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1. WO2006097365 - IDENTIFICATION SYSTEM

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Beschreibung

IdentifikationsSystem

Die Erfindung bezieht sich auf ein Identifikationssystem für einen Gegenstand, insbesondere für ein elektrisches oder e-lektronisches Gerät, das mit einer Identifikationsinformation versehen ist.

Insbesondere elektronische Geräte, die bei Behörden zugelassen werden müssen, benötigen ein Typenschild, das bestimmte Identifikationsdaten enthält. Diese Geräte, die z.B. in einem Kraftfahrzeug eingebaut sein können, werden immer kleiner und kompakter und sind in Bezug auf ihre Funktion hoch integ-riert. Daraus ergibt sich, dass die nach dem Einbau leicht einsehbaren Flächen des Gerätes meist von Schnittstellen, Tasten, Displays und Ausgabeeinrichtungen wie z.B. Drucker belegt sind, so dass kein ausreichender Platz zur Anbringung eines Typenschildes vorhanden ist, der eine Darstellung der Identifikationsdaten in einer noch lesbaren Größe ermöglicht.

Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Identifikationssystem der eingangs genannten Art zu schaffen, das selbst bei geringer Baugröße des Gegenstandes eine Darstellung der Identifi-kationsdaten in einer gut lesbaren Größe ermöglicht.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Gegenstand einen elektronischen Speicher enthält, in dem die Identifikationsinformation gespeichert ist, wobei der Spei-eher mit einem Anzeigegerät verbunden oder verbindbar ist, durch das die Identifikationsinformation darstellbar ist.

Weist der Gegenstand bereits ein Anzeigegerät für andere Zwecke auf, kann dieses auch zur Darstellung der Identifikati-onsdaten herangezogen werden, so dass dafür kein besonderer Platz an dem Gegenstand benötigt wird.

Es ist aber auch möglich, dass das Anzeigegerät an völlig anderer Stelle angeordnet ist als der Gegenstand.

Die Größe der Darstellung der Identifikationsdaten durch das Anzeigegerät ist aber unabhängig von dem an dem Gegenstand vorhandenen Platz.

Um eine Manipulation der Identifikationsdaten zu vermeiden, kann der Speicher ein Nur-Lese-Speicher (ROM) sein.

Dazu kann weiterhin auch die Identifikationsinformation verschlüsselt, insbesondere kryptographisch verschlüsselt in dem Speicher gespeichert sein und das Anzeigegerät eine Entschlüsselungsstufe zum Entschlüsseln der Identifikationsin-formation enthalten.

Vorzugsweise besitzt das Anzeigegerät ein elektrooptisches Anzeigefeld, auf dem die Identifikationsinformation darstellbar ist.

Wenn die Identifikationsinformation nicht permanent zur Verfügung stehen muß, kann sie auf Abruf durch das Anzeigegerät darstellbar sein.

Der Gegenstand und/oder das Anzeigegerät kann eine Schnittstelle besitzen, an die eine Anzeigeeinheit anschließbar ist.

Dies ermöglicht, dass das Anzeigegerät eine nur bedarfsweise anschließbare Anzeigeeinheit ist. Es kann aber auch eine zu-sätzlich zum Anzeigegerät anschließbare Anzeigeeinheit möglich sein. Damit können Kontrollorgane wie z.B. die Polizei ein eigenes Anzeigegerät anschließen und die Identität des Gegenstands überprüfen. Vorzugsweise ist dabei die weitere Anzeigeeinheit ein Personal Computer (PC) .

Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Gegenstand eine Komponente, insbesondere ein elektrisches oder elektronisches Gerät eines Kraftfahrzeugs und das Anzeigegerät ein insbesondere in der Armaturentafel des Kraftfahrzeugs angeordnetes Anzeigeinstrument ist.

Damit können die zu identifizierenden Gegenstände auch an schlecht zugänglichen Stellen im Kraftfahrzeug eingebaut sein und trotzdem auf ihre Identität überprüft werden.

Da in heutigen Anzeigeinstrumenten die darzustellenden Infor-mationen meist benutzermenügesteuert angezeigt werden können, kann auch die Informationsdarstellung der Identifikationsinformation ein Punkt des Benutzermenüs sein.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt
eine Seitenansicht eines Kraftfahrzeugs mit
einem vergrößert separat herausgezogenen
Anzeigeinstrument .

In der einzigen Figur der Zeichnung ist ein Kraftfahrzeug schematisch dargestellt, in dessen Frontbereich ein als Box dargestelltes elektronisches Gerät 1 eingebaut ist. Für dieses Gerät 1 ist eine behördliche Zulassung erforderlich, deren Daten als Identifikationsinformation in einem in dem Ge-rät 1 integrierten Nur-Lese-Speicher (ROM) kryptographisch verschlüsselt gespeichert sind.

Über eine Leitung 2 ist das Gerät 1 mit einem Anzeigeinstrument 3 verbunden, das in der Armaturentafel des Kraftfahr-zeugs angeordnet ist. In der Figur ist dieses Anzeigeinstrument 3 separat vergrößert dargestellt.

Die Anzeigefläche 4 des Anzeigeinstruments 3 weist eine Geschwindigkeitsskala 5, eine Drehzahlskala 6, eine Tankfüll-Standsanzeige 7 sowie ein als Flüssigkristallanzeige ausgebildetes Anzeigefeld 8 auf.

Auf dem Anzeigefeld 8 können benutzermenügesteuert die verschiedensten Informationen dargestellt werden. Ein Punkt des Benutzermenüs ist nach Entschlüsselung die Darstellung der von dem Gerät 1 über die Leitung 2 zugeführte Identifikati-onsinformation des Gerätes 1.