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1. (WO2008098850) METHOD AND DEVICE FOR THE IN-SITU EXTRACTION OF A HYDROCARBON-CONTAINING SUBSTANCE, WHILE REDUCING THE VISCOSITY THEREOF, FROM AN UNDERGROUND DEPOSIT
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Patentansprüche

1. Verfahren zur In-Situ-Gewinnung einer kohlenwasserstoff-haltigen Substanz unter Herabsetzung deren Viskosität aus einer unterirdischen Lagerstatte (103) mit einer Vorrichtung (100), welche zumindest
- eine in die Lagerstatte (103) hineinragende Injektionsrohr- leitung (101) und
- eine aus der Lagerstätte (103) herausführende Produktions- rohrleitung aufweist (102),
wobei
- die Injektionsrohrleitung (101) und die Produktionsrohrlei- tung (102) jeweils einen teilweise oberirdisch verlaufenden Anfangsbereich (501, 502) und einen sich an den Anfangsbe- reich (501, 502) anschließenden, innerhalb der Lagerstatte (103) verlaufenden, aktiven Bereich (503, 504) aufweisen und
- zumindest der aktive Bereich (503, 504) der Injektionsrohr- leitung (101) zusätzlich als Induktionsheizung bezüglich seiner Umgebung in der Lagerstatte (103) ausgebildet ist, bei welchem Verfahren eine Aufheizphase und eine zeitlich auf die Aufheizphase folgende Produktionsphase vorgesehen werden, wobei
- wahrend der Aufheizphase die Inj ektionsrohrleitung (101) und die Produktionsrohrleitung (102) mit Heißdampf beaufschlagt werden und
- wahrend der Produktionsphase nur die Inj ektionsrohrleitung

(101) mit Heißdampf beaufschlagt wird und zusätzlich die Umgebung des aktiven Bereiches (503) der Inj ektionsrohrlei- tung (101) mittels der Induktionsheizung erwärmt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass

- zumindest die aktiven Bereiche (503, 504) der Injektionsrohrleitung (101) und der Produktionsrohrleitung (102) Teil einer Widerstandsheizung sind, und
- wahrend der Aufheizphase die Umgebung der aktiven Bereiche

(503, 504) der Inj ektionsrohrleitung (101) und der Produk- tionsrohrleitung (102) mit der Widerstandheizung erwärmt werden .

3. Vorrichtung zur In-Situ-Gewinnung einer kohlenwasser-stoffhaltigen Substanz unter Herabsetzung deren Viskosität aus einer unterirdischen Lagerstatte (103) mit
- zumindest einer in die Lagerstatte (103) hineinragenden Injektionsrohrleitung (101) und
- wenigstens einer aus der Lagerstätte (103) herausfuhrenden Produktionsrohrleitung (102),
wobei
- die Injektionsrohrleitung (101) und die Produktionsrohrleitung (102) jeweils einen teilweise oberirdisch verlaufenden Anfangsbereich (501, 502) und einen sich an den Anfangsbe- reich (501, 502) anschließenden, innerhalb der Lagerstatte (103) verlaufenden, aktiven Bereich (503, 504) aufweisen und
- wahrend einer Aufheizphase die Inj ektionsrohrleitung (101) und die Produktionsrohrleitung (102) mit Heißdampf beauf- schlagbar sind und
- wahrend einer Produktionsphase nur die Inj ektionsrohrleitung (101) mit Heißdampf beaufschlagbar ist,
und wobei
- zumindest der aktive Bereich (503) der Inj ektionsrohrlei- tung (101) zusatzlich als Induktionsheizung bezuglich seiner Umgebung in der Lagerstatte (103) ausgebildet ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektionsrohrleitung (101) zusatzlich einen sich an den aktiven Bereich (503) anschließenden, teilweise oberirdisch verlaufenden Endbereich (505) aufweist, und eine Stromquelle (506) mit dem oberirdisch verlaufenden Teil des Anfangsbereiches (501) und Endbereiches (505) der Injektionsrohrleitung (101) elektrisch verbunden ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektionsrohrleitung (101) einen sich an den aktiven Bereich (503) anschließenden, innerhalb der Lagerstatte (103) verlaufenden Endbereich (505') aufweist, und der Endbereich (505') der Inj ektionsrohrleitung (101) mit einem durch eine Hilfsbohrung (602) in die Nahe des Endbereiches (505') der Injektionsrohrleitung (101) gebrachten elektrischen Leiter (603) mit einem Reservoir (601) aus einer salzhaltigen Flüssigkeit elektrisch verbunden ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der aktive Bereich (503) der Inj ektionsrohrleitung (101) in horizontaler Richtung innerhalb der Lagerstatte (103) einen nahezu geschlossenen Kreis beschreibt, und sich an den aktiven Bereich (503) ein teilweise oberirdisch gelegener Endbereich (505) anschließt, wobei die oberirdisch gelegenen Teile des Anfangsbereiches (501) und des Endbereiches (505) der In-jektionsrohrleitung (101) elektrisch mit einer Stromquelle (506) verbunden sind.

7. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Inj ektionsrohrleitungen (801-804), welche je-weils an die aktiven Bereiche (503) anschließende, teilweise oberirdisch verlaufende Endbereiche (505) aufweisen, wobei zumindest der oberirdisch gelegene Teil eines Endbereiches (505) einer ersten Inj ektionsrohrleitung (801) mit dem oberirdisch gelegenen Teil des Anfangsbereiches (501) einer zwei-ten Injektionsrohrleitung (802) elektrisch verbunden ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektionsrohrleitung (101) wahrend der Produktionsphase mit speziellem Heißdampf beaufschlagbar ist, dessen flussige Phase eine gegenüber Wasser erhöhte e-lektπsche Leitfähigkeit aufweist.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die flussige Phase eine salzhaltige Flüssigkeit ist.

10. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktionsheizung mit einer Frequenz von 10 kHz bis 100 kHz betrieben wird.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die aktiven Bereiche (503, 504) der Inj ektionsrohrleitung (101) und der Produktionsrohr-leitung (102) Teil einer Widerstandsheizung bezüglich eines im Wesentlichen zwischen der Inj ektionsrohrleitung (101) und der Produktionsrohrleitung (102) liegenden Teils der Lagerstatte sind.

12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektionsrohrleitung (101) und die Produktionsrohrleitung (102) zumindest teilweise gegenüber ihrer Umgebung elektrisch isoliert sind.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektionsrohrleitung (101) und der Produktionsrohrleitung (102) zumindest in den außerhalb der Lagerstatte (103) verlaufenden Bereiche elektrisch gegenüber ihrer Umgebung isoliert sind.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsheizung mit Wechselstrom, vorzugsweise mit Wechselstrom einer Frequenz von 50 bis

60 Hz, betrieben wird.

15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder Anspruch 14, wobei die elementare Einheit der Lagerstatte (103) einen Querschnitt von w x h hat, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohenabstand des Injektionsrohres (101) vom Forderrohr (102) zwischen 0,2 h und 0,9 h betragt und dass zusätzliche Elektroden (106, 106') vorhanden sind.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der laterale Abstand des Injektionsrohres (101) von den zusätzlichen Elektroden (106, 106') zwischen 0,1 W und 0,8 W betragt .

17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei horizontal geführte Elektroden vorhanden sind.

18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Forderrohr (102 mit dem Injektionsrohr (101) ein Paar bilden (sog. „Wellpair") , wobei das obere Rohr (101) auch als Elektrode ausgebildet und mit dem entfernten Horizontalrohr (106) eine Einheit zur Bestromung bildet.