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1. WO2006099825 - PLANAR SEAL

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Flachdichtung

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Flachdichtung, insbesondere Zylinderkopfdichtung für eine Verbrennungskraftmaschine.

Flachdichtungen, insbesondere Zylinderkopfdichtungen, beinhalten eine Vielzahl von Öffnungen, wie beispielsweise Brennraumdurchgangsöfϊhungen, Schrauben- und Mediendurchgangslöcher. Sollen Mediendurchgangslöcher, insbesondere Kühlwasser durchleitende Löcher, in beengten Bereichen, wie beispielsweise im Stegbereich zwischen zwei Brennraumdurchgangsöffnungen, vorgesehen werden, müssen dichtungsseitig besondere Vorkehrungen getroffen werden, um dies realisieren zu können.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass im ohnehin schon engen Stegbereich vielfach dort auch Sicken, insbesondere Vollsicken, bedarfsweise in Kombination mit daneben liegenden Stopperelementen gegeben sind, so dass dichtungsseitig besondere konstruktive Maßnahmen getroffen werden müssen. Dies auch im Hinblick darauf, dass zusätzliche Medienöffnungen die Gasabdichtung nicht beeinträchtigen.

Der EP-A 0 597 353 ist eine Metalldichtung, einsetzbar als Zylinderkopfdichtung für eine Verbrennungskraftmaschine, zu entnehmen, die mehrere
Brennraumdurchgangsöffnungen aufweist. Ferner sind eine Reihe von Schrauben-sowie Mediendurchgangslöcher vorgesehen. Diese Druckschrift setzt sich mit der konstruktiven Gestaltung der Sickenfuhrung im Bereich des Steges zwischen
Brennraumdurchgangsöffnungen auseinander.

In der US-A 4,861,047 wird eine als Zylinderkopfdichtung einsetzbare Metallplatte beschrieben, die einen ähnlichen Aufbau wie das bereits vorher beschriebene Dokument hat. Tenor dieser Druckschrift ist die besondere Ausgestaltung von ineinander laufenden Sicken im Bereich von außerhalb der BrennraumdurchgangsöfFnungen vorgesehenen rechteckig ausgebildeten Öffnungen für den Durchtritt von Stangen oder dergleichen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flachdichtung, insbesondere eine Zylinderkopfdichtung für eine Verbrennungskraftmaschine, bereitzustellen, bei welcher auch in beengten Bereichen, die mit Sicken versehen sind, Mediendurchgangsöffnungen geschaffen werden können, ohne dass sich dies nachteilig, beispielsweise auf die Gasabdichtung, auswirkt.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Flachdichtung, insbesondere
Zylinderkopfdichtung für eine Verbrennungskraftmaschine, mit mehreren, jeweils einen Steg zwischen sich bildenden Durchgangsöffhungen, mehreren Schrauben- und Mediendurchgangslöchern, mindestens einer im Bereich der jeweiligen
Durchgangsöffnung und des jeweiligen Steges vorgesehenen ineinander übergehenden Sicke, wobei stegseitig mindestens eine Durchgangsbohrung eingebracht ist, dergestalt, dass die durchgangsöffnungsseitig vorgesehenen Sicken beiderseits der
Durchgangsbohrung in Richtung des Steges vorbeigeführt und im Stegbereich zur Stegdurchfuhrenden Sicke verbunden sind.

Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Mit dem Erfindungsgegenstand ist es nun möglich, im engen Stegbereich an
vorgebbaren Stellen die Vollsicken dergestalt ineinander laufen zu lassen, dass die Durchgangsbohrung von den Sicken zumindest partiell umschlossen wird. Durch diese Maßnahme wird - sofern die Flachdichtung als Zylinderkopfdichtung ausgebildet ist -die Gasabdichtung nicht beeinträchtigt.

Für den jeweiligen Anwendungsfall können ein- oder mehrlagige Flachdichtungen zum Einsatz gelangen. Zur Erzielung des gewünschten Effektes ist es lediglich notwendig, an denjenigen Bereichen, an denen der Motor eine Stegkühlung vorgibt, entsprechende Modifizierungen durch Formgestaltung der Vollsicken, insbesondere bezüglich ihrer Radien, vorzunehmen, um dem speziellen Anwendungsfall gerecht zu werden.

Der Erfindungsgegenstand ist anhand eines Ausfuhrungsbeispiels in der Zeichnung dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:

Figur 1 Teilansicht einer als Zylinderkopfdichtung einsetzbaren Flachdichtung in
der Draufsicht;

Figur 2 Teilansicht einer als Zylinderkopfdichtung einsetzbaren alternativen
Flachdichtung in der Draufsicht.

Figur 1 zeigt eine Teilansicht einer mehrlagigen Zylinderkopfdichtung 1, und zwar den stegseitigen Teil zwischen zwei als Brennraumdurchgangsöffnungen ausgebildeten Durchgangsöffhungen 2. Der zwischen den Durchgangsöffnungen 2 gebildete Steg ist mit dem Bezugszeichen 3 versehen. In diesem Beispiel weist eine Lage der
Flachdichtung 1 einerseits im Bereich des Steges 3 eine Vollsicke 4 und andererseits eine jede Durchgangsöffnung 2 eine zugeordnete weitere Vollsicke 4' auf.
Bei der Ausführungsform gemäß Figur 2 sind links und rechts neben der jeweiligen Vollsicke 4,4' Stopperelemente 5 angeordnet. Lediglich angedeutet ist ein
Öldurchtrittsloch 6. Soll nun im Bereich des Steges 3 für einen mit einer Stegkühlung ausgerüsteten Motor mindestens eine weitere Durchgangsbohrung (Stanzloch) vorgesehen werden, werden erfindungsgemäß folgende Maßnahmen vorgesehen:
mindestens eine Durchgangbohrung 7 wird stegseitig eingebracht. Die Vollsicken 4' werden seitlich an der Durchgangsbohrung 7 vorbeigeführt und laufen anschließend in die stegseitige Sicke 4 ein. Die Durchgangsbohrung 7 wird somit von jeder Sicke 4' mit einem Umschlingungswinkel > 60° umschlossen.
In der Figur 2 ist eine Auführungsform dargestellt bei der ein Stopperelement 5 im Bereich der Durchgangsbohrung 7, respektive der seitlichen Vorbeiführung der jeweiligen Sicke 4' im Übergangsbereich 9 partiell mit einer Aussparung 8 versehen ist.