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1. (WO2007006795) ARRANGEMENT PROVIDED WITH A CARRIER FOR RECEIVING AND FIXING THE MODULE OF AN AUTOMATION DEVICE
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Beschreibung

Anordnung mit einem Trager zur Aufnahme und Halterung einer Baugruppe eines Automatisierungsgerates

Die Erfindung betrifft eine Anordnung mit einem Trager zur Aufnahme und Halterung einer Baugruppe eines Automatisierungsgerates, wobei der Trager versehen ist mit mindestens einem ersten Anschlussmittel zum Anschluss mindestens einer Leitung, an welche ein Sensor oder ein Aktuator anschließbar ist, und ferner versehen ist mit mindestens einem dem ersten Anschlussmittel gegenüberliegenden zweiten Anschlussmittel, welches mit dem ersten Anschlussmittel elektrisch verbunden ist und welches mit einem Baugruppen-Anschlussmittel an der Ruckwand der Baugruppe mechanisch und elektrisch in Wirkverbindung steht, falls die Baugruppe auf den Trager aufgeschwenkt oder aufgesteckt ist.

Eine derartige Anordnung ist aus der DE 36 03 750 Al bekannt. Das erste Anschlussmittel in Form eines Anschlussblocks ist für eine externe Verdrahtung, z. B. zum elektrischen Verbinden der Baugruppe mit Sensoren und/oder Aktuatoren, vorgesehen. Dieser Anschlussblock ist auf einer für einen Anwender zuganglichen Seite eines Baugruppentragers angeordnet, auf welchen oberhalb des Anschlussblockes die Baugruppe aufschwenkbar ist. Der unterhalb der Baugruppe angeordnete Anschlussblock wirkt sich nachteilig auf eine effektive Gestaltung und Dimensionierung der Baugruppe aus.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine

Anordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche eine effektivere Gestaltung und Dimensionierung der Baugruppe ermöglicht .

Diese Aufgabe wird dadurch gelost, dass die Baugruppe derart ausgebildet ist, dass diese das erste Anschlussmittel des Tragers überdeckt, falls die Baugruppe auf den Trager aufgeschwenkt oder aufgesteckt ist.

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Vorteilhaft ist, dass der Raum zwischen Baugruppe und dem ersten Anschlussmittel des Tragers für eine Verkabelung der Sensor- und/oder Aktuatorleitungen vorgesehen ist. Dieser hinter der Baugruppe nutzbare Raum (hintere Anschlussebene) ermöglicht, dass die Anzahl der anschließbaren Sensoren und/oder Aktuatoren und somit die Kanaldichte erhöht werden kann. Im Gegensatz zu bekannten Baugruppen kann die Baugruppe aufgrund ihrer Dimensionierung im Hinblick auf die Baugruppenhohe mit elektronischen Bauteilen effektiver bestuckt werden, wodurch deren Funktionalitat erhöht wird. Darüber hinaus sind die Sensor- und/oder Aktuatorkabel an den Klemmen des ersten Anschlussmittels wahrend der Steuerung eines technischen Prozesses nicht zuganglich, was erhöhten Sicherheitsanforderungen genügt.

In einer Ausgestaltung der Erfindung gemäß den im Anspruch 2 angegebenen Maßnahmen wird eine sichere Leitungsfuhrung ermöglicht, wobei der Kabelkanal zum Befestigen der Baugruppe am Trager vorgesehen ist.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung gemäß den im Anspruch 3 angegebenen Maßnahmen wird eine sichere und stabile Befestigung der Baugruppe am Trager bewirkt.

Um zu ermöglichen, dass zur Versorgung einer weiteren Baugruppe mit einem Sensorsignal die Sensorleitung nicht ein weiteres Mal verlegt werden muss, ist der Trager versehen mit einem weiteren ersten Anschlussmittel, wobei die ersten Anschlussmittel elektrisch miteinander verbunden sind. Ferner ist das weitere erste Anschlussmittel mit einem weiteren zweiten Anschlussmittel elektrisch verbunden, das mit einem Baugruppen-Anschlussmittel an der Ruckwand der weiteren Baugruppe mechanisch und elektrisch in Wirkverbindung steht, falls die weitere Baugruppe auf den Trager aufgeschwenkt oder aufgesteckt ist. Die Anschlussmittel sind vorzugsweise auf einer Platine angeordnet, wobei Konfigurationselemente vorgesehen sind, durch welche die ersten Anschlussmittel wähl- 200512118

weise in eine singulare oder redundante Betriebsart schaltbar sind.

Die Platine ist ferner mit einem seriellen und/oder paralle-len Bus versehen, über welchen die Baugruppen Informationen austauschen. Dazu sind an sich bekannte Daten- und/oder Steuer- und/oder Adressleitungen vorgesehen, wobei für einen derartigen Informationsaustausch einige Anschlusselemente der zweiten Anschlussmittel oder Anschlusselemente von dritten Anschlussmitteln der Baugruppen über geeignete Leiterbahnen der Platine verbunden sind.

Anhand der Zeichnung, in der ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht ist, werden im Folgenden die Erfin-düng, deren Ausgestaltungen sowie Vorteile naher erläutert.

Es zeigen:
Figur 1 bis 3 perspektivische Ansichten einer Anordnung mit
einem Trager und einer Peripherie-Baugruppe.

Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellten gleichen Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.

Mit 1 ist ein Trager bezeichnet, der zur Aufnahme und Halte-rung einer Peripherie-Baugruppe 2 vorgesehen ist. Diese Peripherie-Baugruppe 2 ist beispielsweise in einem Singular oder redundant aufgebauten System der Steuerungs-, Regelungs-und/oder Messtechnik einsetzbar, wobei die Frontseite dieser Baugruppe 2 Anzeige-, Bedien- und/oder - wie im vorliegenden Beispiel dargestellt - BNC-Messbuchsen 3 aufweisen kann. Der Trager 1 ist mit einer Platine 4 versehen, auf der erste Anschlussmittel 5a, 5b, ..., 12a, 12b, ... und zweite Anschlussmittel 6a, 6b eingelotet sind, wobei diese Anschlussmittel in Form von Steckern oder Buchsen ausgebildet sein können. An das erste Anschlussmittel 5a ist beispielsweise ein Leitungspaar 7a, 7b eines Kabels 8a angeschlossen, über das ein Sensor oder ein Aktuator anschließbar ist, wobei zur Abschirmung des Kabels 8a und weiterer Kabel 8b, 8c diese an 200512118

Befestigungsklemmen 9 eines Kabelkanals 10 befestigt sind. Je nach einzusetzender bzw. bevorzugter Sensor- oder Aktuator-technologie sind an jeweils einem Anschlussmittel 5a, 5b, 5c, ... zwei, drei oder vier Leitungen der Kabel 8a, 8b, 8c an-schließbar.
Das zweite Anschlussmittel 6a steht mechanisch und elektrisch in Wirkverbindung mit einem Anschlussmittel 11 der aufgesteckten Peripherie-Baugruppe 2, wodurch die Leitungen 7a, 7b des Kabels 8a elektrisch mit der Baugruppe 2 verbunden sind. Die aufgesteckte Baugruppe 2 überdeckt vollständig die ersten Anschlussmittel 5a, 5b, 5c, ... , wodurch diese für einen Anwender nicht zuganglich sind und daher erhöhte
Sicherheitsanforderungen wahrend der Steuerung eines technischen Prozesses erfüllt sind.
Durch geeignete Konfigurationselemente, z. B. Konfigurationselemente in Form von Stiften 14 und hier nicht dargestellten Steckbrucken sind die ersten Anschlussmittel 5a, 5b, 5c, ... wahlweise in eine singulare oder redundante Betriebsart schaltbar. In der redundanten Betriebsart ist das erste An-Schlussmittel 5a mit dem ersten Anschlussmittel 12a elektrisch verbunden. Entsprechend sind in dieser Betriebsart die ersten Anschlussmittel 5b, 12b sowie 5c, 12c, ... miteinander verbunden, wodurch eine weitere auf dem zweiten Anschlussmittel 6b aufgesteckte, hier nicht dargestellte Peripherie-Baugruppe mit den Leitungen der Kabel 8a, 8b, 8c elektrisch verbunden ist.

Die auf den Trager aufgesteckte Peripherie-Baugruppe 2 ist durch geeignete Schraubverbindungen 13 einerseits am Kabel-kanal 10 und andererseits auf der gegenüberliegenden Seite des Kabelkanals 10 am Trager 1 losbar befestigt.

Die Platine ist ferner mit einem hier nicht dargestellten seriellen und/oder parallelen Bus versehen, über welchen die Baugruppen Informationen austauschen. Für einen derartigen Informationsaustausch sind einige Anschlusselemente der zweiten Anschlussmittel 6a, 6b oder Anschlusselemente von 200512118

hier nicht dargestellten dritten Anschlussmitteln der Baugruppen über geeignete Leiterbahnen der Platine verbunden.