild 13.2 nehmen in sich einen sogenannten Stator 16 auf, der einerseits aus einem im Wesentlichen kreisringförmigen Ständereisen 17 besteht, und in dessen nach radial innen gerichtete, sich axial erstreckende Nuten eine Ständerwicklung 18 eingelegt ist. Dieser ringförmige

Stator 16 umgibt mit seiner radial nach innen gerichteten genuteten Oberfläche einen Rotor 20, der als Klauenpolläufer ausgebildet ist. Der Rotor 20 besteht u. a. aus zwei Klauenpolplatinen 22 und 23, an deren Außenumfang jeweils sich in axialer Richtung erstreckende Klauenpolfinger 24 und 25 angeordnet sind. Beide Klauenpolplatinen 22 und 23 sind im Rotor 20 derart angeordnet, dass deren sich in axialer Richtung erstreckende Klauenpolfinger 24 bzw. 25 am Umfang des Rotors 20 einander abwechseln. Es ergeben sich dadurch magnetisch erforderliche Zwischenräume zwischen den gegensinnig magnetisierten Klauenpolfingern 24 und 25, die als Klauenpolzwischenräume bezeichnet werden. Der Rotor 20 ist mittels einer Welle 27 und je einem auf je einer Rotorseite befindlichen Wälzlager

28 in den jeweiligen Lagerschilden 13.1 bzw. 13.2 drehbar gelagert.

Der Rotor 20 weist insgesamt zwei axiale Stirnflächen auf, an denen jeweils ein Lüfter 30 befestigt ist. Dieser Lüfter 30 besteht im Wesentlichen aus einem plat-tenförmigen bzw. scheibenförmigen Abschnitt, von dem Lüfterschaufeln in be- kannter Weise ausgehen. Diese Lüfter 30 dienen dazu, über Öffnungen 40 in den Lagerschilden 13.1 und 13.2 einen Luftaustausch zwischen der Außenseite der elektrischen Maschine 10 und dem Innenraum der elektrischen Maschine 10 zu ermöglichen. Dazu sind die Öffnungen 40 im Wesentlichen an den axialen Enden der Lagerschilde 13.1 und 13.2 vorgesehen, über die mittels der Lüfter 30 Kühlluft in den Innenraum der elektrischen Maschine 10 eingesaugt wird. Diese Kühlluft wird durch die Rotation der Lüfter 30 nach radial außen beschleunigt, so dass diese durch den kühlluftdurchlässigen Wicklungsüberhang 45 hindurch treten kann. Durch diesen Effekt wird der Wicklungsüberhang 45 gekühlt. Die Kühlluft nimmt nach dem Hindurchtreten durch den Wicklungsüberhang 45 bzw. nach dem Umströmen dieses Wicklungsüberhangs 45 einen Weg nach radial außen, durch hier in dieser Figur 1 nicht dargestellte Öffnungen.

In Figur 1 auf der rechten Seite befindet sich eine Schutzkappe 47, die verschie-dene Bauteile vor Umgebungseinflüssen schützt. So deckt diese Schutzkappe 47 beispielsweise eine sogenannte Schleifringbaugruppe 49 ab, die dazu dient, eine Erregerwicklung 51 mit Erregerstrom zu versorgen. Um diese Schleifringbaugruppe 49 herum ist ein Kühlkörper 53 angeordnet, der hier als Pluskühlkörper wirkt. Als sogenannter Minuskühlkörper wirkt das Lagerschild 13.2. Zwischen dem Lagerschild 13.2 und dem Kühlkörper 53 ist eine Anschlussplatte 56 angeordnet, die dazu dient, im Lagerschild 13.2 angeordnete Minusdioden 58 und hier in dieser Darstellung nicht gezeigte Plusdioden im Kühlkörper 53 miteinander zu verbinden und somit eine an sich bekannte Brückenschaltung darzustellen.

Ein Spulenträger 60 ist radial außerhalb eines Polkerns 63 angeordnet. Der Spulenträger 60 hat die Aufgabe, die Erregerwicklung 51 sowohl gegenüber den Klauenpolplatinen 22 und 23 zu isolieren und andererseits im Rahmen einer Vorfertigung als formgebendes Element ganz besonders nachdem der Spulvorgang bezüglich des Erregerwicklungsdrahts beendet ist, zu wirken. Der Spulenträger 60 wird dabei mit zwei Anschlussleitern 66 axial über den Polkern 63 geschoben und im Anschluss daran zwischen den beiden Klauenpolplatinen 22 und 23 axial fixiert. Darüber hinaus übergreifen die Klauenpolfinger 24 und 25 die Erregerwicklung 51 und bilden somit nach radial außen eine Art Käfig, der eine unzulässige radiale Verlagerung der Erregerwicklung 51 verhindert. Die Anschlussleiter 66, in Fig. 1 ist nur einer dargestellt, sind zwischen zwei Klauenpolfingern 25, d.

h. zwischen zwei sogenannten Polwurzeln, über die Klauenpolplatine 23 hinweggeführt und letztlich nach radial innen in Richtung zu einer hier nicht näher bezeichneten Kontaktfläche geleitet. An dieser Kontaktfläche, die mittels einer Stromschiene 69 mit einem Stromversorgungselement in Gestalt eines Schleif-rings 72 verbunden ist, wird der Anschlussleiter bzw. ist der Anschlussleiter 66

Kontakt und Festigkeit gebend befestigt (angeschweißt, angelötet). Der Spulenträger 60 weist eine Wand 75 auf, die zwischen Erregerwicklung 51 und Klauenpolplatine 22 angeordnet ist. Analog dazu ist auf der anderen Seite des Spulenträgers 60, d. h. auf der der Schleifringbaugruppe 49 näher gelegenen Seite die-ser ebenfalls mit einer Wand 78 versehen. Wie noch näher in weiteren Figuren zu zeigen sein wird, geht von dieser Wand 78 ein Fixierungsabschnitt 81 aus, der sich von der Wand 78 ausgehend erstreckt. Einer der Anschlussleiter, nämlich der Anschlussleiter 66 ist um den Fixierungsabschnitt 81 geschlungen.

In Fig. 3 ist der Fixierungsabschnitt 81 zur besseren Übersichtlichkeit ohne den dort befestigten Anschlussleiter gezeigt. Wie dort gut zu erkennen ist, geht von der Wand 78 des Spulenträgers 60 ein Fixierungsabschnitt 61 aus, um den der Anschlussleiter 66 gemäß Fig. 2 geschlungen ist. Am von der Wand 78 abgewandten Ende 84 des Fixierungsabschnitts 81 weist dieser voneinander abge-wandte Hinterschnitte 87 auf. Beide Hinterschnitte 87 sind durch Arme 90 gebildet.

In Fig. 4 ist gemäß den Angaben in Fig. 3 ein entsprechender Querschnitt durch den Fixierungsabschnitt 81 dargestellt. Eine Querschnittsfläche 93 des Fixie-rungsabschnitts 81 ist senkrecht zu einer Wickelrichtung des Anschlussleiters 66 um den Fixierungsabschnitt 81 orientiert. Dies bedeutet, dass die Wickelrichtung durch die Achse definiert ist, um die herum der Anschlussleiter 66 gewickelt ist. Die Wickelrichtung ist des Weiteren in Drehachsenrichtung des Rotors 20 orientiert. Die Wickelrichtung ist demgemäß in Fig. 4 durch den in die Querschnittsflä-che 93 einbeschriebenen Kreis mit ebenso einbeschriebenem Punkt angegeben.

Man kann die Wickelrichtung bezüglich des Anschlussleiters 66 auch derart beschreiben, dass der Draht um eine Achse herum gewickelt ist, die erstens parallel zur Drehachsenrichtung des Rotors 20 ausgerichtet ist und zweitens durch die Querschnittsfläche 93 hindurchgeht.

Es ist demgemäß eine elektrische Maschine, insbesondere Wechselstromgenerator bekannt, mit einem Rotor 20, der eine Drehachsenrichtung hat, der als Klauenpolläufer ausgebildet ist, wobei der Rotor 20 u. a. zwei Klauenpolplatinen 22 und 23 aufweist, an deren Außenumfang Klauenpolfinger 24 und 25 angeord-net sind. Zwischen den beiden Klauenpolplatinen 22 und 23 ist ein Spulenträger

60 angeordnet, der eine Erregerwicklung 51 trägt, wobei die Erregerwicklung 51 zwei Anschlussleiter 66 hat, die jeweils mit einem am Rotor 20 befestigtem Stromversorgungselement in Gestalt von Schleifringen 72 elektrisch leitfähig verbunden sind, wobei der Spulenträger 60 eine Wand 78 aufweist, von der sich ein Fixierungsabschnitt 81 erstreckt, wobei einer der Anschlussleiter 66 um den Fixierungsabschnitt 81 geschlungen ist und der Fixierungsabschnitt 81 am von der Wand 78 abgewandten Ende 84 voneinander abgewandte Hinterschnitte 87 aufweist, wobei der Fixierungsabschnitt 81 eine Querschnittsfläche 93 aufweist, die senkrecht zu einer Wickelrichtung des Anschlussleiters 66 um den Fixierungsab-schnitt 81 orientiert ist, wobei die Wickelrichtung in Drehachsenrichtung des Rotors 20 orientiert ist.

Gemäß der Darstellung in Fig. 3 sind die Hinterschnitte 87 durch Arme 90 gebildet. Wie bereits in Fig. 2 erkennbar ist, ist der in Fig. 2 links dargestellte Arm 90 wesentlich kürzer als der andere Arm 90, der in Fig. 2 auf der rechten Seite dargestellt ist. In Fig. 3 ist eine Nut 96 erkennbar, die in der Wand 78 angeordnet ist. Genau formuliert ist diese Nut 96 in die nach radial außen gerichtete Seite bzw. Kante der Wand 78 eingearbeitet. Diese Nut 96 beginnt auf der Stirnfläche bzw. an der Stirnfläche der Wand 78, die zu dem hier nicht dargestellten Draht der Er-regerwicklung 51 gerichtet ist. Die Nut endet in einer Drahtaufnahme 99, die durch den Hinterschnitt 87 gebildet ist.

In Fig. 5 ist gezeigt, wie der Draht in die Anordnung gemäß Fig. 3 eingelegt ist. So zeigt Fig. 5 einige Windungen 102 des Drahts 105 der Erregerwicklung 51. Der Draht 105 endet in den bereits erwähnten Anschlussleitern 66, wobei der eine in der Figur 5 dargestellte Anschlussleiter 66 durch die Nut 96 in den Bereich außerhalb des Spulenträgers 60 geleitet wird. Der Anschlussleiter 66 wird dabei, ummantelt von einem schonenden Schlauch 108, in der Drahtaufnahme 99 im Wesentlichen nach radial innen geleitet, dort am Ende des ersten Arms 90 in et-wa in Umfangsrichtung, siehe auch Fig. 4, zur zweiten Drahtaufnahme 99 geleitet und in dieser ebenfalls im Wesentlichen nach radial außen geleitet. Dadurch ist der Anschlussleiter 66 um mindestens drei Seiten des Fixierungsabschnitts 81 gewunden. Diese drei Seiten 111, 112 und 113 sind besonders gut in Fig. 4 zu erkennen.

Fig. 6 zeigt einen Teillängsschnitt durch die in Fig. 1 rechte Klauenpolplatine 23. Auf der dem Spulenträger 60 zugewandten Seite der Klauenpolplatine 23 ist eine Mulde 120 eingearbeitet, die den Fixierungsabschnitt 81, die beiden Arme 90 und den um den Fixierungsabschnitt 81 gewickelten Anschlussleiter 66 mit dem Schlauch 108 aufnimmt. Es ist dabei vorgesehen, dass ein Teil des Fixierungsabschnitts 81 zwischen der Erregerwicklung 51 und einer der Klauenpolplatinen, hier der Klauenpolplatine 23, angeordnet ist. Idealer Weise ist dabei der Teil des Fixierungsabschnitts 81, der zwischen der Erregerwicklung 51 und der Klauenpolplatine 23 angeordnet ist, in einer Mulde 120 positioniert, die in der Klauen-polplatine 23 ist.

Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 zeigt bzgl. des Aufbaus des magnetisch leitfähigen Teils des Rotors 20 einen dreiteiligen Aufbau aus zwei Klauenpolplatinen 22 und 23 sowie einem Polkern 63. Alternativ dazu kann - wie in Figur 6 an-gedeutet - stattdessen auch ein diesbezüglich zweiteiliger Aufbau gewählt werden. Der Polkern 63 ist dabei von seiner Geometrie her in Drehachsenrichtung geteilt. Die dabei gedanklich entstehenden zwei Zylinder - ob symmetrisch oder bspw. mit unterschiedlichen Zylinderhöhen - sind dabei an die Klauenpolplatinen 22 und 23 bspw. durch einstückiges Schmieden angeformt, so dass nur noch ei-ne Fuge zwischen den gegenpoligen Klauen 24 und 25 angeordnet ist.

In Fig. 7 ist ein Querschnitt durch die Klauenpolplatine 23, die Mulde 120 und den Fixierungsabschnitt 81 dargestellt. Gut zu erkennen ist dabei, wie im montierten Zustand die Klauenpolplatine 23 den Fixierungsabschnitt 81 und die elas-tisch verformbaren Arme 90 so komprimiert, dass die Schläuche 108 deformiert werden und so eine besonders gute Verbindung gegen Radialkrafteinflüsse entsteht. Dabei wird auch deutlich, dass zwischen den Armen 90 eine Nut 123 angeordnet ist, siehe auch Fig. 3, damit die Arme 90 besonders gut in Richtung zur Wand 78 und auf die Schläuche 108 bewegt werden können. Es ist demnach vorgesehen, dass der Teil des Fixierungsabschnitts 81, der zwischen der Erre- gerwicklung 81 und einer der Klauenpolplatinen 23 angeordnet ist, zusammen mit dem Anschlussdraht 66 zwischen der Wand 78 des Spulenträgers 60 und der Klauenpolplatine 29 eingeklemmt ist. Gemäß Fig. 7 ist der Anschlussdraht 66 zwischen der Wand 78 des Spulenträgers 60 und einem Arm 90 eingeklemmt. Der Anschlussdraht 66 ist über einen Teil der um den Fixierungsabschnitt 81 gewundenen Länge von einem nachgiebigen Schlauch 108 umgeben. Wie in Fig. 7 erkennbar ist, weist der Schlauch 108 zwischen der Wand 78 des Spulenträgers 60 und dem Arm 90 eine unregelmäßige Form auf und ist eingeklemmt zwischen Wand 78 und Arm 90.

In Fig. 8 ist eine räumliche Ansicht des Fixierungsabschnitts 81 und der daran anschließenden Arme 90 gezeigt. Die in Fig. 8 dargestellte Ansicht korrespondiert mit der Darstellung in Fig. 2.

Bezüglich des Schlauchs 108 ist vorgesehen, dass dieser beispielsweise aus

Gewebe oder aus Schaummaterial besteht, wobei selbstverständlich auch andere Materialien in Frage kommen. Das Schlauchmaterial ist nachgiebiger als direkt auf den Draht aufgebrachte Lack- oder lackartige Isolation, die in jedem Fall vorhanden ist, da andernfalls die Erregerwicklung 51 kurzgeschlossen wäre. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, ist der andere Anschlussleiter 66 durch einen Schlitz in der

Wand 78 des Spulenträgers 60 vorzugsweise direkt auf den Ringkörperabschnitt 133 geführt. Je nach Bauart der Maschine (Radialfluss- oder Axialflussmaschine) können sich die Klauenpolfinger 24 bzw. 25 in axialer oder radialer Richtung erstrecken. Gemäß den Darstellungen in Fig. 1 und Fig. 6 sind dort Klauenpolfin-ger gezeigt, die sich in axialer Richtung erstrecken.