Processing

Please wait...

Settings

Settings

1. WO2007000219 - CONDUCTOR BLANK FOR A DRUM COMMUTATOR, A METHOD FOR THE PRODUCTION THEREOF, AND A DRUM COMMUTATOR

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Ansprüche

1. Ringförmig geschlossener Leiterrohling für einen
Trommelkommutator (T) , mit Leitersegmenten (4) , welche über Brückenteile miteinander verbunden sind, wobei die Leitersegmente an einer Stirnseite
angeordnete Anschlußvorsprünge (7) und einwärts gerichtete, zur Verankerung der Leitersegmente in einem Trägerkörper (1) bestimmte Ankerlaschen aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß durch Anspalten von Material an der radial inneren Oberfläche des Streifens im Bereich der Leitersegmente (4) erzeugte, K-förmige Ankerlaschenpaare bildende erste Ankerlaschen (9a, 9b) und durch einwärts gerichtetes Umbiegen von randseitig am Streifen angeordneten Verankerungsvorsprüngen erzeugte, im wesentlichen stirnseitige, C-förmige zweite Ankerlaschen (10a, 10b) vorgesehen sind.

2. Leiterrohling nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der radiale Abstand der freien Enden zumindest jeweils einer ersten Ankerlasche (9a, 9b) von der Achse (2) maximal 65% des radialen Abstands der radialen Außenfläche (5) der Leitersegmente (4) von der Achse beträgt .

3. Leiterrohling nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der radiale Abstand der freien Enden der zweiten Ankerlaschen (10a, 10b) von der Achse (2) maximal 65% des radialen Abstands der radialen Außenfläche (5) der Leitersegmente (4) von der Achse (2) beträgt.

4. Leiterrohling nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Enden der zweiten Ankerlaschen (10a,
10b) einen geringeren Abstand zur Achse (2) des Leiterrohlings aufweisen als die ersten Ankerlaschen
(9a, 9b) .

5. Leiterrohling nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweiten Ankerlaschen (10a, 10b) jeweils im wesentlichen radial innerhalb einer benachbarten ersten Ankerlasche (9a, 9b) enden.

6. Leiterrohling nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Enden der ersten Ankerlaschen (9a, 9b) einen geringeren Abstand zur Achse (2) des Leiterrohlings aufweisen als die zweiten Ankerlaschen (10a,
10b) .

7. Leiterrohling nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweiten Ankerlaschen (10a, 10b) jeweils im wesentlichen radial außerhalb einer benachbarten ersten Ankerlasche (9a, 9b) enden.

8. Leiterrohling nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich beider Stirnseiten zweite Ankerlaschen (10a, 10b) vorgesehen sind.

9. Leiterrohling nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Anschlußvorsprüngen (7) benachbarten er- sten und zweiten Ankerlaschen (9a, 10a) radial weiter innen enden als die entfernt von den Anschlußvorsprüngen vorgesehenen ersten und zweiten Ankerlaschen (9b, 10b) .

10. Leiterrohling nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß nur im Bereich einer Stirnseite zweite Ankerlaschen (10a; 10b) vorgesehen sind.

11. Leiterrohling nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der die Anschlußvorsprünge (7) aufweisenden
Stirnseite zweite Ankerlaschen (10a) vorgesehen sind, deren Fußabschnitte (11) gegenüber den Fußabschnitten (12) der Anschlußvorsprünge radial nach innen versetzt sind.

12. Leiterrohling nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß an jedem Leitersegment (4) im Bereich der die Anschlußvorsprünge (7) aufweisenden Stirnseite genau eine, radial innen unterhalb des jeweiligen Anschlußvorsprungs angeordnete zweite Ankerlasche (10a) vorgesehen ist .

13. Leiterrohling nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitersegmente (4) zwischen den einander paarweise zugeordneten ersten Ankerlaschen (9a, 9b) eine sich in Umfangsrichtung erstreckende hinter- schnittene Nut (15) aufweisen.

14. Verfahren zur Herstellung eines ringförmig geschlossenen Leiterrohlings für einen Trommelkommutator (T) , welcher über Brückenteile miteinander verbundene Leitersegmente (4) aufweist, umfassend die folgenden
Schritte :
Bereitstellen eines ebenen, vorprofilierten metallischen Streifens mit randseitig angeordneten Anschlußvorsprüngen (7) und ebenfalls randseitig angeordneten Verankerungsvorsprüngen;
Rollieren des Streifens;
Erzeugen von ersten Ankerlaschen (9a, 9b) , welche jeweils ein K-förmiges Ankerlaschenpaar bilden,
durch Auspalten von Material an der radial inneren Oberfläche des Streifens im Bereich der Leitersegmente;
einwärts gerichtetes Umbiegen der randseitigen
Verankerungsvorsprünge zur Bildung von im wesentlichen stirnseitigen, C-förmigen zweiten Ankerlaschen (10a, 10b) .

15. Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Streifen rolliert wird, bevor die ersten Ankerlaschen (9a, 9b) gebildet werden.

16. Trommelkommutator (T) mit einem aus isolierendem
Preßstoff gefertigten Trägerkörper (1) und darin verankerten Leitersegmenten (4) , welche aus einem Leiterrohling nach Anspruch 1 durch Entfernen der
Brückenteile nach dem Spritzen des Trägerkörpers hervorgegangen sind.

17. Trommelkommutator nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß an der den Anschlußvorsprüngen (7) gegenüberliegenden Stirnseite (13) angeordnete zweite Ankerlaschen (10b) fußseitig im wesentlichen bündig mit der Stirnfläche (14) des Trägerkörpers (1) abschließen.

18. Trommelkommutator nach Anspruch 16 oder Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die radiale Erstreckung mindestens einer ersten Ankerlasche (9a, 9b) jedes K- förmigen Ankerlaschepaares mindestens 40% des Abstands des Fußes der betreffenden Ankerlasche von der Wellenbohrung (3) des Trägerkörpers (1) beträgt.

19. Trommelkommutator nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die radiale Erstreckung der zweiten Ankerlaschen (10a, 10b) mindestens 40% des Abstands des Fußes der betreffenden Ankerlasche von der Wellenbohrung (3) des Trägerkörpers (1) beträgt.