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1. (WO2007006465) METHOD FOR PRODUCING AMINES FROM HYDROXAMIC ACIDS
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Patentansprüche:

1. Verfahren zur Herstellung von ungeschützten oder carbamatgeschützten Aminen der Formeln (II) und (III),

R1 - NH2 (II) oder R1 - NHCO2R2 (III)

durch Umsetzung von Hydroxamsäuren der Formel (I)

(R1 CONHOH) (I)

mit
— a-) — Alkylphosphonsäureanhydriden,
b.) einem Alkohol R2OH und
c.) optional einer Base,
bei einer Temperatur im Bereich von -100 bis + 1200C,
wobei die Hydroxamsäure (I) entweder vor der Umsetzung oder während der

Umsetzung (in situ) erzeugt wird und
R1 für einen gegebenenfalls substituierten linearen oder verzweigten C1-Ci2- Alkylrest, substituierte C3-C1O Cycloalkyl-, Alkenyl-, Aryl- oder Heteroarylreste steht und
R2 steht für einen AIIyI-, Aryl-, offenkettigen, cyclischen oder verzweigten Ci bis

C12-Alkyl-Rest, einen Aryloxy-, Allyloxy- oder Alkoxyrest gegebenenfalls
substituiert mit offenkettigen, cyclischen oder verzweigten Ci bis C12-Alkyl-Resten.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das
Phosphonsäureanhydrid ein 2,4,6-substituiertes 1 ,3,5,2,4,6-trioxatriphosphinan der Formel (IV) ist,

(IV)

worin R' unabhängig voneinander für AIIyI, Aryl oder offenkettige oder verzweigte Ci bis Ci2-Alkyl-Reste steht.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass R' für einen Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, 2-Butyl, Isobutyl, Pentyl, Hexyl, insbesondere einen Ethyl-, Propyl- und/oder Butyl-Rest steht.

4. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Phosphonsäureanhydrid entweder als Schmelze oder gelöst in einem Lösungsmittel der Reaktionslösung zugegeben wird.

5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das
Phosphonsäureanhydrid in einem aprotischen Lösungsmittel zugegeben wird.

6. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionslösung vor Zugabe des
Phosphonsäureanhydrids auf die Reaktionstemperatur temperiert wird.

7. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Phosphonsäureanhydrid in Bezug auf die Hydroxamsäure (I) bezogen auf P-Äquivalente drittelstöchiometrisch bis überstöchiometrisch eingesetzt wird.

8. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Base eine Aminbase NR33 eingesetzt wird, wobei R3 für
einen AIIyI-, Aryl-, offenkettigen, cyclischen oder verzweigten Ci bis Ci2-Alkyl-Rest, einen Aryloxy-, Allyloxy- oder Alkoxyrest gegebenenfalls substituiert mit offenkettigen, cyclischen oder verzweigten Ci bis Ci2-Alkyl-Resten steht und R3 in NR33, für verschiedene Reste stehen kann.