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1. (WO2007009267) METHOD FOR PRODUCING INTERNAL AND EXTERNAL TOOTHINGS ON THIN-WALLED, CYLINDRICAL HOLLOW PARTS
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Patentansprüche

1. Verfahren zum kaltumformenden Profilieren von
zylindrischen, dünnwandigen Hohlteilen (1) , mit im
Wesentlichen parallel zur Längsachse (A) des Hohlteiles (1) verlaufenden Profilen, wobei radial zur Längsachse (A) des Hohlteiles (1) auf das Hohlteil (1) von Aussen mindestens ein Profilierungswerkzeug (5) schlagartig hämmernd zur Einwirkung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilierungswerkzeug (5) jeweils in einer im Wesentlichen senkrechten Richtung oszillierend auf die Oberfläche des Hohlteils (1) zur Einwirkung gebracht wird und das
Profilierungswerkzeug (5) bei gleich bleibender radialer Zustelltiefe axial relativ gegenüber dem Hohlteil (1) verschoben wird, bis die gewünschte Profillänge erreicht ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vorgängig zur axialen Verschiebung das
Profilierungswerkzeug (5) radial zur Längsachse des
Hohlteiles (1) bis zu einer vordefinierten Zustelltiefe zugestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass mindestens einmal ein Richtungswechsel der axialen Verschiebung zwischen Profilierungswerkzeug (5) und Hohlteil (1) ausgeführt wird, vorzugsweise nach dem Erreichen der gewünschten Profillänge zurück zur
ursprünglichen Ausgangsposition.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils nach Abschluss der axialen relativen Verschiebung das Profilierungswerkzeug (5) radial aus dem Profil (4) des Hohlteiles (1) herausgefahren wird. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die oszillierende Hubbewegung der Profilierungswerkzeuge (5) grösser gewählt ist als die maximale radiale Eintauchtiefe der Profilierungswerkzeuge (5) in das Hohlteil (1) und dass das Hohlteil (1)
intermittierend, mit der oszillierenden Hubbewegung
synchronisiert um seine Achse (A) rotiert wird,
vorzugsweise jeweils um den Teilungsabstand der zu
erzeugenden Profilierung.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlteil (1) zur Bearbeitung auf einen profilierten Dorn aufgesetzt wird, welcher gegenüber dem Profilierungswerkzeug (5) entlang der Längsachse (A) verschiebbar angeordnet ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung des Dorns (2) von seinem freien Ende bis zu einer radial nach Aussen abstehenden Schulter (2') reicht und ein Hohlteil (1) aufgesetzt wird, welches topfartig ausgebildet ist und einen Rand oder Schulter (I1) aufweist .
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilierungswerkzeug (5) zuerst im Bereich der Schulter (2') des Dorns (2) resp. im Bereich des Randes (I1) des Hohlteiles (1) radial zur Einwirkung gebracht wird und danach der Dorn (2) resp. das Hohlteil (1) axial in Bezug auf das Profilierungswerkzeug (5) von der Schulter (2') resp. dem Rand (I1) weg verschoben wird, vorzugsweise bis das Profilierungswerkzeug (5) nicht mehr zur Einwirkung auf das Hohlteil (1) gelangt.
9. Verfahren nach Anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet, dass das Profilierungswerkzeug (5) im Bereich des freien Endes des Hohlteiles (1) resp. des Dornes (2) radial bis zu einer definierten Zustelltiefe zugestellt wird und danach der Dorn (2) axial in Bezug auf das Profilierungswerkzeug (5) verschoben wird, vorzugsweise bis das
Profilierungswerkzeug (5) dicht an die Schulter (21) des Dorns (2) resp. den Rand (1') des Hohlteiles (1) in
Einwirkung steht.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils mindestens zwei einander radial gegenüberliegend angeordnete Profilierungswerkzeuge (5) eingesetzt werden, vorzugsweise miteinander in Bezug auf ihre radiale Zustellung und ihre Oszillationsbewegung synchronisiert angetrieben.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilierungswerkzeug (5) radial in Bezug auf den Hohlkörper (1) kontinuierlich oder in diskreten, einstellbaren Schritten zugestellt wird, bis die endgültige Tiefe des Profils (4) des Hohlteiles (1)
erreicht ist.
12. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11 mit mindestens einem mit einem
Exzenterantrieb wirkverbundenen Profilierungswerkzeug (5) , einem gegenüber dem Profilierungswerkzeug (5) entlang seiner Längsachse (A) verschiebbar ausgebildeten
Werkstückhalter in Form eines Dorns (2) für ein Hohlteil (1), einem Antrieb zur Rotation des Dorns (2) um seine Längsachse (A) , dadurch gekennzeichnet, dass das
Profilierungswerkzeug (5) als Stempel ausgebildet ist, welcher eine Umformzone (6) aufweist, die der zu
erzeugenden Profilform der Aussenseite des Hohlteils (1) entspricht, wobei die Arbeitsprofilachse resp.
Arbeitsoberfläche (7) in einem spitzen Winkel zur
Längsachse (A) ausgerichtet ist, mit Ausnahme eines
Bereiches (8) der radial den kürzesten Abstand zur
Oberfläche des Hohlkörpers (1) aufweist, der als
Kalibrierzone (8) parallel zur Längsachse (A) ausgerichtet ist .
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Stempels (5) resp. die Länge des
Arbeitsprofils länger ist als die Länge des zu erzeugenden Profils (4) im Hohlkörper (1) .
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, dass die Länge der Kalibrierzone (8) nur einen Bruchteil der Gesamtlänge des Stempels (5) res . der Länge des Arbeitsprofils beträgt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei, einander in Bezug auf die Längsachse (A) des Hohlkörpers (1) gegenüberliegend angeordnete Profilierungswerkzeuge (5) aufweist .