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1. WO2006097196 - ELECTRIC INDUCTION MACHINE

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Ansprüche

1 . Elektrische Drehfeldmaschine (1) mit einem mit einem elektromagnetischen Drehfeld beaufschlagten Ständer (20), der ein Joch (22) mit Jochzähnen (22.1) mit wenigstens teilweise umlaufenden Nuten (22.3) aufweist, in denen ein Magnetfeld erzeugende Wicklungen (21) angeordnet sind, und einen um eine Achse (35) drehbaren Läufer (10) mit Permanentmagneten (11), der vom Ständer (20) durch einen Luftspalt (12) umlaufend getrennt ist, wobei der Läufer (10) fest mit einer Rillenscheibe (40) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Jochzähne (22.1) im Ständer (20) zu Modulen (22.4) zusammengefasst sind, deren Anzahl gleich der der Stromphasen oder deren ganzzahligen Vielfachen entsprechen, wobei jedes Modul (22.4) eine

Anzahl von mindestens einem Jochzahn (22.1) umfasst und wobei einander direkt benachbarte Jochzähne (22.1) eines Moduls (22.4) eine entgegengesetzte Magnetfeldpolarität aufweisen, wobei insbesondere ein Verhältnis Polteilung des Läufers (10) zu Nutteilung des Ständers (20) von 9/8 vorgesehen ist.

2. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetfeld im Luftspalt (12) in radialer Richtung zur Achse (35) ausgebildet ist.

3. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer (10) als Außenläufer ausgebildet ist.

4. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (20) eine rund umlaufende Ausnehmung (25) aufweist, in der die Wicklungen (21) mit Blechpaket sowie die Permanentmagnete (11) mit Rotorjoch des Läufers (10) aufgenommen sind.

5. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen (21) in direkt benachbarten Jochzähnen (22.1) zweier Module (22.4) in einem gleichen Umlaufsinn ausgeführt sind.

6. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Jochzähne (22.1) Polschuhe (22.2) aufweisen, welche die zwischen den Jochzähnen (22.1) liegenden Nuten (22.3) auf der Seite des Luftspaltes (12) wenigstens teilweise schließen.

7. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Joch (22) zwischen zwei direkt benachbarten Jochzähnen (22.1) Jochhilfszähne (22.5) aufweist.

S. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis einer Polteilung des Läufers (10) zu einer Nutteilung des Ständers (20) 9/10 oder 9/8, 6/5 oder 6/7 oder 3/4 beträgt, wobei jedes Modul (22.4) beim Verhältnis Polteilung zu Nutteilung 9/10 oder 9/8 mindestens 3 Jochzähne (22.1), beim Verhältnis Polteilung zu Nutteilung 6/5 oder 6/7 mindestens zwei Jochzähne (22.1) und beim Verhältnis Polteilung zu Nutteilung 3/4 mindestens einen Jochzahn (22.1) umfasst.

9. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verhältnis der Polteilung des Läufers (10) zu der Nutteilung des Ständers (20) von 9/8 eine Wick- lungsausführung
a -a -a a a -a b -b -b b b -b c -c -c c c -c
und beim Verhältnis der Polteilung des Läufers (10) zu der Nutteilung des Ständers (20) von

9/10 die Wicklungsausfühmng
a -a -a a a -a -b b b -b -b b c -c -c c c -c
gewählt ist, wobei a, b und c die Stromphasen des Dreiphasenstroms bedeuten.

10. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer (10) eine Ausnehmung (14) zur zumindest teilweisen Aufnahme eines Lagers (31) aufweist.

11. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Läufer (10) eine Ausnehmung (13) zur Beabstandung des Läufers (10) von dem Joch (22) und den Wicklungen (21 ) und einer Befestigung (24) des Jochs (22) am Ständer (20) aufweist.

12. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche f bis 11, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Ständer (20) eine Ausnehmung (23) zur Beabstandung des Ständers (20) von

Befestigungselementen (41) der Rillenscheibe (40) am Läufer (10) aufweist.

13. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer (10) aus mehreren identischen Ringen aufgebaut ist.

14. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Geber (60) an der Drehfeldmaschine angeordnet ist.

15. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein Vorsprung (81) auf einer zur Rillenscheibe (40, 50) konzentrischen

Kreisbahn angeordnet ist, deren Radius größer als der Radius der Rillenscheibe (40, 50) ist.

16. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (20) zumindest teilweise vom Motorgehäuse (30) und vom Läufer (10) umfasst ist.

17. Elektrische Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass am Motorgehäuse (30) eine Abdeckung (70) angeordnet ist.

18. Verwendung einer elektrischen Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 als

Antrieb für einen Lastenaufzug und/oder einen Personenaufzug.

19. Verwendung einer elektrischen Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 als Seilantrieb oder Riemenantrieb mit einer oder mehreren Rillenscheiben (40, 50).

20. Verwendung einer elektrischen Drehfeldmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 als Antrieb für eine Rolltreppe.

21. Personenaufzug und/oder Lastenaufzug oder Rolltreppe mit einer elektrischen Drehfeldmaschine (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 17.

22. Verfahren zur Montage/Demontage eines Kraftübertragungsmittels, insbesondere eines Seiles oder eines Riemens, bei einer elektrischen Drehfeldmaschine gemäß Anspruch 17, wobei in einem ersten Schritt die Abdeckung (70) gelöst und in einem zweiten Schritt das Antriebsmittel entfernt oder angebracht und in einem dritten Schritt die Abdeckung (70) wieder befestigt wird.