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1. WO2007110277 - METHOD FOR ELECTRICAL DISCHARGE MACHINING OF ELECTRICALLY NON-CONDUCTIVE MATERIAL

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Patentansprüche

1. Verfahren zur funkenerosiven Bearbeitung eines elekt- risch nichtleitenden Materials (1),
bei dem auf dem elektrisch nichtleitenden Material (1) eine Schicht aus einer elektrisch leitenden Substanz als Assistenzelektrode (2) aufgebracht wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

die elektrisch leitende Substanz nach der funkenerosiven Bearbeitung chemisch durch eine Wärmebehandlung oder oxidativ umgewandelt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass

die elektrisch leitende Substanz durch oxidative Behandlung chemisch umgewandelt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass

die elektrisch leitende Substanz durch oxidative Wärmebehandlung chemisch umgewandelt wird.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass

die elektrisch leitende Substanz eine organische Verbin- düng, z.B. ein Polymer, ist.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass

die elektrisch leitende Substanz durch die oxidative Wärmebehandlung in zumindest eine gasförmige Verbindung umgewandelt wird.

6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass

die elektrisch leitende Substanz chemisch umgewandelt und dann entfernt wird.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass

das elektrisch nichtleitende Material (1) eine Keramik ist

8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass

die Keramik ein Metalloxid enthält oder daraus besteht.

9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass

das Metalloxid Zirkoniumoxid ist.

10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass

die elektrisch leitende Substanz ein Metall ist, das auch in dem Metalloxid enthalten ist.

11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass

das Metall während der funkenerosiven Bearbeitung beispielsweise durch vollständiges Bedecken mit einem nicht oxidierenden Dielektrikum (5) vor Oxidation geschützt wird.

12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, dass

das Metall durch die oxidative Wärmebehandlung in das
Metalloxid umgewandelt wird.

13. Verfahren nach den Ansprüchen 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass

das Metall metallisches Zirkonium ist, das durch die oxidative Wärmebehandlung in Zirkoniumoxid umgewandelt wird.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass

das elektrisch nichtleitende Material (1) eine Beschichtung auf einem Bauteil ist.

15. Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung eine Wärmedämmschicht ist.

16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass

die elektrisch leitende Substanz durch die oxidative Wärmebehandlung in einen integralen Bestandteil der Wärmedämmschicht umgewandelt wird.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass

das Bauteil ein Teil einer Turbine oder einer Brennkammer ist .

18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass

das Bauteil eine Lauf- oder Leitschaufel ist.

19. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet, dass

die oxidative Wärmebehandlung durch Ausbrennen oder Inbetriebnahme erfolgt.