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1. (WO2007009132) METHOD AND DEVICE FOR DETERMINING THE RISK OF DERAILMENT OF RAILWAY VEHICLES
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Ansprüche :

1. Verfahren zur Erfassung der Entgleisungsgefahr von Schienenfahrzeugen mit Hilfe einer Meßstrecke aus einer Reihe von an den Schienen angebrachten Meßelementen, welche Kraft-einwirkungen aufnehmen und entsprechende elektrische Signale einer elektronischen Signalauswerteeinrichtung zuführen, dadurch gekennzeichnet, daß von am Schienenkopfaußenrand und auf beiden Schienenfußrändern angebrachten Meßelementen Signale abgeleitet werden, welche die Bewegung der Schiene in der Horizontalrichtung angeben, daß Meßelemente auf beiden Seiten des Schienensteges SchienenlängsSpannungen aufnehmen, daß von einem den Schienenfuß abstützenden Meßelement auf die Schiene aufgebrachte, entsprechend dem RadaufStandspunkt in horizontaler Richtung wandernde Horizontal- und Vertikalkräfte aufgenommen werden, und daß sodann in der Auswerteeinrichtung aus den übermittelten Signalen ein kontinuierliches Informationsarray gebildet wird, das Instabilitäten und Gleisverschie-bungskräfte anzeigt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Informationsarray aus mehreren Informationszellen gebildet wird, derart, daß sich ihre Signalanteile stetig aneinanderfügen, wobei vorzugsweise die Schieneneinsenkungen in re-levante Anteile zerlegt und in der unmittelbaren Umgebung des RadaufStandspunktes berücksichtigt werden.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einer Meßstrecke aus einer Reihe von an den Schienen angebrachten Meßelementen und einer mit diesen verbundenen elektronischen Signalauswerteeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßelemente am Schienenkopfaußenrand, an beiden Schienenfußaußenrändern und auf beiden Seiten des Schienensteges in dessen neutralen Faser angebracht und als Dehnungsmeßstreifen ausgebildet sind, welche Horizon- talVerschiebungen und Schienenlängsspannungen aufnehmen, und daß der Schienenfuß von einem Meßelement abgestützt ist, welches die Horizontal- und Vertikalkräfte in einem in horizontaler Richtung wandernden RadaufStandspunkt aufnimmt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßelemente Dehnungsmeßstreifen auf den Schienenkopf, den Schienensteg und den Schienenfuß aufgebracht sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Schienensteg in der neutralen Faser Dehnungsmeßstreifen unter einem negativen und einem positiven 45° -Winkel zur neutralen Faser aufgebracht sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das den Schienenfuß abstützende Meßelement mindestens einen balkenförmigen Krafteinleitungsteil, der mit dem Schienenfuß verbindbar ist, und mindestens einen balkenförmigen Kraftausleitungsteil aufweist, der mit einer Schwelle verbindbar ist, wobei diese Teile parallel und horizontal übereinander angeordnet sind, und daß zwischen den Kraftein- und Kraftausleitungsteilen mindestens ein Meßsen-kungspaar an mindestens einem Verformungskörper vorgesehen ist, wobei der Krafteinleitungsteil durch einen horizontalen Querspalt vom Kraftausleitungsteil beabstandet ist und beide Teile seitlich mit je einem zumindest teilweise vertikal ausgerichteten Verformungskörper verbunden sind, in denen verti-kal beabstandet mindestens je zwei Meßsenkungspaare vorgesehen sind, wobei das obere Meßsenkungspaar zur Erfassung der horizontalen und das untere Meßsenkungspaar zur Erfassung der Vertikalkräfte vorgesehen ist .