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1. (WO2007003454) SLIP-RING MODULE FOR A ROTOR OF AN ELECTRIC MACHINE ELECTRIC MACHINE WITH A SLIP RING MODULE AND METHOD FOR PRODUCTION OF A SLIP RING MODULE
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Ansprüche

1. Schleifringbaugruppe (76) für einen Rotor (40) einer elektrischen Maschine (10), insbesondere Drehstromgenerator, mit zumindest einem ersten Schleifring (79), wobei in einem Isolierstoff (101) der Schleifringbaugruppe (76) abschnittsweise zumindest ein erster Verbindungsleiter (103) gehalten ist, die mit dem zumindest einen ersten Schleifring (79) elektrisch leitfähig verbunden ist, und mit einem vom ersten Schleifring (79) abgewandten Ende (115) des Verbindungsleiters (103), der für eine elektrische Verbindung mit einer Erregerspule (61) vorgesehen ist, dadurch
gekennzeichnet, dass die Schleifringbaugruppe (76) einen weiteren geformten Leiter

(139) aufweist, der eine direkte elektrische Verbindung von dem ersten Verbindungsleiter (103) zu einer Oberfläche (142) der Schleifringbaugruppe (76) bildet.

2. Schleifringbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere geformte Leiter (139) als separates Bauteil auf den zumindest einen ersten

Verbindungsleiter (103) aufgesetzt ist.

3. Schleifringbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere geformte Leiter (139) auf den zumindest einen ersten Verbindungsleiter (103) angeformt ist.

4. Schleifringbaugruppe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifringbaugruppe (76) eine Drehachse (133) aufweist und der weitere geformte Leiter (139) mit einem Bereich seines Materials einen Hinterschnitt (145) des Verbindungsleiters (103) hintergreift und dadurch der weitere geformte Leiter (139) nach radial außen in seiner Lage gesichert ist.

5. Schleifringbaugruppe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere geformte Leiter (139) eine Leitfähigkeit von 1E5 Ωcm bis 1E12 Ωcm aufweist.

6. Schleifringbaugruppe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere geformte Leiter (139) zwischen dem ersten Schleifring (79) und dem vom ersten Schleifring (79) abgewandten Ende (115) des
Verbindungsleiters (103) angeordnet ist.

7. Schleifringbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass der erste Schleifring (79) zwischen dem vom ersten Schleifring (79) abgewandten Ende (115) des Verbindungsleiters (103) und dem weiteren geformten

Leiter (139) angeordnet ist.

8. Schleifringbaugruppe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere geformte Leiter (139) einen höheren spezifischen elektrischen Widerstand als der Verbindungsleiter (103), jedoch einen kleineren spezifischen elektrischen Widerstand als der Isolierstoff (101) hat.

9. Schleifringbaugruppe nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, dass der weitere geformte Leiter (139) aus einem leitfähigen polymeren Verbundwerkstoff besteht.

10. Schleifringbaugruppe nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, dass der weitere geformte Leiter (139) den Verbindungsleiter (103) im wesentlichen U-förmig bzw. den gesamten Querschnitt des Verbindungsleiters (103) umgreift.

11. Schleifringbaugruppe nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, dass der erste Verbindungsleiter (103) von dem weiteren geformten Leiter (139) in einem axialen Abschnitt (148) überdeckt ist und dort der erste Verbindungsleiter (103) von Isolierstoff (101) der Schleifringbaugruppe (76) zumindest teilweise umgriffen ist, wobei eine Breite des Isolierstoffs (101) in Umfangsrichtung (su) größer als eine Breite des weiteren geformten Leiters (139) in Umfangsrichtung (su) ist.

12. Schleifringbaugruppe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere geformte Leiter (139) an seiner axialen Position und seiner Winkelposition einen größeren Radius (RL) der Schleifringbaugruppe (76) definiert als diese an anderer Winkelposition der gleichen axialen Position (148) aufweist.

13. Elektrische Maschine, insbesondere Drehstromerzeuger für Kraftfahrzeuge, mit einem Rotor (40), der eine Erregerspule (61) trägt, wobei eine Schleifringbaugruppe (76) nach einem der vorstehenden Ansprüche zur Stromversorgung der Erregerspule (61) dient.

14. Elektrische Maschine nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, dass der Rotor (40) schleifringseitig ein Wellenende (43) aufweist und das Wellenende (43) einen Schlitzwände (159, 160) aufweisenden Schlitz (153) aufweist, der sich in Axialrichtung erstreckt, wobei der zumindest eine Verbindungsleiter (103) in dem Schlitz (153) angeordnet ist.

15. Elektrische Maschine nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, dass der geformte Leiter (139) das Wellenende (43) nur mittelbar kontaktiert.

16. Elektrische Maschine nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, dass zwischen dem geformten Leiter (139) und den Schlitzwänden (159, 160) ein Abstand (162) vorhanden ist.

17. Elektrische Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein das Wellenende (43) abstützendes Wälzlager (49) eine elektrische Verbindung zwischen den magnetischen Teilen des Rotors (40) und dem geformten Leiter (139) ist.

18. Elektrische Maschine nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, dass das Wälzlager (49) den geformten Leiter (139) komprimiert und dadurch zur Ausbildung einer guten elektrischen Kontaktstelle zwischen dem geformten Leiter (139) und einem Wälzlagerring (150) dient.

19. Verfahren zur Herstellung einer Schleifringbaugruppe (76) für eine elektrische Maschine, insbesondere Drehstromgenerator, wobei in einem Schritt zumindest ein Verbindungsleiter (103) mit einem elektrisch isolierenden Halter (100), insbesondere durch einen Umspritzvorgang, verbunden wird, und in einem anderen Schritt der Verbindungsleiter unmittelbar mit einem elektrisch leitfähigen Leiter (139) aus einem

Verbundwerkstoff verbunden wird, wobei der Verbundwerkstoff elektrisch leitfähige und elektrisch nicht leitfähige Anteile aufweist.

20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der
Verbindungsleiter (103) über einen Abschnitt in Richtung seiner längeren Erstreckung sowohl von dem elektrisch isolierenden Halter (100) als auch von dem elektrisch leitfähigen, geformten Leiter (139) aus dem Verbundwerkstoff umgeben ist, so dass eine gemeinsame Hülle gebildet wird, wobei sich der isolierende Halter (100) und der elektrisch leitfähige, geformte Leiter (139) zu der gemeinsamen Hülle ergänzen.

21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch leitfähige, geformte Leiter (139) um Oberflächenabschnitte des
Verbindungsleiters (103) gespritzt wird.

22. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch leitfähige Leiter (139) aus dem Verbundwerkstoff vorgefertigt ist und als solches Bauteil mit dem Verbindungsleiter (103) gefügt wird.

23. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch isolierende Halter (100) durch Umspritzen zumindest der einen
Verbindungsleitung (103) und anschließendem Erstarren gefertigt ist.

24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (100) auf seiner Außenseite mindestens einen Schleifring (79) trägt, der den Verbindungsleiter (103) elektrisch kontaktiert.

25. Verfahren nach Anspruch 23 oder 24, dass beim Anspritzen des Halters (100) ein Längenabschnitt des Verbindungsleiters (103) von Isolierstoff (101) ausgespart bleibt (Aussparung 144) und ein Ende (115) des Verbindungsleiters (103) ebenfalls frei bleibt und zum Verbinden mit einer Erregerwicklung (61) dient.

26. Verfahren nach Anspruch 23, 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass auch der elektrisch leitfähige, geformte Leiter (139) aus dem Verbundwerkstoff an die Verbindungsleitung (103) gespritzt wird und vorzugsweise eine Aussparung (144) des Isolierstoffs (101) vollständig ergänzt.

27. Verfahren nach Anspruch 23, 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch leitfähige, geformte Leiter (139) aus dem Verbundwerkstoff an die
Verbindungsleitung (103) gespritzt wird, wobei dieser Schritt vor dem Anspritzen des Halters (100) an die Schleifringe (79, 81) und den ersten Verbindungsleiter (103) erfolgt.